Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Buch Rezension: Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden


Diese Woche habe ich das Buch Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: … und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen von Andreas Marquart und Philipp Bagus gelesen.

Das Geld kommt vom Staat! Das stellt eigentlich niemand infrage. Sollten Sie aber. Denn Deutschland hat wie alle Länder der Welt ein reines Papiergeldsystem, in dem neues Geld aus dem Nichts entsteht. Andreas Marquart und Philipp Bagus zeigen Ihnen, wie Geld entsteht und warum unser jetziges Geld schlechtes Geld ist.

Sie erfahren, wie wichtig gutes Geld für eine Volkswirtschaft ist und welchen Einfluss schlechtes Geld auf jeden Einzelnen in der Gesellschaft hat. Welche Rolle spielen eigentlich Staat, Regierung und Politik bei der Umverteilung zugunsten Superreicher?

Warum ist die naive Staatsgläubigkeit alles andere als eine Zukunftsstrategie für uns Bürger? Wer Politikern – und sei es nur aus einem Bauchgefühl heraus – noch nie vertraut hat, wird in diesem Buch den Beleg dafür erhalten, dass er mit diesem Gefühl richtigliegt. Ein leicht verständlicher Einstieg in die Frage, warum Geld für viele Missstände in unserer Gesellschaft verantwortlich ist.

Bewertung:
Andreas Marquart und Philipp Bagus zeigen in diesem Buch sehr deutlich auf, wie gefährlich es doch ist, wenn Geld aus dem Nichts geschaffen wird und was das Geld aus dem Nichts für Auswirkungen auf die Wirtschaft hat.Wenn man unser Geldsystem verstehen will, dann MUSS man dieses Buch lesen. Bitte umbedingt dieses Buch lesen. Es wird dem Leser die Augen öffnen und man wird nach diesem Buch anfangen, Maßnahmen zu ergreifen.

Andreas Marquart und Philipp Bagus im Interview

Habt Ihr auch das Buch bereits gelesen? Wenn ja, würde mich Eure Meinung dazu interessieren.

Taschenbuch: 192 Seiten
Amazon: Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: … und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen
Verlag: FinanzBuch Verlag / Sprache: Deutsch

7 Responses to “Buch Rezension: Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden”

  1. Felix sagt:

    Ich habe das Buch nicht gelesen. Was die beiden Autoren im Interview zusammenstammeln, überzeugt mich nicht.

  2. Michael sagt:

    Hallo Finanzielle Freiheit,
    ich möchte Dir einen Rat geben (Verzeih!)
    Spare Dir das Geld für Bücher und Autoren, die Dir als das, was Du eh schon weißt, zum wiederholten mal erzählen. Investiere es besser in Dividendenpapiere.
    Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen diese Themen durch Leute mit Durchblick diskutiert werden. Ein Beispiel ist das Gelbe Forum.
    Ansonsten ist Deine Seite informativ und empfehlenswert.

  3. Olaf Borkner sagt:

    Das Geld kommt vom Staat?

    Viel Ahnung haben die beiden aber nicht.In der DDR kam das Geld vom Staat, in modernen Staaten kommt das Geld immer von einer unabhängigen Zentralbank.Der Staat ist ein Kreditnehmer und bestimmt mit seiner Finanzpolitik seine eigene Bonität, deshalb müssen Staaten schließlich unterschiedliche Zinsen zahlen, wenn sie sich refinanzieren wollen.

    Ich glaube ich werde das Buch nicht leasen wollen, bei so viel Ignoranz lohnt sich das wohl nicht.

  4. Finanzwesir sagt:

    Zwei Leute, die das Buch nicht gelesen haben, aber es trotzdem verreißen…
    Ich habe das Buch gelesen und finde es gut und verständlich geschrieben. Die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“ bieldet das theoretische Fundament, auf dem die Autoren aufbauen. Insbesondere beziehen sie sich auf Ludwig von Mises Werk „Theorie des Geldes und der Umlaufmittel“ von 1912. Soweit so fundiert.
    Was ich am diesem Buch schätze sind die klare Sprache und die verständlichen Beispiele. Es wird nicht mit mathematisch abstrakten Modellen gearbeitet, sondern die Autoren erklären anhand von Alltagsbeispielen logisch und stringent, was es mit der Geldschöfung auf sich hat und wie es zu der wundersamen Geldvermehrung kommt (Stichworte hier: Giralgeld und Fiatgeld).
    Nebenbei räumen Sie auch mit dem Irrglauben auf, daß die Zentralbanken die großen Geldschöpfer sind. Die ganz gewöhnlichen Geschäftsbanken sind es, die bei jedem Kreditgeschäft Geld aus dem Nichts schaffen. Merke: Geld drucken ist nicht gleich Geld schöpfen!

    Mein Fazit: Ein sehr interessantes und lesenswertes Buch. Die Autoren zeigen, dass in dem Spruch von Henry Ford

    „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“

    mehr Wahrheit steckt, als die meisten glauben.

    PS: @Olaf Borkner: Buch-Leasing ist mir neu. Ich kenne nur den Buchkauf oder die Ausleihe. Wer bietet Buch-Leasing an?

    Gruß
    Finanzwesir

    • Olaf Borkner-Delcarlo sagt:

      Ich darf doch berichtigen!

      Ich lese keine Bücher (speziell aus dem deutschen Sprachraum), die mir stets und ständig nur vor Augen führen wollen, wie schlecht die Welt doch ist und wie alles den Bach hinunter geht.

      Im übrigen ist es die Zentralbank, welche die korrekte Menge Umlaufgeldmenge M3 festlegt, indem sie festlegt, zu welchem Preis sich Banken und Staaten Geld bei ihr ausleihen können und je nach gewollter Steuerwirkung, die natürlich von den wirtschaftlichen Randbedingungen abhängen sollte, den Basiszins anpasst.

      Daraus resultiert schließlich auch das gegenwärtige Problem des Euro, weil hier einzelne Staaten mit der identischen Währung, aber unterschiedlicher Bonität zusammengefasst sind, die zudem noch keiner einheitlichen Wirtschafts- und Finanzpolitik unterliegen.

      Es ist eine irrige Meinung, dass die Zentralbanken nur hübsche Papierscheinchen druckt und ansonsten Däumchen dreht. Es ist ebenfalls eine irrige Meinung der Autoren dieses Buches, dass das Geld vom Staat kommt. Und wenn du’s nicht glaubst, dann sieh dir mal eine Dollarnote genauer an, dann wirst du feststellen, dass da als Verantwortlicher nicht der vermeintliche Geldgeber „Vereinigte Staaten von Amerika“ darauf gedruckt ist (so wie es die Autoren insinuieren), sondern die Federal Reserve und das wiederum ist ein Zusammenschluss privater Banken.

      Die Banken können auf Basis dieses festgelegten Zinses Kredite vergeben und damit die Intention, also die steuernde Wirkung der Zentralbank weitergeben, mehr nicht. Dass sie dabei die individuelle Bonität eines Kreditnehmers berücksichtigen ist gewollt. Natürlich sind die Banken für die Geldschöpfung zuständig, aber immer nur in dem Rahmen, der ihnen von der Zentralbank vorgegeben wird.

      Du würdest doch auch nicht zustimmen, wenn ich sagte, Papi bestimmt wie viel Geld monatlich der Familie zur Verfügung steht, obwohl Mutti es verdienen muss. Natürlich kann Papi Kredite aufnehmen, aber nur so lange, bis Mutti, die Zentralbank, ihm den Kreditrahmen sperrt. Denn wenn Mutti schlau ist, wird sie dem bald einen Riegel vorschieben und das wäre im übetragenen Sinne der Basiszins.

      PS: Warum muss eigentlich jede Diskussion in Deutschland stets mit unterschwelliger Häme verziert werden? Ich bin das aus dem englischen Sprachraum her nicht gewohnt.

  5. Robert Michel sagt:

    Das Buch scheint zumindest gut zu provozieren, wenn man die Reaktionen hier zum Maßstab nimmt. Dass das Geld vom Staat kommt mag zwar nicht sonderlich präzise sein, Tatsache ist jedoch dass ohne den Staat das Geldsystem in dieser Form nicht existieren könnte. Der Staat setzt das Währungsmonopole durch und haftet in letzter Instanz für Finanzsystem.

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