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Die Sparbuch-Steuer startet in Spanien (Europa)

Der IWF-Vorschlag einer Sparbuch-Steuer wurde durch Spanien, als erstes europäisches Land eingeführt.

Zu diesem Thema berichtet die Seite Deutsche Wirtschaft Nachrichten in ihrem Artikel "Die finanzielle Repression beginnt: Die Sparbuch-Steuer kommt nach Europa" vom 19. Juli 2014 ausführlich.

Die Staatsschulden sollen vom Sparer abgetragen werden. Damit werden jene bestraft, die ihr Geld auf die hohe Kante gelegt haben. Mit den niedrigen Zinsen der EZB war die erste Stufe der Enteignung gezündet worden. Jetzt geht es offenbar Schlag auf Schlag.

Wer hätte das nach der Zypern-Enteignung im vergangen Jahr erwartet, dass die Enteignung im Rest von Europa so schnell vorangetrieben wird? Telepolis berichtete am 18.04.2013 bereits im Artikel "Wochenend-Enteignung für 9,3 Billionen Bank-Schulden?":

Zypern war die Blaupause, die EU-Kommission will die Sparer schnell für riesige Bankschulden zur Kasse bitten. In Zypern wurde im Labor versucht, was in der EU nun der Normalfall werden soll. Nach Ansicht von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sollen Sparer übers Wochenende mit einer Zwangsabgabe belastet werden, wenn ihre Bank in eine Schieflage gerät.

In der Zwischenzeit hat sich die EU-Kommission anscheind gegen eine Enteignung am Wochenende entschieden, sondern einfach eine jährliche Sparbuch-Steuer eingeführt.

Die Steuer gilt für die gesamten spanischen Bankguthaben und soll jährlich 375 Millionen Euro bringen. Bisher klingt der Beitrag mit 0,03 Prozent des Bankguthabens harmlos. Aber zum einen wird die Abgabe rückwirkend seit Jahresbeginn eingeführt, so dass eine Steuerflucht quasi unmöglich wird.

Für die Sparer in Europa ist die neue Steuer ein Menetekel: Einmal eingeführt, kann sie jederzeit beliebig erhöht werden. Eine Steuer auf Sparbücher hat für den Staat den Vorteil, dass er sie direkt durch die Banken erheben lassen kann und nicht auf die Steuererklärungen der Bürger warten muss.

Sobald auch die Sparbuch-Steuer in Deutschland eingeführt wird, werden die meisten Leute in Deutschland wohl ziemlich träge bleiben und ihr Geld auf dem Sparbuch belassen.

So richtig trauen sich die Deutschen an die Rückkehr zur Börse nicht heran, was wirklich sehr schade ist. Gerade auf meinem Blog und meinem Dividenden Depot zeige ich seit über 3 Jahren, dass man mit Dividenden-Aktien einen überdurchschnittlichen positiven Cashflow erzielen kann.

Dieser steigt Jahr für Jahr automatisch an, da viele Dividenden-Aktien ihre Dividendenzahlungen von Jahr zu Jahr kontinuierlich anheben.

Nachfolgend eine Übersicht der Geldanlagen Verteilung in Deutschland. 58% der Befragten haben in eine Lebensversicherungen investiert und das Finanzprodukt Lebensversicherung ist schon in eine Schieflage geraten.

Das Sparbuch, dass 48% der Befragten als Geldanlage nutzen wird demnächst in Schieflage geraten.

Gerade einmal 31% der Befragten besitzen Fondsanteile und nur 13% der Befragten haben ihr Geld in Aktien investiert.

Statistik: Welche der folgenden Geldanlagen besitzen Sie zurzeit? | Statista

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