Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
Werben im Blog
Datenschutzerklärung / Impressum

Fallende Aktienkurse setzen den Superreichen zu

Ich musste schon schmunzeln, als ich den Artikel „Fallende Aktienkurse setzen den Superreichen zu“ auf Focus Online gelesen habe.

Haben die Superreichen wirklich Geld an der Börse verloren?

Es ist doch lediglich der Buchwert gesunken. Die Dividendenrenditen der jeweiligen Aktien sind durch die Aktienkorrektur an den internationalen Aktienmärkten gestiegen und es ist kein Unternehmen pleite gegangen und viele Unternehmen erhöhen weiterhin ihre Dividendenzahlungen!

z.B. Altria hat am 21.08.2015 seine Quartalsdividendenzahlung von 0,52$ auf 0,5650 $ pro Quartal und Aktie angehoben. Eine Steigerung der Dividendenzahlung um 8% für 2015.

Die Quandts bekommen als Anteilseigner von BMW für das Geschäftsjahr 2014 ganze 815 Millionen Euro BMW-Dividende – egal wie der BMW Aktienkurs gerade steht.

Wie viel Dividende hat Frau Klatten in den letzten Jahren von BMW, als Anteilseignerin erhalten?

  • 2014: 815 Millionen Euro
  • 2013: 731 Millionen Euro
  • 2012: 700 Millionen Euro

BMW Dividendenhistorie:

Datum  Dividende Rendite
13.05.2015 2,90 EUR 3,23%
15.05.2014 2,60 EUR 3,05%
14.05.2013 2,50 EUR 3,43%
16.05.2012 2,30 EUR 4,44%
12.05.2011 1,30 EUR 2,21%
18.05.2010 0,30 EUR 0,94%
14.05.2009 0,30 EUR 1,39%
08.05.2008 1,06 EUR 2,50%
15.05.2007 0,70 EUR 1,61%
16.05.2006 0,64 EUR 1,73%
12.05.2005 0,62 EUR 1,87%
13.05.2004 0,58 EUR 1,57%
15.05.2003 0,52 EUR 1,80%

Wie viel Dividenden hast Du durch Deine Vermögenswerte in den letzten Jahren bekommen?

Kostenloser TOP-Dividenden Aktien Newsletter
Deine EMail Adresse:

Wir halten uns an den Datenschutz.
Kein SPAM. Keine Weitergabe Ihrer Daten.

12 Responses to “Fallende Aktienkurse setzen den Superreichen zu”

  1. Ric sagt:

    Hallo Markos,

    genauso sieht das aus. So lange die Unternehmen ihre Dividende zuverlässig weiter steigern ist doch alles im Lot. Ich nutze den Kursrückgang für Nachkäufe. Kürzlich erst habe ich wegen der gefallenen Kurse Union Pacific nachgekauft.

    Viele Grüße
    Ric

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ric: Ich glaube es sinnig kontinuierlich nachzukaufen – egal wie die Märkte stehen und sich auf den wachsenden Dividenden Cashflow zu konzentrieren. Das ist ein Vermögenswert, der Geld monatlich produziert und keine Verbindlichkeit.

  2. Florian sagt:

    Hi,

    klasse Seite die du hier hast. Viel Inspiration hat sich dadurch bei mir ergeben. Ich starte auch gerade boerseneinmaleins und vielleicht ergeben sich Synergien. Beste Grüße Florian

  3. Der Malachit sagt:

    Das über die Dividende verdiente Geld ist reales Einkommen und wird genau so betrachtet, versteuert usw.. Meiner Meinung nach ist die Dividendenrendite aber nur die eine Seite der Medaile.
    Wenn man eine Aktie kauft, muss man dem Kurs entsprechend Geld dafür bezahlen. Dieses Geld musste erarbeitet werden und repräsentiert eine erbrachte Leistung. Die erbrachte Leistung ist so zu sagen in Form von Geld im Aktienkurs gespeichert. Fällt der Aktienkurs, so wird diese erbrachte Leistung zum Teil vernichtet. Ähnlich wie bei der Inflation, nur in unvergleichlich kürzerer Zeit. Wer also eine Aktie zu Höchstkursen kauft, bindet sein verdientes Geld so lange, bis er die Aktie zu noch höheren Kursen verkaufen kann. Erst dann bekommt er sein Geld zurück.
    Die Superreichen, die du genannt hast, sind in der glücklichen Lage, dieses in Aktien geparkte Geld niemals brauchen zu müssen. Deshalb ist es ihnen, solange die Dividende fließt, auch völlig schnuppe, wo die Kurse stehen. – Aber sieht das bei Otto Normalkleinaktionär nicht etwas anders aus?
    Der Malachit.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Malachit: Wenn Otto Normalkleinaktionär ein Dividenden Depot für die Rente aufbaut und das investiere Kapital in den Aktien niemals verkaufen will, dann kann ihm das investierte Kapital auch egal sein. Ich persönlich konzentriere mich nur über den kontinuierlichen steigenden Dividenden Cashflow.

  4. Ralf sagt:

    Hallo Markos,

    ja, regelmäßig nachzukaufen macht schon Sinn, man sollte aber trotzdem nachprüfen, wie tragfähig die einzelnen Konzepte der Unternehmen sind.

    Nehmen wir mal aktuell den Sack Reis, der in China gerade umgefallen ist. Was hat dies für Auswirkungen für die Weltwirtschaft. Mal wirklich ganz grob gesagt, schon einen gewissen, denn China ist als Lokomotive nicht gerade unwichtig. Wenn man nun mal in sein Depot schaut, was man für Werte drin hat, und inwieweit das Unternehmen von China abhängig ist, dann sollte man schon mal überlegen, ob man wirklich von sagen wir mal BASF trotz extrem gefallener Kurse nachkauft, oder sich doch lieber eine Altria ins Depot holt. Von der Nettodividende macht das momentan nicht wirklich einen Unterschied.

    Ist natürlich auch eine frage des freien Kapitals, was man zum Nachinvestieren hat. Und wenn man wirklich genügend davon hat, und auch genügend Zeit mitbringt, dann kann man auch ins momentan riskante Ölgeschäft einsteigen. So ziemlich alle Werte dort sind ja unter die Räder gekommen, und das hat zur Folge dass man da wirklich auf Schnäppchentour gehen kann. Hier bin ich aber der Überzeugung, dass man wirklich nur in absolut große Player investiern sollte, denn viele der kleinen haben sicherlich nicht die Kraft ne längere Durststrecke duchzustehen.

    Ich hatte dir ja mal geschrieben, dass ich ein großes Depot habe ( vom Volumen her) und ein Spieldepot. Durch das ganze hin und her mit dem Sack Reis, Putin und überproduktion bei Öl hat das Spieldepot aktuell -25% federn lassen müssen. Das Große Depot allerdings nur -4%. Das witzige darn ist, dass die Nettordividendenrendite bei beiden nur läppisch 2,1% unterschied macht. Sicherlich, das große Depot ist auch schon ein bissel Älter, und dadurch ist die Rendite logischerweise auch etwas höher. Das waren z.b. noch Zeiten wo man ne Daimler für etwas mehr wie 30€ bekommen hat.

    Alles in allem beobachte ich aber bei den diversen Dividendenblogschreibern doch eine gewisse Unruhe, wie es wohl weiter geht. Und wenn man dann mal die diversen Portfolios anschaut, bzw. die Bestände. So sind die Buchverluste bei vielen mittlerweile so hoch wie die Erträge über die vergangenen Jahre.
    Da kommt sicherlich der ein oder andere schon ins grübeln. Nur wer jetzt in Panik verfällt und wahllos verkauft, der ist selber Schuld.
    Korrekturen hat es schon immer gegeben, aber es ging danach auch immer wieder nach oben. In den letzten Jahren sogar immer schneller.

    Wer die Kohle vom Depot wirklich nicht braucht, der soll die chance nutzen und Qualitätsaktien nachkaufen, und sich darüber freuen, dass er bis in ein paar Jahren Werte im Depot liegen hat die einem sehr ruhig schlafen lassen und dann auch wieder ne relativ sichere Dividende einstreichen.

    Als ich z.b. mein großes Depot aufgebaut habe, spielte ich auch mit dem Gedanken Highyielder mit reinzunehmen. Habe mich aber zum Glück dagegen entschieden, habe hier nach ein paar Jahren einen Ertrag von 4,9% (Nachsteuer) welches über deinem letzten Zeil liegt.
    Beim kleinen Depot liege ich wie geschrieben um 2,1% besser in der Rendite und liegen im oberen Bereich der Range von Ziel 0-1 von dir.

    Gruß Ralf

  5. leo sagt:

    Also ich kann nicht ganz Dividendenjäger verstehen, welche schreiben, der Kurs ist egal, Hauptsache Dividende ist nachhaltig.

    Bsp: Wir kaufen einen US-Aristokraten, mit Div.rendite von 3% bei einem Euro/Dollar Kurs 1,10 -> Dollar verliert nach und nach an Wert und in einem Jahr steht er bei 2,20 -> Unsere Div.rendite auf unseren Kaufkurs liegt nur noch bei 1,5% !!!, dazu hat sich der Wert in Euro halbiert ohne dass die Aktie in irgendwelchen Schwierigkeiten steht.
    Fazit: Bei anderen Währungen ist Dividende auch bei soliden Unternehmen für uns nicht sicher, auch wenn das Unternehmen weiterhin ihre Dividende erhöht.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Leo: Ich mache mir keine Gedanken was mal sein könnte. Wozu? Glaubst Du wirklich das der EUR/USD Kurs im 1 Jahr bei 2,20 steht? 😉

      • leo sagt:

        @ Finanzielle Freiheit
        Also ich kann mir gut vorstellen, dass er nächstes Jahr auf 0,90 abrutscht und 5-7 Jahre später (USA muss gegen starken Dollar was tun) bei 1,50 steht.
        Das z.B. wäre ein Verlust von 40% …

        Als Beispiel haben wir 2000-2002: 1 Euro kostet 0,85 Dollar, 2008 sind es 1,60 Dollar.

        Vor allem wenn der Dollar stark ist, würde ich nicht zu sehr in US Werte investieren, in Euro Raum haben wir auch genug robuste Euro-Werte wie Unilever, MüRE, BASF, Fielmann, …

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @leo: Ich habe keine Glaskugel und werde mit der Dividendenstrategie fortfahren. Ich habe bereits vor 2012 angefangen dieses Dividenden Depot aufzubauen und da stand der EUR/USD bei ca. 1,40 bis 1,44 …

  6. Die aktuellen Verluste sind tatsächlich nur Buchverluste, solange man seine Wertpapiere hält und nicht verkauft. Jeder erfahrene Börsianer weiß, dass es jederzeit zu Kurseinbrüchen kommen kann und dass man diese am besten einfach aussitzt. Deshalb soll man ja auch nur Geld an der Börse investieren, dass man langfristig entbehren kann. Also sind vorübergehende Buchverluste absolut kein Beinbruch!

Leave a Reply

*

Wir benutzen Cookies, um so das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Ich habe verstanden ✖