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886,62 Euro im Durchschnitt für Hartz-IV Bezieher – 156,62 Euro fehlen dazu noch.

Gerade habe ich den Artikel „Hartz-IV-Bezieher bekommen im Schnitt 887 Euro im Monat“ auf Focus.de gelesen. 886,62 Euro erhält jeder Hartz IV Haushalt im Januar von der Bundesagentur. In Summe beziehen aktuell ca. 3,3 Millionen Hartz IV Leistungen in Deutschland.

Der durchschnittliche Hartz IV Betrag von 886,20 Euro setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • 364,00 Euro Arbeitslosengeld II
  • 358,00 Euro für Unterkunt inklusive Heizung
  • 142,00 Euro Sozialbeiträge
  •   18,00 Euro Sozialgeld (u.a. für Kinder)
  •     5,00 Euro Sonstige Leistungen (z.B. Mehrbedarf bei Schwangerschaften)

In Summe somit 886,20 Euro Hartz IV Leistung pro Monat.

Mit meinem Dividenden Depot erhalte ich bereits kontinuierlich im Durchschnitt 730,00 Euro Netto an Dividendeneinnahmen. Das ist zum durchschnittlichen Hartz IV Betrag nur noch eine Differenz von 156,20 Euro pro Monat.

Wie kann ich nun die 156,20 Euro pro Monat Netto mit Dividendeneinnahmen erreichen, um durch meine Dividendeneinnahmen auch die 886,20 Euro Netto pro Monat zu erhalten und nicht von der Bundesagentur und dem Staat abhängig zu sein?

40.000€ Anlagesumme x 5,5% Dividendenrendite p.a.
= 220€ Brutto pro Monat Dividendeneinnahmen
– 25,79% (Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag)
= 163,26€ Netto Dividendeneinnahmen

Mit welchen Aktien erhalte ich eine aktuelle Dividendenrendite von >5% p.a. ?

  • (T) AT&T (5,46% Dividendenrendite p.a.) / 30 Jahre Dividendensteigerungen
  • (BTI) British American Tobacco (5,57% Dividendenrendite p.a.) / 2 Jahre Dividendensteigerung
  • (RDS-A) Royal Dutch Shell plc (5,92% Dividendenrendite p.a.) / 3 Jahre Dividendensteigerung
  • (VGR) Vector Group (7,22% Dividendenrendite p.a.) / 4 Jahre Dividendensteigerung

Findest Du, dass der durchschnittliche Hartz-IV Betrag von 886,62 Euro für einen Bezieher zu hoch, oder gering ist? Hast Du Bedenken beim Investieren in Tabakwerten? Schreib mir. Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

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9 Responses to “886,62 Euro im Durchschnitt für Hartz-IV Bezieher – 156,62 Euro fehlen dazu noch.”

  1. Andreas S. sagt:

    Die Frage nach der angemessenen Höhe beim Hartz 4 kommt darauf an von welcher Seite man kommt. Kommt man von ganz unten, hat nie gearbeitet und seine Ausgaben auf ein Minimum reduziert, kommt man damit wohl gerade über die Runden, wenn auch mehr schlecht als recht. Komme ich aber von „Oben“ , hatte wohlmöglich noch einen akademischen Grad und somit ein gutes Einkommen, dann ist es eine Farce, besonders für diejenigen die das Sozialsystem evtl. schon 30 Jahre bedient haben und dann bei betriebsbedingten Kündigungen vor einem Scherbenhaufen stehen. Ohne passives Einkommen, einer bezahlten Immobilie usw… hat man dann ein großes Problem. Die größte Sauerrei in diesem „volksfeindlichen“ Staat aber ist, dass man das eingezahlte Geld der staatl. Rentenkasse nicht für solche Notlagen nutzen kann. Zur Info … Ich habe bereits über 160.000 Euro in das soziale Zwangssystem eingezahlt und würde somit bei Deinen angenommenen 5,5 % bereist heute schon gut 733 Euro als passives Einkommen erhalten. Nutzt man die höheren Renditen der High Yields oder gar der Optionsprämien als Turbo, wäre das passive Einkommen bereits 4 stellig. Zusammen mit einer bezahlten Immobilie käme die finanzielle Freiheit somit in greifbare Nähe. So aber würde ich bei Arbeitslosigkeit als Leistungsträger der Gesellschaft mit Menschen gleichgestellt, die evt. nicht einen Tag in Ihrem Leben gearbeitet haben. Zur 2ten Frage … Warum sollte man bedenken beim Investieren in Sündenaktien haben ? Jeder Raucher ist für sich selbst verantwortlich und nur er selbst zwingt sich dazu.

    😉

  2. Fliegerone sagt:

    Hallo,
    ich kann mich dem vorherigen Text nur anschließen.
    Hier im Haus ist vor Kurzem eine solche Beispielfamilie mit 4 Kindern ausgezogen, gearbeitet (offiziell) hat keine Person, über die Runden gekommen sind sie meiner Meinung nach sehr gut incl. Rauchen und „Trinken“, aber den Auszug haben sie bei Nacht und Nebel ins Unbekannte unternommen, nach dem man monatelang keine Miete gezahlt hat !? Erstens war die Miete höher als 358 Euro (wer hat sie bezahlt?) und zweitens frag ich mich, wie man mit Unterstüzung so gut leben kann…..ich vermute in dem Fall, dass da wohl doch irgendwo ein Arbeitgeber welcher Art auch immer im Raum stand…..und vermute, dass so etwas kein Einzelfall ist.

    Das Arbeitnehmer, die Jahrzehnte eingezahlt haben genaus so gestellt werden, wie eine Person, die noch nie eingezahlt hat find ich auch eine Sauerei.

    Wer sich schon Gedanken darüber macht, ob man sich an Tabakfirmen beteiligt, der müßte auch eine große Anzahl anderer Aktien meiden.

    Markos, sehr bald hast Du das Niveau des Klasse-4-Empfängers erreicht, da bin ich mir sicher.

    Viele Grüße
    Raymund

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Raymund: Sicherlich werde ich in naher Zukunft das Niveau des Klasse-4-Empfängers erreicht haben und bekomme automatisch ohne weitere Investitionen in das Dividenden Depot von Jahr zu Jahr mehr Dividenden. Der Vorteil gegenüber Hartz-IV ist dann: Keine Gängelung seitens des Staates und seiner Behörden.

  3. Alexander sagt:

    Man darf auch nicht vergessen, dass ein Empfänger von Sozialleistung weitere Vorteile genießt. Z.B. Befreiung von der GEZ, Tafel, Kleiderkammer von Sozialorganisationen, Zuschüsse für Waschmaschine etc, wenn diese kaputt geht. Vorteile beim Kindergarten usw. Ein geschickter HarzIV Empfänger kann so durchaus an einen Arbeitnehmer mit Mindestlohn 8,50 € herankommen. Auch ist er/sie kostenfrei krankenversichert, da zahle ich schon alleine 745 €/Monat. Ich will hier nicht schlecht über tatsächlich Bedürftige reden, aber es gibt genügend Leute, die das bis zum Letzten ausnutzen. Mit den Harz-IV Sätzen kann man in Deutschland sehr gut leben. Das amerikanische System befürworte ich auch nicht, aber die Deutschen haben schon sehr hohe Ansprüche.

  4. Rüstung, Tabak, „Finanz-Heuschrecken“ – ich habe fast alle Sündenaktien im Depot; fehlt eigentlich nur noch Glücksspiel und auch das steht schon auf dem Einkaufszettel.

    Ein schlechtes Gewissen plagt mich nicht. Als kleiner Selbständiger zahle ich unfassbare Mengen an Steuern und Abgaben. Davon tut der Staat dann u.a. die von dir beschriebenen guten Dinge (Hartz IV etc.) und er lässt sie unterschiedslos jedem zukommen, egal, wieviel er bisher im Leben geleistet hat oder nicht.

    Die Menschen sind alle erwachsen. Wenn ich ein Feuerzeug hätte, würde ich den Leuten auf der Straße sogar noch Feuer geben 😉

  5. Claudius sagt:

    1. Ich finde den Hartz IV Betrag angemessen. Ich bin Wirtschafts-Student im 2. Semester und habe einen ähnlichen Betrag monatlich zur Verfügung. Damit komme Ich sehr gut klar. Jeder der das nicht kann macht meiner Meinung nach etwas falsch. Hartz IV soll die Grundbedürfnisse sichern und kein tolles Leben bieten. Anders als Ich als Student können (und sollten) Hartz IV Empfänger sich ja einen Vollzeitjob suchen.
    Ich bin aber auch offen für andere Ansichten. Habe Ich etwas nicht berücksichtigt?
    2. Ich würde jederzeit bedenkenlos in einen Tabakkonzern investieren (moralisch bedenkenlos). Im diesen Land wird so viel zur Aufklärung der Risiken von Tabakkonsum getan (und nicht nur hier). Wenn Tabakkonzerne trotzdem noch so hohe Gewinne erwirtschaften kann das Geschäftsmodell ja nicht so schlecht sein. Ich selber rauche nicht bin aber auch der Meinung, dass jeder das für sich selbst entscheiden muss. Ich bin auch gegen die Einschränkungen der Tabakindustrie. Bei Bier gibt es keine so strengen Auflagen aber das ist wieder ein anderes Thema…

  6. Schnaffke sagt:

    Der größte Teil der Hartzer besteht aus alleinstehenden Müttern mit Kleinkindern mit geringen Jobchancen, vor allem aber aus Aufstockern, welche nicht so viel verdienen, dass es trotz Arbeit reicht. Erst dann kommen genannte Beispiele.
    Sich an den Ärmsten zu orientieren, halte ich bei allerehrenhaftesten Zielen der finanziellen Unabhängigkeit für schofelig und falsch.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Schnaffke: Man muss sich ja nicht an den Ärmsten orientieren. Es gibt ja auch die Amtliche Sozialberichterstattung, die einen Richtwert liefert. Für 2013 steht dort u.a. für alleinlebende Personen: „Somit galten alle alleinlebenden Personen mit einem monatlichen Nettoeinkommen unterhalb von 892 Euro im Jahr 2013 als arm.“

  7. BadBanker sagt:

    @Schnaffke:

    Darum prüfe, wer sich ewig bindet.
    Die Eltern kann man sich nicht aussuchen, die Schwiegereltern schon.

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