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EU-Kommission will europäisches Sparbuch einführen

Die EU-Kommission will ein öffentlich gefördertes europäisches Sparbuch einführen. Es soll die Europäer zum Sparen motivieren und gefördert werden. Zugleich soll das eingesammelte Geld in Form von Krediten an Mittelständler gehen, um deren Finanzierung besser zu sichern, sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am Donnerstag in Brüssel. Nach seinen Plänen soll das sogenannte „blaue Sparbuch” steuerlich begünstigt sein. Es könne von öffentlichen Investitionsbanken ausgestellt werden. Die Pläne sind noch in einem frühen Stadium. EU-Kommissar Barnier kündigte einen Gesetzesvorschlag bis Jahresende an.

Mein Kommentar dazu:
Das europäische Sparbuch ist wieder eine Art Bevormundung für uns. Warum eigentlich kein Aktien-Sparbuch? Warum traut man den EU-Bürgern nur ein europäisches Sparbuch zu?  Warum sollen Sparer ihr Geld dem Mittelstand geben wenn es doch viel lukrativer wäre sie würden direkt von einer Firmenbeteiligung profitieren? Werde ich in das europäische Sparbuch investieren? Nein. 😉 Ich bezweifele, dass es ca. 6% Netto p.a. wie mein Dividenden Depot an mich auszahlen wird.

Quelle:
Springer Professional: Das EU-Sparbuch: Neue Optionen für Sparer?

5 Responses to “EU-Kommission will europäisches Sparbuch einführen”

  1. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    meine persönliche Einstellung:
    Wenn der Staat/die EU etwas „geben“ will, dann sollte man genau prüfen, wie er sich/sie sich etwas „zurück holen“ wird.
    Also bin ich mal auf die Rahmenbedingungen gespannt.
    Viele Grüße
    Raymund

  2. Christian sagt:

    Hallo Markos,

    ich sehe dies eher als Chance! Es gibt ja einen Grund warum der Siegeszug des Sparbuches seit sehr sehr vielen Jahren in Deutschland anhält. Ich kann es zwar nicht so ganz verstehen, aber es ist halt so. Ich glaube, weil wir in unserem schönen Land diese „gefühlte Sicherheit“ mögen. Dies wäre bei einem Aktiensparbuch den Leuten nicht zu verkaufen. Wenn jetzt aber dieses alte Sparbuch durch das EU-Sparbuch abgelöst wird und es darauf, was weiß ich, ein bis zwei Prozent mehr Rendite gibt sowie der Mittelstand seine Finanzierungen leichter bekommt. Dann kann das für uns alle nur von Vorteil sein. Auch für die geringe Anzahl an Aktienbesitzern in Deutschland. Vorausgesetzt, man hält auch Aktien in der entsprechenden Peripherie!

    Also abwarten und schauen was das Leben so bereit hält 😉

    • simo14 sagt:

      Hallo. Von mir wird es nicht einen Cent dafür geben.
      Werde lieber mein Dividenden Depot weiter ausbauen und mich an steigenden Dividenden Ausschütungen erfreuen.
      Einen schönen Abend noch.

  3. Sams1974 sagt:

    Die Eu sollte lieber für EU Europäer die Quellensteuer vereinheitlichen. Ist ja ein Witz das ein Deutscher höhere Steuern als der Franzose zahlt wenn er eine französische AG im Depot hat. Das ist ein feiner Ton in der EU. lol Frankreich nimmt mehr als man im DBA anrechnen lassen kann. Man ist von West nach Ost von Freunden umzingelt, jedes Land für sich.
    Deutschland für EU Ausländer nimmt glaube ich auch mehr Quellensteuer als sie anrechnen, wir sind wie immer keine Spur besser. (Wie auch mit der glorreichen Aktienkultur in der BRD)
    Italien, Spanien. Man kann als Deutscher nicht mal Eni, oder Danone usw kaufen ohne das man sich mit den Finanzbehörden der Eu Mitgliedsstaaten rumschlagen muß. Was haben wir denn jetzt Freizügigkeit! Soweit kommt es noch das ADR dieses Problem löst und der Europäer ADR von den Ami´s kauft weil er auf dem eigenen Kontinent verarscht wird.
    Unwürdig dieses Schauspiel und einfach ein Fingerzeit wie diese EU zugesch….. gehört.
    Nein ich werde kein Geld in ein Sparbuch stecken um Bioolivengärten in Griechenland, die umweltfreundlichste Betonmischmaschine in Spanien, den formschönsten Sandkamm in Italien, oder den leisesten und ungenutzen Regionalflughafen in Deutschland zu bauen. Diese Entscheidung behalte ich in meinen Händen. Da müssen sie schon mit 10% und mehr kommen, und sogar dann geh ich nicht ohne die Info was mit meinem Geld gemacht wird rein.

  4. egghead sagt:

    Bloß nicht. diese „Sparbücher“ können dann europaweit gesperrt oder mit Einschränkungen versehen werden z.B bei der nächsten Krise.
    „Die Einlagen sind sicher“, jaja das waren die Renten auch mal.
    Finger weg von staatlich geförderten Produkten, das hat ganz sicher sein Risiko/Preis !

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