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Bis 2020 verschwindet der US-Dollar als Währung?

Gerade auf Finanzen 100 den Artikel „Den heutigen Dollar wird es in 6 Jahren nicht mehr geben“ gelesen. Der US-Finanzprofi Mike Maloney geht davon aus, dass es in 6 Jahren den US-Dollar in der Form nicht mehr geben wird.

„Das einzige was heute noch hinter dem Dollar steht ist das Versprechen, dass alle Amerikaner in der Zukunft besteuert werden“, sagte Maloney.

Während der aktuelle Dollar mit nichts unterlegt sei, werde er künftig höchstwahrscheinlich wieder mit etwas unterlegt sein. „Der kommende Umbruch im Währungssystem wird alle Menschen weltweit betreffen. Während der vergangenen drei Umbrüche waren lediglich die Zentralbanken und die großen internationalen Banken betroffen und in Sorge. Der normale Mensch hat nicht einmal mitbekommen, was passiert ist.

Ich bin gespannt, ob diese Prophezeiung tatsächlich eintreten wird. Auf Focus.de kann man heute den Artikel lesen „Abwertungs-Alarm Wie uns die Franzosen in einen neuen Währungs-Krieg stürzen wollen„.

Politiker und Manager aus Paris wollen dem Euro den Rest geben: Die gemeinsame Währung müsse drastisch abwerten – sonst überlebe Frankreich den Wettbewerb mit den USA und Japan nicht. Den Franzosen ist wohl egal, wie lebensbedrohlich dieser Abwertungskrieg für Deutschland wäre.

Das klingt für mich wie Endspiel und ich bin gespannt, wie das Ende aussehen wird. Wie immer wird es auch bei der nächsten Währungsreform Gewinner und Verlierer geben. Mit Sachwerten wird man hoffentlich auf der richtigen Seite stehen.

Die aktuelle Aufwertung des US-Dollars wirkt sich sehr positiv auf mein Dividenden Depot aus. Gerne kann der EUR/USD Wechselkurs auf 1,25 fallen.

10 Responses to “Bis 2020 verschwindet der US-Dollar als Währung?”

  1. egghead sagt:

    Egal, Aktien werden immer in der aktuellen Währung notiert und ausschütten.

  2. Manni sagt:

    da ich nur in US Aktien investiert hab ist mir das nicht egal, mir wäre ebenfalls so 1,25 angenehm^^

  3. Felix sagt:

    Wir, erinnern uns: Der EURO wird 2013 nicht überleben.
    Jeder kann eine Prognose in die Welt setzen. Das sagt noch nichts über deren Eintrittswahrscheinlichkeit aus, die m.E. nahe bei Null liegt.
    Das Internet ist natürlich genau der Spielplatz, um den Untergangspropheten Gehör zu verschaffen.

  4. Fruchtwein sagt:

    Papiergeld hat natürlich nur eine begrenzte Lebensdauer, aber ich denke solange die Chinesen weiter USD anhäufen, um die eigene Wähung zu drücken ist alles in Ordnung.

    Die Investition in Sachwerte ist meiner Meinung nach die einzige Option, um einen Währungscrash zu überstehen. Ich glaube hier auf dem Blog gab es dazu auch schon einen Artikel zum Thema Aktien und Währungscrash.

    Selbst wenn es zu einem Einbruch des eigenen Portfolios kommt und die Währung wechselt, nach einer Weile werden die Leute wieder erkennen, dass hinter einer Aktie eine Firma mit einer Fabrik, Fuhrpark und anderen Dingen steht. Aber dafür muss es erst einmal zu einem Crash kommen.

    Ich empfinde die Bedrohung durch Inflation und Besteuerung gefährlicher und realer. Können die Dividendenerhöhungen größere Inflationssprünge ausgleichen?

  5. Tom sagt:

    Die Mischung machts…

    In meinem DividendenDepot sind zu
    – 70 % US Aktien
    – 20 % deutsche Aktien
    – 10 % Aktien aus GB

    zu meinen deutschen Aktien zählen ua die langjährigen Outperformer, wie Fresenius, Linde, Henkel, Gerry Weber, Hugo Boss

    Diese liegen zt schlon länger als 5 Jahre unberührt in meinem Depot

    Die schütten zwar nur 1x im Jahr Dividenden aus, dafür steigen die Aktien seit Jahren und heben ebenfalls die Dividende an…

    Das Risiko sich nur auf US Aktien zu verlassen , ist mir aufgrund des Währungsrisikos dann doch zu groß.

  6. rickrack sagt:

    Hallo Markos,
    immer wenn ich Prophezeiungen höre werde ich auch skeptisch. Ich habe nichts gegen Meinungen, nur bin ich mittlerweile allergisch auf die so genannten Experten, die die Zukunft „voraus sagen“ können…
    Wünsch dir eine gute Rest-Woche
    rickrack

  7. Arthur Dent sagt:

    @Markos: irgendwo ist immer irgendein Endspiel. Die ganze Crash-Prophezeihungs-, Verschwörungstheorie-Industrie lebt doch davon. Genauso bedeutsam wie Charttechnik.

    Man kann darüber immer etwas positives oder negatives Schreiben und beides gut begründen. Wenigstens lässt sich die Charttechnik noch nutzen, um die allerletzte, klitzekleine Rolle zu spielen bei einer konkreten Investmententscheidung.

  8. corpus sagt:

    Hallo,

    wenn jemand ein Buch etc. verkaufen will, braucht er Publicity. Da kommen Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten gerade recht.

    Der Autor gibt lediglich eine persönliche Meinung kund. Ob man mit dieser Meinung konform geht oder nicht, bleibt jedem überlassen. Aber auch wenn der Autor gerade nichts verkaufen will, so entbehrt seine Meinung, der USD würde als Währung verschwinden, objektiv jedweder Grundlage. Wesentlich wahrscheinlicher als ein Verschwinden des USD ist die These, dass einige US-Bundesstaaten Insolvenz anmelden werden. Dies hat viele Ursachen. Eine davon ist der Fakt, dass das Niveau der Steuereinnahmen in den USA heute, dem Niveau der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts entspricht. Dies hat wiederrung etwas mit der politischen Landschaft in den USA zu tun.

    In den USA tobt ein „Kulturkrieg“. Auf der einen Seite die Demokraten, die Fortschritt wollen, mehr Möglichkeiten für die Mittelschicht, bezahlbare Ausbildung etc. und auf der anderen Seite die Republikaner, die aus Prinzip alles ablehnen, was der Präsident vorschlägt. Die Demographie in der USA ändert sich und binnen der nächsten zwanzig Jahre, so die Statistiker, werden die Weißen in den USA eine Minderheit werden. Dies schürt Ängste unter dem weißen Establishment, man fühlt sich um seine Vormachtstellung bedroht. Dieser Wandel bedeutet allerdings keinerwegs eine Änderung der ökonomischen Ausrichtung der USA, als ein Pro-Business-Land.

    In der Vergangenheit sind bereits viele Lieder auf den Niedergang der USA gesungen worden. Erinnert sich jemand an die Achtziger, wo die Japaner mit ihrem Produkten, vornehmlich mit ihren Autos, die Amerikaner herausgefordert haben ? Sie kommen immer wieder zurück und uns als Dividendenjäger kann das nur freuen.

  9. Chris sagt:

    „Der renomierte Geldhistoriker und Autor Mike Maloney, der den Online-Edelmetallhandel GoldSilver.com betreibt…“

    gleich erster Satz aus dem Artikel, zeigt doch schon woher der Wind weht. Wieder so ein Goldbug, der ja auch nur für die eigene Tasche Werbung betreibt.

    Nichts gegen Edelmetalle, es ist ein legitimer Teil für jedes Portfolio. Und ja, bei den Wirtschafts- und Währungssystemen liegt einiges im Argen. Aber die andauernde Crash-Propheterei ist doch auch selbst schon zu einem veritablen Business geworden, dem man genausowenig blind trauen sollte wie der „offiziellen Meinung“. Zumal auch hier keine wirklichen Alternativansätze gegeben werden (ausser natürlich immer GOLDKAUFENGOLDKAUFEN egal was ist).

    in sechs Jahren verschwindet der Dollar ? Soso, aha.. was solls den dann sein:
    Der Euro ? (ha!)
    Der Yuan ? (haha!)
    Der Rubel ? (hahaha!)
    die Länder haben alle auch ihre Probleme, andere und mehr noch als die USA, also langfristig gegen die Amis zu setzen gehört schon viel Mut (oder Dummheit) dazu.
    Gesunde Diversifikation mal ausgenommen.

    wie wertlos diese „Voraussage“ tatsächlich ist zeigt sich doch schon an der kleinlauten Modifikation der Aussage „Der Dollar (in seiner jetzigen Form)“, womit man sich alle Türchen offenhält. Der Autor favorisiert natürlich die Rückkehr zum Goldstandart, wo natürlich alles dufte und prima war, ein Paradies ohne Probleme, tralalala.

    Pfft, na dass kann ICH euch versprechen, es wird vielleicht viel passieren, aber sowas wirklich nicht.

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