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2 Fragen zu Finanzielle Freiheit – Kurz Interview mit Uwe Lang

Mit der Interview Reihe zum Thema Finanzielle Freiheit, möchte ich heute mit dem Chefredakteur der Börsensignale Herrn Uwe Lang fortfahren.

 

1.Was bedeutet für Sie ‘Finanzielle Freiheit’?

Im Rentenalter bedeutet finanzielle Freiheit, seinen bisherigen Lebensstil im Rentenalter beibehalten zu können, ohne finanzielle Engpässe befürchten zu müssen.

2. Wie wollen Sie es langfristig schaffen bzw. haben Sie es bereits geschafft?

Private Vorsorge fürs Rentenalter: Am einfachsten ist der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie. Wenn möglich, zusätzliche Anlagen in DAX-Aktien mit guter Dividendenrendite. Aber keinesfalls Fonds, Bausparverträge oder Lebensversicherungen, auch nicht Riesterrenten o.ä.

 

“ Uwe Lang, 70 Jahre, Theologe und Pädagoge i.R., selbständiger Journalist, Verfasser von 8 Börsenbüchern, seit 1987 Herausgeber und Chefredakteur der BÖRSENSIGNALE, eines in Deutschland, Österreich und der Schweiz viel gelesenen Börsenbriefs. http://www.boersensignale.de/
Weitere Interviews aus der Reihe Finanzielle Freiheit:

6 Responses to “2 Fragen zu Finanzielle Freiheit – Kurz Interview mit Uwe Lang”

  1. Felix sagt:

    Wenn Herr Lang als Aktienexperte mit 70 Jahren, und so klingt das, noch keine finanzielle Freiheit erreicht hat, dann wird’s eng.

  2. Uwe Lang – neben den Kostolany Büchern einer der ersten Autoren, die ich im Bezug auf Börse überhaupt gelesen habe.

    Und seine zweite Antwort läuft mir voll rein!
    1) Zuerst eigengenutze Immobilie
    2) Dividendenaktien

    Genau so ist mein Plan – auch ebensowenig LV, Riester, Bausparverträge!

    Was er noch hätte sagen können wäre: Keine vermietete Immobilie.
    Aber gut – das ist wohl in der Mitte anzusiedeln.

    Beste Grüße
    D-S

    • Arthur Dent sagt:

      @DS: Mein Plan ist mittels derselben Vehikel, nur umgekehrt. Zuerst habe ich mir ein großes Dividendendepot zugelegt, dass natürlich ständig beackert irr und auf (fast) maximalen Ertrag ausgelegt ist.

      Dann werde ich wohl in ca. 1 Jahr mit dem Hausbau beginnen. Sobald die Hypothek aufgenommen ist, startet das finanzielle perpetuum mobile: Die monatliche Belastung wegen der Hypothek wird komplett bedient durch die Dividendenzahlungen. Wahrscheinlich werden diese dann sogar für die Nebenkosten des Hauses reichen.

      Dann wird mir von den Dividenden eine Immobilie nach und nach finanziert! Das funktioniert natürlich nur, solange die Hypothekenzinsen niedriger als der prozentuale Ertrag. Und das wird noch eine ganze Weile der Fall sein. Deshalb werde ich dann die Hypothek auch über 20 Jahre aufnehmen, so billig habe ich noch nie Geld gekauft!

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @Arthur: Das ist natürlich der optimale Weg, um eine eigene Immobilie abzubezahlen und man kann auch entspannt die Hypothek aufnehmen, da diese durch die Dividendenzahlungen Monat für Monat gezahlt wird. 😉

        • Andi7 sagt:

          Es mag für Artur Dent vielleicht optimal sein (es kommt wie von Jan unten geschrieben auf viele persönlichen Faktoren an). Wenn wir aber die Größenordnungen von Dividendenzahlungen und Hausraten vergleichen…
          Du (Marcos) als ein Selbständiger und Vorreiter beim Dividenden-Depot-Aufbau hast lediglich 630€ an Dividende im Monat. Dies reicht bei weitem nicht für einen Hausbau.
          D.h. um ein Dividenden-Depot aufzubauen, deren Dividenden die Hausraten „und wahrscheinlich sogar noch die Nebenkosten“ decken, benötigt man Jahrzehnte (wenigstens eins). In dieser Zeit konnte man locker eine Eigentumswohnung kaufen. Der Gewinn daraus hätte mit Sicherheit die Depothöhe übertroffen (meine persönliche Überzeugung).

  3. Jan sagt:

    Vielleicht ist die Immobiliendiskussion ein Steckenpferd von mir, aber es ist meiner Meinung nach falsch Pro und Contra zu pauschalisieren. Jede Immobilie und Lebenssituation muss für sich betrachtet werden.
    Vielleicht ist die vermietete Wohnung im Münchener Stadtzentrum die bessere Wahl als das eigene Haus irgendwo im Nirgendwo. Andersherum ist die selbstbewohnte Wohnung in der Münchener Innenstadt vielleicht aber auch der Vermietung eines Hauses in der Pampa vorzuziehen. Ich glaube nicht, dass die Entscheidung selbstbewohnte Immobilie vs. vermietete Immobilie der springende Punkt ist.

    VG Jan

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