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Iranische Zentralbank will Bargeld abschaffen

Im Sommer hatte ich bereits über das Thema Bargeldverbot und Kontoplünderung durch die Politik hier berichtet. Bargeldverbot in diversen EU-Ländern.

In einigen EU-Ländern ist das Bargeldverbot bereits in Kraft.

  • Belgien: Bargeldzahlungen über 5.000 € verboten.
  • Dänemark: Bargeldzahlungen über 50.000 Dänische Kronen (umgerechnet 6.700 €) verboten
  • Slowakei: Bargeldzahlungen über 5.000 € verboten.
  • Griechenland: Bargeldzahlungen über 1.500 € verboten.
  • Spanien: Bargeldzahlungen über 2.500 € verboten.
  • Italien: Bargeldzahlungen über 1.000 € verboten.
  • Frankreich: Bargeldzahlungen über 1.000 € verboten. (ab September 2015)
Am Montag berichtete der Spiegel Online, dass jetzt die Zentralbank im Iran auf der Insel Kisch, dass Bargeld abschaffen will.
Münzen und Scheine sollen verschwinden: Irans Zentralbank will Bargeld künftig durch elektronische Zahlungsmittel ersetzen. Der Plan soll auf der Insel Kisch getestet werden. In Iran bezahlen allerdings die meisten Menschen immer noch in bar.
Sollte somit der Test für die Abschaffung des Bargelds auf der Insel Kisch funktionieren und auch komplett im Iran, dann ist es wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch in Europa das Bargeld abgeschafft werden wird….

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5 Responses to “Iranische Zentralbank will Bargeld abschaffen”

  1. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    wir haben ja schon mehrfach darüber gesprochen und es geht langsam damit voran, dass wir Menschen immer gläserner werden.
    Viele Grüße
    Raymund

  2. kaunlaran sagt:

    Ein Bargeldverbot müßte – um zu funktionieren – alle großen Industrieländer umfassen und das ist unrealistisch.

    Würde tatsächlich Bargeld in der Eurozone verboten, gäbe es schnell andere „Währungen“. Ob dies – wie nach dem Krieg – Zigaretten und Schnaps, Einkaufsgutscheine bei amazon (die immerhin durch das Warenlager gedeckt wären) oder Fremdwährungen wie der CHF sein könnten, wird man sehen.

    Man wird immer „Tauschwährungen“ finden – insofern kann man ganz gelassen bleiben.

  3. hannes sagt:

    Bargeldverbot an sich wäre ja gar nicht so schlimm, wenn es BitCoins, oder etwas ähnliches wären. Aber der Staat hat natürlich besondere Interessen, und die sind derartig verlockend, dass man das Bargeld wohl tatsächlich bald abschaffen wird:
    1. Totale Kontrolle und Nachvollziehbarkeit werwaswannwowofür Geld ausgegeben hat. Das ist ein echt extremer Eingriff in die Grundrechtefreiheit, m.M.n. (natürlich anfangs streng gedeckelt, nur um Terroristen und Kinderschänder zu entdecken, aber es wird nicht lange dauern, dann trifft es uns alle wg. möglicher Steuerhinterziehung)
    2. Verhinderung von Bankruns
    3. Negativzinsen lassen sich prima und einfach durchsetzen.
    4. Geld wird dann von den Konten in die Wirtschaft und riskantere Anlageklassen getrieben um den Negativzins zu entkommen (Wachstum, weiteres Blasen-aufpumpen bei „hard assets“)
    5. langfristig lässt sich die Information, werwaswannwowofür kauft, richtig gut zu Geld machen. Kurz nachdem du nen Kasten Bier und 2 Tüten Chips gekauft hast, erhöht die Krankenkasse dann automatisch die Beiträge. Schöne neue Welt.

  4. Fliegerone sagt:

    Hallo,
    so wie es Hannes sieht, sehe ich die Sache auch.
    Es ist zu verlockend die totale Kontrolle zu besitzen und
    genau das ist die Absicht.
    Übrigens wird Irland die kleinen Münzen abschaffen.
    Das ist auch ein kleiner Anfang des Weges.
    Viele Grüße
    Raymund

  5. Das ist die Vorbereitung, um noch mehr Macht auszuüben. Hat die iranische Regierung erstmal vollen Überblick über Geldtransaktionen, dann kann sie vorgehen gegen:

    – Bahai
    – Juden
    – Zoroastrier
    – Homosexuelle
    – politische Gegner

    Mit einem Knopfdruck ruiniert sich das Leben anderer leichter, wird sich das iranische Regime gedacht haben. Vor allem sorgt so eine „Bestrafung“ auch viel subtiler und macht auf den Westen einen besseren Eindruck. Vielleicht so gar einen rechtsstaatlichen Eindruck. Ich erinnere an Chordokowski… Viele deutsche Linken befanden, der gehöre ins Lager, weil er Steuern hinterzogen hätte.

    Schon Hitler und die Seinen sind ja vergleichsweise geschickt bei der Ausbeutung der jüdischen Bevölkerung vorgegangen. Die wurden ja nicht sofort deportiert oder ausgeraubt. Eine der ersten Schritte war der Verkauf von Zwangsanleihen an Juden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Judenverm%C3%B6gensabgabe#Finanzpolitischer_Hintergrund

    Ich empfehle Götz Alys „Hitlers Volkstaat“ als Lektüre. Iran ist ideologisch gar nicht mal so weit vom Dritten Reich entfernt.

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