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US Dividenden Aristokraten vs. Korrektur an der Börse

In den letzten Tagen geht es an den weltweiten Börsen nur noch abwärts. In den vergangenen ca. 4 Wochen hat der DAX 12% verloren.

DAX Chart – Zeitraum 17. September 2014 bis 15. Oktober 2014

Auch der Dow Jones verlor im Zeitraum 17. September 2014 bis 15. Oktober 2014 ca. 1.100 Punkte bisher.

Wie hat sich wohl ein US-Dividenden Aristokrat wie Coca Cola in der aktuellen Korrektur an den Märkten entwickelt?
Bisher hat die Aktie ca. 1,60$ in der Korrektur verloren. Ganz deutlich sieht man, dass US-Dividenden Aristokraten Aktien sehr wenig an Wert in einer Korrektur verlieren und weiterhin konitnuierlich ihre Quartalsdividenden zahlen.

Die Korrektur an den weltweiten Börsen zeigt mir, dass US Dividenden Aristokraten – wie auch in der Vergangenheit – kontinuierlich weiterhin ihre Dividendenzahlungen leisten und man in einer Korrektur die Top US Divienden Aristokraten nachkaufen kann.

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13 Responses to “US Dividenden Aristokraten vs. Korrektur an der Börse”

  1. Rico sagt:

    Hättest du stattdessen Kellogg oder AT&T gewählt, würde der Vergleich nicht mehr funktionieren. Ob die Aristokraten weiterhin bezahlen, ist auch noch nicht raus, die nächsten Quartalsberichte kommen nämlich erst noch. Aufgrund der Historie kann man es zwar annehmen, aber es als sicher würde ich es nicht darstellen. Wenn das so wäre, bräuchtest du in deinem Depot auch nur einen einzigen Dividenden-Aristokraten — den mit der höchsten Dividenden-Rendite. 🙂

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Rico: Schade das Du so pessimistisch bist. Kann man nicht ändern.

      • Rico sagt:

        Ach pessimistisch würde ich das nicht nennen. Man sollte halt nur nicht Fakten mit Erwartungen verwechseln. 🙂

        Es hilft halt niemanden, wenn man solche Aussagen wie die im Artikel so stehen lässt.

        „Die Korrektur an den weltweiten Börsen zeigt mir, dass US Dividenden Aristokraten – wie auch in der Vergangenheit – kontinuierlich weiterhin ihre Dividendenzahlungen leisten.“

        Erstens läuft die Korrektur erst seit wenigen Tagen/Wochen und zweitens gab es seitdem keine neuen Aussagen über die zukünftigen Dividenden.

        Ich erwarte aber auch nicht, dass es hier negative Meldungen geben wird. Habe mich selbst bei GSK und RRD eingekauft.

  2. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    genau das ist es doch, was wir uns vorgenommen habe,
    bei Rückschlägen abwarten und nachkaufen und nicht, wie jetzt schon wieder von allen Dächern geschrien wird: verkaufen verkaufen!
    Viele Grüße
    Raymund

  3. Matthinho sagt:

    Ich sehe das vollkommen entspannt, da ich nicht in Kurse sondern in Firmen investiere!! Zur Zeit kaufe ich GIS, BP und Nestle und alles ist gut!!

    Beste Grüße und gutes Gelingen wünscht

    Matthias

  4. Andreas S. sagt:

    Scheinbar ist es für einige Deutsche nicht einfach das amerikanische System zu begreifen. Während man hier nur die staatliche Bevormundung kennt, bauen Millionen von Amerikanern Ihre Altersvorsorge direkt oder indirekt (401k) mit Aktien auf.

    Genauso wie wir uns in einer Preisspirale zwischen der Inflation und den Gehältern beständig nach oben bewegen, so steigen auch die Preise für die Güter , Mieten (Immobilien) und der Energieträger und man fragt sich im Nachhinein, wer zuerst Auslöser des stetigen „Auftriebs“ war.

    Benutzt man aus der Sicht eines „Amerikaners“ die Dividendenaktien als Altersvorsorge, so werden die Dividenden während der aktiven Arbeitsphase zwechs CostAverage- und Zinseszinseffekt wieder reinvestiert und der Kurs der Aristokraten durch den ständigen Cashflow gestützt. Aus diesem Grund ergibt sich schon eine Outperformance dieser Assetklasse.

    Die stetige Auszahlung und Erhöhung der Dividende ist auch ein Qualitätsmerkmal des jeweiligen Unternehmens. Weicht das Unternehmen davon ab, so läuft es Gefahr von den Aktionären abgestraft zu werden.

    Gehen wir aber mal davon aus, dass die Menschen auch in 50 Jahren noch Pampers (PG) kaufen und Durst nach brauner Brause (KO) haben.

    Im Übrigen ist die Aussage mit dem Halten nur eines Aristokraten ziemlich törricht, da genau dieser Sektor (Beispiel Altria und Zigaretten) von den politischen oder gesellschaftlichen Veränderungen abhängig wäre.

    Eine Diversifikation ist deshalb nicht nur sinnvoll sondern dient dem Ausgleich der o.a. Abhängigkeit.

  5. Frank sagt:

    @Rico: Die Aristokraten zahlen! Sonst wären sie keine. Und die anderen US-Large- und Mid-Caps auch. Das ist amerikanische Dividendenkultur, mit der Millionen ihre Altersvorsorge aufbauen. Andreas hat es schon erwähnt. In Deutschland kennt man sowas nicht, da ist selbst bei einer Korrektur wie der gegenwärtigen mit Dividendenkürzungen zu rechnen. In den USA nicht, das zeigt die lange Historie! Außer bei ausgesprochenen High-Yield-Krisenaktien, wie z.B. gegenwärtig bei den Offshore-Drillern. Aber auch das muss man erstmal abwarten….

    Gegenwärtig werden Quartalszahlen veröffentlicht und Dividenden bestätigt oder erhöht. Die Korrektur bietet Gelegenheit zum Nachkauf. Alles wunderbar. Ich habe die Gelegenheit genutzt und CVS und WMB nachgekauft. Wenn’s wieder rauf geht ist alles gut, wenn’s weiter runter geht auch, dann wird eben weiter aufgestockt.

  6. Felix sagt:

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Dividenden-Aristokraten das Allheilmittel sind.
    1. In der Regel sind sie bereits auf der ganzen Welt vertreten und laufen von daher in eine Sättigung hinein. Bei vielen sehe ich kein oder nur geringeres weiteres Wachstum. Ohne Wachstum wird es zumindest mittelfristig keine weiteren Dividendenerhöhungen geben können.
    2. Auch diese Dickschiffe unterliegen der technologischen Veränderung (z.Zt. insbesondere Digitalisierung). Und weil es eben Dickschiffe sind, reagieren sie darauf zu langsam oder gar nicht. Sie sind für die schnelle Veränderungen zu träge. Unzählige Beispiele ließen sich anführen.
    3. Trendwechsel wie gesunde Ernährung, Ressourcenschonung, regionale Produkte laufen den globalisierten Industrieprodukten zuwider.

    Das sind nur drei Aspekte, welche zeigen dass auch bei Aristokraten (ach ja, was ist eigentliche z.B. in Deutschland aus den Adeligen geworden – sie sind bedeutungslos geworden) die Bäume nicht in den Himmel wachsen werden; ja sie können sogar umfallen.
    Und immer, wenn eine bestimmte Sache Mode geworden ist, hat sie meist die besten Zeiten schon hinter sich. Allein an der Zahl der Blogs, die Dividenden zum Inhalt haben, sehe ich, dass daraus ein regelrechter Hype geworden ist.

    • Luckypaul sagt:

      Wer interessiert sich schon um Ressourceschonung und gesunde Ernährung wenn es um Altersabsicherung geht. Auch diese Punkte kann man als naiven Hype bezeichnen.

  7. Frank sagt:

    @Felix:
    Der „Hype“ wie Du es nennst ist meines Erachtens darauf zurückzuführen, dass man mit Bank- und Versicherungsprodukten heute nix mehr anfangen und nur noch Verluste einfahren kann (s. Tenhagen-Thema auf diesem Blog). Immer mehr Leute sehen die Dividenden-Kultur in den USA positiv und als eine gute Alternative zu den o.g. Produkten.
    Es wird natürlich immer Dividenden-Aktien geben die besser oder schlechter laufen. Die 54 Aristoraten sind denke ich überwiegend sehr sichere Anlagen mit eher mäßigen aber konstantem Wachstum. Wer seinen Horizont deutlich erweitern will, sollte sich lieber die berühmte CCC-Liste von David Fish ansehen, die sicher jeder kennt, der sich mit Dividenden beschäftigt und hin und wieder auf Seaking Alpha unterwegs ist. Da finden sich hunderte guter Dividenenaktien, auch „jüngere“ Dividendenaktien, die man evtl. als „Trendwechsel“-Aktien bezeichnen könnte.
    Von daher ziehen Deine Argumente nicht so richtig, Felix. Sie erinnern mich an typische Versicherungsberater-Argumente, damit die Leute Angst vor Aktien bekommen und ihr ganzes Geld in nutzlose Rentenversicherungen versenken.

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