Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Arbeiten bis zum Umfallen – 31 Jahre Arbeit = Rente auf Hartz-IV-Niveau

Arbeiten bis zum Umfallen. Mehr fällt mir zum aktuellen Artikel auf Focus Online nicht ein.
31 Jahre Arbeit bringen bald nur noch Rente auf Hartz-IV-Niveau

Die Deutschen müssen für ihre Rente  immer länger arbeiten. Ein Durschnittsverdiener kommt nach 31 Jahren Arbeit gerade einmal auf das Niveau der Grundsicherung. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie.

Bei endlosen Praktika, Überstunden, Zeitverträgen, Niedriglöhnen und Zweitjobs, sowie Stress durch die permanente Verfügbarkeit können viele von uns nur auf eine Mini-Rente hoffen! Die Rente mit 63 Jahren, ist für einen kleinen Kreis von Menschen ein tolles Geschenk der aktuellen Bundesregierung und Augenwischerei für die meisten Menschen in Deutschland.

Australien will die Rente reformieren und bis 70 Jahre arbeiten lassen.
Rente mit 70 in Down under – Australier arbeiten bis zum Umfallen

Die sogenannte Y-Generation hat schon umgedacht und lebt schon weit vor dem Rentenalter einen alternativen Lifestyle. Dazu auch mein Artikel
Die Y Generation – Interesse an der Finanzielle Freiheit?

Wie planst Du Dein Arbeitsleben? Welches Renteneintrittsalter strebst Du persönlich an? Persönlich strebe ich an, mit 55 Jahren auf jeden Fall beruflich kürzer zu treten.

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10 Responses to “Arbeiten bis zum Umfallen – 31 Jahre Arbeit = Rente auf Hartz-IV-Niveau”

  1. Michael sagt:

    Mit 55 Jahren erst kürzer treten? Wäre für mich persönlich viel zu spät…
    Habe mir auch den erwähnten Artikel zur Generation Y angeschaut, denke aber, die Darstellung ist so nicht ganz korrekt. Je nach Definition gehöre ich dieser Generation an, und kann aus vielen Freunden und Bekanntschaften nur sagen: faule Dauerpartylöwen die ihr Geld jedes Wochenende zum Fenster rauswerfen sind eher die Ausnahmen. Vielmehr ist der Generation 20-30 Jahre bewusst, wie die Zeichen der Zeit stehen, zudem haben sie natürlich von den „grossen“ gelernt. Ich kenne einige H4-Empfänger, die sind aber weder faul noch zu dumm zum arbeiten, sie wissen aber genau das sie zu Löhnen 1200 / brutto, Praktika usw. kein Geld verdienen können und treten solche Jobs schlicht nicht an. Warum sollten sie auch? Die 50-60-jährigen haben eher noch die Einstellung, egal was, hauptsache Arbeit, hauptsache keinem (oder dem Staat) auf der Tasche liegen. Diese Einstellung findet man unter den jüngeren kaum noch, das ist nicht faul, das ist logische Konsequenz des Systems. Diejenigen haben nicht viel Geld und können nicht viel sparen, aber wozu auch, sie bekommen jeden Monat neues. Und diejenigen, die einen vernünftigen Job mit entsprechendem Gehalt haben, die sparen auch, vor allem in selbstgenutzte Immobilien, da wird nicht jedes Wochenende Party gemacht, überhaupt nicht. Und diejenigen, die nur ein mittleres Einkommen beziehen und keinen sicheren Job haben wissen das, und lassen das Sparen auch sein. Denn die Wahrscheinlichkeit irgendwann mal den Job zu verlieren ist hoch, und dann wird alles auf H4 angerechnet. Die heutige junge Generation, so meine Meinung, weiss einfach ab wann sich etwas lohnt und wann nicht, sie weiss auch, das mit 30 fast alle Entscheidungen durch sind, wer dann H4 ist brauchts doch kaum weiter auf normalem Angestellten-Weg versuchen, und sie sagt das offen und vor allem handelt sie danach. Wenn die Weichen gestellt sind, gibt sich Ende 20 niemand mehr irgendwelchen Hoffnungen hin „du musst nur hart genug arbeiten, dann wirst du es schaffen“, denn die Wahrheit für diejenigen die bis dahin nicht einen vernünftigen Job haben ist, „arbeitest du hart weiter, wirst du weitere 40 Jahre zum Hungerlohn ausgenutzt“.
    Für viele ist der Job auch nicht mehr der grosse Lebensinhalt oder die Definition des Lebens, Geld ist nicht das wichtigste sondern Freiheit, das wird von Ü50 oft missverstanden und als faul/nichtsnutzig abgestempelt.
    Ich kenne z.B. mehrere die um die 30 bereits ihre Arbeitszeit verkürzen bzw. verkürzen wollen und dafür auf den entsprechenden Teil des Gehalts verzichten – das ist nicht faul, das ist nicht verschwenderisch, das macht, wer es selbst mal nachrechnet, sogar bei Bruttogehältern um die 3000 schon Sinn, weil das Minus Netto viel kleiner ist als Brutto dank unseres Steuersystems, da ist einigen ein paar h mehr Freizeit/Woche lieber? Viele können sich selbst ausrechnen, dass Mehrarbeit sich einfach kaum für einen selbst lohnt, und sie denken das nicht nur oder jammern, sie handeln. Und von denen die eine sehr hohe Ausbildung, sprich gutes Studium und mehr haben, wandern so einige aus.
    Ich persönlich bin gespannt, wie das ganze in 10-15 Jahren aussieht, weil die zu hohe Abgabenlast und das Steuersystem in D haben ihre Auswirkungen, verschaukeln lassen möchte sich niemand, und U30 hat man schon mehrmals seinen Rentenbescheid mit Hochrechnung bekommen, und die sehen nochmal schlechter aus als der Focus-Artikel es beschreibt, denn mit einem durchschnittlichen Gehalt und Renteneintritt 67 weisen diese Bescheide oft nur Renten in Höhe von um die 1000 EUR aus – und das in um die 40 Jahre, selbst wer denkt 1000 EUR wären heute noch ok, der kann die gleich halbieren um 40 Jahre Inflation auszugleichen…
    Nicht die Alterspyramide ist das grosse Problem, sondern wie deutlich man der jungen Generation macht das sie mit einem „normalen“ Job in ihrem Leben nichts erreichen können wird und wer nichtmal auf einen Durchschnittslohn/Job kommt kann es dann nach verschiedenen Versuchen mit 30-35 auch ganz aufgeben, denn Mehraufwand wird sowieso nicht belohnt, und viele geben dann auch auf.
    Deutschland in 15 Jahren wird eine spannende Angelegenheit, die Welt wird nicht untergehen, das Volk nicht verhungern, die Wirtschaft nicht völlig am Boden liegen, ABER ich denke die Zahl der „Verlierer“ wird weiter steigen (in allen Altersgruppen) und dies wird sich regional teilweise sehr bemerkbar machen.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Michael: Danke für diesen tollen Kommentar. Ich gebe Dir Recht, dass man bei einem Lohn von 1200 / Brutto sich wirklich fragen muss, ob es sich lohnt arbeiten zu gehen. Über H4 würde man das gleiche bekommen. Allerdings habe ich eine Bekannte die H4 bekommt und jetzt im 2ten Monat in Folge kein H4 überwiesen bekommen hat. D.h. sie muss dort anrufen und nachfragen und bekommt dann das H4 auf eine Chipkarte, mit der sie bei der Arbeitsagentur zu einem Kassenautomaten gehen kann, um das Geld bar zu erhalten und es dann bei ihrer Bank auf das Girokonto einzuzahlen und die verspätete Miete dann zu bezahlen. So einfach ist es dann mit H4 auch nicht. Ich verzichte da freiwillig auf H4.

  2. Felix sagt:

    Wenn man davon ausgeht, dass Menschen 90 Jahre und älter werden, haben sie nach 31 Jahren gerade mal 1/3 ihres Lebens Geld verdient und in das System eingezahlt. Dass nach dieser Zeit keine großen Renten zu erwarten sind, ist wohl klar.
    Nach 45 Jahren im Erwerbsleben (also etwa der Hälfte der Lebenszeit), ist schon eher eine relevante Größe erreicht.
    Ich bin jenseits der 60, habe einen großen Erfahrungsschatz und fühle mich fit. Warum sollte ich kürzer treten oder mich schon ganz in den Ruhestand verabschieden – obwohl ich das rein finanziell könnte? Ich verdiene jetzt mehr als jemals zuvor, eben weil ich auf langjährige Erfahrungen und Expertise zurückgreifen kann. Jetzt ist die Erntezeit des Lebens und nicht der Müßiggang.

  3. Fred sagt:

    Lieber Markos,

    ich verfolge deinen Blog eine ganze Weil und möchte jetzt auch mal einen Kommentar posten.
    Ich gehöre zur Generation Y, mein Plan sieht aber wie folgt aus:
    1) Mindestens 50 % des Einkommens im Monat zu sparen und in Aktien investieren (Hierbei folge ich mit großem Interesse boersenverlag.de ).
    2) Bedacht leben und unnötige Ausgaben vermeiden.
    3) Mein Renteneintrittsalter sehe ich noch nicht, da ich aktuell noch sehr viel Spaß in meinem Job habe (aber vielleicht ändert sich das in Zukunft noch).
    4) Die finanzielle Freiheit zu erreichen, um selbst zu entscheiden was ich tue und was nicht (auch wenn das ggf. bis 70 Jahre arbeiten ist) und finanziell unabhängig zu sein.

    Beste Grüße
    Frederik

    P.S. Bezüglich Stereotypenbildung (Generation Y) wäre ich vorsichtig. Es gibt mit Sicherheit auch in meiner Generation viele Leute die bewusst leben, sparen, investieren, noch nie finanzielle Hilfe ihrer Eltern oder Staat in Anspruch genommen haben, Vollzeit arbeiten und nebenbei am Abend oder Wochenende ein Studium absolvieren/sich weiter bilden, Überstunden leisten wie viele andere und an ihre Zukunft denken!

  4. egghead sagt:

    “ Denn die Wahrscheinlichkeit irgendwann mal den Job zu verlieren ist hoch, und dann wird alles auf H4 angerechnet“
    Und das ist so bitter, dass manch einer alles am Monatsende ausgibt, um es vor dem Staat zu schützen.

  5. Felix sagt:

    @ egghead
    Alles andere würde ja bedeuten, dass auch arbeitslose Millionäre und Multimillionäre – wie unsere Dividendenkönige – auch vom Staat durchgefüttert werden. Zunächst muss schon mal jeder für sich selbst einstehen, wenn er kann. Und erst anschließende kann’s Stütze geben.

  6. Namen verschwiegen sagt:

    Man muss arbeiten bis zum umfallen weil es so verlangt wird, man erwartet es einfach vom Angestellten, wer schwächelt fliegt, das sehe ich in meiner Firma ja auch, 240-260 Stunden und mehr im Monat sind ganz normal und das für einen Witz von einem Hungerlohn der einem noch zusätzlich unter Druck setzt und damit antreibt. Beispiel, ich hatte Mittwoch von 19:00-07:00, danach von 16:45-21:00 und anschließend von 07:00-18:00, nicht nur lange Zeiten und viel zu kurze Pausen sondern auch noch mehrfacher Schichtwechsel innerhalb weniger Tage, das macht kaputt und so wird immer gearbeitet, 2-3 Wochen arbeiten am Stück und danach nur 1-2 Tage frei sind auch die Regel, nicht die Ausnahme. Urlaub? Wenn man ihn mal hat, hat man ihn nicht, regelmäßige Vertretungen sind normal, 14 Tage Urlaub und die Hälfte davon auf Arbeit? Normal, kurzfristig einspringen an freien Tagen (teils Anrufe keine Stunde vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn) sind normal.

  7. Weiter so ! Netter Beitrag 🙂

  8. Spitzen Beitrag, gefällt mir echt gut.!

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