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Kann die Rente mit 74 in Deutschland wirklich das Ziel sein?

Diese Woche musste ich mit entsetzen den Artikel „Nur die Rente mit 74 kann Deutschland noch helfen“ lesen.

Es ist wirklich fraglich und verunsichert immer mehr, ob wir wirklich später mal eine Basisrente auf Hartz IV Niveau überhaupt bekommen. Es ist einfach sehr wichtig auch privat für die Rente vorzusorgen. Selbst die Bundesregierung teilt uns dies in regelmäßigen Abständen seit Jahren mit.

Deutschland verliert bis 2060 bis zu 13 Millionen Einwohner. Auch mit mehr Zuwanderung und höheren Geburtenraten altert Deutschland weiter. Womöglich bleiben nur radikale politische Lösungen.

Was auch immer der Autor des Artikels (Tobias Kaiser) mit radikalen politischen Lösung meint ….

Statistik: Bevölkerung - Zahl der Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen am 31. Dezember 2013 (in Millionen) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wie wir sehen, gibt es immer weniger junge Menschen in Deutschland. Der demografische Wandel nimmt eine dramatische Entwicklung an. Die jetzt 25-39 Jahre alten Menschen in Deutschland mit 14,76 Millionen Einwohner in Deutschland, werden in spätestens 25-30 Jahren in Rente gehen und die jüngeren Menschen in Deutschland die < 24 Jahre alt sind, machen gerade mal in Summe von unter 1 Jahr bis 24 Jahre gerade mal 19,3 Millionnen Menschen aus.

 Für die Sozialsysteme ist dieser Wandel eine erhebliche Belastung: Kommen heute auf 100 Menschen im Erwerbsalter noch 34 Seniorinnen und Senioren, würden es 2060 bereits 60 und damit beinahe doppelt so viele sein.

Die o.g. Statistik und der Artikel auf Welt Online zeigen sehr deutlich, dass wir privat viel stärker vorsorgen müssen. Die Rente mit 74 kann jedoch nicht das Ziel in Deutschland sein.

Gerade aus meinem privaten Bekanntenkreis weiß ich schon seit Jahren, dass man auch z.B. mit Krebs bereits zwischen 60-69 sterben kann und somit ein mögliches Rentenalter von 74 Jahren gar nicht mehr erleben kann.

Wie wichtig ist Dir das Leben in jungen Jahren und die private Vorsorge für später? Wie gehst Du mit der Rentenproblematik für Dich um? Kann die Rente mit 74 wirklich das Ziel in Deutschland sein? Ich glaube nicht.

Ich sehe für mich persönlich nur die Möglichkeit, mit Dividenden Aristokraten eine private Rente aufzubauen. Lebensversicherungen und weitere fast Null Prozent Produkte kommen für mich nicht in Frage.

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7 Responses to “Kann die Rente mit 74 in Deutschland wirklich das Ziel sein?”

  1. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    unsere schlauen Politiker werden es schon richten, denken doch insgeheim die meisten Menschen ohne groß nachzudenken…..
    Millarden in den Sand setzen (bewußt) oder in der ganzen Welt für unsinnige Vorhaben zu verteilen (das berühmte Fass ohne Boden), das können sie sehr gut. Auch Behörden verschleudern das Geld ohne Hemmungen. Das liegt vermutlich daran, dass man mit fremden Geld lockerer umgeht, als mit eigenem Geld.

    Was die Rente mit 70 oder 75 angeht….
    Wir sind schon auf dem richtigen Wege uns selbst abzusichern, aber junge Menschen dies näher zu bringen ist schon recht schwer, denn I-Phones, Tablets, Autos usw. sind schon recht teuer, und da die Jugend mittlerweile dazu übergeht, nicht mehr viel zu denken, sehe ich da eher schwarz. Ich bin selbst in der AZUBI-Ausbildung tätig und kann von Jahr zu Jahr immer wieder eine Steigerung feststellen, die bei mir ein Grausen erzeugt.

    Viele Grüße
    Raymund

  2. Alexander sagt:

    Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner. Viele Fragen, warum ich in amerikanische Titel investiere. Einer der Gründe ist das von Markos geschriebene, es werden sich noch viele wundern, wenn der Umverteilungskampf richtig losgeht. Wenn alle Stricke reißen, dann mach ich mich vom Acker. Ist vielleicht etwas egoistisch, aber ich habe mir meine Depot selber erarbeitet und lass es mir von Politikern in welcher Form auch immer, nicht wegnehmen.

  3. Lutz Schulze sagt:

    Das Diagramm verzerrt die Darstellung aber gewaltig. Eigentlich sollte jeder Balken eine gleiche Zahl von Jahren umfassen.

    Unabhängig davon existiert das Problem und muss gelöst werden. Als ‚radikale Lösung‘ sehe ich eine niedrige Einheitsrente auf Sozialhilfeniveau für die meisten (unter Anrechnung aller anderen Einkünfte) kommen. Viele Möglichkeiten hat die Politik nicht.

  4. kaunlaran sagt:

    Die Frage ist doch auch, ob man in 20 oder 30 Jahren überhaupt ausreichende Arbeitsplätze in D. hat, um all die Menschen zu beschäftigen.
    Vor wenigen Tagen wurde in der WELT ein Artikel veröffentlicht, der sich mit diesem Problem auseinandersetzt:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article140401411/Maschinen-koennten-18-Millionen-Arbeitnehmer-verdraengen.html

    Darin geht man davon aus, das von 30,9 Millionen sozialversicherungspflichtig bzw. geringfügig Beschäftigten ca. 18 Millionen ihre Job verlieren könnten. Dazu gehören nicht nur Hilfsarbeiter, sondern auch Verwaltungsangestellte und Verkäuferinnen. Wer einmal in der „Nespresso-Bar“ in Düsseldorf war, kann dort die Zukunft sehen: Man braucht keine Verkäuferin mehr – alles vollautomatisch und ähnliche Konzepte werden für die Supermärkte erprobt.

    Was soll dann eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 74 bringen? Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es wichtig, für die Zukunft vorzusorgen – und das geht am Besten mit kontinuierlichem Vermögensaufbau durch Dividenden-Aristokraten.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @kaunlaran: Das Probleme sehe ich auch so, dass Robotor in naher Zukunft viele Menschen in bestimmten Jobbereichen überflüssig machen werden. Die Politik bietet aber nicht den richtigen Rahmen, um für eine private Rente vorzusorgen. Kann man sich wirklich auf eine Riester und Rürup Rente in Bezug auf einer Auszahlung in 30 Jahren verlassen? Gibt es dann die entsprechende Versicherung noch?

  5. Karlchen sagt:

    Die Frage ist nicht, ob die Rente mit 74 Jahren unser Ziel ist, sondern es wird uns nichts anderes übrig bleiben. Wir werden immer weniger Beitragszahler, und wir werden immer älter.

    Das schlimme daran ist, daß wir uns über die Ernährung schleichend vergiften und damit im Alter nicht mehr so leistungsfähig sind. Ich möchte das nicht weiter vertiefen, weil es sich dabei um ein anderes Kapitel handelt.

    Die Rente in Deutschland ist eine Riesenkatastrophe. Egal was man macht, es wird einem weg gesteuert. So kann man zu keiner Rente kommen. So hat auch niemand Lust sich eine Rente zusammen zu sparen. Dazu kommt, das Frau Nahles aus der Rentenversicherung noch ein Sozialsystem mit Umverteilung macht. Ich schlage Frau Nahles für die erste Marsmission vor. Dann kann sie von oben funken: Houston, ich habe ein Problem.

    In den USA gibt es die IRA (Investment Retirement Account). Alles was man dort einzahlt ist steuerfrei. Die Erträge, die wieder angelegt werden sind auch steuerfrei. So kann man über die Anlage von Aktien und Fonds zu einer Rente kommen.

    Weiter muß man die Zeit nutzen. Man muß früh anfangen mit der Rentenbildung, damit genügend Kapital und Dividenden zusammenkommen.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Karlchen: Man kann viel negatives über die USA sagen, jedoch finde ich das Konzept IRA (Investment Retirement Account“ eine sehr gute Möglichkeit für Amerikaner eine private Rente aufzubauen.

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