Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
Werben im Blog
Datenschutzerklärung / Impressum

Es sei bedenklich, dass immer weniger Menschen wegen der Nullzins-Politik für die Zukunft vorsorgten ….

Ich habe gerade auf Focus.de den Artikel „Sparkassen in der Krise“ gelesen.

Der Sparkassenpräsident Herr Georg Fahrenschon sagte beim heutigen 25. Sparkassentag in Düsseldorf:

Es sei bedenklich, dass immer weniger Menschen wegen der Nullzins-Politik für die Zukunft vorsorgten, sagte Fahrenschon weiter. „Man hat ja fast den Eindruck, nachhaltiges Wirtschaften, vorsichtige Entscheidungen, Vorsorge zu betreiben, das alles solle sich nicht mehr lohnen. Das geht in die falsche Richtung.“

Vielleicht haben die Menschen von heute gelernt, dass die sogenannten Berater – äh Verkäufer nur die Produkte der Bank einem verkaufen wollen und an die Abschlussprovisionen interessiert sind.

Wenn ich daran denke, dass ich mit 16 Jahren in Hildesheim bei unserer Sparkasse über die Möglichkeit der Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen informiert habe und dann in überteuerte Dekafonds investiert habe … Ohje. Zum Glück lernt man aus den Fehlern der Vergangenheit.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass in naher Zukunft ein Negativzins auch für Tagesgeldkonten angesetzt wird. Was meinst Du?

Vielleicht liegt es auch daran, dass viele Menschen in Deutschland einfach nicht das Geld über haben, um für die Zukunft vorsorge zu leisten ?!?

Kostenloser TOP-Dividenden Aktien Newsletter
Deine EMail Adresse:

Wir halten uns an den Datenschutz.
Kein SPAM. Keine Weitergabe Ihrer Daten.

7 Responses to “Es sei bedenklich, dass immer weniger Menschen wegen der Nullzins-Politik für die Zukunft vorsorgten ….”

  1. Martin sagt:

    Der Hinweis mit den negativen Zinsen für Privatpersonen ist aus meiner Sicht eine ernst zu nehmendes Szenario.

    Es kann aber muss nicht passieren.

    Wenn man das weiter denkt, würde das ja bedeuten, dass sich jeder der sich dem Negativzins entgehen möchte, sein Geld abheben wollen wird.

    Nur hier könnte es ein Problem geben, dass nicht genug Bargeld vorhanden ist.

    Was dann?

    Ich denke man sollte sich da mal Gedanken darüber machen und seine Schlüsse ziehen.

  2. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    es gibt noch viele Möglichkeiten dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen…..
    Andererseits leben viel Menschen im HIER und JETZT und sorgen sich nicht um die Zukunft, weil sie keinen Gedanken daran verlieren,
    aber es gibt auch Menschen, die schlicht und einfach das Geld nicht haben und über das Vertrauen in (Bank-) Berater brauchen wir wohl nicht reden, die haben ihr Vertrauen schon lange auf’s Spiel gesetzt und verloren und die Banken verlieren immer mehr Vertrauen.
    Aus diesem Grund gehe ich auch davon aus, das wir Aktionäre auch weiter geschröpft werden…..mal sehen, was da kommen wird.
    Viele Grüße
    Raymund

  3. Felix sagt:

    Bei aller Diskussion um niedrige Tagesgeld- und Spareckzinsen, muss man aber auch die gesunkenen Inflationsraten berücksichtigen.
    Im Großen und Ganzen folgen die Zinsen der Inflation – kann man hier ganz schön sehen: http://zinsen.onvista.de/onvista/zinsentwicklung/schnellversion/
    Dennoch hat die Inflation die Zinsen leicht überholt – was eben doch zum Barwertverlust des Vermögens führt.
    Also…Geld anlegen am Finanzmarkt 🙂 Die Sparkassen haben wohl eine schwere Zeit vor sich und es ist eine Frage der Zeit, bis dort die großen Reformen kommen: weniger (Verkaufs-)Filialen, bessere Online-Angebote etc.

  4. Ralf sagt:

    Viel interessanter find ich die folgende Entwicklung.

    Die Sparzinzen sind z.b. im Zeitraum von 10 Jahren auf 0,x% von 4,x%, das Baugeld is auch drastisch nach unten gegengen, jedoch die üblichen Gebühren“zinsen“ sind nicht so stark gefallen.

    Das heißt doch im Umkehrschluß, dass immer mehr Personen im JETZT und HIER leben, oder die paar Kröten die man „erspartes“ nennen kann in Betongeld investiert wird.

    Somit das böse Erwachen für Viele jetzt und hier Verbraucher ( welche uns Aktionäre unterstützen) erst später kommen wird. Bleibt nur für uns Aktionäre übrig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, wenn wir unser Depot umschichten müssen. Alleine schonmal wegen der Alterspyramide, und dann noch wegen der vorgebenen Wirtschaftslage…..
    Egal, wir werden auf alle Fälle daran verdienen 🙂

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ralf: Man soll doch im JETZT leben und nicht an die Vergangenheit, oder Zukunft denken 😉 Bin ja mal gespannt im Jahre 2025/2026, wenn einige Bauherren nur in der heutigen Zeit ihre Darlehen (Baugeld) für 10 Jahre abgeschlossen haben und in 2025/2026 vielleicht die Zinsen bei 5% statt 2% stehen. Hoffentlich können die dann noch die erhöhte Rate zahlen, oder sie müssen tatsächlich bis 65 ihr Haus abbezahlen…

  5. David sagt:

    Folge schon lange deine Website, ab-und-zu komme ich vorbei zum lesen… Dieses Thema is schon von interesse: in meiner Meinung wenn negative Zinsen auf Tagesgeld oder Sparbuch stattfinden wuerden, dann gibts bestimmt ein kleines ‚Bank Run‘ und relative starke schwankungen in der Boerse und andere papier Kapitalanlagen, es waehre auch ein idealer Zeitpunkt um im Aktien und andere Waehrung zu investieren, ein bischen Metall auch, wie Silber. Vorsorglich wuerde ich Aktien studieren und etwas Cash vorbereitet lassenfuer den Fall und Gelegenheiten die sich anbieten werden.

    Zur andere Frage, der durchschnitts Einkommen in DE ist ‚round about‘ 1800EUR/Brutto Monat, ich glaube fuer die meisten ist wenig uebrig um etwas fuer die Zukunft zur Seite zu legen, was auf jeden Fall jeder bedenklich lassen sollte bzgl. steigende Altersarmut in der Zukunft. Besser nicht auf der Rentenkasse sich verlassen, bis dahin wir die Rente bestimmt kein wert mehr haben um den Monatsunterhaltkosten komplett zu finanzieren.

    Wahrscheinlich waehre es sinnvoll und hier grob gerechnet wenn jemand 400x des Monatsnettokosten als Kapital an gut ausgewaehlte und 3%a.a. Dividenden ausschuettenden Aktien als Kapitalanlagen aufbaut, dann kann man zumindest die Grundversogung der Lebenskosten bei den selben Ort abdecken, das sollte etwas bei der Schule angelernt werden, aber wird leider nicht. Warum, weisst ich nicht und laesst mich immer mehr misstraurig mit der aktuelle Regierung in diesen Land und generelle Geldpolitikmafia (~EZB) in Europe…

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @David: Auch die Regierungen zuvor haben es versäumt, dass solche wichtigen Themen wie Grundlagen Finanzen/Versicherungen in der Schule vermittelt werden. Vielleicht lernt man in der Schule was der Zinseszins ist, jedoch fehlt das Beispiel z.B. in Bezug auf die Börse. Auf die Rente seitens des Staates verlasse ich mich jetzt schon nicht mehr.

Leave a Reply to Fliegerone

Wir benutzen Cookies, um so das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Ich habe verstanden ✖