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Größter Raubzug der Geschichte – Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge sei legaler Betrug – 3sat Interview

Auf 3sat lief das folgende interessante Interview:

Matthias Weik und Marc Friedrich sind keine Freunde der Finanzindustrie und ihrer Anlageprodukte. Sie behaupten, eine Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge sei legaler Betrug! Das System stand bisher schon 7 mal am Rande des Kollaps.

Wer von Euch hat noch eine Kapitallebensversicherung?

Das Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“ habe ich Euch bereits am 02. März 2013 hier auf meinen Blog vorgestellt.

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8 Responses to “Größter Raubzug der Geschichte – Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge sei legaler Betrug – 3sat Interview”

  1. Andreas sagt:

    Also ich habe zum Glück keine Lebensversicherung. Habe schon ziemlich früh bemerkt das sich das nicht Lohnt. Ich investiere da lieber mein Geld in Dividenden Aristokraten und habe mein Geld selbst in der Hand.

  2. Dirk sagt:

    KLV = Legaler Betrug

    Dazu gibt es auch schon ein Urteil (von 1982 !!!), dass man dies so sagen darf:
    (AZ 74 047/83) Landgericht Hamburg

  3. Ich fand das Interview nicht besonders aufschlussreich. Der sagt: „Wir haben in die Geschichte geschaut und bislang ist jedes ungedeckte Währung und jede Währungsunion gescheitert.“ – Mit Verlaub, so eine Feststellung ist banal. Genauso könnte man feststellen: Bislang ist jeder Mensch gestorben. Gedeckte Währungen sind übrigens auch allesamt gescheitert. Wer den Goldstandard zurückhaben will, ist einfach nicht ernst zu nehmen.

    Ich sehe Staatsanleihen auch sehr kritisch, aber meine Kritik beschränkt sich auf den Schuldner, der zugleich die Regeln festlegt und Versicherungen zwingt, Staatsanleihen zu kaufen.

    Ich habe bei solchen Leuten immer den Eindruck, dass schnell Opfer von Verschwörungstheorien werden können, wenn es nicht schon sind. Die träumen auch von der inflationsfreien Währung und jammern jedes Mal, wenn die offizielle Statistik zur Inflation erscheint.

    Erhalten Käse, Wurst, Brot und Gemüse ihren Wert zu 100 %? Warum soll es denn bei Geld passieren?

  4. Rico sagt:

    Das ganze Interview voller leerer Phrasen. Immer wenn die Moderatoring etwas Konkretes fordert, flüchten die „Autoren“ in Floskeln und Pauschalisierungen. „Es kann heute passieren, aber vielleicht auch erst in 5 Jahren.“ Jede Prognose ist wertlos, wenn sie keinen zeitlichen Bezug hat.

  5. Ich habe denen einen mal gegoogelt und bin auf Dirk Müllers Seite gestoßen: http://www.cashkurs.com/autoren/matthias-weik-und-marc-friedrich/

    Gleich und gleich gesellt sich gern. Ich hatte es vermutet; die Erwähnung von der Nähe zu Verschwörungstheorien ist ein Indiz. Es sind Schwurbler. KLVs taugen als langfristige Anlage dennoch nichts. Nicht alles ist falsch, was die sagen. Die begründen es nur auf verschwörungstheoretische Weise.

    So sind KLVs per se ein schlechtes Produkt. Das hat nichts mit dem Euro oder anderen jüngeren Entwicklungen zu tun. Allein der gesunde Menschenverstand führt weg von solchen Zahlversprechen.

    Die Deutschen sind ja auch schizophren, haben mehrere Totalentwertungen ihres Geldes miterlebt und sie träumen immer noch vom inflationsfreien Geld und kritteln wegen jedem Prozent Inflation am Euro herum, der nachweislich weniger Inflation aufweist als die gute alte Deutsche Mark.

    Um gegen die Inflation sicher zu sein, müsste die Deutschen nur Aktien kaufen und fertig ist die Laube. Eine KLV war immer schon ein Wette darauf, dass die politischen und fiskalischen Verhältnisse Jahrzehnte stabil bleiben und dass die Währung erhalten und stabil bleibt. Das ist nichts neues.

    Ich habe das für mich schon vor Jahren erkannt, daher finde ich den Gedanken recht banal. Dass Leute darüber ein Buch schreiben und erfolgreich verkaufen, zeigt nicht, dass sie besonders kluge Gedanken hätten. Allenfalls haben sie guten Geschäftssinn. Den hat auch Dirk Müller: Immer schön Verschwörungstheorien vom Stapel lassen, Charttechnik anwenden, einen Börsenbrief rausbringen und abkassieren.

    Ich sehe mir ab und zu Dirk Müllers Geschwurbel auf Youtube an. Da berichtet er in verschwörungstheoretischer Manier aus einem geheimen „Kellergewölbe“ und beleidigt jene Leute, die sich kritisch gegenüber Müller äußern, z. B. über einen FAZ-Redakteur: „Noch keine Haare am Sack, aber im Puff drängeln wollen.“ – Sein Publikum johlt und bezahlt weiterhin den Börsenbrief.

  6. Karlchen sagt:

    Meine Eltern haben 1948 durch den Währungsschnitt das Geld von zwei Kapitallebensversicherungen verloren. Bei der Kapitallebensversicherung hat man nur einen schuldrechtlichen Anspruch (Geld). Die schönen Häuser und Aktien gehören der Versicherungsgesellschaft und nicht dem Versicherten. Die Versicherungsgesellschaft kann sich daraus sogar bedienen um eigene Verluste abzudecken.

    Ich stimme den Interviewten in ihren Ansichten voll zu. Bei einen Währungsschnitt gibt es zwei Regeln:

    1. Jeder wird in jeder Assetklasse Geld verlieren.
    2. Man muß in den Assetklassen investiert sein, die am wenigsten verlieren.

    • Das hat aber nichts mit dem Euro zu tun oder mit der Schuldenkrise. Die stellen sich hin und tun so, als hätte sich die Situation enorm verändert. In den 70ern haben wir Inflationsraten der Deutschen Mark von über 7 % p.a. erlebt. Der Euro soll nun die Gummi-Währung sein?

      KLVs waren selbst in guten Zeiten ein schlechtes Geschäft für die Versicherten. Die Wette, jahrzehntelang seinen Beitrag leisten zu können, hat nur jeder Siebter gewonnen. Ich kenne einige, die wegen Scheidung oder Arbeitslosigkeit so eine Police rückkaufen durften.

      Die Menschen müssen Aktien halten, nur so haben sie Anteil an den Unternehmen, die die Wertschöpfung betreiben. Ich habe schon vor über einem Jahr genau beschrieben, warum Aktien auch für den „kleinen Mann“ vernünftig sind: http://couponschneider.blogspot.de/2013/05/warum-aktien-auch-fur-den-kleinen-mann.html

      Garantiert frei von Verschwörungstheorien und frei von der Fiskalapokalypse.

  7. egghead sagt:

    Das Problem sind die Provisionen und Verwaltungsgebühren in Kombination mit niedrigen Zinsen.In Aktien dürfen Versicherungen gar nicht oder nur sehr restriktiv. Daher -> Minusrendite.
    Finger weg !

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