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Angst vor Altersarmut – Was kann ich tun, damit ich im Alter nicht arm bin?

Soeben habe ich den Arikel „Was kann ich tun, damit ich im Alter nicht arm bin?“ auf Bild.de gelesen.

Die Finanzexperten des Instituts für Vorsorge (Altenstadt in Bayern) und Finanzplanung raten deshalb: Wer kann, sollte frühzeitig im Berufsleben Geld anlegen, um im Alter eine private Zusatzrente zu bekommen.

Was empfehlen die Experten für einen Bundesbürger im Alter von 30 Jahren bis 39 Jahren?

Neben Riester empfehlen Experten den Abschluss einer Betriebsrente oder Lebensversicherung. Wer z. B. ab 35 Jahren monatlich 100 Euro einzahlt, bekommt mit 65 rund 77 000 Euro ausgezahlt.

Bekommt der o.g. Bundesbürger mit 65 Jahren wirklich 77.000€ ? Bei einer Lebensversicherung bestimmt auf keinen Fall. Was meint ihr?

Ich persönlich habe auch ohne das Institut für Vorsorge meine Weichen für meine private Rente durch das Dividenden Depot bereits langfristig gestellt.

13 Responses to “Angst vor Altersarmut – Was kann ich tun, damit ich im Alter nicht arm bin?”

  1. Zaza sagt:

    Was sind denn das für sch….lechte Empfehlungen? Riester-Rente und Lebensversicherungen sind zum großen Teil Staatsanleihen, und wer glaubt der Staat würde seine Schulden ehrlich bezahlten glaubt auch an den Weihnachtsmann.

  2. Alex sagt:

    Hallo Markos,

    ja komisch immer diese Empfehlungen.
    Kaum jemand aus der Branche empfiehlt so vorzugehen wie wir.
    Also Aktien und damit Dividenden zu sammeln.
    Aber Aktien sind auch keine Finanzprodukte die auf Provisionsbasis verkauft werden können. Daher werden immer nur Finanzprodukte verkauft mit denen man als Berater, Vertreter, Verkäufer oder auch als Verband Geld verdienen kann.

    Riester = hohe Gebühren, schlechte Besteuerung, keine Flexibilität, riesiges undurchschaubares Regelwerk, Rendite minimal

    Betriebsrente = auch hier gute Provisionen, Abschluss für viele nicht interessant oder viele Arbeitgeber helfen nicht, Rendite kann oft nicht gesagt werden

    Lebensversicherung = Wer Wirtschaftsnachrichten verfolgt, sollte wissen, dass hier eine Cashkuh im sterben liegt, sehr gute Provisionierung, sinkende Renditen, keine Zukunftsperspektive

    „Wer z. B. ab 35 Jahren monatlich 100 Euro einzahlt, bekommt mit 65 rund 77 000 Euro ausgezahlt.“
    1. Summe ist nicht garantiert
    2. Was soll einem diese kleine Summe im Alter bringen?
    3. Denn mit Berücksichtigung der Inflationsrate, sind die 77TEUR bald nur so viel wert wie heute 35 TEUR

    Gruß
    Alex

    P.S. Mach weiter so!!!

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Alex: Klar mache ich weiter! Man muss einfach bei den Finanzen endlich aufwachen und seine Finanzangelegenheiten selbst in die Hand nehmen!

  3. troloc sagt:

    Dafür gibt es ja die Online-Rechner, hier das Ergebnis von CosmosDirekt:
    Vorraussichliche Kapitalauszahlung: 65.210 €
    Garantierte Kapitalauschüttung: 41.477 €
    Vertragsrendite: 3,69 %
    Monatlicher Beitrag: 100 €

  4. Riester und Lebensversicherungen – zwei Produkte die einfach nichts (mehr) taugen!

    Riester lohnt sich für einen Alleinverdiener (der wenig verdient) und Frau und viele Kinder hat.

    Je mehr man verdient und je weniger (evtl. sogar keine) Kinder man hat, desto weniger lohnt sich auch Riester!

    LV brauchen wir nicht drüber reden! Das kann man jetzt vergessen. Vor 10 oder 20 Jahren sah das anders aus!

    Warum empfiehlt keiner Aktien? Weil die Bürger damit Verlust machen könnten, wenn sie im Crash aus Panik mit Verlust verkaufen? Keine Ahnung…

    Beste Grüße
    D-S

  5. Felix sagt:

    Mich im Alter alleine auf ein Dividendendepot zu stützen, wäre mir zu riskant.
    Nun bin ich als Angestellter in der gesetzlichen Rentenversicherung ob ich will oder nicht und erwarte von daher einen Grundstock im Alter, der sicher sehr knapp ist. Aber er ist da, egal, was die Wechselkurse machen oder ob in Kanada politische Unruhen herrschen, Provinzen abgespalten werden oder was auch immer. Die Hälfte der Einzahlungen leistet außerdem der Arbeitgeber.
    Nun kann ich mit dem zweiten Standbein meiner Altersvorsorge experimentieren. Ich persönlich mache Riester mit dem geringstmöglichen Betrag, um die staatlichen Zulagen mitzunehmen. Außerdem ist Riester Harz-4-fest und wird aus dem Bruttogehalt bedient. Es muss zwar hinterher im Alter versteuert werden, aber mit wesentlich geringerem Satz.
    Und erst jetzt, nach diesen beiden Sachen, kommt bei mir mein Aktiendepot ins Spiel. Ich halte ein Jahresgehalt Cash und alles, was ich sonst noch übrig habe, fließt ins Aktiendepot.
    Ob ich als Selbstständiger (ohne gesetzliche Rente) meine gesamte Altersversorgung nur auf den Aktienmarkt stützen würde? Ich denke nicht! Dafür habe ich den japanischen Aktienmarkt vor Augen, der sich als gigantische Geldvernichtungsmaschine entpuppte. Der Nikkei stand schon fast einmal bei 40000 und dümpelt heute immer noch bei 15000. Vor fünf Jahren brach der DOW auf 7500 ein. Also auch da ist nicht alles Gold, was glänzt. Apropo Gold, viele fühlen sich damit sicher und sitzen auch damit auf dicken Verlusten.
    Streuen über verschiedene Assets und Systeme ist wohl doch die einzige sinnvoll Methode in einer Welt, in der keiner in die Zukunft sehen kann.

  6. Mike sagt:

    Es gibt einige gute Anlageformen und es ist auch richtig, möglichst auf verschiedene Assets zu streuen.
    Leider schließen immer noch zu viele Leute eine Kapitalvernichtende Lebensversicherung ab.
    Zu diesem Thema habe ich eine interessante Internetseite, die so einigen LV-fans die Freude an diesem Anlageprodukt verderben wird. Schaut einmal unter:

    http://www.wissensmanufaktur.net/kapitalvernichtende-lebensversicherung

    Hier gibt es nähmlich zwei die richtig abkassieren, die Versicherer und der Staat. Ganz richtig, Vater Staat.
    Damit lässt sich wohl erklären, warum der deutsche Staat, nicht etwa den Versicherungsnehmer im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) schützt, sondern die Versicherungsunternehmen (siehe § 89 VAG). Es handelt sich offensichtlich um staatlich gedeckten Betrug, da dieses VAG vom deutschen Bundestag abgezeichnet und genehmigt wurde.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Mike: Wissenmanufaktur mit Andreas Popp ist wirklich eine tolle Seite. Ich habe in der Weihnachtszeit einige Videos mir angeschaut und er öffnet einem noch mal mehr die Augen zu unserem Wirtschaft u. Währungssystem.

  7. Rudi sagt:

    @Dividenden-Sammler
    Die Aussage zu Riester teile ich auch nicht vollumfänglich.
    Es ist sicher nicht die beste Anlagemethode und ich habe damals abgeschlossen ohne mich komplett zu informieren, aber das Produkt ist erst interessant, wenn Du den Maximalbeitag aufbringen kannst. Dann sind es immerhin 154€ Zulage + ca 500€ Cashback über den Lohnsteuerausgleich (und je Kind ab 2008 jeweils 300€).
    Also kommt fast 1/3 vom Staat bei Maximaleinzahlung!

    Also eher nicht für Minimaleinzahlungen bei kleinem Gehalt geeignet, sondern nur bei Max-Beitrag

  8. Turing sagt:

    Das ist der größte Unfug, den ich höre. Aktien sind angesichts dieser Anlegerhorizonts keine volatile Sache, sondern recht sicher. Über 100 € pro Monat lache ich nur… Da meine Möglichkeiten etwas andere sind, habe ich sehr intensiv mein Geld gespart und investiert. Ich bin fünf Jahre im Beruf und habe ein Aktiendepot von über 90000 € Wert zusammengestellt. Die Dividenden daraus sind heute schon lukrativer als das, was Riester und Co versprechen.

    Ich halte nichts von KLV und Riester:

    1) Geringe Renditen.
    2) Unflexibel und damit riskant! Jeder kennt jemanden, der eine KLV vorzeitig kündigen musste.
    3) Sehr riskant wegen der Inflation. Angesichts der hohen Staatsschulden werden wir mindestens noch ein Jahrzehnt erleben, mit Inflationsraten um die 5 % pro Jahr.
    4) Man schlägt ein Klumpenrisiko vor, denn die gesetzliche Rente ist eine Leibrente. Die Betriebsrente ist eine Leibrente. Die Riesterrente ist eine Leibrente. Nur die KLV fällt aus der Reihe. Aber: Alle vier Produkte stellen kein Sachvermögen dar, sondern Ansprüche auf Zahlungen.

    Kurzum: Was die Experten vorschlagen, ist absoluter Schwachsinn.

    Mein Vorschlag:
    1. In der gesetzlichen Rente ist man ohnehin. Das Langlebigkeitsrisiko deckt diese Leibrente ab.
    2. Es ist Vermögen aufzubauen. Anteile am Produktivkapital sind das A und O. Solange man noch jung, unverheiratet und kinderlos ist, sollte man die Ansprüche klein halten und sparen wie ein Berserker. Von dem Ersparten kauft man sich Qualitätsaktien.
    3. Eine Familie sichert am besten mit einer degressiv gestalteten Risikolebensversicherung ab und mit einer Risikoberufsunfähigkeitsversicherung.

    Die erwähnten 77000 € sind ein Witz. Nehmen wir eine durchschnittliche Aktienrendite von 7 % (inkl. Dividenden) an. Ein 30-jähriger beginnt einen 35 Jahre währenden Aktiensparplan, 100 € pro Monat: 165884 €. (Dividenden werden selbstverständlich reinvestiert.) Bei 200 € pro Monat wären es 331768 €.

    Würde er die ersten fünf Jahre 1000 € pro Monat investieren, danach nur noch 100 €, dann hätte er mit 65 Jahren ein Vermögen von 638666 €. Das heißt: Man könnte mit 35 Jahren eigentlich mit geringen Sparraten sparen und es sich so richtig gut sein lassen. Wenn Kinder im Haus sind, braucht man das Geld anderweitig. Alles was man braucht: Im jungen Alter richtigen Ehrgeiz und starke Disziplin und danach nur noch Durchhaltevermögen. Bei 100 € monatlich für das Aktiensparen, kann man sich sogar nebenbei ein Haus leisten.

    Ich habe mir das gerade ausgerechnet… Ich bin selbst der junge Mann mit den 1000 € pro Monat, wenn nicht sogar noch mehr. Da wird einem richtig schwindelig. 🙂

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Turing: Ich habe mir auch einiges bzgl. meiner Sparrate und den Dividenden Reinvestitionen für weitere 30 Jahre ausgerechnet und auch mir wird schwindelig 😉

  9. Alex sagt:

    @Felix:
    „Mich im Alter alleine auf ein Dividendendepot zu stützen, wäre mir zu riskant.“

    Sehe ich genauso, ich werde aber stand heute Erträge aus verschiedenen Quellen beziehen:
    Dividenden, Tantiemen, gesetzl. Rente, Betriebsrente

    Gruß
    Alex

  10. kaunlaran sagt:

    Lebensversicherungen waren vor zehn Jahren und länger sehr attraktiv, als man die Prämien im Rahmen der Freibeträge absetzen konnte und die Auszahlung steuerfrei war.
    Damit ist seit 2005 Schluß – und damit auch mit der Anlageform, jedenfalls für mich.
    Dividendenaktien sind eine sehr gute Alternative, insbesondere die Dividendenaristokraten. Wahrscheinlich ist diese Seite schon vielen bekannt, ich poste zu trotzdem mal für die anderen:

    http://longrundata.com/index.php

    Man kann sowohl den Erfolg einer Einmaleinzahlung als auch die Dividendenhistorie sehen. Überrascht hat mich, wie hoch das jährliche Wachstum tlw. ist, z.B. wuchs die Dividende bei CocaCola bezogen auf die letzten 5, 10 oder 25 Jahren jährlich(!!!) um 8%, 9,8% oder 11%. Das vergleiche man mal mit den jährlichen Lohnsteigerungen der letzten Jahre und auch Währungsschwankungen verlieren damit ihren Schrecken. Die Zahlen bei anderen Gesellschaften sehen nicht viel anders aus, z.B. PG 8,8%, 10,6% und 11% – jährlich!!

    Streut man sein „Vermögen“ auch entsprechend, minimiert man gleichzeitig das Verlustrisiko – und bekommt häufiger im Monat Dividende (immer ein Freudentag!).

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