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Euro-Absturz – Draghi – Tsipras – Pessimisten freuen sich

Nun ist es doch passiert. Letzte Woche am Donnerstag um 10:29 Uhr hat die Schweizer Nationalbank (SNB) ihre Unterstützung für unsere Gemeinschaftswährung (Euro €) beendet. Daraufhin viel unsere Gemeinschaftswährung gegenüber dem Franken um fast 20 Prozent an Wert. (siehe Chart)

 

Die FAZ veröffentlichte gestern einen Artikel mit dem Titel „Der Krieg der Währungen„.

 

EUR/CHF – Chart

Durch die Abwertung des Euro gehören Schweizer Unternehmen (z.B. Roche, Novartis und Nestlé) nun zu den Verlieren der Euro-Abwertung in der letzen Woche. Schweizer Bürger, die in der Nähe zur deutschen Grenze wohnen, profitieren von der Euro-Abwertung deutlich, da sie für den Umtausch ihrer Franken in Euro mehr einkaufen können.

Am kommenden Sonntag den 25. Januar 2015 werden die Griechen wohl mehrheitlich den Linken Alexis Tsipras wählen. Alexis Tsipras – Chef der Partei Syriza – hat sich vom bisherigen Euro-Rettungskurs verabschiedet.

Diesen Donnerstag will dann noch der EZB-Chef Mario Draghi, ein breit angelegtes Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen ankündigen.

Was denkt Ihr über unsere Gemeinschaftswährung dem Euro? Wie lange wird dieser noch bestehen bleiben? Bist Du eher einer Pessimist, oder Optimist in Bezug auf unser Geldsystem? Freue mich auf Euer Feedback.

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4 Responses to “Euro-Absturz – Draghi – Tsipras – Pessimisten freuen sich”

  1. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    beim Euro, insbesondere in der Ausgestaltung der „Gemeinschaftswährung“ habe ich von Anfang an kein gutes Gefühl,
    irgendwie scheint mir die ganze Sache mit der „heissen Nadel“ gestrickt zu sein. Ich denke, dass sich in den nächsten Jahren noch einige Dinge ändern werden, evtl. Austritt verschiedener Länder wäre eine Option, je nach Land eine bessere oder schlechtere Veränderung.
    Viele Grüße
    Raymund

  2. Stefan sagt:

    Hallo Markos,
    ich denke dass es sich in den nächsten 2 Jahren entscheiden sollte ob der Euro überlebt oder mit wievielen Mitgliedern. 2017 wählen die Franzosen wäre interessant wenn die sich von der Euro Politik verabschieden. Dann wäre Austritt frei für das ein oder andere Land.
    Ich sehe es aber positiv für meine Aktien egal was kommt.
    Hausse oder Crash …

  3. kaunlaran sagt:

    Ca. 15% meines Depotbestandes entfallen auf Schweizer Werte (Nestlé, Novartis, Roche, Swiss Re, Zurich). Sie sind nach der Aufhebung der Eurobindung des CHF noch oben geschossen. Die Dividenden werden sich – in € gerechnet – erhöhen.
    Ein weiterer großer Teil des Depots entfällt auf US-Werte, meist Dividendenaristokraten, die neben steigenden Dividenden auch vom besseren USD-Kurs profitieren.

    Ich traue dem Euro nicht; er wird langfristig eine Weichwährung werden und irgendwann zusammenbrechen. Die wirtschaftlichen Unterschiede und die Denkweise zwischen Finnland und Portugal bzw. Griechenland harmonieren nicht. Länder, die jahrzehntelang ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Abwertungen beibehalten können, werden die Vorteile einer starken Währung nicht schätzen. Umgekehrt fürchtete D. als größtes Euroland nichts so sehr wie Inflation.

    Wie lange wir mit dem Euro noch leben müssen, weiß ich nicht. Man hätte ihn nie einführen dürfen, aber das Volk wurde nicht gefragt. Jetzt kann man als Anleger nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Deswegen investiere ich vorwiegend in Nicht-Euro-Werte und wenn es Unternehmen aus dem Euroraum sind, dann nur in Werte aus D oder NL. Spanische, französische oder ital. Unternehmen kaufe ich nicht und das liegt nicht nur an der Quellensteuer dieser Länder.

  4. olli0816 sagt:

    Ich war schon vor der Einführung dagegen und zwar genau aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsstärken der beteiligten Länder. Ich denke aber, dass es ein Tod auf Raten sein wird und wir uns leider noch jahrelang damit rumschlagen müssen, bis das ein Rumpfeuro übrigbleibt oder die Währung ganz abgeschafft wird. Der Ausstieg der Schweiz ist ein weiterer Beitrag des Niedergangs der Währung. Ob die Schweiz damit wirklich glücklich werden, bleibt abzuwarten. Die Wirtschaft wird stark darunter leiden, besonders in den Sparten, wo sie von aussen Geld bekommt. Für mich bedeutet das weiterhin, dass ich in erster Linie in den USA/Canada/Asien investieren werde und in Europa nur Werte großer Unternehmen, die international sehr gut aufgestellt sind. Meine Einschätzung ist, dass uns diese Krise sehr viel Geld kosten wird und auch jeder einzelne davon betroffen ist. Größere EURO-Guthaben halte ich nicht, ausser einen Notfallfonds für besondere Fälle. Aktien sind zum Glück Sachwerte und Sondervermögen bei Banken. Das heißt aber nicht, dass diese Werte nicht auch mal belastet werden können. Von daher denke ich darüber nach, mein Depot aus dem EURO-Raum ins Ausland zu verlegen. Nicht aus steuerlichen Gründen, da ich damit keinen Stress möchte. Griechenland wird der nächste Schritt in Schwächung des EUROs. Ich bin also nicht sonderlich optimistisch.

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