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Finanztransaktionssteuer – Jan Josef Liefers und Heike Makatsch werben dafür

Bestimmt habt ihr schon von der Finanztransaktionssteuer gehört? Aktien- und Anleihenkäufe sollen mit 0,1 Prozent pro Transaktion belastet werden, Derivate mit 0,01 Prozent.

Eine Finanztransaktionssteuer greift an bei Exzessen auf den internationalen Finanzmärkten und stärkt deren Stabilität, und zugleich generiert sie Milliarden an Einnahmen, die für die Armutsbekämpfung, Entwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels verwendet werden können.

Sollte die Finanztransaktionssteuer wirklich eingeführt werden, dann wäre es eine zusätzliche Steuer zur Abgeltungssteuer und würde den Aufbau einer Zusatzrente mit Dividendeneinnahmen für die Rente noch weiter für die meisten Menschen in Deutschland erschweren. Meiner Meinung nach, kann die EU gerne eine Finanztransaktionssteuer einführen – allerdings nur bei Banken und nicht Privatpersonen mit einem Depotvermögen von < 1 Million Euro.

Was meint ihr dazu?

Nachfolgend noch das Werbevideo für die Finanztransaktionssteuer mit den TV-Stars Jan Josef Liefers und Heike Makatsch.

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9 Responses to “Finanztransaktionssteuer – Jan Josef Liefers und Heike Makatsch werben dafür”

  1. Ric sagt:

    Hallo Markos,

    ich mag keine Steuern, egal in welcher Form!
    Das Bürokratiemonster wächst sonst nur noch weiter.
    Zu dem Video: Der Zugesel „von den reichen nehmen“ ich könnte kotzen. Wer glaubt das denn heuzutage noch??
    Trozalledem würde es den Dividendeninvestor zwar zusätzlich belasten, aber nicht erheblich.
    Wenn ich bei einer Order von 2000 EUR 0,1% zusätzlich abtreten müsste, sind das 2 EUR.
    Solange ich diese Steuer nur beim Erwerb und nicht bei der Dividendenzahlung abtreten muss könnte ich damit leben.
    Trotzdem fände ich das nicht gut.

    Viele Grüße
    Ric

  2. Einfach nur dämlich, diese Aussagen!

    Die Finanztransaktionssteuer ist so, wie sie jetzt geplant ist, eine reine Abzocke und trifft genau die Falschen! Nämlich die kleinen Fondssparer, die Menschen, die ihre private Altersversicherung auf Aktien ausrichten – und damit das einzig Sinnvolle tun, um der Altersarmut zu entgehen. Denn die Renten bringen doch fast nichts mehr.
    Derivate müsste die FT-Steuer treffen, den Hochfrequenzhandel, nicht die Aktien und Fonds. Aber da sind den Politikern im Angesicht der Steuereinnahmen, mit denen sie das Volk schröpfen und gleichzeitig noch ein nobles Feigenblatt als Begründung vorhalten können, lieber. Erbärmlich!

  3. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    ich find es immer wieder nur noch lustig, die Banken und Reichen zocken mit allen erdenklichen Tricks, Kontrollen im Finanzbereicht funktionieren nicht oder werden nicht ausgeübt.
    Die Begründungen Armutsbekämpfung, Enttwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels hören sich gut an, könnte aber doch schon lange bekämpfen. Klimawandel interessiert einen großen Teil der Welt nicht, auch wir Industrieländer verschiffen unseren Abfall, z.B. Elektronikabfall nach Afrika, wo dann riesige Feuer brennen, um Metalle wieder zu erlangen, das machen die ärmsten Leute und vergiften sich dabei fleissig.
    Eine ganze Menge Dinge auf dieser Welt und in unserem Land funktionieren nicht mehr richtig, weil einerseits nicht gewoll, andererseits fleissig von den Bürgern ausgenutzt und jeder schaut nur darauf, dass es ihm selbst am Besten geht.
    Der Staat schmeisst Milliarden in die Gosse, weil er vor lautet „Nichtkönnen“ oder „Nichtwollen“ unfähige Arbeit abliefert, aber wenn es darum geht an Geld zu kommen, dann wird immer ein einfacher Weg gewählt.
    Nicht die „Reichen“ wird das Geld abgenommen, diese Leute bekommen vermutlich die Anleitung direkt mitgeliefert, was sie veranlassen müssen, um nicht zu den Zahlenden zu gehören.
    Wenn eine solche Steuer kommt, dann werden auch wir mit unseren Aktiengewinnen dabei sein, aber vermutlich auch Leute, die nicht soviel Geld zur Verfügung haben, davon gehe ich erst mal aus, aber ich lasse mich gern positiv überraschen.
    Und mal ehrlich: Den Staat interessiert es nicht, ob es dem Volk schwerer fällt, eine eigene Rente aufzubauen.
    Viele Grüße
    Raymund

  4. FjodorForex sagt:

    Hallo Markos,

    wir sollten vielleicht eine Petition / Unterschriftenaktion starten gegen die Finanztransaktionssteuer? Wir leben in Deutschland und immer wieder heißt es wir sind eine Demokratie. Davon merke ich als kleiner Bürger jedoch nichts. Es gibt keine Volksabstimmungen und auf das Wort unserer Kanzlerin kann man sich leider auch nicht immer verlassen.

    Ich bin auf jedenfall gegen eine weitere Steuer. Wir zahlen schon genug Steuern in Deutschland und es geht uns damit sehr gut. Vor einiger Zeit hieß es doch auch, dass Deutschland zum ersten Mal nach langer Zeit keine neuen Schulden aufbaut.

    Wir als Sparer sind eh schon doppelt „geschädigt“, da wir bereits zwei Mal Steuern zahlen auf unser Kapital. Daher ein ganz klares Nein zur Finanztransaktionssteuer. Selbst wenn wir als Devisenhändler / Trader eventuell davon ausgenommen wären, bin ich natürlich aus den vorgenannten Gründen dagegen. Man muss aber auch dazu sagen, dass dieses Thema schon seit vielen Jahren diskutiert wird und es so hoffentlich bald in Vergessenheit gelangt oder so etwas passiert wie mit der „PKW-Maut“.

    Viele Grüße
    FjodorForex

  5. Oliver sagt:

    Ich bin auch gegen die Finanztransaktionssteuer, aber aus anderen Gründen. Wenn dir beim Kauf von Aktien 0,1 % berechnet werden, ist das für die meisten nicht sonderlich ausschlaggebend.

    Was wesentlich ausschlaggebender ist, dass diese Steuer nicht weltweit eingeführt wird. Die Banken, Investoren und auch Zocker können es sich heute weltweit aussuchen, wo sie mit Wertpapieren handeln. Man sieht selbst innerhalb der EU, dass diese Steuer nicht alle mögen. UK z.B. sperrt sich dagegen, da sie gerade von den Finanzmärkten leben und Angst haben, dass ihnen die großen Kunden abwandern. Das völlig zurecht. Ich müßte mich dann wohl wahrscheinlich auch von meinen Deutsche Börse Aktien trennen, da die Umsätze signifikant einbrechen. Das Problem bei der Geschichte ist, dass Leute darüber entscheiden, die mit diesen Dingen praktisch keine Erfahrungswerte haben und dem sog. Gerechtigkeitswahn unterliegen. Soll den bösen Kapitalisten das Handwerk gelegt werden und sie sich totzahlen, wenn sie meinen, an der Börse handeln zu müssen. Das wird nicht klappen, da man in Shanghai oder Singapoor genauso gut handeln kann. Deswegen wird die Steuer wird bei den normalen Anlegern bleiben, die nicht ausweichen, weil es zu marginal ist.

    Was die Abgeltungssteuer betrifft: Daran sieht man nur, dass es in unserer Regierung (auch bei SPD, Grüne genau wie CDU/CSU) kaum Finanzfachleute gibt. Das zeigt sich auch im Aufbau der privaten Rentenversorgung. Unsere Politik ist in diesem Punkt einfach nur erbärmlich.

  6. heinz_hartmut sagt:

    Wieder der typische Gutmenschenunsinn. Die Banken zahlen die Steuer ohnehin nicht, sondern geben sie wieder an den Kunden weiter. Es handelt sich um eine Art Umsatzsteuer auf Finanztransaktionen. Mein letzter Stand war, dass Finanzinnovationen davon befreit werden sollten, aber Aktien nicht. Dabei haben die Aktionäre die Finanzkrise nun wirklich nicht ausgelöst. Wenn eine solche Steuer erst einmal eingeführt ist, wird der Steuersatz im Laufe der Zeit ohnehin weiter erhöht. Die Verknüpfung dieser Steuer mit irgendwelchen Wohltaten ist ohnehin obsolet, da eine Steuer generell nicht zweckgebunden erhoben werden darf. Da die Belastung mit Steuern auf Einkommen und Konsum und steuerähnlichen Abgaben (Sozialversicherungen) ohnehin schon über 50% liegt, ist jede weitere Steuer nur eine noch weitergehende Enteignung der hart arbeitenden Bevölkerung, die diese dann, da ein eigenständiger staatsunabhängiger Aufbau der Altersvorsorge erschwert wird, im Alter zum hilflosen Büttel des Staates macht.

  7. Karlchen sagt:

    Herr Liefers und Frau Makatsch sind nicht die richtigen Repräsentanten für dieses Thema. Sie müssen aufpassen, daß sie sich nicht ihren Ruf als Schauspieler wie Herr Krug mit der Telekom verderben.

    Die Finanztransaktionsteuer war ein Vorschlag von Nobelpreisträger Prof. Tobin. Attac hat dieses Thema aufgenommen und sich dafür stark gemacht. Prof. Tobin möchte aber nicht mit in Attac in Verbindung gebracht werden (Distanzierung in einem Spiegelinterview aus dem Jahre 2002).

    Prof. Tobin bezieht sich auf das berühmte Buch von John Maynard Keynes: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes. Dort wird in Kapitel 12 ein Vorschlag gemacht eine solche Finanztransaktionsteuer einzuführen, damit Aktienkäufer nicht immer in kurzer Zeit Aktien hin un her verkaufen, sondern lange halten.

    So gesehen geht es hier nicht um die Erzielung von Steuern oder die Armutsbekämpfung in der Welt, sondern um eine Art von Erziehung (Anlage statt Spekulation). So ist auch die Belegung von Aktienkäufen mit 0,1 % und 0,01 % bei Derivaten richtig.

    Das funktioniert aber nur, wenn diese Steuer weltweit in allen Ländern erhoben wird, damit keine Ausweichmöglichkeiten bestehen. Gleichzeitig wird wieder eine Bagatellsteuer eingeführt. Wer keine Arbeit hat, macht sich welche.

  8. Stephan sagt:

    Der Werbespot ist ja mal sehr plakativ. Außerdem nehme ich den beiden die Rollen nicht ab. Schauspieler machen für Geld sowieso fast alles. Und wo die Steuergelder dann hinfließen würden, bliebe wohl abzuwarten, oder? Bei dieser ganzen Aktiengeschichte schwirrt mir eh schon der Kopf und die Aussicht auf noch eine Extrasteuer macht es nicht gerade besser.

  9. Robert Michel sagt:

    Die Kosten die uns Investoren entstehen sind deutlich höher als die 0,01% wir an den Staat zahlen. Die höchsten Tradingkosten entstehen uns nämlich nicht durch die Transaktionsgebühren, sondern durch den Spread. Wenn durch die Steuer die Trader weniger aktiv werden, müssen wir das durch größere Spreads bezahlen.

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