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HILFE – Ich kann keine US Reits bei deutschen Brokern kaufen?

Ich habe von Hubert folgende Zuschrift bzgl. US-Reits und dem Kauf bei deutschen Brokern erhalten. Es ist schon bitter zu lesen, dass man bei deutschen Brokern immer weiter eingeschränkt wird. Man kann keine ETNs ordern und jetzt auch keine US-Reits. Vielleicht macht es wirklich Sinn sich ein weiteres Depot bei einer US-Bank einrichten zu lassen. Ich selber kann bei Schwab.com ETNs ordern und auch weiterhin alle US-Reits.

Nachfolgend jetzt der kurze Erfahrungsbericht von Hubert mit der Sparkasse (s-broker), sowie dem zuständigen Obmudsman:

Ich dachte erst, es sei nur ein Problem meiner Sparkasse. In der letzten
Ausgabe von focus-online wird in dem Artikel, Tag der Aktie, aber auch
darauf hingewiesen:

Bei einigen brokern ist es nicht mehr möglich,
US-Reits zu kaufen. Grund sind die verschärften
Anleger“schutz“vorschriften. Meine Sparkasse sieht die US-Reits als
fondähnliche Produkte an, die entsprechende Nachweise (Verkaufsprospekt
uä) beibringen müßten. Aus Haftungsgründen ermögliche man daher keinen
Kauf von US-Reits – auch nicht im online-Handel ohne Beratung.

Das ist natürlich ärgerlich. Hinzu kommt, daß einige broker die
Dividendenausschüttungen am Jahresende entsprechend den
US-Steuervorschriften aufteilen (Dividenden, capital gain usw.) und
versuchen, dann Gebühren zu kassieren. So wollte der sbroker mir
klarmachen, daß die Ausschüttung des capital gain eine „Kapitalmaßnahme“
sei und deswegen Gebühren anfallen würden. Der ombudsman hat mir dann
geholfen; die Gebühren wurden erstattet.

Bei der Gebühr hat der sbroker eine Erstattung zugesagt – es waren auch nur 37,29 €, wie ich gerade noch einmal gelesen hatte. Die steuerliche Frage war für mich nicht von besonderem Interesse (Abgeltungssteuer) und diente nur als „zusätzliche Munition“.

Ich kam auf die Lösung mit dem Obmudsman nur durch Zufall (… ) Man muß natürlich vorher mit der Bank sprechen/schreiben. Ich habe dann den Briefverkehr beigefügt und auch die anderen Unterlagen (Berechnung der Gebühren). Das Verfahren hat aber lange gedauert. Ich habe mich im März/April 2016 an den Ombudsmann (für den sbroker ist die Schlichtungsstelle des Sparkassenverbandes Hessen/Thüringen zuständig) gewandt und im Dezember 2016 eine Antwort erhalten. Die Erstattung mußte ich dann noch einmal anmahnen.

Im folgenden Jahr wurden dann wieder Gebühren für „Kapitalmaßnahmen“ in Rechnung gestellt. Man hat sie aber auf mein Schreiben (Verweis auf das Vorjahr) problemlos als Orderguthaben erstattet.

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