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SPD will die Abgeltungsteuer vor der Wahl abschaffen, oder höhere Abgeltungsteuer ab 2017?

Am 01.01.2009 wurde die Abgeltungssteuer eingeführt und diese wirkt sich auf alle Kapitalerträge aus. Es werden 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag, ggf. Verrechnung Kirchensteuer) durch die Abgeltungssteuer pauschal fällig.

Unser Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble denkt mittlerweile darüber nach, die Abgeltungssteuer abzuschaffen und Kapitalerträge somit der Einkommensteuer zu unterziehen. Dies kann er wahrscheinlich erst nach der aktuellen Legislaturperiode durchführen, da es keine Steuererhöhungen geben soll.

Der SPD Finanzpolitiker Carsten Schneider möchte erst gar nicht auf das Ende der Legislaturperiode warten. Die Politiker haben es mal wieder eilig mehr Steuern zu vereinnahmen.

Wenn ich die Wahl hätte, dann sollte die Abgeltungssteuer bei 25% zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer beibehalten werden. Bevor die Abgeltungssteuer abgeschafft wird und die Kapitalerträge mit der Einkommenssteuer verrechnet werden, wäre eine Erhöhung der Abgeltungssteuer auf 30% vorzuziehen.

Egal wie es in 2016/2017 mit der Besteuerung von Kapitalerträgen in Deutschland weitergeht – die Bundesregierung fördert den Aufbau einer alternativen Zusatzrente in Deutschland für die Bevölkerung auf keinen Fall!

Was hältst Du von den verschiedenen Ansätzen der Besteuerung von Kapitalerträgen? Soll die Abgeltungssteuer abgeschafft werden?

 

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13 Responses to “SPD will die Abgeltungsteuer vor der Wahl abschaffen, oder höhere Abgeltungsteuer ab 2017?”

  1. Johannes S sagt:

    Klasse sollte das wirklich kommen -.-
    Wie soll man denn auch privat vorsorgen wenn die Kapitalerträge vom sauer ersparten Geld auch noch mit 42% Steuer belegt werden, …

  2. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    ob Befürworter oder Gegner richtet sich danach, wer welchen Steuersatz hat, wer unter 25 Prozent liegt wird wohl den pers. Steuersatz vorziehen, wer darüber liegt dagegen sein.
    Viele Grüße
    Raymund

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Fliegerone: Ich vermute, dass in Deutschland mehr Menschen einen Steuersatz von >27% haben.

    • I@W sagt:

      Nun, nach aktueller Gesetzeslage kann, wer unter 25% Steuersatz liegt, auch schon jetzt seinen pers. Steuersatz zur Anwendung bringen. Wer es denn weiß und wer es auch macht!

      Sollte nur die Abgeltungssteuer (Begrenzung auf 25%) wegfallen und keine andere, irgendwie geartete Regelung, z.B. Haltefristen eingeführt werden, dann bekommt die Mittelschicht eine Steuererhöhung auferlegt. Das passt natürlich alles sehr gut in das Bild der aktuellen Politik.

      Gruß
      I@w

  3. plutusandme sagt:

    Solange wir in Deutschland solche Projekt haben wie:
    Stuttgart 21, Hamburger Philamonie, Berlin Flughaven etc, solange sollten die Politiker doch ganz einfach erstmal Ihre Hausaufgaben machen. Vielleicht ist eine Wahlperiode von 4 Jahren auch zu kurz, denn immer wieder werden Dinge angestoßen und von dem verantwortlichen Politiker nicht zu Ende durchgeführt.
    Der Bundesbürger wird angehalten, privat vorzusorgen, aber es werden immer wieder neue Steine in den Weg gelegt.
    Kapitalflucht ist auch nicht mehr so einfach, wie es mal war, aber ich denke es werden wieder Modelle auftauchen damit ein Personenkreis seine Steuerschuld senken kann.
    Ich wage mal eine Voraussage: Es wird kommen und wir können uns nicht dagegen wehren. Ähnlich wie die MAUT für PKWś.

  4. Watson sagt:

    Ich habe durch Ehegattensplitting weniger als 15% Steuern, alleinstehend läge ich bei rund 25%. Von daher wäre die Abschaffung der Abgeltungssteuer für mich super.
    Die Abgeltungssteuer begünstigt Leute mit hohen Einkommen und bestraft Leute mit wenig Einkommen. Letztere werden durch die hohe Abgeltungssteuer auch von Investitionen in Aktien abgeschreckt und versenken ihr Geld statt dessen in Riesterverträgen. Ich denke, wenn wir das Investieren in Aktien als Methode zur Altersvorsorge in der Gesellschaft etablieren wollen, wäre die Abschaffung der Abgeltungssteuer als erster Schritt sinnvoll. Anschließend könnte dann vielleicht sogar eine steuerliche Begünstigung von Aktiendepos zum Zweck der Altersvorsorge möglich werden, ähnlich den Individual Retirement Accounts in den USA. Das wäre für mich ein wünschenswertes Ziel.

  5. Ja die ausgeschütteten Gewinne wurden ja schon versteuert, es reicht echt langsam. Deutschland hat ja außerdem derzeit genügend Einnahmen und so ziehen eher mehr leistungsbereite aus dem Land weg…

  6. Matthias sagt:

    Sollten alle Erträge mit dem individuellen Steuersatz besteuert werden, so werden alle schlechter gestellt.

    1. Gibt es bereits die Möglichkeit derzeit Steuer zurückzufordern, sollte der individuelle Steuersatz unter 25% liegen

    2. Trifft das aber fast nie zu, da nicht der Durchschnittssteuersatz entscheident ist, sonder der sogenannte Grenzsteuersatz. Das ist der Steuersatz mit dem die zusätzlichen Kapitaleinkünfte besteuert werden. Da unser Einkommensteuersatz progressiv ist, ist der deutlich höher als der durchschnittliche Steuersatz.

    Es bleibt allerdings noch die Hoffnung, dass wir zu der Situation vor der Kapitalertragsteuer zurückkommen. Damals galt für Dividenden das Halbeinkünfteverfahren. Daher wurden Dividenden im Gegensatz zu Zinsen nur mit dem halben Einkommensteuersatz besteuert.

    Sollte das nicht kommen, ist eine Reihe von Klagen zu erwarten, da dann Divideneinkünfte schlechter gestellt werden. Man muss ja die Körperschaftsteuer mit betrachten.

    Es bleibt daher spannend.

  7. MB sagt:

    Einen einheitlichen Steuersatz für alle Einkommensarten finde ich für alle Beteiligten fairer ( über die Höhe muss dann verhandelt werden ). Derzeit zahlt ein Gutverdiener in der Spitze 42 % + Soli + ggf. Gewerbesteuer, d.h. Arbeit wird deutlich höher besteuert als Kapitalbesitz. Das ist für die arbeitende Bevölkerung, die die Mehrheit stellt, definitiv schlecht. Im Zusammenhang mit Steuern und Politik wird immer auch über Verschwendung gesprochen. Hier sollte die Gesetzeslage verschärft und Steuergeldverschwender ebenso hart bestraft werden, wie Steuersünder. Allen ein schönes Wochenende!

  8. Oliver sagt:

    Das ganze wird immer wieder diskutiert und passt sehr schön zu den Neiddebatten, die wir in unserem Land haben. Ich denke, das Hauptproblem ist der viel zu niedrige Freibetrag von 800 €/Jahr, der die Leute daran hindert, vernünftig vorzusorgen. Der müßte pro Person bei 20.000 €/Jahr liegen. Darüber bis 50.000 € dann 25% und alles darüber 40%. Damit wären hohe Einkommen richtig besteuert und der normale Verbraucher in der Lage, realistisch anzusparen. Dafür die ganzen Riester & Rürupförderungen wieder abschaffen. Das briingt nur den Finanzdienstleistern was, aber den meisten Sparern nichts, außer sie sind in einer Sondersituation. Das traurige ist, das gerade die armen leute da nicht drunterfallen.

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