Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Was wünschen sich die Deutschen? Dividenden Aktien?

Heute Morgen habe ich mal die folgende Frage als Suchbegriff bei Google eingegeben. „Was wünschen sich die Deutschen?“

Ganz vorne finde ich folgende Antworten:

  • Ferienwohng/Ferienhaus
  • Exklusives Auto
  • Flachbild-TV
  • Luxuriös ausgestattete Küche
  • Hochwertige Digitalkamera
  • Luxueriös ausgestattetes Badezimmer
  • Gut sortierter Weinkeller
  • Besonders hochwertige Hifi-Geräte
  • Notesbooks der Luxusklasse
  • Handgefertigte Schuhe
  • Designer-Mode
  • Wertvoller Schmuck

Wir leben in einer Zeit der individuellen Entfaltungsmöglichkeiten. So eine Möglichkeit bestand bisher für uns noch nie. Jeder kann jetzt die Chance nutzen und alte Konditionierung aus dem Elternhaus, alte Verhaltensweisen und alte Programme loszulassen.

Ich habe darüber schon einige Bücher gelesen und es findet dann auch mittelfristig ein Umdenken statt, wenn man sich mit sich selber auseinandersetzt.

Müssen wir wirklich so viel konsumieren? Benötigen wir wirklich die o.g. „Dinge“ um glücklich zu sein? Wie wäre es mit einem Dividenden Depot mit soliden Dividenden Aktien, das von Jahr zu Jahr immer mehr Dividenden zahlt. Diese Dividendenzahlungen werden nicht konsumiert, sondern man könnte versuchen die wöchentliche Arbeitszeit zu reduzieren, da die monatlichen Dividendeneinnahmen dies kompensieren können und man so Zeit für sich und seine Familie gewinnt. Dies prakteziere ich schon seit über 1 Jahr und habe von einer 5 Tage Woche auf eine 4 Tage Woche reduziert und bin mit meinem freien Freitag bzw. dem verlängerten Wochenende mehr als glücklich!

Zeit ist limitiert im Leben und diese sollten wir sinnvoll nutzen und nicht in Luxus Artikel investieren. Diese machen uns nach den Erwerb für die erste Zeit glücklich, doch dann nach einer gewissen Zeit verschwindet das Gefühl wieder.

Ich persönlich benötige auf jedenfall keine Luxus Küche in meiner Mietwohnung. Meine Küche ist schlicht und funktional und wunderschön mit einem tollen Blick auf meine Dachterrasse und einige Häuser am Berg.

Meine Mietwohnung kostet mich 660€ warm pro Monat inkl. aller Nebenkosten und monatlichen Abschlägen (Strom und Gas) für den Versorger. Meine monatlichen Dividenden Einnahmen werden definitiv dieses Jahr bald zu 100% meine monatlichen Ausgaben der Mietwohnung decken und das ist ein tolles Gefühl!

Zum Thema Immobilien-Preise habe ich noch einen tollen Artikel gefunden.
Das Apartment, für das man 2000 Jahre arbeitet

  • Wenn man in 5 Jahren die Frage „Was wünschen sich die Deutschen?“ in der Suchmaschine eingibt, würde man die gleichen Antworten erhalten?
  • Sind für Dich Luxus-Artikel im Leben wichtig bzw. erstrebenswert?

19 Responses to “Was wünschen sich die Deutschen? Dividenden Aktien?”

  1. DERKRIGR sagt:

    Was sagt deine Frau zu so einer minimalistischen Küchenausstattung?

    Wie überlebst du, wenn alle Guthaben nichts mehr wert sind? Hast du Äcker, Wälder oder Felder?

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @DERKRIGR: Meine Frau gefällt die minimalistische Küchenaustattun. Es fehlt ja noch ein großer Teil der Küche… Warum sollte alles Guthaben keinen Wert mehr haben? Was befürchtest Du? Ich blicke optimistisch in die Zukunft und verzichte auf Äcker, Wälder und Felder. Bei Deinem Szenario musst Du aufpassen, dass man Dich dann mit Äcker, Wälder und Felder nicht einfach enteignet 😉

  2. Felix sagt:

    Ich würde Leben und Arbeit nicht so strikt trennen. Für mich findet Leben auch während der Arbeit statt.
    Auch der Dividendendepotinhaber maximiert etwas, seine Dividenden. Auch verfolgt etwas, was er für wichtig hält. Deshalb sollte man die Konsumwünsche der Mehrheit nicht so kritisch sehen. In letzter Konsequenz führen sie dazu, dass wir mit unseren Depots Gewinne verbuchen können. Und irgendwie baut ja auch ein Vermögen auf, um sich etwas leisten zu können – und sei es, weniger zu arbeiten.
    Mein Motto: Leben und leben lassen.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Deinem Motto stimme ich zu 100% zu. Klar sollen doch alle konsumieren, somit steigen auch weiterhin die Dividendenausschüttungen von Jahr zu Jahr der meisten US Aktien. Es geht um Luxus-Konsum und dem normalen alltäglichen Konsum. Alles was Luxus und teuer ist, benötigt der Mensch eigentlich nicht zum Leben. Es würde auch ohne gehen..

      • Peter sagt:

        Hallo Markos,

        Zitat:
        „Alles was Luxus und teuer ist, benötigt der Mensch eigentlich nicht zum Leben.“

        Es gibt billige, haltbare Milch die meiner Meinung nach, nach Wasser schmeckt und frische Milch die nach Milch schmeckt. Die frische kostet halt nur drei Mal so viel wie die billige. Ist das für dich auch Luxus?

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Peter: Jeder definiert Luxus anders. Ich habe das eigentlich auf das Segment z.B. Sportwagen >100.000€ Kaufpreis bezogen. Luxuskreuzfahrten für 7.000€ pro Person usw.

  3. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    jetzt gehen die Leute glatt davon aus, dass diese kleine Zeile Deine Küche ist….lächel.
    Mal im Ernst. Sicher gehöre ich auch zu den Menschen, die ihr Depot und auch die Dividendenzahlungen vorantreiben und gern steigen sehen, aber hier und da sollte man sich etwas gönnen, wenn das Herz danach begehrt, nur halt einen gewissen Rahmen sollte man einhalten.
    Luxusgüter. Naja, meine High-End-Anlage könnte auch vom Wert her vier Räder haben, aber ich habe mir die Sachen über Jahre hinweg gekauft. Auch möchte ich die Musikqualität nicht missen.
    Ich finde, Beides hat seine Berechtigung, nur wir sehen zuerst unser Depot/unsere Dividenden, andere Leute sehen zuerst den Luxus, dann den Luxus und dann…….vielleicht haben sie auch ein kleines Depot.
    Viele Grüße
    Raymund

  4. Ich finde es klasse, sich nach der Arbeit im Sommer in die Sonne setzen zu können, eine schöne Zigarre in der Hand und ein Buch auf den Beinen.

    Dazu brauche ich gar nichts – außer zwei Stühlen (einer zum sitzen und einer um die Füße hoch zu legen) und zwei Kissen!

    Das könnte ich jeden Tag machen.
    Dafür muss ich nicht in Urlaub fahren und auch nicht auf die Malediven fliegen 🙂
    Das Geld für den Flug lege ich lieber in Dividenden-Aktien an! 😉

    Beste Grüße
    D-S

  5. Turing sagt:

    Ich sehe es ähnlich. Ich jedenfalls arbeite sehr gerne. Ich hatte das Glück, das studieren zu können, was ich wollte und was mir bis heute Spaß macht. Ich über fünf Jahre im Beruf und ich bin immer noch sehr interessiert an fast allen Fassetten der Informatik. Und wenn mir die Arbeit ein interessantes algorithmisches Problem bietet, mache ich gerne Überstunden.

    Und einer der größten Schätze ist doch eine Arbeit, die einem Spaß macht.

    Ich denke nicht, dass andere Dinge zu kurz kämen. Ich interessiere mich für Literatur und lese regelmäßig Bücher und gehen gerne ins Theater. Auch Wirtschaft interessiert mich, sowie das Investieren. Etliche Bücher habe ich schon zum Thema gelesen. Sport mache ich auch mehrmals die Woche. Ich esse und trinke auch gut, beste Brötchen, besten Käse, besten Tee und besten Kaffee. Das ist zwar einfache Kost, aber ich schwärme dafür und ich bezahle gerne mehr für gute Qualität.

    Kostspielige Bedürfnisse habe ich nicht. Habe ich mir nie angewöhnt.

  6. kaunlaran sagt:

    Ich habe auch während des Berufslebens kürzer getreten – Stundenreduzierung, Sabbatjahr, längerer Urlaub – alles was möglich war, habe ich mitgenommen.
    Es ist ein schönes Gefühl, an einem normalen Werktag eine Radtour zu machen, in einem fast leeren Gasthof einzukehren und die Stille zu genießen.
    Ok, ich brauchte kein Auto, da ich in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt und zur Arbeitsstelle wohn(t)e – das spart viel Geld.

    Das Wichtigste in meinen Augen:
    Man kann mit viel weniger Geld auskommen, als man gemeinhin glaubt (und trotzdem Urlaub machen!).

  7. plutusandme sagt:

    @kaunlaran
    Die Stille wird nochmal ein sehr kostbares Gut werden.

    Allgemein ist ja alles richtig was hier geschrieben steht, alle arbeiten an Ihrem Ziel der Finanziellen Freiheit. Wir haben auch kein wahnsinns Luxus aus unsere Sicht ( Dritte sehen es vielleicht anders.. )
    Ich denke , wer angefangen hat zu sparen, das Sparen und den Vermögenszuwachsfür sich entdeckt hat und dies mit einer gewissen Kontinuität auch erledigt, kann sich durchaus auch mal Luxus ( in Form von frischen Milch oder auch mal am Wochenende ein Sportwagen leihen oder was auch immer gewünscht wird ) durchaus realisieren. Die kleinen Belohnugen sind es doch , die jedem einzelnen Recht geben, das man auf dem richtigen Weg ist.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @plutusandme:
      Ich vermute auch das die Stille in Zukunft ein kostbares Gut wird. Wann findet man schon mal wirklich Ruhe? Ich habe mir in meinem kleinen Wintergarten – trotz spartanischer Küche – ;-)) eine kleine Ruhe Oase geschaffen mit einer Leseecke und kleinem Nano Aquarium und ich kann von meinem IKEA Ohrensessel den Berg hochschauen auf eine wunderschöne Kirche und Bäume und Tannen. Das ist der Luxusanteil meiner Dachgeschosswohnung. Habe ich schon erzählt das ich sogar einen Kamin im Wohnzimmer habe und ich bezahle in Summe für meine ca. 90m2 Wohnung mit Dachterrasse gerade mal 660€ pro Monat warm inkl. aller Nebenkosten uns Strom. Wenn ich da an Berlin denke, dann müsste man für eine vergleichbare Wohnung bestimmt 1.200 bis 1.400€ pro Monat zahlen. Das Geld was ich spare, investiere ich lieber Monat für Monat in mein Dividenden Depot. Lieber miete ich mir für ein Wochenende einen Sportwagen, als in bar 120.000€ einen Sportwagen zu kaufen. Die 120.000€ sind dann im Sportwagen investiert und können nicht mehr Monat für Monat für einen arbeiten …. Letzendlich muss es jeder für sich selber entscheiden. Ich leiste mir so einen großen Luxus in späteren Jahren mal, wenn mein Dividenden Depot vielleicht 5.000€ Netto pro Monat abwirft… 😉

  8. Oliver sagt:

    Ich sehe das ähnlich. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden was er/sie für sich braucht und was dagegen überflüssiger Schnickschnack ist. Die Prioritäten sind da natürlich individuell unterschiedlich.

    Ich persönlich bin jetzt seit ca. 20 Jahren nach dem Studium im Berufsleben und habe sicherlich ein überdurchschnittliches Einkommen. Das Thema Investment mit Dividendenaktien habe ich ehrlich gesagt erst im letzen Jahr für mich entdeckt, worauf hin ich mein Depot entsprechend umgestellt habe. Mit Aktien und Börsengeschehen beschäftige ich zwar schon einige Jahre, es waren aber in der Vergangenheit vorwiegend Tradingaktivitäten die aus heutiger Sicht wenig nachhaltig waren. Zusammenfassend war ich dabei gar nicht so erfolglos, die mittlere Rendite von knapp 5% über die letzen 7-8 Jahre hätte ich vermutlich deutlich stressfreier gestalten können. Das Dividendendepot von Markos ist hier für mich ein extrem guter Leitfaden, vielen Dank dafür. Meine aktuelle Zielsetzung ist ein durchschnittlicher monatlicher Dividendenertrag von € 450,– bis Ende dieses Jahres. Mein langfristiges Ziel ist der Ruhestand mit allerspätestens 60, sofern mir mein Job keinen Spaß mehr machen sollte. Aktuell ist das zum Glück nicht der Fall 😉

    Ein gewisses Maß an Luxus (z.B. mit einer Eigentumswohnung und deren Aufwertung durch mehrere Renovierungen) habe ich mir allerdings schon früh gegönnt. Da diese bereits seit einigen Jahren komplett schuldenfrei ist, steht mir momentan ein verhältnismäßig hoher Betrag zur freien Verfügung. Momentan fließen daher ca. € 25.000 pro Jahr ins Depot, ohne dabei auf alltägliche Annehmlichkeiten (Essen gehen, Veranstaltungen, Urlaub, etc.) verzichten zu müssen. Trotzdem habe ich über die Jahre trotz gestiegenen Einkommens meinen Lebensstil weitgehend unverändert gelassen. Ich fahre weiterhin nur einen gebrauchten Kleinwagen, mache keine superteuren Luxusreisen usw., trotzdem bin ich damit ausgesprochen zufrieden. Weiterhin vermeide ich weitgehend jegliche Art von Abonnements, welche laufende Kosten darstellen. Schulden für Konsumgüter sind selbstredend ebenfalls völlig inakzeptabel.

    Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen, ich bin sicher kein Sparfuchs der das Leben nicht genießt und jeden Cent dreimal umdreht. Ich pflege auch einige langjährige Hobbies, die durchaus kostenintensiv sind. Insbesondere in der heutigen digitalen Welt locken an jeder Ecke Schnäppchenangebote, die man am Ende eigentlich nicht benötigt und nach ein paar Wochen in irgendeiner Ecke einstauben. Hier ist ein bewussterer Umgang und vielleicht ein wenig Selbstbeherrschung m.E. die clevere Alternative.

    Ich wünsche noch viele Spaß und Erfolg beim Investieren und Dividendensammeln.

    Viele Grüße, Oliver

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Oliver: Danke für Deinen tollen Kommentar. Wenn Du das so konsequent durchhältst, dann wirst Du es bis 60 auch locker schaffen. Wer kann schon 25.000€ pro Jahr ins Depot investieren? Das können doch nur die wenigsten Leute in Deutschland, oder?

  9. Matthinho sagt:

    Also mein größtes Ziel war und ist schon immer meine eigene Zufriedenheit und an der arbeite ich schon seit vielen Jahren erfolgreich.
    Ich gehe in 7 Jahren mit 60 in Pension und möchte bis dahin mit meinen Dividenden den monatlichen Abschlag von 28,5 % ausgleichen.. Wenn alles normal läuft, sollte mir das auch gelingen und wenn nicht. kann ich auch gut leben..
    Wir wohnen, ähnlich wie Markos, auch für 670 Euro in einer komfortablen Galeriewohnung dirket am Main und fühlen uns sehr wohl..
    Luxus.. Na ja, ich habe mir als über aus großer Motorsportfan zum 50sten einen Sportwagen gekauft und genieße wirklich jede Fahrt damit und werde mich wohl nicht mehr von dem Wagen trennen..
    Wobei meine Frau immer sagt: „Warte mal, wie lange du noch ein und aussteigen kannst!!!!!)
    Ich habe viele Hobby`s, die natürlich auch Geld kosten, aber das brauche ich eben für meine oben genannte Zufriedenheit..
    Große Urlaubsreisen machen wir nicht, da sind wir mit ein paar Bergtouren inkl. Passfahrten in Oberbayern und Südtirol zufrieden..
    Nebenbei betreiben wir noch eine kleine Weinhandlung, die natürlich einen gut bestückten Weinkeller mit sich bringt, aber auch über 10000 Euro in die Kasse spühlt, was auch nicht schlecht ist..
    Eines möchte ich noch als meinen persönlichen Luxus erwähnen,, Ich trage nämlich nur Maßschuhe, was aber auf Dauer nicht wirklich teurer ist.. Ich habe ja keine 10 Paar und die Klassiker, die ich habe werde ich sicher noch 20 Jahre tragen können..
    Ansonsten lassen wir es uns einfach gut gehen, bleiben hoffentlich gesund und genießen es noch ein paar Jahrzehnte auf unserer schönen Kugel zu leben..

    Gruß und alles Gute für ALLE..

    Matthinho

  10. Matthinho sagt:

    Hallo Markos,
    leider nur ein jährliches Zusatzeinkommen, sonst könnte ich ja schon jetzt in den Vorruhestand gehen..

    Gruß
    Matthias

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      Hallo Matthias, für das jährliche Zusatzeinkommen müssen andere 1 Jahr Vollzeit arbeiten – insofern nicht schlecht. Wenn Du 10.000€ an Zusatzeinkommen pro Monat hast, dann hättest Du wahrscheinlich als Sportwagen auch einen anderen Wagen gekauft, oder? VG, Markos

  11. Matthinho sagt:

    Aber ganz sicher Markos…!!! Und der wäre auf jeden Fall“ ROT“, du weißt, aufgrund meines Hobby`s, was ich meine!!!

    Keep Racing
    Matthias

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