Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Jetzt zahlen viele Strafzinsen. Wirklich alle?

Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte gestern ihren Leitzins von 0,25 Prozent auf das Rekordtief von 0,15 Prozent. Bald könnten Strafzinsen auf Guthaben bei Banken anfallen, weil die EZB die Konjunktur ankurbeln möchte.

Doch Niedrigzinsen und sogar Strafzinsen müssen wirklich nicht sein. Für mich sind seit Jahren Dividendenzahlungen die besseren Zinsen. Gewinnausschüttungen von Aktienunternehmen, die Quartal für Quartal an Sie als Aktionär ausgezahlt werden.

Auf der Seite Dividenden Einnahmen 2011-2014 sieht man, dass mein Dividenden Depot bisher ca. 20.000€ Netto an Dividendenzahlungen an mich ausgezahlt hat. Dies ist eine aktuelle Netto Dividendenrendite auf das eingesetzte Kapital von ca. 6% p.a. !

Die Bild Zeitung berichtet in Ihren Artikel EZB senkt Leitzins auf 0,15 Prozent – DAS hat Draghi vor von gestern :

Da Sparer ohnehin schon lange unter Mini-Zinsen auf Sparbuch oder Tagesgeldkonto leiden, hagelt es aus Deutschland Kritik: „Niedrigzinsen enteignen Sparer und reißen Lücken in die Altersvorsorge künftiger Rentner”, wettern Sparkassen, Volksbanken und Versicherer gegenüber BILD.

Für mich persönlich unverständlich, dass man bei den Mini-Zinsen und der geschönten Inflation sein Geld auf dem Sparbuch, oder Tagesgeldkonto spart. Ein Kollege von mir meinte gestern sogar „Lieber hebe ich mein Geld komplett von der Bank ab und tue es unter mein Kopfkissen !“. Da musste ich schmunzeln.

Da liegt es das Papiergeld, dass immer weniger Vertrauen genießt und sollte der Tag kommen, wo Papiergeld wertlos ist, dann wird es den Leuten in den Deutschland mit Sachwerten auf jeden Fall besser gehen.

Wir Deutschen müssen uns von den Gedanken befreien, dass Aktien auch in die Verlustzone rutschen und es wieder einen Crash geben wird.

>>>> Der nächste Crash wird kommen! <<<<

Die mutigen unter uns werden wieder auf Einkaufstour gehen und weitere Aktien nach dem Crash für ihr Dividenden Depot nachkaufen und den Dividenden Cash Flow weiter ausbauen. Es gibt so viele Aktien in den USA, die Jahr für Jahr ihre Dividendenzahlungen angehoben haben, obwohl es mehrere Crash in der Vergangenheit gab. Somit fühle ich mich mit der Dividendenstrategie sehr wohl und werde mein Dividenden Depot weiter ausbauen.

Das Ziel ist die Finanzielle Freiheit und ich bin mir sicher, dass ich diese in den kommenden Jahren erreichen werde. Weit vor dem Rentenalter, um endlich ein Leben leben zu können, wie ich es immer vorstelle. Keine Sorgen um das eigene Geld. Zeitlich flexibel und nicht auf jedes Projekt angewiesen zu sein.

Wie siehst Du das Thema Niedrigzinsen und Strafzinsen? Freue mich auf Deinen Kommentar!

8 Responses to “Jetzt zahlen viele Strafzinsen. Wirklich alle?”

  1. Matze sagt:

    Hallo

    da meines Erachtens die meisten Deutschen in die Bankfiliale rennen um sich „beraten“ zu lassen, ist deren Angst vor Aktien und sonstigen Anlagen absolut verständlich. Ich würde noch nie gut beraten. Mir wurde versucht alles Mögliche anzudrehen und mit tollen Tabellen schön präsentiert. Totaler Quatsch. Kosten werden grundsätzlich verschwiegen oder vertuscht, so dass alles noch besser aussieht.
    Vielen reich sicherlich auch schon, wenn das Geld (optisch) nicht weniger wird. Sparen, egal wie und wo finde ich immernoch sinnvoller als massloses Konsumieren.

    Wer seine Finanzen selbst in die Hand nimmt hat da einen echten Vorteil. Er weiss was mit dem Geld passiert und muss sich nur noch um die wirklichen Probleme kümmern. 🙂

    Also immer schön dran bleiben 🙂
    Matthias

  2. Andreas sagt:

    Es liegt an der fehlenden Sichtweise der Deutschen die vom deutschen Schulsystem, den Banken und Versicherungen, den Medien und dem Staat bewusst verschuldet wird.

    Der unwissende Sparbuch und Lebensversicherungsbesitzer sieht nur die feste Summe seiner Anlage, hat aber keinen Bezug zur Inflation und dem damit verbunden Kaufkraftverlust.

    Er kann mit Begriffen wie Realzins und Kaufkraft nichts anfangen, weil er glaubt, dass seine 1000 Euro in 30 Jahren immer noch 1000 Euro „wert“ sind. Wie sonst lässt es sich erklären, dass die Versicherungen mit der Garantie, die eingezahlten Beiträge nach 30 Jahre zurückzuzahlen, werben können und der Kunde diesem Betrug bedingungslos zustimmt.

    Anders verhält es sich bei der Investition an der Börse, wo die Erkenntnis von Inflation und Realzins dazu führt das man nicht in Geldwerte sondern in Sachwerte investiert.

    Wenn ich heute eine Coca Cola Aktie für 30 Euro kaufe und diese fällt auf 20 Euro, dann habe ich erstmal nur einen Buchverlust in meinem Depot.

    Der unwissende Börsianer der noch die Denkweise eines „Geldwert-Anlegers“ hat, sieht nur den Kursverlust von 33% und würde die Aktie in Panik verkaufen.

    Der erfahrene Börsianer (Income- Investor) freut sich das er ein erstklassiges Unternehmen mit den laufenden Dividenden nachkaufen kann, um somit sein Cashflow weiter zu erhöhen.
    Eine Erkenntnis die dafür sorgt, dass Millionen von Amerikaner genau nach diesem Prinzip handeln und somit den Kurs der Aktie bei einer „Baisse“ stützen.

    Es wird nicht leicht sein, die Denkweise der Deutschen zu ändern. Es ist auch nicht gewünscht ein selbstständig denkendes Volk zu haben, die man fortan nicht mehr bevormunden kann. Somit wird weiter die Werbetrommel für Geldwerte (Sparbuch, LV) gerührt, damit der Bürger sein Leben lang im Hamsterrad gefangen bleibt und den Wohlstand der Wissenden garantiert.

  3. Karlchen sagt:

    Mein Wahlspruch seit dem 16. Lebensjahr ist: „Ich schütze mich vor Beratung durch Selbermachen.“ Das ist zwar mühevoll und arbeitsreich, hat mir aber bis heute immer geholfen.

    Die Dividendenstrategie ist heute ein bißchen Mode geworden. Ich kenne sie aber seit viel längerer Zeit. Deshalb habe ich heute auch kein Problem mit den Niedrigzinsen.

  4. dieter sagt:

    Ich hoffe dann doch mal, das die Dividenden Aktien nicht zu viel Mode werden.

    Da die Deutschen aber zuviel Angst vor Aktien haben, wird dies wohl nicht passieren. Immer mal wieder Aktien kaufen , liegen lassen, den Essen oder getrunken wird ja immer. Auch die Dinge im täglichen Leben, können Geld bringen.

    Mir ist es ganz Recht, wen viele nichts von Dividenden Wissen.

    Ich habe mir das selber beigebracht, vorher jahrelang auch viel Geld verbannt an der Börse , aber ich bin dabei geblieben.

    Dieser Blog hat sicher viel dazu beigetragen.

    Danke an Markos.

    lg dieter

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Dieter: Danke 😉 Meine Beobachtung ist, dass jetzt die Deutschen Börsenzeitschriften schon etwas mehr den Fokus auf die Dividendenrendite legen, jedoch kaum die Dividendenstrategie im Detail erklärt wird bzw. was alles mit der Dividendenstrategie möglich ist. Reinvestieren / Dividendensteigerung usw. – Von monatlichen Dividendenzahlungen habe ich in den Deutschen Börsenzeitschriften noch nichts gelesen. Du?

  5. dieter sagt:

    Hallo Markos,

    nein habe ich auch noch nicht gelesen , aber das ist auch gut so.

    Werde wohl auch bei zzt Hohen Kursen noch kaufen , evtl mal eine Altia , oder Unilever?
    Gruß Dieter

  6. Meier sagt:

    Das wichtigste sind Gewinnsteigerungen. Denn aus dem Gewinn werden die Dividenden gezahlt. Ohne Gewinnsteigerungen sind auch auf Dauer keine Dividendensteigerungen möglich.

    Die monatliche Dividendenzahlung ist unwichtig. Man kann auch alle gezahlten Dividenden eines Jahres Zwölfteln. Dann kann man sie monatlich entnehmen und hat auch den Monatsdividendeneffekt.

    Wichtig ist aber noch die Qualität und Vergleichbarkeit der Dividenden festzustellen. Ist man auf Liquidität aus, nimmt man die Dividenden mit der höchsten Dividendenrendite.

    Will man aber die Qualität und Vergleichbarkeit einer Dividende ermitteln, dann muß man einen Vergleichsmaßstab haben. Die Vergleichbarkeit der Dividenden von verschiedenen Gesellschaften wird durch die unterschiedlichen Ausschüttungsquoten erschwert. Ein Reit muß von Gesetzes wegen eine Ausschüttungsquote von 90 % berücksichtigen. Eine Allianz hat nur eine Ausschüttungsquote von 20 %. Also muß ein Vergleichsmaßstab her. Eine faire Ausschüttungsquote wäre 50 %. Dann wären Dividenden von verschiedenen Gesellschaften vergleichbar.

  7. Matthinho sagt:

    Ich habe heute jeweils ein Gedeck von MO und KO nachgekauft, da am 12.06. Ex-Tag für beide ist und ich unabhängig vom Kurs jeden Monat meine „EWIGEN“ aufstocke..
    Ich denke auf einem guten Weg zu sein mein Ziel zu erreichen und bin mit der EZB-Entscheidung einverstanden..

    Gruß
    Matthias

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