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Ist die 16,10% Dividendenrendite von Seadrill sicher?

In den letzten September Wochen ging es rapide mit dem Seadrill Aktienkurs bergab (siehe Chart) auf einen aktuellen Aktienkurs von 19,752€ und einer aktuellen Dividendenrendite von 16,10%.

Die Aktie Seadrill ist sehr populär bei Aktien Dividenden Investoren, da die Dividendenrendite von ca. 13% vor der rapiden Aktienkorrektur sehr attraktiv war. Das Management von Seadrill hatte auch bekannt gegeben, dass die Quartalsdividendenzahlung von 1$ bis Ende 2015 gesichert sei und in der Zwischenzeit auch bis Ende 2016.

In den ersten 6 Monaten hat Seadrill mehr an Dividendenzahlungen geleistet, als die Firma über ihren Cash Flow überhaupt generieren kann. Seadrill Cash Flow bis 30.06.2014: 881 Millionen US-Dollar / Dividendenzahlungen bis 30.06.2014: 925 Millionen US-Dollar

Allerdings hat Seadrill auch einen Auftragsbestand über 18 Billionen US-Dollar und somit kann das Seadrill Management die weiterhin hohen Dividendenzahlungen auch leisten.

Ich bleibe somit weiterhin in Seadrill investiert!

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20 Responses to “Ist die 16,10% Dividendenrendite von Seadrill sicher?”

  1. BadBanker sagt:

    US billion = Dt. Milliarde

  2. Andreas sagt:

    Ein interessantes Unternehmen, das ich mir sicherlich auch nochmals genauer ansehen werde 🙂

  3. Amir sagt:

    Seadrill Jahreschart -46.32%

    Was bringt Dir denn eine Dividende von 16.10%??? Ziehst Du noch die Steuer ab bleibt Dir in diesem Beispiel in einem Jahr ein dickes Minus.

    Da würde ich aber auf solidere Werte setzen die nicht in einem Bullenmarkt solche Kursverluste verzeichnen.

    • Arthur Dent sagt:

      @Amir: Nicht vergessen, Warren Buffet sagt „Wenn du auf dem Weg nach unten nicht dabei bist, bist du es auch nicht auf dem Weg nach oben.“

      Market-Timing versuche ich gar nicht erst, ich denke daran meine SDRL-Position bis Jahresende aufzustocken. Erst einmal muss die nächste AWILCO-Dividende da sein. Die wird dann – wie immer – direkt in einen anderen Titel investiert, vielleicht SDRL.

  4. Hi Markos,

    in Europa befinden wir uns ja gerade in einem gewissen Korrekturmodus, obwohl die Korrektur nicht besonders ausgeprägt ist. Dafür ist der Absturz von Seadrill schon ziemlich kernig. Meine Erfahrung ist, wenn eine Aktie innerhalb von drei Monaten um fast 40% an Wert verliert, dann ist tatsächlich irgendetwas nicht in Ordnung. Meist ließen dann Dividendenkürzungen nicht lange auf sich warten.
    Prominente Beispiele bei „Hochprozentern“ waren in den letzten Jahren Armour Residential REIT oder Annaly Capital Management. In Deutschland traf es im Frühjahr z.B. Südzucker mit solch einem Absturz.

    Ich habe Seadrill übrigens auch im Depot und plane bereits für 2015 mit einer Dividendenkürzung. ;-/

    Die Frage ist aber interessant wie viele Aktien mit einer beständigen Dividendenrendite von über 10% in den letzten 5 Jahren kein einziges Mal die Dividenden gekürzt haben. Das wäre doch auch mal einen separaten Artikel wert, oder?

    VG

    • Arthur Dent sagt:

      @finanziell umdenken:

      Die Geschäftsmodelle von z.B. ARR und SDRL haben nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun. Ein REIT muss zwar 90% seines Gewinns ausschütten, aber was nicht da ist, ist nicht da.

      Der Absturz von ARR uns anderen mREITs war der gigantischen plötzlichen Angst von Mr. Market vor einer Zinswende in den USA geschuldet. Das es irgendwann mal dazu kommen wird – Überraschung!

      Wenn das Unternehmen davon lebt, Geld billiger zu leihen als an Zinsen zu bekommen, ist natürlich klar, dass bei einer Verteuerung des Geldes der Gewinn kleiner wird und damit zwangsläufig die Dividende.

      Aber wenn ich z.B. AGNC anschaue, die nach den massiven Kürzungen immer noch über 10 % p.a. zahlen, kann man sich nicht beklagen. Mir würde das auf jeden Fall als Rendite reichen. Der Wunsch nach mehr ist schon wieder Gier, meiner Meinung nach.

  5. franz sagt:

    <- auch investiert…so eine kleine aber feine 4000€ investition tut ja nicht weh bei dieser rendite.
    ich geh auf jedenfall davon aus dass die dividende einmal gekürzt wird, aber is schon ein name wenns um ölbohrungen geht, von daher mal gucken wies weitergeht….

  6. gonsman sagt:

    Zitat von Finanzielle Umdenken:
    „Meine Erfahrung ist, wenn eine Aktie innerhalb von drei Monaten um fast 40% an Wert verliert, dann ist tatsächlich irgendetwas nicht in Ordnung.“
    Davon ist nur bedingt zu sprechen. Ein unternehmensspezifisches Problem liegt hier aber nicht vor. Schon mal die anderen Werte dieses Sektors angesehen ? Richtig aufwärts dürfte es erst gehen, wenn der Ölpreis wieder anzieht. Hier ein Artikel der vielleicht wieder etwas Mut macht.
    http://www.fool.com/investing/general/2014/10/02/seadrill-ltd-isnt-the-only-one-suffering-in-todays.aspx

  7. Andreas sagt:

    Ich hatte auch mal mit dem Gedanken gespielt Seadrill ins Depot zu holen. Aber ich kaufe keine Aktien von Unternehmen die mehr Ausschütten als sie einnehmen das kann doch gar nicht langfristig funktionieren . Dann streichen die die Dividende komplett und was dann ? Ne, da bleibe ich lieber den Aristokraten da kriege ich zwar nicht soviel Prozente aber die sind relativ sicher und nachhaltig erwirtschaftet worden .

  8. Florian sagt:

    Ich halte aktuell 280 Seadrill Aktien in meinem Depot, habe 80 Stück zu 19,24 nachgekauft und mein durchschnittlicher Kaufpreis liegt bei 22.86 €. Ich bin da ganz bei Markos, dessen Blog ich übrigens sehr schätze, und bleibe aus folgenden Gründen weiter in Seadrill investiert (keine Kaufempfehlung):

    – ich habe sehr viel über das Unternehmen recherchiert und glaube an das Geschäftsmodell (Fleet Status Report)
    – Hauptaktionär John Fredriksen kaufte Ende September
    zwei Millionen Aktien nach
    – auch bei einer Dividendenkürzung von 50% (was ich für unwahrscheinlich halte) ergibt sich noch eine Bruttorendite von aktuell über 7%

    Russlandkrise (Rosneft Deal) und trübe Aussichten für die Branche waren ausschlaggebend für den massiven Einbruch. Sollte sich beides normalisieren wird es meiner Meinung nach wieder zu der fairen Bewertung in Richtung 25 – 27 € gehen, Geduld und Mut ist aber gefragt, ich bin und bleibe ohne „Stopp“ investiert.

    @Andreas: natürlich sind die Risiken und die Volatilität bei Werten aus bestimmten Branchen (Drilling Sector, Minenaktien, etc.) weitaus höher, die Chancen aber auch. Man kann und darf aber eine Seadrill beispielsweise nicht mit einer Altria, P&G oder Coca Cola vergleichen und so ein Wert sollte immer nur eine Beimischung sein, wie Franz schon sagte.

  9. Markus sagt:

    Servus Markos!
    Sehe ich das richtig, dass Du zu ca. 27,30€ (umgerechnet) in Seadrill eingestiegen bist? Wo ist Dein Stopp oder ist Dir der Kurs egal?
    Ich hab mir die Aktie auch schon einige Zeit angeschaut und glaube auch an das Geschäftsmodell, wobei man sich immer klar machen sollte, dass die Zeit des Öl’s in Zukunft zuende gehen wird. Ob das in 10,20,30 oder 100 Jahren sein wird, wissen wir alle leider nicht.
    Die ganzen Prognosen, von den sog. Experten, halte ich für ein stochern im Nebel.
    Aber man muss nur mal schauen (wenn man ein bischen in Deutschland) unterwegs ist, wieviel immer noch Auto gefahren wird. Da ist von Krise im Ölgeschäft nichts zu spüren. Ich gehe davon aus, dass China und allg. Asien auch noch mind. 50 Jahre vom Öl abhängig bleiben, D.h. von einer Ölverknappung kann keine Rede sein.
    Zukunft der Ölförderung: Ölsand und Tiefseebohrung mM nach! D.h. Seadrill sollte gut aufgestellt sein, da wenn alle Tiefseeölfunde angebohrt werden, dann ist Seadrill auf jeden Fall dabei.
    (Ich geb aber auch mal zu bedenken, dass in den USA ein Trend entsteht sich von Aktien die in den fossilen Rohstoffen ihr Geschäftsfeld haben zu verabschieden. – hab ich auf der Rechnung und wenn ich sehe, dass Kurse von BP, Chevron, BHP zu stark darunter leiden, dann werde ich auch aussteigen)
    Ich werde mir mal 100Stk. Seadrill als Depotbeimischung gönnen, nachdem ich heute zusätzlich im Rohstoffsektor zugeschlagen hab. Wenn Öl/Brent wieder anzieht, dass sollte eine Reaktion nach oben kommen. Ob eine Dividendenkürzung droht werde ich anhand der Bilanzen und der Geschäftsaussichten in den nächsten Tagen für mich entscheiden. (wie ein Vorredner schrieb, auch bei 50% Kürzung ist es immer noch eine klasse Rendite).
    Rio Tinto und BHP sind mit je 2000e ins Depot gewandert. Aber bei Rohstoffaktien muss man sich halt klar sein, dass immer ein Risiko besteht, da Rohstoffpreise schwanken können.

    Gruß
    Markus

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Markus: Nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung. Ich bleibe vorerst ohne Stopp bei Seadrill dabei. Es kann sein, dass ich Ende Oktober 2-3 Positione die mit über 80% im Gewinn sind verkaufen werde. Näheres dazu Ende Oktober / Anfang November.

  10. gonsman sagt:

    @Finanzielle Freiheit
    Warum ?
    Es macht doch eher Sinn Positionen zu verkaufen die im Minus liegen und wo gleichzeitig die Dividende gekürzt oder gestrichen wurde. Dann kann zumindest der Restbetrag “ sinnvoll“ weiter investiert werden. So sehr ich deinen Ansatz schätze hier solltest du nochmal überlegen. Ein Verkauf von gut laufenden Investitionen führt zum einen zur Aufkonzentration deiner schlechten Investments zum anderen musst du sicherstellen mit dem frei werdenden Geldern nicht wieder in eine „Krücke“ zu investieren.
    Wie gesagt dein Depot finde ich recht gut , es fehlen mir aber eine klare Strategie zu Dividendenkürzungen bzw. -streichung und zu Kursstürzen.

  11. Dennis sagt:

    Guten Tag,

    SeaDrill hat heute bekannt gegeben, dass erstmal keine Dividende gezahlt wird. Was machst du jetzt mit deiner Position? Ich bin knapp 50% im Minus mit meinen 150 Stück.

    Viele Grüße
    Dennis

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Dennis: Ist wirklich schade, dass SeaDrill einen Dividend Cut durchgeführt hat. Ich behalte meine Seadrill Position in meinem Dividenden Depot.

  12. Friedrich sagt:

    ja das war doch bei dir auch ne größere Position da es auch ne recht hohe Dividende war. Heißt jetzt Dividende aussetzen für immer oder erstmal für dieses Jahr? Damit hat sich Seadrill selbst ins aus geschossen. Wer will denn diese Aktie noch haben ohne Dividende oder großartige Wachstumsaussichten?

  13. Kai sagt:

    Wo soll die Reise hingehen. Ist bestimmt eine Gute Aktie. Ab 6 Euro bin ich dabei.

  14. Marricks sagt:

    Hallo

    Ich hatte auch eine Position von Seadrill in meinem Dividenden Depot und habe diese soeben verkauft.
    Ich fahre wie der Blogbetreiber eine Strategie nur Werte in meinem Depot zu haben die Dividenden generieren,da dies ab heute auf unbestimmte Zeit nicht gegeben ist,habe Ich die Ressleine gezogen.
    Da muss man sich manchmal überwinden vor allem wenn wie hier hohe Verluste angelaufen sind.
    Ich stelle mir dann in so einem Fall folgende Frage:
    Würde Ich diese Position jetzt kaufen wenn Ich Sie noch nicht hätte ?
    Nein,würde Ich ganz sicher nicht tun,da Sie eben keine Dividenden bezahlt.Also darf man dann logischerweise auch die Akien nicht „halten“ wenn man diese besitzt.

    Natürlich könnte man die Position in seinem Depot belassen da die chance besteht der Kurs könnte sich vielleicht wieder erholen da mehr cash in der Firma verbleibt , oder die Firma gegebenfalls wegen des niedrigen Kurses Aktien zurückkauft.

    Leider sind mir da aber zu viele Variablen die Ich selber nicht überblicken kann.Das z.Bsp. für mich komplizierte nicht überschaubare Geschäft offshore Öl zu fordern, dem niedrigen Ölpreis,den imens hohen Schulden von Seadrill usw..diese deals mit Rosneft usw…Das sind alles Dinge die Ich persöhnlich schwer einschätzen kann weswegen Ich nicht auf eine Kurserholung spekuliere sondern die Position gleich umschichte in einen Wert der Dividende bezahlt.
    Wenn man den Wert interessant findet kann man meiner Meinung nach eigentlich ruhig an der Seitenlinie abwarten bis es wieder 1-2 gute Quartale gibt mit Aussicht auf Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen.Nur wann ist das… in 2 Jahren ?!

    Am allerübelsten hat mir persöhnlich aufgestossen dass Fredriksen noch vor nicht alzu langer Zeit gesagt hat die Dividende von 4$ für 2015 sei „sicher“ .
    Was muss Ich von so einem Management halten,welches solche Äusserungen tätigt. Das lässt irgendwie tief blicken…

    Naja,die Price Action heute sagt auf jeden Fall dass man den Wert erstmal nicht haben muss.Das gilt auch für Awilco und North Atlantic Drilling welche ebenfalls 13 bzw 20% im Minus sind…

    Gruss
    Marrickss

  15. Christian sagt:

    @Marricks

    Sorry für die Frage: Aber warum hast du die kritische Analyse nicht früher gemacht?

    Es waren viele der Dinge schon bekannt!

    -hohe Schulden
    -Angebotsüberhang an Öl auch durch Fracking
    -Dividende höher wie der Gewinn!
    -usw.

    Ich muss doch das Marktgeschehen (Ölmarkt) und die Bilanz vorher lesen.

    Kann das ganze nicht so ganz nachvollziehen.

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