Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Buch Rezension: Einspruch – Warum unser Geld Privatsphäre verdient


An einem Tag habe ich das Buch Einspruch!: Warum unser Geld Privatsphäre verdient – Wie Staaten und Behörden uns und unsere Finanzen ausspähen von Andreas Lusser gelesen.

Die breite Bespitzelung von Bürgern durch die US-Geheimdienste hat einmal mehr kontroverse Diskussionen um die Privatsphäre ausgelöst. Proteste europäischer Regierungen lassen fast vergessen, dass die finanzielle Privatsphäre unter dem massiven Druck eben dieser Regierungen zu Grabe getragen wurde.

Während wir alle in unserer täglichen Kommunikation problemlos Irreführendes behaupten oder anderes verschweigen können, stellen unsere finanziellen Belange die ultimative, kaum zu fälschende Realität dar. Unter dem ehrenhaften Deckmantel der Verfolgung von Steuerdelikten wurde der Schutz der persönlichen Privatsphäre in den letzten Jahren weitgehend über Bord geworfen.

Was mit dem Einblick auf den Kontostand begonnen hat, geht heute bis zur Einschränkung und dem Verbot von Bargeld. Andreas Lusser zeigt, warum der lange praktizierte Schutz der finanziellen Privatsphäre richtig war und welche überraschend weitreichenden Konsequenzen die ausufernde Steuerkontrolle für uns alle hat.

Bewertung:
Das Buch von Andreas Lusser liest sich einfach und schnell durch. Er erklärt in seinem Buch, was FACTA ist und was von unserem Bankgeheimnis eigentlich in der heutigen Zeit übergeblieben ist und wo die Reise zum Thema „Geld Privatsphäre“ noch hingehen wird.

Es geht immer mehr in die Richtung „Gläserner Bürger“ und wer wissen will, wass der Staat, die EU und die Amerikaner über uns zum Thema Geld wissen, kann ich nur empfehlen das Buch von Andreas Lusser zu lesen.

Habt Ihr auch das Buch bereits gelesen? Wenn ja, würde mich Eure Meinung dazu interessieren.

Kindle Edition (119 Seiten):
Amazon: Einspruch!: Warum unser Geld Privatsphäre verdient – Wie Staaten und Behörden uns und unsere Finanzen ausspähen
Verlag: FinanzBuch Verlag / Sprache: Deutsch

One Response to “Buch Rezension: Einspruch – Warum unser Geld Privatsphäre verdient”

  1. Markus sagt:

    Dazu möchte ich nur sagen, dass § 30a AO (Schutz von Bankkunden) mE eine absolut inhaltsleere Vorschrift ist, somit schon mal ein weiters Argument vorliegt, dass der Bürger heute absolut „keine Privatspähre“ mehr hat.Ich verweise auf § 93b Abgabenordnung (Automatisierter Abruf von Kontoinformationen) Insbesondere der normale Arbeitnehmer hat keine Geheimnisse mehr, denn das FA und Krankenkasse bzw. Rentenversicherung wissen alles.
    Dazu kommt noch, dass man über die Sozialversicherungsnummer überall erfasst ist und ergänzend dazu die neue tolle Vorschrift des § 139b AO (Steueridentifikationsnummer) eingeführt worden ist. Mit dieser Nummer hat man grds. keine Geheimnisse mehr vor dem Staat.
    Für alle die bereits Rente beziehen empfehle ich die Vorschrift des § 22a EStG (Rentenbezugsmitteilungen an die zentrale Stelle); dazu bleibt nur zu sagen, dass die Finanzbehörden auch beim Rentenbezug alles wissen…
    Man kann nur beipflichten, dass das Geld ein wenig mehr Privatsphäre gebrauchen könnte. Und noch etwas, dass ich auf Erfahrung beisteuern kann: Die Leute, die Möglichkeiten haben, dem Geld „etwas mehr Privatspähre zu gönnen“ machen das!

    Beste Grüße an Dich, Markos.
    Ich arbeite auch hart an der finanziellen Unabhängigkeit.
    Schau mir zur Zeit auch die Seadrill Aktie an. Werde Dir mal mitteilen, ob ich auch zugeschlagen hab.

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