Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Aktienkultur in Deutschland – Investiert endlich !

Die nachfolgende Statistik zeigt die Struktur des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2013. Es handelt sich um das Geldvermögen der Privathaushalte einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck.

Abgebildet wird die Vermögensverteilung zum Jahresende. Zum Ende des Jahres 2013 waren etwa 41 Prozent des Geldvermögens der deutschen Privathaushalte bei Banken und Sparkassen als Sicht-, Termin- und Spareinlagen sowie als Sparbriefe angelegt.

Statistik: Struktur des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2013 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wie man sehen kann, wird gerade einmal 6 Prozent des Geldvermögens in Deutschland in Aktien investiert. Ein Bruchteil von den 6 Prozent permanent in Dividenden-Aktien. Die Deutschen sind einfach Aktienmuffel. Sehr viele Deutsche DAX-Konzerne wie z.B. BMW, Daimler, Allianz, oder Münchener Rück zahlen eine ordentliche und kontinuierliche Dividende.

Nachfolgend sind im Gespräch zum Thema „Investiert endlich in Aktien“ mit Börse Stuttgart TV:
Der Geschäftsführer der Boerse Stuttgart Holding GmbH, Dr. Christoph Boschan und der Börsenreporter an der Wall Street, Markus Koch.

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7 Responses to “Aktienkultur in Deutschland – Investiert endlich !”

  1. FjodorForex sagt:

    Hallo Markos,

    das Problem für die Masse der Deutschen ist die Sicherheit. Die meisten verbinden mit Aktien und Börse eine extreme Unsicherheit und ein hohes Risiko. Die ersten Fragen sind dann immer, ob dies denn auch sicher sei und ob diese Sicherheit (die es nicht gibt) garantiert werden kann. Da beide Fragen mit „Nein“ beantwortet werden müssen, sind 95 Prozent der Deutschen schon gar nicht mehr daran interessiert. Die restlichen 5 Prozent fragen dann meist, ob man schnell wieder an das Geld herankommt und da auch diese Frage eher mit „Nein“ beantwortet werden muss, sind auch die restlichen 5 Prozent nicht mehr interessiert.

    Die Zahlen sind erfunden und nur beispielhaft. Aber genau so oder so ähnliche Erfahrungen habe ich gemacht in meinem Umfeld. Dadurch werden sich die Zahlen in Deinem Beitrag, meiner Meinung nach, auch in Zukunft nicht stark ändern. Die Deutschen werden immer mehr ihr Geld ausgeben und nicht anlegen, uns Anlegern kann das eigentlich nur Recht sein. Schade ist es aber auf eine gewissen Art und Weise trotzdem.

    Viele Grüße
    FjodorForex

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      FjodorForex: Das Problem wird dann für die meisten Deutschen sein, dass nach dem Konsum zur Rente die Altersarmut für einige, oder viele warten wird….

  2. Andreas S. sagt:

    Das Problem liegt darin, das die Deutschen mit den Begriffen Inflation und Realverzinsung nichts anfangen können und einen Geldschein als „Vermögenswert“ betrachten, der ewig seinen aufgedruckten Wert behält. Die überzeugten Sparbuch und KLV-Besitzer haben kein Interesse Verantwortung und Selbstbestimmung zu übernehmen. Lieber lassen sie sich vom Staat, den Banken und Versicherungen bevormunden, im guten Glauben, dass die scheinbaren „Schlipsträger“ mehr Kompetenz besitzen wie sie selbst innerhalb kürzester Zeit durch den Besuch einer Bibliothek oder der Recherche im „Neuland“ erlangen könnten.
    Wenn dann noch die Sicherheit der großen Marktführer im Lebensmittel und Getränkebereich angezweifelt wird, sieht man, das die Deutschen absolut keinen Bezug zur Wirtschaft, den natürlichen Grundbedürfnissen und der steigenden Weltbevölkerung haben.
    Als aktiver Investor und „Andersdenkender“ durchschaut man die Matrix des prekären deutschen Systems sehr schnell, welches darauf ausgerichtet ist seine Bürger durch bewusste Manipulation und Einschüchterung in die Rolle des Arbeiters und Sparers zu drängen.
    „Outet“ man sich im Kreis seiner deutschen Arbeitskollegen als Aktionär, kommen dumme Sprüche in Form von „Warum bist Du noch nicht Millionär ?, Warum arbeitest Du noch ? usw… “
    In diesem Moment trennt sich die Spreu vom Weizen und man erkennt, das sie außer „Brot und Spiele“ keine Konversation auf dem Niveau eines Investors führen können.
    Wir sollten uns deshalb freuen, dass wir das System verstanden haben und es scheinbar noch genügend „ungebildete“ Employees gibt, die unseren Wohlstand erzeugen. 😉

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Andreas: Hast Du nicht auch neulich erst den Artikel gelesen wo gefordert wird, dass Sparkassen 5% Zinsen auf Sparbuchguthaben zahlen sollen? ;-))

  3. Die Deutschen sind Angsthasen oder, um es mal positiv auszudrücken, immer noch Sicherheitsfanatiker.

    Mit einer Unternehmensbeteiligung ist es wie mit einem Entdeckerschiff. Wenn man erst abgelegt hat, hofft man, dass man durch alle Stürme und Gewitter unbeschadet segelt und nach Monaten mit wertvoller Ladung aus dem fernen Orient wieder zurückkehrt. Das ist weder schnell noch sicher.

    Es fehlt aber bei vielen Deutschen einfach dieser Entdecker- und Unternehmergeist. Zudem ist auch damals mit der Bewerbung der (T-)-Volksaktie viel Schaden angerichtet worden. Ich sage nur Manfred Krug.

    • Ralf sagt:

      Ja, das stimmt, dass damals mit dem T ganz viele gedacht haben, dass Börse immer nur eine Einbahnstraße ist. Da sind zig tausende Kleinanleger teilweise ganz schön gegen die Wand gefahren. Dies trägt hierzulande sicherlich dazu bei, dass nicht mehr so viele auf Aktien setzen. Nachhaltig gesehen, hat sich der rosa Riese mit der Bewerbung als „Volksaktie“ sicherlich keinen Gefallen getan. Natürlich haben damals die Banken auch an den Kleinanleger ganz schön verdient. Hätte der ein oder andere Bankberater der OMI erzählt ( z.b. bei der 3. Tranche ) dass ein massiver Abwärtskanal vorhanden ist, dann hätte die ein oder andere omi sicherlich nicht gezeichnet. So aber hat man erst mal noch alles schöngeredet, und die ganzen Provisionen mitgenommen. Ganz nach dem Motto, egal ob Bulle oder Bär, die Bank verdient immer.
      Aber damals wars eh ne verdammt interesannte Zeit, bis zum Knall um die 2000 rum, aber nicht nur beim großen T.
      Viele haben damals nicht begriffen, dass man sich mit einem Invest beschäftigen muss, und nicht nur … ey ist neu, das kaufe ich, das wird schon steigen …. Nachhaltigkeit zahlt sich langfristig aus, und zocken nebenher ist das Salz in der Suppe 🙂

  4. Marco sagt:

    Die Angst der Deutschen vor der Aktie ist schon sehr deutlich. Ich habe oftmals die Erfahrung gemacht, dass in Deutschland Aktieninvestments oftmals als Spekulation verstanden werden. Das eine Aktie aber im Grunde eine Beteiligung an einer realen Firma ist, und eben kein Lotterie Los, ist vielen nicht klar. Ich hoffe hier ändert sich in den kommenden Jahre etwas grundlegend. Sehr gut zur Aufklärung finde ich z.B. die Börsentage in verschiedenen Städten in Deutschland.

    Grüsse

    Marco.

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