Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Das Gedankenspiel zum Bargeldverbot – Findest Du das sinnvoll?

Bargeldverbot

Bestimmt habt Ihr es auch schon im Netz gelesen: Das Gedankenspiel zum Bargeldverbot und die Umsetzung in einigen Ländern.

Gerade in Dänemark, Schweden und der Schweiz wird das Bargeldverbot schon gut vorangetrieben.

Nachfolgend ein paar Artikel zum Thema Bargeldverbot aus dem Netz:

Wer profitiert vom Bargeldverbot in naher Zukunft? Es sind natürlich die Kreditkartenunternehmen.

  • VISA (NYSE:V) / 68,23$ / 0,70% Dividendenrendite p.a. / Payout: 18,7%
  • Mastercard (NYSE:MA) / 92,61$ / 0,69% Dividendenrendite p.a. / Payout: 18,6%
  • American Express (NYSE:AXP) / 79,47$ / 1,46% Dividendenrendite p.a. / Payout: 21,1%

Ich kann dem Bargeldverbot auch nicht viel abgewinnen – allerdings versuche ich schon seit Jahren viele Transaktionen mit EC-Karte und Kreditkarte vorzunehmen. Was hältst Du vom Bargeldverbot? Schreib mir – ich freue mich auf Deinen Kommentar.

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12 Responses to “Das Gedankenspiel zum Bargeldverbot – Findest Du das sinnvoll?”

  1. Michael sagt:

    Kurz zusammengefasst: nichts. Ich zahle fast nur bar, im Inland nie mit Kreditkarte, so gut wie nie mit EC-Karte.
    Ein Bargeldverbot hätte m.E. erheblich mehr und grössere Nachteile für die normale Bevölkerung als Vorteile, daher wäre ich klar dagegen.

  2. Seit einem Urlaub in den USA habe ich es mir auch im Inland angewöhnt, regelmäßige Käufe in Supermärkten, Bekleidungsgeschäften usw. mit Kreditkarte zu zahlen. Auf den gesamten Umsatz erhalte ich ein halbes Prozent Rabatt und einmal monatlich wird der aufgelaufene Betrag zinsfrei vom Girokonto abgebucht. Es ist bequem und ich habe einen besseren Überblick über meine Konsumausgaben bekommen. Dass ich einiges an persönlichen Daten von mir preisgebe, ist mir klar.

    Kurioserweise habe ich aber mein bisher größtes privates Geschäft, einen Autoverkauf, mit Bargeld abgewickelt. Per Handschlag und in einer dunklen Tiefgarage.

    Ich finde, Bargeld und bargeldloser Zahlungsverkehr haben letztlich beide ihre Berechtigung und sollten deshalb auch in Zukunft weiter nebeneinander existieren dürfen.

  3. Claudius sagt:

    Ich halte auch nichts von einem Bargeldverbot. Mal davon abgesehen, dass Ich nicht daran glaube, dass es ein Bargeldverbot in den nächsten 100 Jahren geben wird, halte Ich es für unzulässige Bevormundung. So etwas kann und darf es nicht geben.
    Wenn der Bäcker von nebenan meinen 5€ Schein haben will, dann soll er ihn haben dürfen, solange Ich dafür ein paar Brötchen bekomme.
    Gruß,

    Claudius

  4. olli0816 sagt:

    Ich bin gegen ein Bargeldverbot. Obwohl ich glaube, dass man es nicht aufhalten kann, da zu viele staatliche Interessen daran liegen, das Barfeld abzuschaffen. Ich stelle es mir aber nicht sonderlich toll vor, wenn Banken z.B. nergative Zinsen für Guthaben berechnen, weil man nicht mehr ausweichen kann. Deine Statistiken oben zu den Anbietern sagen alles: Das Bezahlen wird generell teurer, weil immer ein ungebetener „Dienstleister“ im Spiel ist. Und man kann prima den einzelnen bewachen, was er ausgibt und was er bekommt. Außerdem kann man jemanden alle Konten sperren und damit handlungsunfähig machen. In dem Bereich wirds besonders schnell unappetitlich, da man ab sofort sich nichts mehr zum Essen kaufen kann oder z.B. die Miete bezahlen. Alles äußerst uncharmant. Dagegen steht nur eine vermeintliche Bequemlichkeit, die zuammenbricht, wenn das System nicht mehr funktioniert. Mich wunderts, das die skandinavischen Länder da so freiwillig mitmachen. Mir ist es letztes Jahr in Kopenhagen auch passiert, dass ich beinahe ohne Kreditkarte in das Hotel nicht einchecken konnte. Barzahlung war auch nicht erwünscht und dann wollten sie auch noch extra Geld machen, in dem sie mit einem Fantasiekurs EURO/Kronen in EURO abrechnen wollten. Wird auch gern im Fremdwährungs-Ausland gemacht. Den meisten ists egal und von daher glaube ich, dass es kommen wird. Die Diskussionen sind ein Vorfühlen und die Vorbereitung auf die Änderung.

  5. Bob sagt:

    Ich zahle auch das meiste in Bar, aber das liegt nur daran, dass man einfach nicht ÜBERALL mit Karte zahlen KANN! Ich finde daran sollte man erstmal arbeiten.

    Als ich für 6 Monate in America unterwegs war, habe ich alles mit Kreditkarte bazahlt und fand das eigentlich sehr angenehm.

  6. Alex sagt:

    Geschäftlich fast alles mit Kreditkarte, privat viel mit EC-Karte, weil ich meine Aussgaben so besser kontrollieren/nachvollziehen kann. Dennoch halte ich von dem Bargeldverbot absolut garnichts. Das wäre m.E. ein weiterer Schritt zum absolut gläsernen Bürger.

  7. Karlchen sagt:

    Prof. Bofinger, einer der 5 Wirtschaftsweisen, ist für die Abschaffung des Bargeldes. Es würde die Schwarzarbeit eindämmen. Da wird er sich aber gewaltig in den Finger schneiden.

    Schwarzarbeitgeber und -nehmer werden beide für Schwarzarbeit bestraft. Das schweißt aber beide zusammen. Es wird eher die Schwarzarbeit in Form von Tauschgeschäften, nach DDR Art fördern.

    Die Abschaffung des Bargeldes führt zu großer Unfreiheit. Das werden sich die Menschen auf Dauer nicht gefallen lassen. Not macht bekanntlich erfinderisch.

    Die größte Freude daran würde die Familie Rothschild und Rockefeller haben. Einer der Rothschilds hat einmal gesagt: Gebt mir die Herrschaft über das Geld und mir ist es gleich wer die Gesetze macht.

  8. intussi sagt:

    Auch von mir, kurz zusammengefasst:
    Perfekt!

    Ich zahle nur mit Karte und habe an 360 Tagen kein Bargeld dabei.

    Wer schon mal in Dänemark (Vorreiter), Schweden und Norwegen war, weiß, dass der Bargeldeinsatz teuer ist. Dort werden Kassenvorgänge zu Lasten des Kunden aufgerundet. Sprich: Zahlt man bar, zahlt man mehr.
    Man zahlt dort fast nur noch mit Karte. Ob im Bus, in der Bahn (mit Handy SMS) oder in der Kirche (Spende). Wir waren in Schweden in der Kirche und da ging ein iZettle durch die Reihen. Man konnte spenden was man wollte. Einfach mit der eigenen Karte.
    Wer mit Karte und Handy im Bus unterwegs ist, kann bis zu 70% sparen, weil dadurch Personalkosten und Papier gespart wird. (Hier in Deutschland wird man in manchen Städten sogar ein Zuschlag(Servicegebühr) für die Handynutzung verlangt. Deutschland ist hier wirklich weit hinter den anderen Ländern.)

    Falls man doch mit Bargeld zahlen möchte, wird man sehr komisch angesehen und jeder erkennt, dass man Ausländer ist.
    Es heißt bei den Schweden: „Bargeld braucht nur noch deine verkalkte Oma und der Bankräuber“

    Warum denn auf Bargeld verzichten? Ganz einfach:
    – Volle Kostenkontrolle! Jede Buchung ist zu 100% nachvollziehbar.
    – Schwarzgeld? Fehlanzeige
    – Schwarzarbeit. Auf Dauer auch nicht möglich!
    – Kriminalität wie Drogenkäufe wird schwer
    – Bestechungsgeld? Fehlanzeige
    – Bankenrun? Wie denn ohne Bargeld!? Die Lage entspannt sich dadurch
    – schnelle Überfälle gezielt auf alte Menschen? Praktisch nicht mehr möglich
    – Keinen Bankraub/ Überfälle auf Geldtransporte/Geschäfte/Lokale usw.
    – Steuerhinterziehung auch schwer
    – Gebühren für Geldabheben? Gibt es nicht. Zudem gibt es genug Möglichkeiten, um kostenfrei eine Kreditkarte zu bekommen.
    – Notenbanken, Druckerpressen, usw. müsste es nicht geben. Das spart Geld und viel Personalkosten (etwa 2,2 Milliarden Euro- davon können viele Polizisten bezahlt und Kitas gebaut werden). Auch spart sich der Handel durch die Bargeldverwaltung etwa 6,6 Milliarden €.
    – usw. ich könnte an dieser Stelle noch ewig weiter schreiben.

    Dann stelle ich gerne noch eine Hypothese auf: Gäbe es kein Bargeld in Griechenland, stünde das Land heute womöglich nicht so tief in der Schuldenfalle.

    Wer sagt „Bargeldverbot hätte m.E. erheblich mehr und grössere Nachteile für die normale Bevölkerung“, sollte Beispiele nennen. Die meisten davon werden widerlegbar sein!
    Argumente wie Spende an Kirchen/Organisationen, Geldgeschenke an Enkel, Flohmärkte usw. ist alles lächerlich. Es gibt inzwischen gute und kostenfreie Möglichkeiten Geld zu spenden, schenken usw.

    • Der Malachit sagt:

      Die Begeisterung für die Verwirklichung einer totalen Abhängigkeit von Staat, Kirche und denen, die sich im Hinterzimmer die Hände reiben, wenn jegliche Opposition problemlos abgeschaltet werden kann, zeugt meines Erachtens von einem bereits verwirklichten Verlust jeglicher Individualität.
      Wenn man keine Wahlfreiheit mehr hat und das noch bejubelt, ist die totale Gleichschaltung in der Konsensdiktatur gelungen. Das Schlimme ist, dass die Bienen beim Honig sammeln auch nicht mehr nachzudenken brauchen und von den Wächterbienen aus dem Stock geschubst werden könnnen, wenn der gesmmelte Pollen stinkt.
      Gratulation den Bürokraten zu diesem wertvollen Mitglied des Bienenstocks.
      Der Malachit.

  9. Stephan sagt:

    Ich persönlich hoffe, dass es noch lange dauern wird, bis das Bargeld abgeschafft wird. Dieses ganze virtuelle Geld-hin-und-hergeschiebe ist mir sowieso suspekt. Mein Hauptgrund, wieso ich das Bargeldverbot nicht mag, sind die Sicherheitslücken der digitalen Welt. Alleine schon, wie leicht Hacker an geheime Daten kommen! Nein danke.

  10. Alexander sagt:

    Schwarzarbeit und krumme Geschäfte wird es immer geben. Der Mensch ist da sehr erfinderisch. Tankgutscheine, Gutscheine aus Einkaufszentren, Zigaretten, Schnaps, Edelmetalle oder Fremdwährungen (zB Dollar, Franken etc.). Ohne Bargeld ist man dem Staat du den Banken zu 100% ausgeliefert.

  11. […] Sommer 2015 hatte ich mehrmals über Thema Bargeldverbot berichtet. Zum einem im Artikel “Das Gedankenspiel zum Bargeldverbot – Findest Du das sinnvoll?” und im Artikel “Bargeldverbot und Kontoplünderung durch die Politik?“. Das […]

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