Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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„Kommt der Crash?“: ORF2-Talk u.a. mit Dirk Müller und Prof. Hörmann

Ich habe mir gerade das Interview „Kommt der Crash?“: ORF2-Talk mit Prof. Hörmann, Dirk Müller und Reinhard Schanda über das Geldsystem angeschaut und fand es sehr interessant. Dirk Müller kennt bestimmt jeder aus dem TV und Prof. Hörmann kenne ich auch schon aus einigen Youtube Videos. Ich bezweifle, dass Dirk Müller und Prof. Hörmann etwas am heutigen Geldsystem ändern können.

Nachfolgend ein paar Zusammenschnitte aus der Talkshow „Club 2“ im ORF2 mit Dirk Müller, Reinhard Schanda und Franz Hörmann über das Schuldgeldsystem, die Finanzkrise, Wirtschaftswachstum und den Crash.

Ein paar Zitate von Dirk Müller in diesem Interview:

„Das Problem besteht im Wesentlichen darin, dass sich über Jahrzehnte das Geld bei immer weniger Personen zusammenballt, während die Masse der Menschen kein Vermögen aufbauen kann. […] Für den Bürger spielt es keine Rolle, wo im System die Zinsen anfallen, sie zahlen sie immer„

„Wir haben in Deutschland 5 Billionen Euro Geldvermögen der privaten Haushalte. Bei 2 Billionen Euro Staatsschulden sind 5 Billionen Euro der Bürger/innen sehr viel Geld. Die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat davon quasi nichts (weniger als 4%) und die reichsten 10% haben 2/3 dieses Geldes. Diese Schere geht immer schneller immer weiter auseinander. Das kann nicht gut gehen.“

„WÜRDEN DIE MENSCHEN DAS GELDSYSTEM VERSTEHEN, HÄTTEN WIR EINE REVOLUTION NOCH VOR MORGEN FRÜH“
Henry Ford

„WENN MAN DIE KONTROLLE ÜBER DIE NAHRUNGSMITTEL HAT, HAT MAN DIE KONTROLLE ÜBER DAS VOLK. HAT MAN DIE KONTROLLE ÜBER DAS ERDÖL, SO HAT MAN DIE KONTROLLE ÜBER DIE NATIONEN. WENN MANN DIE KONTROLLE ÜBER DAS GELD HAT, KONTROLLIERT MAN DIE WELT.“
Henry Kissinger

Was haltet Ihr von dem Interview? Freue mich über Euer Feedback.

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9 Responses to “„Kommt der Crash?“: ORF2-Talk u.a. mit Dirk Müller und Prof. Hörmann”

  1. Erinnert mich an einige Aussagen aus dem Buch Geheimgesellschaften. Also eigentlich nichts Neues für mich. Daran wird sich nichts ändern. „Versklavung der Welt“

  2. Ich halte Dirk Müller für einen Schwätzer. Was will er damit sagen? Dass wir gegen die „öffnende Schere“ arbeiten sollen?

    Fakt ist: Es ist heute nach wie vor möglich, vermögend zu werden, auch wenn man nicht so grandios verdient wie ein Fußballprofi.

    Fakt ist: Viele Menschen machen verplempern ihr Geld und investieren nicht. Da hilft nur finanzielle Bildung. Ich sehe nicht, dass Dirk Müller dazu etwas beiträgt. Er macht doch nur noch Verschwörungstheorien.

    Fakt ist auch: Aktienbesitz gilt als Geldvermögen, Immobilien dagegen als Sachwert. Er setzt nur das Geldvermögen in Relation zur Staatsverschuldung. Damit fallen aber viele sparsame Hausbesitzer unter den Tisch und werden zur armen Leuten degradiert, weil sie weniger Geldvermögen haben. Deswegen darf man das so nicht vergleichen.

  3. Ach ja: Das Geldsystem funktioniert seit Jahrzehnten recht gut. Warum also etwas daran ändern wollen? Das Geldsystem ist von Menschen geschaffen und wird von Menschen gesteuert und Menschen machen Fehler. Wer eine perfekte Arbeit von EZB und FED erwartet, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich jedenfalls erwarte solide Arbeit und ich sehe, dass sie geliefert wird. Ich kann in dem heutigen Rahmen planen und investieren. Ich verhungere auch nicht. Wir leben auf einem hohen Wohlstandsniveau?

    Warum Müller sich ausgerechnet darauf einschießt? Weiß er Dinge, die wir nicht wissen? Nö. Als Verschwörungstheoretiker kann er leichter Geld einsammeln und bekommt mehr Gehör, was seinem Ego schmeichelt. Er traut sich nicht, den Leuten zu sagen, dass sie sich klüger anstrengen müssten, was ihre Geldanlage betrifft.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Couponschneider: Was ich so in den Videos mit Dirk Müller über die letzten Jahre gesehen habe ist, dass er immer die gleichen Zitate bringt. Zum Beispiel bringt er sehr oft das Thema „Josefspfennig“.

  4. Aaaaaaaaa sagt:

    von 2011… boah wie langweilig dein Blog doch ist!

  5. Oliver sagt:

    Mit Crash lässt sich immer viel Aufmerksamkeit erregen und das ist ja, was Dirk Müller gerne will: Im Gespräch bleiben. Solche Debatten sind ziemlich inhaltsleer. Die einzige Sache, die mir Sorgen macht, ist das Auseinanderklaffen der Scheere Arm/Reich. Das hat u.a. etwas mit den Veränderungen des Steuersystems der letzten 20 Jahre zu tun und dass Deutschland Lohndumpingland geworden ist. Viele Leute haben nicht mehr die Möglichkeit, nennenswert etwas zu sparen. Dazu sind sie gezwungen, bei H4 alles aufzulösen. Durch Altersdiskriminierung der festen Angestellten ab 45 aufwärts kommen auch höher qualifizierte in die Situation, H4 beantragen zu müssen. Politisch sind hier aber keine Änderungen gewollt.

    Was die Crashs betrifft: Die kommen und gehen. Das ist ein Thema, über das gerne geredet wird, aber die Vergangenheit zeigt, dass die Crashs zumeist relativ schnell verdaut sind. Die Märkte sind fünf Jahre angestiegen und irgendwann ist es auch mal wieder Zeit, dass es stark nach unten geht. Ob das genau jetzt der Fall ist, kann aber keiner sagen. Von daher: Was soll man darüber diskutieren? Ich würde mich freuen, wenns mal steil mit der Börse bergab geht. Schöne neue Kaufkurse.

  6. Ralf sagt:

    @Couponschneider

    Aber genau die masse Mensch der Konsumenten benötigen die Investoren um weiterhin den Geldfluss aufrecht zu erhalten.
    Man kann sicherlich zweigeteilter Meinung darüber sein, ab es sinnvoll ist mit sagen wir mal 25 Jahren von sagen wir mal 1500€ netto alles zu „verplämpern“ und für später nix zurückzulegen, um weiterhin bis ans Lebensende (ohne Kaufkraftverlust etc. ) von dem Einkommen und der darauffolgenden Minirente ( ggf. Staatliche Unterstüzung) weiterhin zu leben, oder ob man einfach die Summe X für später zurücklegt.

    Fakt ist, dass es schon immer ne Personengruppe gegeben hat, die mehr oder auch wesentlich mehr Kapital,Besitztümer, Macht usw. gegeben hat wie andere, das wird sich auch nicht ändern.

    Und ob sich jetzt ein Hausbesitzer mit ner Immobilie von 500T€ als weniger arm/reich empfindet, wie jemand, der die Summe in Aktien/Tagesgeld etc. hat, wage ich zu bezweifeln. Das ist einfach nur pers. Auslegungssache bzw. Empfindungssache.

    Das wichtige ist doch, dass jeder für sich selbst festlegen kann, wo er sein persönlichen Wohlfühlfaktor hat. Einer ist schon glücklich, wenn der jeden Monat sein Essen hat, seine Kippen kaufen kann und abunzu mal ein billigurlaub verbringen kann, der andere braucht dagegen den Ferrari vor der Tür und und und….

    Was ich bei der Diskussion ( vor allem in Deutschland ) sehr schlimm finde, dass wir hier in einer extremen Neidgesellschaft leben, und gerade duch solche Videos, TV Diskussionen etc. jedem in den Mund gelegt wird, dass der Fokus nur die Kohle sein muss. Naja, obwohl, wenn ich mir das richtig überlege, dann hab ich beim durchzappen bei RTL2 „AssiTV“ noch nie sowas in der art gesehen 🙂

    Zu dem Kommentar von „Aaaaaaaaa“ kann ich eigentlich nur sagen, dass dies eine überaus wichtige Feststellung ist, jedoch scheint er nicht zu bedenken, dass „geistige Tiefflieger“ die sich manchmal hier verirren und abunzu auch noch einen mehr oder weniger sinnvollen Kommentar abgeben, manchmal etwas länger brauchen um das gesehene / gehörte / gelesene zu verarbeiten.

    @Markos

    Ich bin aktuell mal auf die Entwicklung deines Depots gespannt. Der August war ja schon ziemlich „anstrengend“. Könnte mir durchaus vorstellen, dass der ein oder andere Leser dieses Blogs über deine weiteren Gedanken bezgl. deines Depots ( z.b. Umschichtungen, Neuausrichtung ) freuen würde.

    VG Ralf

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ralf: Ich kann zu meinem Dividenden Depot gerne ein aktuellen Statusartikel in den nächsten Tagen schreiben. Aktuell habe ich bedingt durch den Hausbau etwas weniger Zeit.

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