Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Einwohner in Deutschland nach Altersgruppe – Private Rentenvorsorge extrem wichtig

Nachfolgend eine Statistik zur aktuellen Bevölkerung in Deutschland. Die Zahl der Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen.

Statistik: Bevölkerung - Zahl der Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen zum Stichtag des 31. Dezembers 2012 (in Millionen) | Statista

Der größte Bevölkerungsteil (24,93 Millionen Einwohner) in Deutschland sind aktuell die 40-59jähringen. Diese Altersgruppe wird in den nächsten Jahren in das Rentenalter kommen und den Unternehmen nicht mehr zur Verfügung stehen, sowie die gesetzl. Rente beziehen.

Von den aktuell jüngeren Einwohner müssen die zukünftigen Renter in Deutschland finanziert werden. Finanziert werden können die zukünftigen Rentner nur von den ab mind. 15 Jahre alten Einwohner in Deutschland.

15-17 Jahre: 2,41 Millionen Einwohner
18-20 Jahre: 2,47 Millionen Einwohner
21-24 Jahre: 3,90 Millionen  Einwohner
25-39 Jahre: 14,51 Millionen Einwohner
Summe: 23,29 Millionen Einwohner

Gerne können wir noch ein paar Millionen Einwohner aus der Altersgruppe 40-59 Jahre mit reinrechnen.

Aktuell erhalten 16,69 Millionen Einwohner bereits die Rente in Deutschland (65 Jahre und älter) und die Altersgruppe 60-64 Jahre mit 4,97 Millionen Einwohnern rückt immer näher in den Rentenbezug.

Aus meiner Sicht wird die staatliche Rente so nicht weiter tragbar sein und wir müssen versuchen privat vorzusorgen, um der Altersarmut später einmal zu entgehen und darum bin ich gerne bereit meinen Konsum etwas zurückzufahren. Durch die finanzielle Repression (Niedrige Zinsen auf Sparbuch,Tagesgeldkonto, Lebensversicherung) müssen wir in Deutschland beim Aufbau eines Vermögens umdenken.

Mit meinem Dividenden Depot habe ich schon jetzt ein zusätzliches monatliches Einkommen. Durch den Zinseszins und das kontinuierliche reinvestieren der Dividendeneinnahmen, werde ich  später einmal ein höheres monatliches Netto Dividendeneinkommen beziehen, als ich von der gesetzl. Rente als monatliche Rentenzahlung ausbezahlt bekomme.

Bist Du in Bezug auf die gesetzl. Rente noch sehr optimistisch? Was tust Du für Deinen Vermögensaufbau?

26 Responses to “Einwohner in Deutschland nach Altersgruppe – Private Rentenvorsorge extrem wichtig”

  1. Rico sagt:

    Also ich bin bezüglich das System sehr optimistisch. Warum soll es denn besser sein, wenn du für dich allein vorsorgst? (entspricht dem Prinzip „1 Arbeiter muss 1 Rentner durchfüttern“)

    Der entscheidende Unterschied ist, dass die „private“ Vorsorge keinen Sozialausgleich hat. Das heißt, wer viel verdient, sorgt viel vor, wer wenig verdient, hat später mal gar nix oder arbeitet bis er stirbt.

    Das Einzige, was mir an der gesetzlichen Rente Angst macht, ist die ständige Diskussion über Höhe und die Bedingungen, die von Leuten entschieden werden, die vom System gar nicht erfasst werden (Beamte). Dass die Rente aber funktioniert, wird jedem einleuchten, der 1+1 zusammenzählen kann.

    • Olli sagt:

      Prinzipiell sehe ich die gesetzliche Rente auch nicht ganz so negativ. Allerdings kann ich tatsächlich 1+1 zusammenzählen und sehe das die Rente, so wie diese momentan aufgezogen ist, eben so NICHT funktioniert, zumindest nicht ohne das man ziemlich massiv auch privat vorsorgt.
      Die Gruppe wo in näherer Zukunft in Rente gehen wird, wird eine noch relativ hohe Rente beziehen. Diese Rente muss von irgend jemanden gezahlt werden. Da dieser Gruppe aber ca. die gleiche Anzahl von Arbeitnehmern gegenüberstehen, welche durch die Politik der letzten Jahre auch noch teilweise im Billiglohnsektor angesiedelt ist, kann ich leider nicht ganz nachvollziehen wie das einigermassen fair funktionieren sollte.
      Ich gehe davon aus dass das Renteneintrittsalter nochmals erhöht werden wird, sowie die Rentenbezüge der zukünftigen Renter nochmals weiter abgesengt werden.
      Deswegen bin ich gerade auch dabei meine ersten Schritte in die finanzielle Unabhängigkeit zu wagen, auch wenn dies noch ein langer Weg ist.

    • Ralf sagt:

      Hi Rico,

      dass Beamte von dem System gar rnicht erfasst werden hat auch seinen guten Grund. Die Sozialabgaben, welche ein „normaler“ Arbeitnehmer zu zahlen hat ( Hier.gemeint das Arbeitslosengeld, Rente ), bekommt der Beamte erst gar nicht auf seinem Gehlatszettel zu sehen.
      Dass der Staat das Geld leider zweckentfremndet wie viele andere Steuern bzw. Abgaben auch ist ein anderes Thema.

      zum Thema 1 zu 1.
      Naja, hier in dem Fall wäre es aber dann doch 2 zu 1. Sprich ein Arbeitnehmer und ich selbst für mich. Oder sehe ich das falsch ?

      Wenn ich z.b. sehe, wenn ein normaler Arbeiter der 46 Jahre !!! tag täglich auf dem Bau gearbeitet hat, gerade mal mit 1200€ netto Rente seinen Ruhestand „geniesen“ darf, dann ist beim System sehr wohl was faul. Wenn ich dann noch sehe, dass ein normaler HarTz4 ler mit allen Leistungen auch auf rund 950€ (Irgend wo mal in einem Focus gelesen) netto kommt, dann sei doch die Frage erlaubt, warum jemand 46 Jahre für rund 250€ arbeitet.
      Fakt is, unser System ist krank, aber leider ist es so komplex, dass es nicht reicht, nur an einer Schraube zu drehen…. und mit drehen meine ich nicht, den Bürger noch mehr auszuquetschen;)

      VG Ralf

      • Rico sagt:

        Die Frage muss lauten, warum der Arbeiter nur 1200 Euro erhält. Die Rente orientiert sich ja an seinem Einkommen. Also hat er schon von Anfang an zur Lohnunterschicht gezählt. Es muss also ein Weg gefunden werden, bei dem die Leute auch anständig bezahlt werden. Dann funktioniert auch die Rente wieder.

        • egghead sagt:

          das ist mir zu links. Warum soltet es keine Lohnunterschicht geben ? Der ungelernte Arbeiter verdient ja schon mit 16 und ich erst mit 26. Wer bezahlt mir die 10 verlorenen Jahre ?
          Also : Weiterbildung, Meister machen, Unternehmen gründen.

  2. palmcron sagt:

    Die Graphik wäre wesentlich besser lesbar, wenn die Altersgruppen ähnlich groß wären. Die Gruppe der 40-59-Jährigen (20 Geburtenjahrgänge) ist natürlich größer als die Gruppe der 15-17-jährigen (3 Geburtenjahrgänge)…

  3. Klaus sagt:

    Ich frage mich die ganze Zeit, warum unsere ach so erbärmlichen
    Politiker es vom 2. Weltkrieg bis jetzt nicht vermocht haben, das Rentensystem so umzubauen, dass dieser schwachsinnige Generationenvertrag vom Tisch ist.

    Es muss doch jedem klar denkenden Menschen einleuchten, dass nicht immer mehr junge Menschen die älteren Mitbewohner (Rentner) durchfüttern können.
    Wenn man das System weiterdenkt, würden sich ja irgendwann zwangsläufig die Menschheit in die Höhe schichten lassen müssen, weil das Land fehlt.
    Daher ist der Ruf nach Einwanderern auch nur bedingt und kurzfristig zu verstehen (natürlich keine Armutseinwanderer ).

    Deutschland ist doch jetzt schon sehr (zu) eng besiedelt.
    Wäre es nicht schön, wenn die nachfolgenden Generationen auch noch ein schönes Land vorfinden würden?

    Ich würde die Rente mit 75 % an die Mehrwertsteuer koppeln. Das hätte sogar noch den Scharm, dass diejenigen, die sich viel leisten können auch zwangsläufig viel Mehrwertsteuer sprich einen
    Beitrag zur Rente leisten würden.
    Auch eine Maschinensteuer könnte ich mir gut vorstellen. Schließlich wird der Schweißroboter im Autowerk seltener krank, kann 24 Stunden um die Uhr arbeiten, braucht keinen Urlaub und muss keine Familie ernähren.

    Gehen würde vieles, nur trauen müsste man sich auch.

    Nur dazu fehlen uns hat leider die richtigen Politiker.

    • Rico sagt:

      Schau dir mal an, wie viele Menschen in Deutschland je Quadratmeter Leben und vergleiche das mal mit anderen Ländern wie Indien oder China. Da bekommt „wenig Platz“ eine andere Bedeutung. 😉

      • Klaus sagt:

        Bitte einfach nur das System bis zum bitteren Ende weiterdenken.
        Wenigstens dies einmal versuchen.

        Wen interessiert in diesem Zusammenhang Indien oder China ?

        Das Problem hier in Deutschland macht mir Sorgen, nicht andere Länder. In Afrika baut man sich Hütten aus Kuhdung (Scheiße)
        ist auch kein Maßstab für Deutschland. Jedenfalls nicht für mich.

  4. egghead sagt:

    Das genertionenbasierte Umverteilungsprinzip funktioniert nicht. „Kidner bekommen die Leute immer“, auch hier hat Adenauer geirrt. Bei Bismarck hat man die Rente mit 80 bekommen, danach ist das im Grunde genommen schon gekippt.
    Und wenn es doch mehr Kinder gäbe wäre das ja auch eine Katastrophe, ein Land kann nur eindlich viele Einwohner ernähren.
    Es kommt was kommen muss : Man muss länger arbeiten, die Rentenerhöhungen werden geringer ausfallen, die Renten wird intern durch andere Steuerarten kompenisert, also durch zweckentfremedete Geldmittel gestreckt und alle müssen neben den Sozialabgaben auch noch durch Steuern mitbeitragen. Kurioserweise dann auch die Rentner selbst wenn dfas Geld über die MWST rechnerisch auch in den Rententopf wandern sollte.
    Damit die Untergrenze bei diesem gestauchtem System noch tragbar ist wird dann eine „Grundrente“ eingeführt, aber nicht weil zu viele Leute zu niedrig bezahlte Arbeit weinig Rentenanspürche ansammeln konnten (Denkfehler der Linken, die sind ihrer Zeit mit dem Grundeinkommen wenn auch anders motiviert voraus, haha), sondern weil das System zu einem generellen Runtersetzen aller Ansprüche führt und dann auch die regulär und bisher ausreichend erworbenen Rentenpunkte nicht mehr ausreichen. Das wird der Öffentlichiet dann natürlich anders verkauft und die Naiven werden die Grundrente (dann mit HARTZ IV zusammengelegt) als soziale Errungenschaft feiern. Ich könnte jetzt schon kotzen.

  5. Rico sagt:

    Der Generationsvertrag ist übrigens Unkündbar. Egal wie andere sich das Wünschen. Es ist in einer sozialen Gesellschaft immer so, dass diejenigen, die arbeiten, diejenigen, die nicht arbeiten (Kinder, Alte, Kranke), mit versorgen. Außer wir wollen sie verhungern lassen. Damit schaffen wir uns aber wieder Kriminalität, Raub und Mord, was auch niemand will.

    • Ich habe kein Problem damit, Kranke, Schwache und Kinder zu unterstützen. Leute aber, die nur alt sind, aber weder schwach noch krank, sollten keine so große Unterstützung bekommen, auch nciht als Berlohnung für „Lebensleistung“. Wer noch arbeiten kann, soll es gefälligst tun. Und wenn er früher in Rente will, soll er das selbst finanzieren.

      Komischerweise halten die sich aber nach wie vor für fahrtüchtig, aber weisen es von sich, dass sie noch arbeiten könnten.

  6. Felix sagt:

    Die Alternative zu unserem Umlagesystem wäre ja eine kapitalbasierte Rente. Jeder hätte demnach einen entsprechenden Kapitalstock oder es gäbe einen Fonds in den jeder einzahlt und damit Anteile erwirbt. Bei einem 80 Mio. Volk wäre das eine riesen Nummer. (Die Norweger mit 5 Mio. Menschen und stattlichen Öleinnahmen machen so etwas).
    Die Manager dieses Fonds hätten ein gigantisches Anlageproblem. Sie würden die Aktienkurse künstlich nach oben treiben. Wenn die Baby-Boomer in Rente gehen und das Geld fällig wird, werden die Kurse einknicken.
    Ich möchte den Proteststurm der Leute nicht hören, wenn der Wert des Fonds in der nächsten Finanzkrise und damit die Renten mal kurz 20 % runtergehen.

    • egghead sagt:

      Gibt es in Schweden, im China, Deutschland ist hintemr Mond und verweigert sich kapitalbestützten Systemen. Nur Reister/Rürup-Renten bilden sowas personennbezogen, auf Staatsebene Fehlanzeige, das Rentensystem lebt unverangwortlich mit angeknabberter Schwankungsreserve von der Hand in den Mund. das ist kein Generationenvertrag, das ist ein Schneebaallsystem.

      • Rico sagt:

        Das ist quatsch. Ob ein Arbeitnehmer nun erst Geld verdient und davon einen Teil direkt an einen Rentner abgibt, der es anschließend in der Wirtschaft verkonsumiert. Oder ob ein Arbeitnehmer das Geld erst einen Unternehmer gibt, der es anschließend nutzt und später (vielleicht) dem Arbeitnehmer zurückgibt, sofern er damit erfolgreich gewirtschaftet hat, ist in keinem Fall ein Schneeballsystem.

        Der Unterschied ist, dass im ersten Fall praktisch kein Risiko besteht, weil die Einnahmen direkt weitergegeben werden. Frei nach dem Schlüssel, von allen Einnahmen wird ein Anteil an die Nicht-Arbeitenden abgegeben. Folglich muss die Höhe der Rente an die Summe der Einnahmen aller Arbeitnehmer gekoppelt sein.

        Im zweiten Fall hat man zusätzlich das Risiko der Inflation, des unternehmerischen Erfolgs und der politischen und wirtschaftlichen Gesamtentwicklung. Und zwischendrin bedienen sich noch Banken und Versicherungen mit zusätzlichen Gebühren.

  7. Ralf sagt:

    Ob und wieviel Rente ich bekommen werde (trotz vernünftig bezahlter Arbeit), das weiß ich nicht. Dazu müsste ich ja mehr als 30 Jahre in die Zukunft extrapolieren und das geht in der Regel schief.

    Was ich besser abschätzen kann ist, dass viele der Unternehmen an denen ich beteiligt bin, ein sehr solides Geschäftsmodell haben, solide bis herausragend finanziert sind und zumindest beabsichtigen in nächster Zeit Dividenden auszuschütten, weil sie das schon seit einigen Jahrzehnten tun. Ich weiß zwar nicht, ob diese Unternehmen noch in 30 Jahren alle in dieser Form exisiteren, aber das muss ich auch nicht genau wissen, denn der Vorteil der „Dividendenrente“ ist, dass sie heute schon fällig ist. Jeden Monat kommt eine kleine Zusatzrente rein. Unabhängig von Staat und Politikern. Das ist der große Vorteil dieser Strategie.

    Unabhängig davon leiste ich gerne meinen Beitrag für die Gesellschaft, auch wenn ich von Mütterrente, Generationenvertrag & Co. nicht viel halte und mein Optimismus davon später leben zu können gegen null geht.

    Grüße
    Ralf

  8. Maria sagt:

    Wenn ich als dauerhaft Selbstständiger an meine Rente denke, wird mir auch etwas schlecht 😉 Aber immerhin hat man als Selbstständiger auch entsprechend die Freiheiten, „selbstständig“ ganz anders vorzusorgen, was die Sache dann wieder entspannt.

  9. Ich habe mit einem Neurologen gesprochen und ihm gesagt, das ich von der staatlichen Rente (ich bekomme sie in 27 Jahren) rein gar nichts mehr erwarte!

    – Die Rente wurde früher nicht besteuert – ich muss die Rente zu 100% versteuern!
    – Die Freibeträge waren früher echt groß. Jetzt nur noch 801 EU pro Person – in 27 Jahren? 500 EUR? 250 EUR?
    – „Die Rente ist sicher“ – Das stimmt schon was Blüm sagte. Aber die Höhe der Rente, davon sagte er nicht! Evtl. gibt es eine Grundrente für alle von 800 EUR, egal wer viel oder wenig geschafft hat. Die die viel geschafft haben, bekommen dann 200 EUR mehr. Die die wenig geschafft haben bleiben bei 800 EUR…

    Das alles sagte ich meinem Neurologen:
    Sein Fazit: Ich habe einen Verarmungswahn und bin ein Extremist!

    Wäre schön wenn er recht hat und sich die Rente besser entwickelt als ich erwarte…

    Beste Grüße
    D-S

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Divideden-Sammler: Ich habe versucht die Ironie aus Deinem Kommentar rauszulesen, jedoch keine gefunden. Ich bin zwar kein Neurologe, aber die Diagnose Deines Neurologen die kannst Du gut vergessen. Bestimmt hast keinen Verarmungswahn und bist auch kein Extremist. Eher REAList !

    • Felix sagt:

      Ich kenne auch einige Leute, welche diesen Rententick haben. Einer sagte sein ganzes Arbeitsleben lang, dass er keine Rente mehr bekommen wird. Er hatte die Zwangsvorstellung, dass quasi alle noch Rente bekommen werden, aber justament in dem Moment, in dem er zu Rentenbezug ansteht, kollabiert das System und es gibt einfach keine Rente mehr. Was soll ich sagen: Es kam so, wie er es befürchtet hatte; er bekam keine Rente, da er drei Monate vor Renteneintritt durch einen Unfall ums Leben kam. — Tragisch, aber wahr!
      Das Rentensystem gibt’s immer noch, obwohl das Ereignis schon 15 Jahre zurückliegt. Diese Angstvorstellungen gibt es also schon sehr lange und ist für uns Deutsche vielleicht typisch.
      Insofern würde ich der Diagnose des Neurologen zustimmen.

      • KF sagt:

        Es sagt ja niemand das es gar keine Rente mehr gibt, aber du kannst nicht mehr als Hartz4 Niveau erwarten. In 10-20 Jahren werden wir eine Situation erreichen in der auf jeden Einzahler ein Auszahler kommt, dann schau mal auf deinen Lohnzettel was du aktuell in die Rentenkasse bezahlst, in etwa das wirst du auch wieder rausbekommen. In Produktivkapital wie Immobilien oder Aktien angelegt wärst du aber davon locker Millionär (in heutigem Geld) geworden. Das Geld hättest Du weitervererben können und den nachfolgenden Generationen wäre es auch besser gegangen. In Deutschland können das nur Beamte,Ärzte und Selbstständige. Komisch oder?

        • Felix sagt:

          Die Rentner werden zukünftig die größte politische Macht in dieser Republik sein. Da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Bundesregierung im Amt bleiben kann, die das allgemeine Rentenniveau auf Harz-Niveau absinken lassen kann.
          Dass das kapitalbasierte System das Paradies und das Umlagesystem die Hölle ist, glaube ich so nicht. Und wenn die das Umlagesystem nicht ausreicht, so werden halt wie jetzt schon, nur dann noch mehr, Steuermittel herangezogen werden, um die Alten zu finanzieren.
          Ich verkenne die Probleme des Umlagesystems nicht, aber auch die des Kapitalstocks nicht. Das Pflegeproblem, denke ich, wird viel größer sein als das Rentenproblem.
          Jetzt gibt es viele sehr gut situierte Rentnerhaushalte, welche die Kreuzfahrtschiff-Industrie expandieren lässt wie noch nie. Das wir in der Tat in Zukunft nicht mehr ganz so üppig weitergehen können.
          Im Übrigen steht eine Erbengeneration an, welche in einem Umfang erben wird wie es das in Deutschland noch nie gab. Einfach deshalb, weil erstmals nicht alles innerhalb weniger Generationen in Schutt und Asche gelegt wurde.
          Insofern ist der Veraltungswahn real.

  10. corpus sagt:

    Hallo,

    aufgrund der nachhaltigen negativen demographischen Entwicklung in der BRD sollte allen Menschen so langsam klar sein, dass die Rente später nicht mehr reichen wird, um den Lebensstandard im Alter halten zu können. Die Rente bemisst sich nach der Höhe der eingezahlten Beiträge gemäß eines Punktesystems. Alle in der GRV Versicherten bekommen jährlich einen Rentenbescheid in dem diese Punkteanzahl angegeben ist. Das System dahinter ist gar nicht so schwer zu durchschauen. Der Bundesrat beschließt jährlich das sogenannte deutsche Durchschnitseinkommen. Dies ist die Messlatte zur Berechnung der Rentenpunkte. Dieses Durchschnittseinkommen lag 2013 bei brutto 34.071 € und in 2014 vss. bei brutto 34.857 €. Wenn ein Arbeitnehmer genau diese Beträge verdient, bekommt er von der GRV auf sein Rentenkonto genau einen Rentenpunkt pro Jahr gutgeschrieben. Verdient man mehr, bekommt man entsprechend einen höheren oder im umgekehrten Fall einen niedrigeren Wert gutgeschrieben. Diese Punktzahl geht in die sog. Rentenformel ein, mit der am Ende die Höhe der Rente berechnet wird. Diese Rentenformel wird in regelämßigen Abständen modifiziert um z.B. der negativen demographischen Entwicklung Rechnung zu tragen. Das Ergebnis ist, dass das durchschnittliche Rentennieveau von über 60 % des letzten Einkommens auf nun mehr knapp über 50 % gesunken ist. Für 2030 wird dieser Wert gemäß den Berechnungen der deutschen Rentenversicherung bei ca. 40 % liegen. Damit wird das ganze Dilemma und die mangelnden finanziellen Grundfeste der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich. Die Politik tut leider nichts, um diesen Trend umzukehren. Im Gegenteil. Die sogenannte große Koalition beschließt eine Rentenreform, die mit Mehrausgaben von ca. 160 Mrd. €, finanziert aus den Rücklagen der gesetzlichen Rentenversicherung, das Dilemma noch verschärft.

    Den Lesern dieses Blogs ist klar, dass eine Absicherung für das Alter dringend Not tut. Die Entscheidung für das Alter mit Dividendentiteln vorzusorgen ist – nicht nur in der Phase von Niedrigzinsen – die richtige Entscheidung. Das Investment in Sachwerte -nicht anderes sind Aktien- verspricht über einen längeren Zeitraum mindestens den Werterhalt des Vermögens und hat auf der anderen Seite das substanziell beste Versprechen das eingesetzte Kapital zu vermehren – stärker als es eine Versicherung oder ein anderes Finanzprodukt je tun könnte.

    Wie bei allen Anlagen ist auch bei der Anlage in Dividendentitel der Zeitfaktor entscheidend. Je früher man anfängt, umso besser.
    Ein Normalanleger, der sein Handwerk versteht, und über 30 Jahre konsequent auf Dividendentitel setzt, kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seinen finanzielle Unabhängigkeit erreichen. Einige werden es bereits füher schaffen. Jedoch allein das Versprechen, dass ein Normalbürger mit dieser Strategie finanziell unabhängig und damit frei in seinen Entscheidungen sein kann, macht das nachhaltige Investment in Dividendentitel über alle anderen Anlageformen erhaben. Keine undurchsichtigen Abschluss- und Verwaltungskosten, keine Blackbox wie das Geld angelegt wird, Freiheit in der Wahl des Investments was sowohl die Höhe als auch das Ziel angeht.

    Sein Handwer verstehen, durchhalten und sich nicht von Neidern das Investment in Dividendentitel madig zu machen ist das Erfolgsrezept zur Erreichung der finanziellen Freiheit.

  11. Martin Hark sagt:

    Die Art der Altersvorsorge, so wie wir diese derzeit kennen, wird sich in der Zukunft sehr stark verändern. Die Prioritäten werden sich weg vom staatlichen System hin zur privaten Vorsorge verschieben. Die Hauptproblematik liegt hierbei in der demographischen Entwicklung. Aufgrund des in den meisten europäischen Ländern vorherrschenden Umlageverfahren wird es zukünftig nicht mehr möglich sein, dass aktuelle staatliche Alterssystem aufrecht zu erhalten. Mit starken Kürzungen ist hierbei zu rechnen. Die private Altersvorsorge, welche grundsätzlich auf ein kapitalbasierendes System aufbaut, wird immer wichtiger werden. Je nach Risikotyp kann und sollte man unterschiedlich privat für das Alter vorsorgen. So kann je nach Typ kann ein Aktieninvestment, eine Versicherung, Edelmetalle oder bloß ein Sparbuch, dass ideale Vorsorgeprodukt sein. In Wirklichkeit ist nur eines wichtig, nämlich dass man bereits in jungen Zeiten an die Altersvorsorge denkt!

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