Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
Werben im Blog
Datenschutzerklärung / Impressum

EU-Plan: Deutsche sollen bald für Arbeitslose in anderen Ländern zahlen

Auf Focus Online findet Ihr den Artikel Europäische Arbeitslosenversicherung – EU-Plan: Deutsche sollen bald für Arbeitslose in anderen Ländern zahlen vom 25.08.2014.

Müssen bald die deutschen Steuerzahler für die Arbeitslosen in anderen EU-Ländern zahlen? Ja, wenn sich EU-Sozialkommissar Andor durchsetzt. Er fordert eine europäische Arbeitslosenversicherung, die 40 Prozent des letzten Einkommens übernimmt.

Wenn die europäische Arbeitslosenversicherung kommt, wird dann die deutsche Arbeitslosenversicherung abgeschafft? Nach dem Verbot von Glühbirnen, Staubsauger die nicht mehr als 1600 Watt haben dürfen, kommt jetzt wohl die EU-Arbeitslosenversicherung. Die EU-Zentralisierung nimmt immer mehr zu. Mal sind es positive Tendenzen und manchmal auch negative Tendenzen.

Laut Andor soll das europäische Arbeitslosengeld aus Steuermitteln der Euro-Länder finanziert werden. „Es geht kein Weg daran vorbei, dass wir künftig mehr Transfer von Geldern zwischen den Euro-Ländern vornehmen.“

Kann es sein, dass die gewollten Umverteilungsstrategien ein Schlag ins Gesicht jedes Arbeitnehmers sind?

Diese Umverteilungstendenzen zeigen mir immer mehr, dass man auf jeden Fall seine Finanzen selber in die Hand nehmen muss und unabhängig von Banken und Versicherungen seine private Rente aufbaut. Solide Dividenden-Aktien sind da meiner Meinung genau die richtige Wahl. Was meint ihr?

 

Kostenloser TOP-Dividenden Aktien Newsletter
Bereits über 710 Abonnenten – jetzt anmelden!

Deine EMail Adresse:

Wir halten uns an den Datenschutz.
Kein SPAM. Keine Weitergabe Ihrer Daten.

13 Responses to “EU-Plan: Deutsche sollen bald für Arbeitslose in anderen Ländern zahlen”

  1. Matze sagt:

    Hallo Zusammen

    Recht so, wer ein geeintes Europa haben will, soll auch dafür zahlen. Das klingt jetzt vielleicht nicht nett, ist aber in einer Gemeinschaft so üblich, dass man sich gegenseitig hilft. Da die deutschen Politiker hauptverantwortlich für die ganze EU und Euro Politik sind, muss eben auch Deutschland irgendwann mal zur Kasse gebeten werden. Letztlich macht es doch auch keinen Unterschied, woher die Kohle kommt und aus welchem Grund. Schulden erlassen oder gleich in die Sozialkassen einzahlen bleibt unterm Strich gleich.

    Gruss
    Matthias

    • egghead sagt:

      Na ja, Schulden sind halt einmalig erlassen, Sozialabgaben und Steuern fließen unendlich lang. Auch ein schönber Geldstrom.
      Warum schaffen die Staaten keine Staatsfonds mit Dividendenaktien an, manche Länder machen es erfolgreich vor haha.

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @egghead: Schau Dir Norwegen an. Die sind mit ihrem Staatsfonds sehr erfolgreich. Leider habe wir in Deutschland kein Öl – nur Kohle …

  2. MB sagt:

    Natürlich geht an einem selbst gemanagten Vermögensaufbau kein Weg vorbei. Eigenverantwortlich und mit gesundem Menschenverstand investiertes Vermögen macht unabhängig von politischen Entscheidungen, die – wie das aktuelle Beispiel zeigt – nicht immer die klügsten sind.

    Was mich persönlich erschüttert ist die Tatsache, dass mit diesem abstrusen Vorschlag kein einziger Arbeitsplatz in den betroffenen südeuropäischen Ländern entsteht. Schon jetzt sind die jungen Leute in Griechenland und Spanien ohne Perspektive, schaut man sich die ca. 50-ige Jugendarbeitslosigkeit an.

    Diejenigen, die gut ausgebildet sind, finden auch in den Nachbarländern einen Job. Der Vorschlag von EU-Kommissar Andor offenbart einmal mehr die offensichtlichen Fehler in der Euro-Konstruktion. Daran werden auch die Transferzahlungen einer europäischen ALV nichts ändern und die am schlimmsten Betroffenen werden lediglich alimentiert.

  3. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    es wird zwar viel Mist geschrieben, von dem später nichts eintrifft, aber mich würde es nicht wundern, wenn so etwas auch in die Realität umgesetzt wird, denn die teuren EU-Mitarbeiter haben schon anderen Mist verzapft. Ich persönlich halte nicht viel von dem Begriff EU, denn da werden unterschiedliche Sachen in einen Topf geworfen, die sich niemals miteinander verbinden werden.
    Viele Grüße
    Raymund

  4. MB sagt:

    @ Finanzielle Freiheit

    Das mit der europäischen Rentenversicherung kann auch noch kommen. Aber auch das wird nicht zu unserem Vorteil sein.

    Vor 10 Jahren sind wir von den südeuropäischen Staaten noch als der „kranke Mann Europas“ bezeichnet worden. Dann kamen die HARTZ-Reformen mit schmerzhaften Einschnitten für Arbeitnehmer. Deutschland hat sich durch den Reformkurs einen Wettbewerbsvorteil erarbeitet, um den uns unsere Nachbarn beneiden, den aber niemand genauso umsetzen möchte wie wir.

    Diese Woche hat sich Frankreichs Präsident Hollande von zwei seiner wichtigsten Minister getrennt, die seinen Reformkurs nicht mittragen wollten. Auch an anderen Stellen laufen Reformen schleppend, zu verlockend ist das billige Geld der EZB.

    Es würde mich also in der Tat nicht wundern, wenn wir auch eine europäische Rentenversicherung bekämen…

    • kaunlaran sagt:

      Ich kann mich an eines Diskussion im Presseclub erinnern. Da war wohl so etwas schon mal angedacht und der niederländische Vertreter machte klar, daß dieser Vorstoß wohl auf die gewaltigen Reserven der niederländischen Rentenversicherung zielt.
      Geld macht Politiker immer gierig…..

  5. kaunlaran sagt:

    Inzwischen geht mir das „vereinte Europa“ ziemlich auf die Nerven. Es geht im Endeffekt nur darum, daß der Norden die Party im Süden bezahlt. Dabei werden dann die Sozialstandards immer weiter nach unten angepaßt, um Geld frei zu machen, das dann Richtung Süden geschickt wird.

    Diese Gefahr sehe ich ganz deutlich bei der „vergemeinschafteten Arbeitslosenversicherung“. Sie soll zunächst nur für 40% des bisherigen Einkommens gelten und 6 Monate gezahlt werden. Besteht hier nicht die Wahrscheinlichkeit, daß auch in D. die Arbeitslosenversicherung mittel- und langfristig entsprechend angepaßt wird?
    Gleiches gilt natürlich dann auch für Renten- und Krankenversicherung. Es kann doch nicht sein (werden die „Europäer“ sagen), daß man in GR oder IT eine schlechtere Krankenversorgung hat als in D. oder DK…….

    Eigene Vorsorge kann dann ein Ruhekissen sein – fraglich allerdings, ob der Staat auch hier nicht mit erhöhten Sätzen bei der Abgeltungssteuer, einer Vermögenssteuer oder -abgabe kassiert.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @kaunlaran: Wenn man in Griechenland z.B. im IT-Bereich so viel Brutto verdienen könnte wie in Deutschland, dann würde ich persönlich gerne in Griechenland arbeiten wollen und Mittags eine Runde im Meer baden. 😉 Wenn die ALGI Leistung dann global für alle EU-Länder identisch ist ….

      • kaunlaran sagt:

        @Finanzielle Freiheit:
        Ich kenne das von den Philippinen. Es gibt inzwischen genügend Zeitgenossen, die sich aus dem deutschen Erwerbsleben ausklinken und z.B. dort in deutschsprachigen Call-centern arbeiten. Die Verdienstmöglichkeiten liegen bei ca. 1.000 USD/Monat – für D. sehr wenig, für die PH ein sehr gutes Gehalt.
        Jetzt wurde auch noch ein Sozialversicherungsabkommen zwischen D. und den PH abgeschlossen – welche Vorteile man dann hat, weiß ich allerdings noch nicht.
        Trotzdem kann es nicht sein, daß in D. die Steuer- und Abgabenbelastung immer steigt und das Geld dann direkt oder indirekt (über sich hier aufhaltende EU-Bürger) in den Süden geschickt wird.

  6. MB sagt:

    Diese Woche gab es dann noch einen interessanten Artikel auf n-tv.de. Neuerdings werden vom Statistischen Bundesamt auch Erlöse aus Drogen- und Waffenhandel in das deutsche BIP mit einbezogen. Da Drogen- und Waffenhändler ganz sicher auch eine Steuererklärung in ihrer Gemeinde abgeben, dürfen wir da auf verlässliche Daten hoffen. Ich persönlich glaube da eine sehr grosszügige Schätzung dieser Umsätze seitens des Statistischen Bundesamtes. Ist das BIP schön aufgebläht, kann man auch die Stabilitätskriterien schön unterlaufen…

Leave a Reply

Wir benutzen Cookies, um so das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Ich habe verstanden ✖