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Anlagenotstand in der Welt – US-Aktien bleiben attraktiv

Auf Finanzen100 habe ich heute einen interessanten Artikel gelesen.
Die Credit-Suisse-Studie „Womit Sie in den kommenden fünf Jahren die höchsten Renditen reinholen„.

Verliert Gold weiter an Glanz? Laut der Credit Suisse sind in den nächsten Jahren kaum Erträge bei dem Edelmetall zu erwarten.

Das ist die aktuelle Meinung der Credit Suisse. Wie seht ihr das?

Langfristig brachten Dividendentitel in der Vergangenheit sogar Renditen im niedrigen zweistelligen Bereich.

Endlich kommt die Wahrheit zum Thema Dividendenaktien ans Licht. 😉

Deren Schätzung für die nächsten fünf Jahre liegt für US-Aktien bei 6,3 Prozent im Schnitt pro Jahr.

Das wäre schön, wenn es in den nächsten fünf Jahren für US-Aktien so eintrifft, wichtiger sind mir jedoch die stetig steigenden Dividendenzahlungen der soliden Dividenden Growth Aktien aus USA.

Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass Rohstoffe und Gold, anders als Aktien oder Anleihen, keine laufenden Erträge bieten. Erträge erzielen Anleger hier also nur auf Basis von Preissteigerungen.

Ich vermute auch, dass der Goldpreis in den nächsten Zeit weiter nach unten korrigieren wird und habe mir kein physisches Gold bisher gekauft. Wie schaut es bei Euch aus?

11 Responses to “Anlagenotstand in der Welt – US-Aktien bleiben attraktiv”

  1. Johannes sagt:

    Edelmetalle hab ich bisher nur Silber gekauft. Kürzlich 25 Maple Leaf und „nebenbei“ sammel ich noch die 1kg und 1oz Münzen Silber Lunar 2. Aber eher weil mir die „Klunker“ gefallen und nicht als Anlage.

    Ansonsten bin ich voll in Dividendenaktien investiert und zur Zeit schon bei 200 EUR / Monat Ertrag.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Johannes: 200 EUR Netto pro Monat? Das ist doch schon mal eine gute passive Summe, mit der man einige monatliche Ausgaben gleich bezahlen kann und somit muss man es nicht vom aktiven Einkommen bezahlen.

  2. Frank sagt:

    Wohin der Goldpreis in den nächsten Jahren gehen wird, steht in den Sternen. Ich hatte einen Teil meiner Rücklagen in physischem Gold und Silber investiert und habe es in den letzten Monat gegen Dividendenaktien „getauscht“. Zum Glück.
    Edelmetalle sind meines Erachtens eine sehr spekulative Anlage und nicht so sicher wie oft erzählt wird, ähnlich sehr volatilen Aktien, die keine Dividende ausschütten. Außerdem ist Gold anfällig für Manipulationen durch Banken und andere Big Player.
    Nix mehr für mich.
    Gruß Frank

  3. Andreas sagt:

    Edelmetalle haben eine Sonderstellung und werden von den Anlegern nicht nur wegen der Rendite gekauft. 1000 Euro auf dem Konto sind nach „Außen“ sichtbar und Papiergeld ist nicht gegen eine ständig wiederkehrende Währungsreform geschützt. Hat man hingegen eine Unze Gold (ca. 1000 Euro) im physischen Besitz, so kann kein Staat oder Arbeitsagentur etc. darauf zugreifen 😉 . Es geht hier auch um die direkte Kontrolle der Assets, denn wenn die Bank den „Stecker vom Server“ zieht oder die Automaten kein Geld mehr ausgeben, nützt einem auch das Depot nichts mehr. Die Aussage das Gold fällt kommt zudem von einer Bank. Gerade bei Goldmann Sachs wird gerne das Gegenteil verkündet. Eine Diversifikation (Immobilien, Edelmetalle, Kunst, Oldtimer etc.) bietet somit auch eine gewisse „Sicherheit“ vor dem äußeren Einfluß.

  4. Tom sagt:

    EM’s waren und werden für mich niemals interessant. Alleine der Gedanke Geld anzulegen in ein “ Produkt“ , das keine Zinsen, oder Dividende abwirft, ist einer der Gründe warum Gold oder auch Silber für mich nicht in Frage kommt.

  5. Michael sagt:

    Ich habe einen Teil auch in Edelmetall (physisch, Gold/Silber/Platin/Palladium) investiert. Wie hier schon erwähnt wurde, geht es dabei nicht nur um ein Anlageprodukt, sondern um eine nach aussen nicht sichtbare Versicherung. Kein Staat, kein Arbeitsamt usw. kann mir diesen Teil des Vermögens nehmen oder Steuern darauf erheben, und deshalb muss Edelmetall auch keine Zinsen oder Dividenden bringen. Es ist weltweit anerkannt und verliert seinen Wert nicht, die letzte Sicherheit. Edelmetalle sind für mich kein Anlageprodukt, es muss nichts produzieren oder Gewinne erwirtschaften, es ist ein sicheres Wertaufbewahrungsmittel, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Unternehmen können pleite gehen, Geld wird von allein durch Inflation immer wertloser, staatliche Zugriffe/Gesetze und politische Lagen sind unvorhersehbar. Auch wenn Edelmetalle mal ein paar % mehr oder weniger im Wert schwanken, es wird nicht wertlos. Für einen gesunden Vermögensmix daher für mich auf jeden Fall ein must-have 🙂

  6. egghead sagt:

    Edelmetalle gehören bei größeren Vermögen zwangsweise dazu. Begriffe wie ‚Ertrag‘ oder ‚Spekulation‘ zeigen meist, dass die Autoren rein gar nichts verstanden haben. Noch dümmer ist das Verkäuferargument von Bankangestellten ‚Gold bringt keine Zinsen“, womit sie die Kunden dann auf privisionssichere Bank Produkte hin leiten wollen. Mindestens 5 bis 10 Prozent des Vermögens gehören in Edelmetalle Gold und Silber (nicht Platin, nicht Palladium, das sind Industriemetalle mit volatilem Verlauf).

  7. Jim sagt:

    Moin!
    Ich bin auch absolut sicher das der Goldpreis in den nächsten Monaten/Jahren fallen wird. Dann werde ich sicher auch ein steigen.

    • egghead sagt:

      Richtig, Edelmetalle muss man noch langfristiger sehen als Dividendenaktien, wer schnelles Geld machen will ist da kmplett falsch. Günstiger einsteigen ist o.k, aber anstatt wie bei Aktien u.U. monatlich zu schauen reicht es zeitsparend sogar einmal im Jahr. Und man hat was zu vererben, das passt in die Tasche und kann mal in Notfällen den Besitzer wechseln 😉

  8. Chris sagt:

    Die ganzen Vorhersagen betrachte ich mit gesunder Skepsis/Amüsanz. Für jede Variante, so ode so, lassen sich Argumente finden, und zur Not wird auch noch die Kaffeesatzleserei.. entschuldigung, Chartanalyse, heranbemüht (die immer solang stimmt, bis sie mal nicht stimmt, lol).

    Wer einen Gedächtnishorizont überhalb einer Maus besitzt, wird doch wissen, was er von solchen Prophetereien halten muss, gerade über längere Zeiträume. Was hätten denn die klugen Banken 2004 vorhergesagt, wo die Aktien 2009 stehen ? Na also. Und jetzt soll ich denen wieder für 2019 glauben ? Das ich nicht lache. Bis dahin wird auch mal wieder irgendein Knick dabei sein, den so natürlich vorher (aber hinterher alle) niemand auf dem Schirm hatte.

    Egal was kommt, man soll sich einfach so breit aufstellen das man mit jedem möglichen Szenario einigermaßen umgehen kann. Aber das wissen hier ja wohl alle, das man sein Vermögen eben diversifiziert über verschiedene Anlageklassen.

    Die Debatte, ob (und wieviel) Gold dazu gehört sei jedem selbst überlassen und für mich keine große Glaubensfrage. Der Preis dümpelt nach dem großen Anstieg durch die Angst der Finanzkrise seit einem Jahr bei ugf 1300$ vor sich hin. Weiß ich, wo das Gold in zehn Jahren steht ? Natürlich nicht. Aber so wie sich die Welt entwickelt (ich weiß z.B. ja auch nicht ob es den Euro in der Form in 10 Jahren noch gibt) glaube ich dass der Preis danach eher darüber statt darunter sein wird, was es überlegenswert macht, sich jetzt noch mit ein paar Tausis einzudecken. Die Tatsache, dass das auch noch eine der wenigen Anlagen ist, auf die Staat/EU/Banken keinen direkten Zugriff haben (sollte bei denen mal wieder der finanzielle Notstand/Übermut ausbrechen) ist dabei auch nur ein netter Bonus.

  9. Kantoke sagt:

    Das der Staat keinen Zugriff hat, seit ihr da sicher? War da nicht mal was in den USA so um 1920-1930? Falls ich das Gold in so einem Fall nicht rausrücke kann ich mir trotzdem nichts kaufen, weil ich mit der Angst Leben muss das mich evtl. wer Anzeigt.

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