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Ich habe keine Goldpositionen in meinem Dividenden Depot – Du?

Seit dem Beginn der Finanzkrise in 2008 berichten bekannte Newsportale (u.a. mmnews) über den Untergang des Fiat Geldsystems und das seit guten 7 Jahren. In vielen Börsenzeitschriften kann man lesen, dass einem empfohlen wird, Gold als Zertifikat in seinem Depot mit beizumischen.

Ich persönlich habe keine Goldzertifikate in meinen Depots. Warum nicht? Wenn man ein Aktiendepot als Investor hat, dann erwartet man eine jährliche Rendite von seinen Investments. Gold ist allerdings kein Investment! Gold dient als Wertspeicher und kann – wenn man es nicht bei einer Bank hinterlegt – auch bei einem Zusammenbruch des Geldsystems verwendet werden. Mehr nicht.

Meiner Meinung nach kaufen Leute Gold und Silber, wenn sie an das Geldsystem nicht mehr glauben. Viele machen sich dann jedoch von Zeit Gedanken über die Wertentwicklung des Goldpreises, was meiner Meinung nach falsch ist.

Goldpreis von 1997 bis 2015:

Hast Du für den Zusammenbruch des Geldsystems mit Silber und Goldmünzen schon vorgesorgt?

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12 Responses to “Ich habe keine Goldpositionen in meinem Dividenden Depot – Du?”

  1. Watson sagt:

    Ich habe keine Goldpositionen mehr… Eine Zeit lang besaß ich physisches Gold und Silber und hatte Edelmatall-Zertifikate im Depot… habe dann alles verkauft, da ich dafür mich entschieden habe, ausschließlich in Sachwerte zu investieren, die auch Erträge bringen. Das sind für mich Aktien und Immobilien. Möglicherweise ist es sinnvoll, etwas Gold als Beimischung zu besitzen. Aber letztendlich ist Gold nur was zum angucken und verstauben lassen und deshalb langweilig. Darüber hinaus ist Gold meiner Meinung nach eine äußerst spakulative und damit unsichere Anlage. Einen fair value aufgrund von Fundamentaldaten, wie bei Aktien und Immobilien, bibt es für Gold nicht. Der Goldpreis wir allein durch Marktspekulationen und -manipulationen bestimmt. Ich glaube auch, dass Gold heute nicht mehr so die Bedeutung als sicherer Hafen gegen den Zusammenbruch der Weltwirtschaft hat, wie es einmal war. Ich werde sicher kein Gold kaufen und ich habe nicht das Gefühl, damit etwas zu verpassen.

  2. Claudius sagt:

    Ich habe auch keine richtige Goldposition mehr aber Goldminenaktien. Ich weiß nicht genau, ob das zählt.
    Ich glaube aber, dass physisches Gold in Krisenzeiten seine Berechtigung hat. Gold ist halt ein Wertaufbewahrungsmittel – ein besseres als Papier- oder Münzgeld. Man darf es nicht mit Investments wie Aktien vergleichen.
    Gruß,

    Claudius

  3. Alexander sagt:

    Ich sehe Gold in physischer Form als Versicherung. Es gab Zeiten, da konnte man für etwas Gold ganze Häuserblocks erwerben. Ich überlege schon, ob ich ein paar Goldmünzen kaufe. Man weiß ja nie ….
    Ein Zertifikat ist auch nur ein Stück Papier, wenn es hart auf hart kommt, kann man damit auch nichts anfangen.

  4. Meine Begründung dafür, kein physisches Gold zu halten lautet frei nach Warren Buffett:
    „Gold ist ein nicht-produktives Investment. Du kaufst es und dann musst du warten, bis dir jemand mehr dafür bezahlt.“

    Ich kann auch das Gerede von der Absicherung vor einem (Super-) Crash nicht mehr hören. Was stellen sich die Leute denn vor? Wollen die, wenn bei Supermärkten die Scheiben eingeworfen werden rumlaufen und rufen „Hey – verkauft mir was! Ich habe GOLD zu Hause liegen!!!“?

  5. Petra sagt:

    Ein kleiner Teil meines Vermögens (ca. 5%) besteht aus physischem Gold und Silber.
    Für mich gehören die beiden Edelmetalle genauso wie Aktien, Immobilien und Cash zum Vermögensmix.

  6. olli0816 sagt:

    Ich habe nicht viel physisches Gold & Silber, vielleicht für maximal 2000 €. Zertifikate würde ich nie kaufen, da diese Edelmetalle (vielleicht) nur Sinn machen, falls alles zusammen bricht. Aber daran glaube ich nicht. Man sollte sein Geld in produktive Anlagen investieren: Aktien, REITs oder Immobilien sind wunderbar geeignet dafür.

  7. Gold ist totes Kapital. Diese Mode, Goldbarren zu kaufen, kam ja schon vor acht Jahren auf. Ich musste grinsen, als ich hörte, dass Freunde von mir Gold kauften. Ich erntete natürlich ein Grinsen, als ich sagte, Aktien wären eine gute Altersvorsorge.

    Natürlich hatten die Goldkäufer von 2007 enormes Glück; sie sahen die ersten Jahre nur steigende Kurse. Aber seit zwei, drei Jahren ist doch damit Schluss. Der DAX hat seit 2007 stärker zugelegt.

  8. Philipp sagt:

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, Gold ist für mich tot. Ich habe, bevor ich angefangen habe in Aktien zu investieren, etwas Silber gekauft, aber mache soetwas nicht mehr. Aktien sind für mich persönlich die Beste Anlageform.
    Gruß, Philipp

  9. Michael sagt:

    Für mich gehört etwas Gold dazu, ich habe mir 2008 einige Münzen gekauft und bin damit auch bis heute völlig zufrieden. Auch wenn sich der Kurs in den letzten Jahren eher seitwärts entwickelt hat, davor ist er umso mehr gestiegen, also auch wenn es keine Dividenden bringt hat sich der Wert zu heute immer noch verdoppelt. Ob sich nun in dem Zeitraum andere Anlageklassen besser oder schlechter entwickelt haben spielt für mich da keine Rolle, das weiss man sowieso immer erst hinterher 😉
    Man darf auch Gold nicht mit Aktien vergleichen, das sind ja völlig unterschiedliche Anlageformen. Gold ist anonym, sicher vor dem Staat (z.B. H4-sicher), überall auf der Welt gern gesehen und bei der EZB-Geldmaschine eine gute Versicherung. Mit Aktien baut man ein Vermögen auf, mit Gold hält man es =)

  10. Holger sagt:

    Ich habe mir auch physische Edelmetalle angeschafft in Form von Münzen. Mein Ziel damit war es nicht weiteres Vermögen aufzubauen sondern eher mein Vermögen gegen den worst-case abzusichern.
    Zudem ist so eine Goldmünze schon hübsch anzusehen und anzufassen. Fühlt sich sehr wertig an.
    Ich stimme aber zu, dass es kein „Investment“ ist. Dafür nutze ich auch Aktien oder Startups.
    5% des Gesamtvermögens in Gold zu investieren halte ich aber nicht für schädlich.

  11. heinzhartmut sagt:

    Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er Versicherungen abschließt oder nicht. Ebenso wie es jedem frei steht, daran zu glauben, dass der Euro eine Zukunft hat. Ein Geldschein ist nichts anderes als ein Anrecht auf einen Teil der Warenproduktion. Dass solche Rechte ihren Wert erhalten, wenn sie von der EZB in rauhen Mengen ausgegeben werden, glaubt doch niemand.
    Wir wissen jedoch, dass Gold als Zahlungsmittel seit der Antike wertbeständig und nicht beliebig reproduzierbar ist. Eine Asset Allokation ohne Gold oder andere Edelmetalle, die auf lange Sicht angelegt ist, halte ich für ambitioniert. Man halte sich vor Augen, dass die Welt Warren Buffetts auch nicht die Welt der Zukunft sein muss. Der Mensch neigt dazu, Abläufe in der Vergangenheit einfach als Konstante in die Zukunft zu extrapolieren. Die aktuelle Welt mit ihren Krisen deutet an, dass der ruhige Nachkriegsverlauf mit stetigen Wohlstandszuwächsen, an die wir uns gewöhnt haben, eher nicht so bleiben wird. Bei diesem Hintergrund ist es fragwürdig, von vornherein auf eine anerkannte Anlageklasse zu verzichten.
    Bei Gold stellt sich das Problem der sicheren und kostengünstigen Lagerung. Heute ist man jedoch nicht mehr nur auf den eigenen Tresor oder das Bankschließfach in der Nähe angewiesen, sondern kann gegen geringe Gebühr das Gold oder das Silber günstig online kaufen und in ausländischen Hochsicherheits-Tresoren (z. B. Schweiz, Singapur) vor dem Zugriff des eigenen Staates geschützt lagern lassen. Der Erwerb ist günstiger, da man Teileigentum an professionellen 12-Kg-Barren erwirbt, die zwangsläufig eben keine hohen Prägeaufschläge wie Münzen haben, die desto höher ausfallen, je kleiner das Münzengewicht ist. Das ist alles ebenso bequem wie die Erteilung einer Aktienorder.
    Als Zahlungsmittel für den Notfall kann ein kleiner Teil in Gold- und Silbermünzen im Bankschließfach vorgehalten werden, wobei bekannte Silbermünzen nützlicher wegen des geringeren Wertes sind. Wie hoch der prozentuale Anteil der Edelmetalle am Vermögen sein sollte, lässt sich nicht genau festlegen, da das Sicherheitserfordernis von Person zu Person unterschiedlich ist. Ich lese von Anteilen zwischen null und fünfundzwanzig Prozent am Gesamtvermögen.
    Der Erwerb von Goldzertifikaten sollte unterbleiben, weil kein Sachwert, sondern nur ein Forderungsrecht erworben wird und damit keine Sicherheit. Wer nun unbedingt auch eine laufende Rendite erhalten will, kann Goldminenaktien oder einen kostengünstigen ETF darauf erwerben.

    • Andreas S. sagt:

      @heinzhartmut: Vertraut man den Banken seine Edelmetalle an, kann man im Fall einer Krise auch gleich ganz darauf verzichten.
      Was ist, wenn die Türen aufgrund einer auftretenden Massenpanik verschlossen sind ?. Nur der physikaliche Besitz in Eigenverwahrung gibt einem die Garantie, dass man jederzeit Zugriff auf das Vermögen hat und es für den Staat „unsichtbar“ bleibt. Auch für den Werterhalt über Generationen hinweg ist es optimal geeignet. Mit „gesparten Reichsmark“ und selbst der guten alten D Mark gelang dieses aufgrund der ständig wiederkehrenden Währungsreformen nicht. Wer Edelmetalle besitzt sieht auch weniger die Rendite sondern erfreut sich an einem echten Wert. Edelmetalle sind deshalb genauso wie Immobilien und diverse andere physikalische Assets für eine vernünftige Vermögensverteilung sinnvoll, will man nicht nur von einem Server abhängig sein, der den Zugang zum Depot und den damit verbundenen Zugriff auf das Vermögen garantieren soll. 😉

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