Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Konsumieren statt zu sparen – Ein Weg in die Altersarmut?

In meinem Bekanntenkreis kenne ich sehr viele Leute und auch Kollegen, die lieber konsumieren statt zu sparen und zu entbehren.

Ein Beispiel:
Ein Kollege von mir bekommt für seinen Job in der IT-Branche als Angestellter ca. 2.800€ Netto pro Monat ausgezahlt. Er ist Single.

Von seinen 2.800€ Netto pro Monat kann er nichts sparen, da sein Luxus-Lifestyle sehr viel Geld kostet. (Finanzierungsrate Golf GTI 500€ pro Monat, Fast 1.000€ Steuern pro Jahr und ca. 2.000€ KFZ-Versicherungsprämie pro Jahr usw.)

Bestimmt kennst Du das aus Deiner Firma auch. Viele Kollegen in Deiner Firma fahren sündhafte teure Autos und zahlen zusätzlich hohe KFZ Steuern und Versicherungsprämien.

Die Frage ist doch: Was ist wirklich notwendig im Leben?

Was erfüllt seinen Zweck ohne das man grosse Abstriche machen muss. Definiere ich mich nur Materiell nach Aussen, weil ich etwas „SEIN“ will, so bin ich trotz Luxus arm. Bin ich aber Frei von gesellschaftlichen Zwängen und überzeuge durch mein Wesen, meine Gedanken und Taten, bin zudem finanziell unabhängig, dann bin ich wirklich reich.

Was der Mensch auch nicht sieht, ist die Lebensenergie. Viele Menschen kommen Abends erschöpft nach Hause. Sie haben während der Arbeit sehr viel Lebensenergie verbraucht. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass man vielleicht mit seinem aktuellen Job unterfordert ist. Das Fachwort dafür ist Boreout.

Finanziell frei sein heisst also auch, die Energie nutzen zu können. Der „biologische“ Akku ist dann voll. Das wäre dann nicht der finanzielle Reichtum, sondern der persönliche bzw. bioenergetische Reichtum.

Was ist Dir wichtiger im Leben? Schreib mir, ob Du eine Möglichkeit für Dich gefunden hast zwischen Konsumieren und Sparen.

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30 Responses to “Konsumieren statt zu sparen – Ein Weg in die Altersarmut?”

  1. Claudius sagt:

    Natürlich kann man sich auch ein Luxusleben gönnen, wenn man (viel) Geld verdient. Ich persönlich habe für mich aber 2 Regeln aufgestellt:
    1) „pay yourself first“! Am Anfang jedes Monats habe Ich eine festgelegte Rate von 50€, die ich in einen Sparplan investiere. Man sollte zuerst sparen und dann kann man auch den Rest mit gutem Gewissen konsumieren!
    2) Keinen Kredit aufnehmen / keine Schulden. Auch wenn es für mich als Student noch nicht in Frage kommt, Ich würde nie einen Kredit für ein Haus oder Auto aufnehmen. Wenn Ich mir etwas (noch) nicht leisten kann, dann ist das eben so.

  2. Für mich ist „meine Gesundheit“ das Wichtigste. Man merkt es, wenn mal einmal krank ist oder Zahnschmerzen hat. Konsumieren bringt mir nicht vieles. Ich bin glücklick mit den materiellen Dinge, die ich bereits besitze. Mehr brauche ich eigentlich nicht. Was ist mehr brauche ist „Mehr Zeit mit meiner Familie und mehr Zeit für meine Hobbies“. Ich werde es nicht schaffen, mehr als 24 Stunden am Tag zu haben. Was ich schaffen kann ist weniger oder gar nicht arbeiten. Das ist die Hauptmotivation für mein Ziel „finanzielle Freiheit“.

  3. Philipp sagt:

    Ja Geld sparen ist wichtig für den Investmenterfolg, siehe auch hier : http://www.investresearch.net/ratgeber-geld-sparen/

  4. FjodorForex sagt:

    Hallo Markos,

    in meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden der spart und entbehrt. Ich bin da auf weiter Flur der einzige.

    Für mich scheint es gerade so, als wenn es für die Menschen in meiner Umgebung das Ziel ist, dass Geld so schnell wie möglich auszugeben. Wenn man dann einmal vergleicht, was die Menschen haben, was ich nicht habe, kommt da kein großer Unterschied zustande.

    Meist werden auch einfach die Sachen konsumiert die keinen längerfristigen (Zeit-) Wert besitzen und wo das Geld einfach „verschwindet“ wie zum Beispiel bei Ausflügen, Reisen, Unternehmungen, (Abend-) Essen, (Musik-) Events, Freizeitparks, Feiern, Zigaretten oder Tierparks. Zumeist wird dann auch die teuerste Variante von diesen Sachen genutzt. Wir als finanziell schlaue Menschen tätigen diese Sachen auch, gehen sie aber grundsätzlich klüger an.

    Bei Autos trifft man bei den Deutschen genau den richtigen Nerv. Es ist ein Statussymbol womit viele Vorzeigen, dass sie etwas (besseres) sind oder sein wollen. Sie möchten nicht zum typischen „Hamsterrad – 9 to 5 – Menschen“ gehören sondern sich abheben von der Masse. Sie möchten, dass man über sie redet, sie stehen wahrscheinlich gern im Mittelpunkt. Ich und viele andere finanziell schlaue Menschen stehen nicht gern im Mittelpunkt, weil sie wissen, dass sie dadurch keinen bedingten Vor- und Nachteil haben.

    Notwendig ist dies natürlich alles nicht. Das Auto steht zu 95 Prozent nur rum, um nur ein Beispiel dieser unnötigen Investition zu nennen. Wir werden in Zukunft genauso konsumieren wie die anderen Menschen, nur gehen wir dies wie gesagt klüger an. Wir lassen uns nur nicht so schnell beeinflussen.

    Irgendwann finanziell frei zu sein, dann wenn die anderen noch viele Jahre arbeiten weil sie immer nur sinnlos konsumiert haben, dass ist mein persönliches Ziel. Dann werde ich meine Lebensenergie nutzen und anderen Menschen, denen es schlechter geht als uns, helfen und unterstützen.

    Viele Grüße
    FjodorForex

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @FjodorForex: Deinen letzten Absatz „Irgendwann finanziell frei zu sein, dann wenn die anderen noch viele Jahre arbeiten weil sie immer nur sinnlos konsumiert haben, dass ist mein persönliches Ziel. Dann werde ich meine Lebensenergie nutzen und anderen Menschen, denen es schlechter geht als uns, helfen und unterstützen.“ kann ich nur zu 100% zustimmen. So möchte ich das auch umsetzen und ich denke ich bin auf einem sehr guten Weg.

  5. Andreas S. sagt:

    Wer 750 Euro im Monat für ein Auto ausgibt, das man in der heutigen Zeit dank Geschwindigkeitsbegrenzungen und erhöhte Verkehrsdichte eh kaum „ausfahren“ kann, der hat definitiv ein materielles Einstellungsproblem. Für meinen Corsa zahle ich knapp 100 Euro Rate im Monat und die 78 Euro Steuern pro Jahr jucken mich jetzt auch nicht wirklich. Trotzdem komme ich bequem von A nach B und mehr wie 160 KMH sind wie oben erwähnt nur auf wenigen Strecken durchgehend möglich. Verglichen mit dem Kollegen könnte ich über 600 Euro pro Monat „sparen“. Pro Jahr wären es bereits 7200 Euro. Mit dieser „Ersparnis“ könnte man sich jedes Jahr einen Traumurlaub auf den Malediven, Bali und Co leisten, oder man würde durch kluges Investieren den Rentenbeginn vorziehen. Fakt ist man kann auch mit „weniger“ auskommen ohne dabei wirklich auf etwas verzichten zu müssen. Vielleicht wird der besagte Kollege in ein paar Jahren dem zuviel bezahltem Geld hinterhertrauern, denn sein Auto ist genauso vergänglich wie das Leben und die verlorene Lebenszeit (Vorruhestand) die er sich von seiner Ersparniss hätte „leisten“ können. 😉

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Andreas: Du sagst es Andreas. Lebenszeit ist das, was man im Leben nicht mehr zurückkaufen kann. Es gibt Leute die geben mit ihren Überstunden an und fühlen sich wichtig dabei.

  6. corpus sagt:

    Hallo,

    der Schein bestimmt das Sein. Oft ist das so. Und damit sind wir schon in der elementaren Abwägung: Was ist wirklich wichtig im Leben ? Worauf kommt es an ? Jeder von uns hat darauf eine ganz persönliche Antwort.

    Für Diejenigen, die ihre finanzielle Unabhängigkeit erreichen wollen, kommt ein Luxusleben in der Ansparphase nicht in betracht, denn nur wenn man ganz bewusst unter seinen Verhältnissen lebt, erreicht man auch als „Ottonormalverbraucher“ das Ziel.

    Den Gegenentwurf hierzu bilden Diejenigen, die sich bewusst dafür entscheiden im Hier und Jetzt zu leben.

    Nach meiner Auffassung steht es niemandem zu den Lebensentwurf seiner Mitmenschen zu beurteilen oder gar zu kritisieren. Wie sagte es schon der alte Fritz ? Jeder solle nach seiner Facon seelig werden.

    Ganz gleich für welchen Weg man sich entscheidet, man sollte dazu stehen und den Weg konsequent gehen. Halbe Sachen, brigen nur halbe Ergebnisse. Wenn man das ziel der finanziellen Unabhängigkeit verfolgt, muss man es ernst meinen und diesem Ziel (möglichst) alles unterordnen. Je größer der bewusste persönliche Verzicht gegenüber materiellem Besitz und Prestigeprodukten, desto schneller ist das Ziel erreicht.

    • „Nach meiner Auffassung steht es niemandem zu den Lebensentwurf seiner Mitmenschen zu beurteilen oder gar zu kritisieren. Wie sagte es schon der alte Fritz ? Jeder solle nach seiner Facon seelig werden.“

      Doch, es steht jedem zu, zu alles und jedem seinen Senf dazuzugeben. Was Sie postulieren, ist das Ende einer jeden Diskussion und jeglichen Fortschritts.

      Wenn ich etwas objektiv falsches mache, dann wäre ich froh, wenn sich jemand nicht an Ihre Devise hält und mir sagt, dass es nicht gut ist.

      Sie sind völlig auf den falschen Dampfer, wenn Sie glauben, schon die Kritik wäre die Einschränkung der Freiheit des anderen.

  7. Frank sagt:

    Naja,nur auf Teufel komm raus sparen ist für mich auf die Dauer nichts. Ich habe das so geregelt,das ich von jeder Gehaltssteigerung 50% auf meine Sparrate draufsattele und den Rest verkonsumiere. Da kann ich mir einerseits was gönnen und andererseits mein Aktiendepot wachsen sehen.

  8. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    Gesundheits ist das Wichtigste im Leben, die kann man aber bekanntlich nicht käuflich erwerben……
    Wie Dir bekannt ist, gönne ich mir alles was ich möchte, aber halt überlegt, Kredite und Ratenzahlungen sind für mich ein Fremdwort, z.B. meine Autos sind meistens älter, aber aus 1. Hand, unfallfrei, sehr gepflegt, zuverlässig und bereiten mir keine Sorgen und sind reichlich preiswerter als ein neues Auto und wenn mir etwas zu teuer ist, dann muß ich halt auf einen günstigeren Preis warten oder langsam ansparen, aber im Hinterkopf habe ich immer das Gefühl, eigentlich könnte ich es mir auch sofort kaufen, aber warum ? Gespart wird bei mir alles, was am Monatsende übrig bleibt. Da ich „understatement“ lebe und nicht auf Luxus und Geldverschleudern stehe sind das ca. 25 – 40 Prozent von meinem Monatslohn, mal mehr mal weniger…….
    Nun naht mein erster Schritt um meinem Sparen zur Absicherung einen realistischen Sinn zu geben: Im Juni werde ich aus meiner 5-Tage-Woche eine 4-Tage-Woche machen und hoffe, dass es mir ein klein wenig mehr Lebensqualität bringt, denn dadurch wird das Wochenende länger und ich steigere meine Erholung und Freiheit ein klein wenig.
    Aber wie ich das sehe, bekomme ich zwar 1/5 weniger Lohn im Monat, aber da ich ihn eigentlich nicht komplett brauche, werde ich bestens mit dem Geld auskommen und mir weiterhin neue Aktien leisten können.
    Das ist nun die erste „große“ eigene Belohnung für mein bisheriges „Aktionärsleben“. Das gönn ich mir……als ersten Schritt………
    Viele Grüße
    Raymund

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Fliegerone: Freut mich zu lesen, dass Du jetzt bald die 4-Tage Woche umsetzen kannst. Ich arbeite auch nur noch 4 Tage die Woche seit ca 2,5 Jahren und bin sehr glücklich damit. Die verlängerten Wochenenden tun wirklich sehr gut.

  9. Bob sagt:

    Ich habe auch viele Freunde die lieber ein Auto fahren anstatt das Geld für was anderes zu benutzten…
    Mir war immer klar ein Auto ist eine Verbindlichkeit.

  10. Michael sagt:

    Ich habe auch schon umgestellt und „nur“ noch eine 32h-Woche. Gerade jetzt im Frühjahr und dann Sommer ist es unfassbar schön, spätestens um 14 Uhr Feierabend zu machen, dann hat man noch den ganzen Nachmittag und kann diesen gerade bei warmen und gutem Wetter super nutzen. Und mir fehlt es dennoch an nichts, ich fahre halt auch keinen grossen SUV-Neuwagen, aber mein Auto bringt mich auch problemlos von A nach B, das reicht mir völlig. Das ist mir so tausendmal lieber, als jeden Nachmittag bis 17 Uhr im Büro abzusitzen. Manche Kollegen sehen natürlich nur neidisch den „freien Nachmittag“, aber dagegen kann man nichts machen. Ich bekomme dafür ja auch entsprechend gekürztes Gehalt, sehe da also keine Ungerechtigkeit, und es steht ja jedem anderen auch offen. Nur sagt man das dann, will niemand auch nur auf 1 EUR verzichten, da sitzen lieber alle bis abends im Büro, was will man da machen. Ich habe mich dran gewöhnt, jeder muss selbst wissen was ihm wichtig ist, nur ich bin weder Grossverdiener noch reich, ich lebe einfach nur etwas konsumbewusster, aber das will so manch anderer natürlich nicht wahrhaben 😉

  11. Alexander sagt:

    Ich bin auch so ziemlich der Einzigste, der regelmäßig spart. Da ernte ich viel Unverständnis. Ich verdiene ganz gut, gehe aber trotzdem einer unregelmäßigen Nebentätigkeit nach. Da wird auch das Meiste gespart. Viele verstehen das nicht, sie wollen jetzt leben und was will ich mit dem ganzen Geld? Ich sage dann auch immer, ich spare nicht, um möglichst viel zu haben, sondern die Erträge für einen früheren Ruhestand zu nutzen. Zeit ist endlich und gerade die Jahre ab 60 kann man noch gut nutzen. Wer weiß schon, ob man mit 67 noch halbwegs fit ist. Auf Klamotten, super Smartphone etc. lege ich keinen Wert. Ich kann mit sehr wenig zufrieden sein, das Materielle bedeutet mir nicht viel und das verstehen diejenigen noch weniger. Wenn ich aber mein Dividendengrinsen aufsetze, dann sind die gleichen irgendwie neidisch, sie sehen nur den Betrag x und was man da alles kaufen könnte. Ich habe auch vor, in den nächsten Jahren die Wochenstunden zu reduzieren und die gewonnene Freizeit und Freiheit ist mehr Wert als Gold.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Alexander: Das materielle ist im Leben überhaupt nicht wichtig, doch sind die Meisten Menschen „blind“ und so konditioniert, dass Konsumieren alles im Leben ist. Ich kann Dir aus Erfahrung schreiben, dass die Reduzierung der Wochenstunden auf 30 Stunden und 4 Tage Woche wirklich mehr Wert als Gold ist. Die Zeit die Du dann mehr für Freizeit hast, kannst Du Dir mit Geld nicht kaufen.

  12. Olaf sagt:

    Sorry, aber denkt ihr auch daran, dass diese konsumierenden Menschen teils für eure Dividenden verantwortlich sind? Bei dem Zinsniveau ist die beste Zeit, um sich größere Dinge anzuschaffen (die sollten natürlich hochwertig sein und dauerhaft im Besitz bleiben).

    Und bleibt mal schön finanziell schlau! Nicht das ihr eines Tages die Dummen seid.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Olaf: Mir ist das klar. Darum baue ich auch ein Haus mit den günstigen Zinsen und tilge die Darlehenrate mit meinen Dividendeneinnahmen 😉

  13. olli0816 sagt:

    Jeder hat doch irgendwie einen anderen Lebensstil. Ich arbeite in einem großen amerikanischen IT-Unternehmen und wenn man mal mit einigen Leuten, die man nicht so kennt, sich allgemein unterhält, dann geht es häufig um Haus, Swimmingpool (kein Schwerz) oder großes Auto. Kostet natürlich alles Geld und die Bedingung ist, dass man entsprechend verdient. Manche nehmen diese Angenehmklichkeiten kaum wahr, da sie damit beschäftigt sind, Karriere zu machen und diese Dinge nicht nutzen können. Ich bin dort der Exot, der gar kein Auto besitzt und sich noch nicht einmal eine Immobilie angeschafft hat oder irgendwelche Statussysmbole besitzt. Irgendwie habe ich dieses Gen des Konsums nicht mitbekommen und bin dankbar dafür. Trotzdem lebe ich ganz gut vor mich hin und mir fehlt nichts. Sicherlich wird über kurz oder lang der Effekt kommen, dass ich mir um meine monatliche Kosten keine Gedanken machen muss, falls alles so weiter geht wie es gegenwärtig läuft. Ich weiß dann noch nicht, wie ich mich entscheiden werde, wie ich mein weiteres Leben gestalte. Aber mit Sicherheit werde ich aus der allgemeinen Arbeitswelt aussteigen und mir Betätigungen suchen, die mir neues bieten. Normale Arbeit ist dann kein „Muss“ mehr und wird dann auch ab einem bestimmten Punkt sinnlos. Das ist aber nur mein Weg. Andere die im Jetzt leben und alles ausgeben, müssen deshalb nicht unglücklich sein. Ich denke, jeder soll seinen Weg finden, der ihm die meiste Erfüllung bringt. Deshalb ist mit Sicherheit das maximale Ansparen nicht für jeden geeignet.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @olli9816: Jeder sollte sein Leben so gestalten, wie er es für richtig hält. Wenn normale Arbeit kein „Muss“ mehr ist, dann spürt man erst welche Freiheit man wirklich hat!

  14. Ich kenne Leute, bei denen dreht sich das Leben um Möbel und Kissenbezüge. Da diskutiert man lange rum, ob Kissen in der Farbe A oder in der Farbe B besser zum Sofa passen. Andere überlegen sich, welchen Blue-Ray-Spieler oder welchen Fernseher sie kaufen. (Das mit den Kissen hat sich wirklich abgespielt. Zu meiner Verwunderung, hat man neue gekauft, weil die alten nicht mehr gefielen und nicht zum neuen Sofa passten. Der Zustand der alten Kissen war eigentlich gut.)

    Ich habe für mich beschlossen, diesen Unsinn nicht mitzumachen. Ich habe auch einige Plaisire, aber da denke ich nicht lange darüber nach und kaufe einfach. Bei Sachen, die mir nicht so wichtig sind, gebe ich gar kein Geld aus oder möglichst wenig. Also meine Sitzmöbel sind mir nicht so wichtig; die können ruhig alt sein. Mein Smartphone war das billigste auf dem Markt. Mein Tablett ist auch kein Bolide.

    Meine Berechnung sagt mir, dass ich durchschnittlich Dividenden von 250 € netto pro Monat erhalte. Das kann sich sehen lassen und es wird stetig mehr.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @couponschneider: Hast Du schon Hochrechnung für die nächsten 10 Jahre bzgl. der durchschnittlichen monatlichen Dividende vorgenommen? Wo stehst Du in 10 Jahren?

      • In zehn Jahren dürften die Dividenden die meisten meiner Lebenshaltungskosten abdecken. Ich habe mittlerweile wieder ein paar Dividenden (Jahresdividenden) erhalten. Meine Berechnung sagt mir, dass ich in den letzten zwölf Monaten durchschnittlich 296 € netto pro Monat erhalten habe. In diesem Monat alleine schon über 1100 € netto. Ich habe auch keine Jahreszahler doppelt in meiner 12-Monatsbetrachtung drin. Die Jahreszahler haben in diesem Jahr später ausgeschüttet als im letzten Jahr.

        Sollte ich nicht weiter investieren, sondern einfach nur warten und auf die Dividendensteigerungen setzen, dann können daraus 767 € monatlich werden. Angenommen, die Dividenden steigen tatsächlich um 10 % jährlich; Aristokraten schaffen das. 5 % wären aber realistischer: 482,15 € pro Monat in zehn Jahren. Das ist aber nur für den Fall, dass ich nicht weiter investiere und auch keine Dividenden reinvestiere. Das tue ich aber und das ist der Turbo schlechthin. Ob ich meine Lebenshaltungskosten in zehn Jahren bestreiten kann, weiß ich nicht. Aber bestimmt einen großen Teil.

        Wie läuft’s eigentlich mit der Immobilie?

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Couponschneider: Das einzige was wir beim Dividenden Investing nicht wissen ist, wie sich die Abgeltungssteuer in den nächsten 10 Jahren weiter entwickeln wird. Mit dem Hausbau geht es gut voran. Habe dazu einen Blog erstellt 😉

  15. maxxi sagt:

    Hallo zusammen,

    ein Aspekt wird gar nicht diskutiert und zwar das man als
    (später mal) Vermögender auch geschröpft werden kann.

    Was passiert, wenn später die Politik auf die Idee kommt mit unserem Ersparten den Haushalt zu sanieren? Oder diejenigen zu unterstützen, die nicht gespart haben?
    Ich stelle mir da eine Art Zwangsabgabe vor.
    Die Befürchtung habt ihr nicht?

    Ich kann mir nicht vorstellen, das die Staaten ihre Schulden zurückzahlen. Bei einer immer älter werdenden Gesellschaft
    müssen die Kosten auch auf die Alten verteilt werden.
    Du hast gespart? Toll, dann zahlst du mehr Steuern und deine
    Rente wird gekürzt.

    Aus diesem Grund habe ich auch einiges in Goldmünzen investiert. In der Hoffnung, das die für den Staat unsichtbar
    bleiben….aber man weiß ja nie….

    maxxi

  16. Holger sagt:

    Hi,

    mein Motto ist ebenfalls „bezahle zuerst Dich selbst“. Dazu habe ich auch grade einen Artikel bei mir im Blog geschrieben. Ich bin damit aber auch noch ziemlich alleine unterwegs.

    Habe meinen Geschwistern aber – um irgendwo anzufangen – zum letzten Weihnachtsfest einen 1-jährigen Finanz-Leit-Kurs geschenkt. Ich zeige ihnen jetzt genau was sie finanziell tun sollen. Dadurch habe ich meine kleine Schwester jetzt auch schon davon abhalten können sich ein neues Auto auf Pump zu kaufen. Stattdessen verkauft sie jetzt sogar ihre alte Karre – und fährt eben bewusster mit ihrem Dienstwagen (da muss sie jeden privaten Km selbst zahlen).
    Leider fruchtet der Finanz-Kurs nur bei 2 meiner 3 Geschwister. Aber 66% Erfolgs-Quote ist super oder? 😉

    Unterm Strich kann halt jeder etwas finanzielle Intelligenz an seine Nächsten abgeben. Und ggfs. geben diese es dann einfach weiter.

    LG

  17. Sebastian sagt:

    Hi,

    ein sehr schwieriges Thema, wo man sehr viel Überzeugungsarbeit leisten muss. Konsum steht bei 90% an erster Stelle. Dabei geht es darum sich selber zu unterhalten, andere zu beeindrucken und immer Up-to-date zu sein. Wirklich brauchen tut man dies nicht. Und ich glaube auch, man kann ohne massiven Konsum ein glückliches Leben führen.
    Ich fahre z.B. fast alle Strecken mit dem Fahrrad und werde von vielen nur belächelt. Oder ich habe bereits ein fünf Jahre altes Smartphone. Ein guter Freund dagegen: Nach 2 Jahren musste ein neues her: Begründung war: „Das neue Iphone ist doch viel cooler“. Da komm ich mit den besten Argumenten nicht gegen an.

    Viel Einfluss auf das eigene Verhalten haben natürlich das Elternhaus und die Medien. Letzteres animiert uns leider 24h zu Konsumieren. Da braucht es einen starken Willen und innere Überzeugung, dem zu widerstehen.

  18. Friedrich sagt:

    Jop kenne solche Geschichten aber 1000 Euro Steuern das ist völlig übertrieben. Ein wenig solltest du schon bei der Wahrheit bleiben. Steuern für so einen Hobel sind so 130 Euro. 😉 Sei doch froh das es so Konsumgeile gibt.An den Dividenden verdienen wir doch 😉

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      Friedrich: Stimmt. Es sind wohl nur so ca. 146€/Jahr an Steuern, jedoch kann das mit der Versicherung schon eher hinkommen…

  19. Stefanie sagt:

    Ein immer wieder aktuelles Thema das auch zugleich sehr viele Fragen offen lässt. Was der Sebastian sagt, dessen Meinung Teile ich, viele wollen nur beeindrucken und sich selbst unterhalten. Doch ich stelle mir die Frage, was wird passieren, wenn das Geld als Zahlungsmittel aus dem Verkehr gezogen wird. Ich bin der Überzeugung der Konsum wird dann mehr steigen als es heute der Fall ist.

    Beste Grüße
    Stefanie

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