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Aktien mit steuerfreien Dividendenzahlungen in 2015

Ich habe für Euch einige Aktien aus Deutschland recherchiert, die in 2015 eine steuerfreie Dividende an ihre Anleger auszahlen. Damit geht das Finanzamt bei der Dividendenzahlung leer aus.

Generell behält das Finanzamt auf die Dividendenzahlungen, die Abgeltungsteuer ein. Seit 2009 wird die Abgeltungsteuer auf Dividendenzahlungen und Kursgewinne in Höhe von 25% fällig. Dazu kommt noch der Solidaritätszuschlag von 5,5% und ggf. die Kirchensteuer.

Steuerfrei sind die nachfolgenden Aktien jedoch nur, wenn diese schon vor 2009 im Depot waren!

  • DAB Bank (ISIN: DE0005072300)
    Dividende je Aktie in Euro: 0,18 / Nächste HV: 29.05.2015
  • Deutsche Euroshop (ISIN: DE0007480204 )
    Dividende je Aktie in Euro: 1,30 / Nächste HV: 18.06.2015
  • Deutsche Post (ISIN: DE0005552004)
    Dividende je Aktie in Euro: 0,85 / Nächste HV: 27.05.2015
  • Deutsche Telekom (ISIN: DE0005557508 )
    Dividende je Aktie in Euro: 0,50 / Nächste HV: 21.05.2015
  • Deutsche Wohnen (ISIN: DE000A0HN5C6 )
    Dividende je Aktie in Euro: 0,37 / Nächste HV: 10.06.2015
  • Freenet (ISIN: DE000A0Z2ZZ5)
    Dividende je Aktie in Euro: 1,50 / Nächste HV: 21.05.2015

Kennst Du weitere Dividenden-Aktien, die in 2015 eine steuerfreie Dividende an ihre Investoren zahlen?

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5 Responses to “Aktien mit steuerfreien Dividendenzahlungen in 2015”

  1. Franz sagt:

    Hallo Markos, kannst du genauer erklären, wie das mit der steuerfreien Dividende funktioniert? Warum ist die Dividende dieser Unternehmen steuerfrei, warum machen das nicht alle Unternehmen so? Muss die Summe der steuerfrei erhaltennen Dividenden später (z.b. beim Verkauf der Aktien) versteuert werden?

  2. Karlchen sagt:

    Die Dividenden sind nie steuerfrei, weil der damalige Finanzminister Peer Steinbrück die Doppelbesteuerung wieder eingeführt hat.

    Die erste Besteuerung ist die Besteuerung der Unternehmensgewinne, z. B. 30 % Körperschaftsteuer (Das Fugen S läßt man bei Steuerwörter weg). Die zweite Besteuerung ist die Besteuerung der Dividende. Die Dividende wird aus dem bereits versteuerten Gewinn des Unternehmens gezahlt. Auf diese entfällt die Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer. Das sind ungefähr 28 %.

    Nur die Abschlagsteuer kann umgangen oder gemindert werden. Dazu muß man im Steuerformular Kap (Einkünfte aus Kapitalvermögen) das Kästchen Günstigerprüfung angekreuzt werden. Das bezieht sich auch auf die Abschlagsteuer auf Kurssteigerungen.

    Die Abschlagsteuer wird dann nur in Höhe des tatsächlichen Steuersatzes auf die zu versteuernden Einkünfte erhoben. Wer nicht über den Grundfreibetrag und andere Freibeträge kommt, hat seine Dividende steuerfrei plus Unternehmensgewinnbesteuerung. Wer steuerpflichtig ist, zahlt bei der Günstigerprüfung nur den tatsächlichen Steuersatz. Wer einen höheren Steuersatz wie die Abgeltungsteuer zahlt, für den lohnt sich die Günstigerprüfung nicht, weil er schon einen ermäßigten Steuersatz zahlt.

    Es handelt sich hier um keine Rechtsberatung, sondern um allgemeine Steuerinformationen. Bei konkreten Einzelfall wende man sich an einen Angehörigen eines rechtsberatenden Berufes.

  3. Karlchen sagt:

    Nachtrag zum obigen Kommentar:

    Wer seine Aktien vor 2009 gekauft hat, für den gilt die Altregelung. Es wird keine Abgeltungssteuer erhoben. Diese Altregelung wird auch bei einem Bankwechsel mitgenommen. Die Altregelung geht auch auf die Erben über.

    Den Rechtsberatungshinweis bitte ich im obigen Kommentar zu entnehmen.

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