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Indien – Über Nacht – 500 und 1000-Rupien-Noten nicht mehr gültig

Diese Woche schockte Indien mit einer Währungsreform. Über Nacht wurden die 500-Rupien Noten und die 1.000-Rupien Noten für wertlos erklärt. Dies verkündete der indische Premierminister Narendra Modi in dieser Woche.

Um uns aus dem Griff von Korruption und Schwarzgeld zu befreien, haben wir entschieden, dass die aktuellen 500-Rupien-Noten und 1000-Rupien-Noten nicht mehr gültig sind“, sagte der indische Premierminister Narendra Modi am 08. November 2016 in einer Ansprache an die Nation.

Kurz nach der Ankündigung von Premierminister Narendra Modi bildeten sich Schlangen an den Geldautomaten. Die Geldautomaten gaben nur geringe Beträge aus, oder gar keine Beträge mehr.

Durch den Zwang zum papierlosen Geld erhoft sich die indische Regierung ein Ende der Schattenwirtschaft im eigenen Land. Verschiedene Schätzungen zufolge macht die Schattenwirtschaft ein Fünftel bis ein Viertel der indischen Wirtschaftskraft aus.

Hier in meinem Blog hatte ich schon in der Vergangenheit mehrmals über das drogende Bargeldverbot berichtet. Mehr dazu in der Kategorie Bargeldverbot. Warst Du über die Meldung am Mittwoch Morgen auch geschockt? Schreib mir. Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

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7 Responses to “Indien – Über Nacht – 500 und 1000-Rupien-Noten nicht mehr gültig”

  1. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    man konnte nicht sagen wann und wo es anfangen wird, aber ein Land fängt an (vielleicht sogar aus guten Absichten) und dann werden andere Länder folgen (mi nicht allein guten Absichten) und irgendwann wollen es alle (dann vermutlich mit nicht mehr so angenehmen Absichten), damit der Mensch unter „voller Kontrolle“ beim seinem Umgang mit Geld steht.
    Viele Grüße
    Raymund

  2. Das ist schon ganz schön heftig, zumal es gute Gründe geben kann, warum unbescholtene Bürger Beträge in 500 und 1000 Rupien Scheinen besitzen. Da steht man dann plötzlich vor dem nichts.

    Sicher ist Indien ein extremes Beispiel aber auch unserem Staat traue ich so einiges zu, vor allem damit er seinen unstillbaren Durst nach umzuverteilenden Geld stillen kann.

  3. Marielle sagt:

    Hi,

    ehrlicherweise habe ich diese Meldung gar nicht wahrgenommen.

    Vor ein paar Wochen habe ich allerdings einen größeren Bericht über indische Banken und deren Zukunftsperspektiven gelesen. Dabei wurde thematisiert, dass der Anteil der Inder, die inzwischen ein Konto besitzen in den vergangenen Jahr extrem gestiegen ist. Dennoch ist der Anteil nach wie vor gering, was natürlich enormes Wachstumspotential für die indischen Banken implizieren könnte.

    Eine solche Entscheidung, wie du sie nun in deinem Artikel thematisiert könnte diese Entwicklung natürlich noch weiter fördern. Vielleicht wäre eine Investition in eine indische „Volksbank“ daher eine gewinnbringende Idee?

    Viele Grüße
    Marielle von den Beziehungs-Investoren

  4. Mario sagt:

    Diese Nachricht hatte ich auch nicht mitbekommen. Vielleicht auch, weil es gar nicht so krass war, wie es auf den ersten Blick klingt. Die Scheine sind weder endgültig wertlos, noch soll die bargeldlose Gesellschaft eingeführt werden. Zumindest nicht laut Tagesschau:
    „Sie [die Banken] sollen zum Ende der Woche neue 500-Rupien-Scheine sowie 2000-Rupien-Scheine in den Umlauf bringen. Die 2000-Rupien-Scheine sollen die alten Tausender ersetzen. Bis Ende Dezember können die alten Scheine dann bei Banken umgetauscht werden – gegen Vorlage eines Personalausweises.
    http://www.tagesschau.de/ausland/rupien-indien-101.html

    Damit bleibt es eine bemerkenswerte Maßnahme, aber eine die gegen massiv verbreitete Schwarzarbeit vielleicht sogar Sinn macht.

    • Guillermo sagt:

      Hallo!

      Dass die Tagesschau, diesen frechen Coup nicht als versteckte Aktion zur Forcierung von bargeldlosem Verkehr kommentiert dürfte jedem klar sein. Sie versucht objektiv zu sein. Um Hintergründe zu erfahren muss man sich woanders informieren. Indien ist nicht Zypern, sondern ein Land in Kontinentgrösse mit 1,3 Milliarden Einwohnern. Kriminelle Verbände in Indien lagern ihr Geld bestimmt nicht ausschliesslich in Rupien. Schon viel eher in Pfund, USD und Gold. Zumal der grösste Schein gerade einmal 13 € wert war. Und auf Bankkonten in London, Zürich und Singapur. Ganz legal übrigens. Oder als Immobilie in Chelsea. Nein, meines Erachtens wollte die indische Führung (oder vielleicht sogar eine dritte Interessengruppe) testen, wieviele Einwohner sich durch die Aktion auf digitalen Zahlungsverkehr bewegen lassen (vor allem in den Stádten), die man dann viel besser kontrollieren kann. Richtig schaden wird das wieder den Ärmsten, die in abgelegenen Regionen wohnen und schlimmstenfalls Ihre Notgroschen ab Januar komplett entwertet sehen und denjenigen denen in Zukunft ein Geschäft verwehrt bleibt, weil der bisherige Geschäftspartner auf „Digicash“ besteht, das er nicht haben KANN, weil ihm das Geld für die Investition fehlt (Handy, Bankkonto aufmachen, täglichen Strom fürs Handy etc.). Ausserdem stösst man all jenen indischen Expats vor den Kopf die zur Sicherheit Rupien daheim hatten und bis Ende des Jahres nicht nach Indien kommen können. Also immer kritisch bleiben und kämpfen! BARGELD IST FREIHEIT! Die Inder sollten Ihre Regierung schnellstens aus dem Amt jagen!

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