Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Datenschutzerklärung / Impressum

Dividendenaktie als willkommener Ruhepol im Hype um die Kryptowährung

Quelle: The Straits Times auf Twitter

Quelle: The Straits Times auf Twitter

Beinahe hat es den Anschein, als wäre die Dividendenaktie Schnee von gestern. Nicht einmal die jüngsten Turbulenzen am Kryptomarkt konnten Bitcoin & Co was anhaben. So investieren einer jüngsten Umfrage zufolge 20 % der amerikanischen Studenten ihre Studienkredite in Kryptowährungen, vorzugsweise in Bitcoin und Ethereum. Wenn obendrein während der Fußballweltmeisterschaft 2018 etliche Hotels im russischen Kaliningrad, dem Austragungsort von vier Partien, Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, können sich selbst eingefleischte Traditionalisten der digitalen Revolution nicht länger verschließen. Des ungeachtet haben beide Veranlagungsformen ihre Vorzüge.

Bei Alibaba-Gründer Jack Ma Anleihen machen

Als Innovator steht Jack Ma in einer Reihe mit Steve Jobs. Insofern ist es ein gutes Omen für die Kryptowährung Tron, wenn ihr Erfinder Justin Sun mit dem Alibaba-Gründer quasi auf dem Duzfuß steht. Mit der allfälligen Akzeptanz des TRX Coins als Zahlungsmittel auf der Plattform Alibaba steht ein Kursfeuerwerk von Tron zu erwarten. Ein solches könnten aber ebenso jene unzähligen Fahrradunternehmen in China und Singapur entfachen, die ihr Interesse an Tron bekundet haben. Immerhin hat in besagten Ländern das Fahrrad einen ungleich höheren Stellenwert als in Deutschland. Die Nachfrage nach TRX ist jedenfalls bereits jetzt ob des großen Gewinnpotenzials von kleinen Kryptowährungen hoch. Was Wunder, wenn Tron Online-Bezahlungen vereinfacht, indem die Unabhängigkeit von spezifischen Währungen einzelner Apps und Sites verbürgt ist. Wer sich dieses Vorteils nicht begeben und über BitcoinMag Tron kaufen will, hat mit Kreditkarte bei CryptoGo und mit Ethereum auf Binance die Möglichkeit dazu.

Experten bescheinigen Kryptowährungen eine rosige Zukunft

Abra-CEO Bill Barhyd geht davon aus, dass namhafte institutionelle Fonds und etablierte Finanzinstitute 2018 erhebliche Summen in die Kryptomärkte stecken werden. Bread-CMO Aaron Lasher spricht gar von einer bevorstehenden jahrzehntelangen Tokenisierung von Assets. Auch wenn das Jahr 2018 bisher sämtlichen Kryptowährungen keinen guten Start beschert hat, ist der ungebrochene Optimismus berechtigt.

Zwar gilt Bitcoin als Leitwährung schlechthin, Ethereum, Ripple und IOTA haben aber wenigstens kurzfristig gezeigt, dass sie dem Bitcoin-Verfall die Stirn bieten können. Das ist nicht weiter verwunderlich, nachdem der Handel etlicher Altcoins auf Top-Kryptowährungen wie Ethereum beruht. Hinzu kommt, dass durch die unentwegte mediale Berichterstattung der Hype um die alternative Geldanlage nicht abreißt. Speziell die Millennials springen auf den Zug auf und hoffen auf satte Gewinne. Devise: „Buy the dip and hold.“ Die Rechnung könnte aufgehen, nachdem der Start des Bitcoin-Futures, der über die CBOE und die CME gehandelt werden kann, zur Stabilisierung des Marktes beiträgt. Zwar existieren bereits zur Stunde einige Index-Zertifikate wie Ethereum Tracker Euro von XBT Provider, ETFs, die über die Hausbank gehandelt werden können, würden aber dem kleinen Moritz den Einstieg in den Kryptomarkt um ein Bedeutendes erleichtern. Das wiegt umso mehr, als, falls die Zeichen nicht trügen, nächstens einigen Industrienationen eine Rezession ins Haus steht. Auf ein Ende des aktuellen Finanzzyklus und die Inversion der Zinsstruktur deutet namentlich die schlechte Wirtschaftslage der USA hin. Sollte denn der Aktienmarkt einen Dämpfer erleben, wären die Kryptowährungen als Absicherung eine denkbare Option.

Mit Investorenlegende Warren Buffett kokettieren

Sich für Cyberdevisen zu erwärmen vermag der Chef der Investmentfirma Berkshire Hathaway nicht. Für ihn wären allenfalls langfristige Optionsgeschäfte über einen Zeitraum von fünf Jahren drin, mit denen er auf einen Kursverfall der Kryptowährungen setzen würde. Dass er in Bitcoin & Co nicht zu Hause ist, tut dabei nichts zur Sache. Immerhin fährt er mit seiner konservativen Veranlagung des Geldes nicht erst seit gestern bestens. Dividendenaktien haben mithin allemal ihr Gutes.

Warum Dividendenaktien zur Stunde opportun sind

Vorsichtigen Schätzungen zufolge ist dieses Jahr mit Ausschüttungen der Dax-Unternehmen in Höhe von rund 36 Milliarden Euro zu rechnen, was gemessen am Vorjahr einem Anstieg um etwa 15 Prozent gleichkäme. Allein die Hauptversammlung des Automobilherstellers Daimler am 5. April 2018 war für die Aktionäre ein Grund, die Korken knallen zu lassen. 3,9 Milliarden Euro haben die Stuttgarter an ihre Anteilseigner ausgeschüttet.

Nachdem das Gros der Dividenden im April und Mai ausgezahlt wird, stehen die einschlägigen Unternehmen augenblicklich im Fokus des Interesses der Aktionäre. Weit gefehlt allerdings, zu glauben, dass Rekordausschüttungen mit steigenden Aktienkursen einhergehen. So sind die Kurse etlicher Titel seit Jahresbeginn gefallen. Ein Indiz dafür, dass die Dividendenrendite nicht hinreicht, um die Spreu vom Weizen zu scheiden. Exzellente Performer bestechen demzufolge durch stetig steigende Ausschüttungen, eine gesunde Bilanz, ansehnliche Cashflows und zukunftsträchtige Geschäftsmodelle. Entscheidend ist aber auch das richtige Timing. So preisen die Marktkräfte für gewöhnlich die zu zahlende Dividende vier bis sechs Wochen vor der Hauptversammlung ein. Deshalb stocken erfolgreiche Investoren wie Ralph Sonderhüsken ihr Depot im März und April auf, um sich nach der Hauptversammlung von der Position zu trennen. Um der zu erwartenden Konsolidierungsphase zu entgehen, hat er erst kürzlich sein komplettes Daimler-Paket mit 2 Prozent Gewinn abgestoßen.

GD Star Rating
loading...
GD Star Rating
loading...
Dividendenaktie als willkommener Ruhepol im Hype um die Kryptowährung, 4.5 out of 5 based on 2 ratings