Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Länger arbeiten für die Rente? Mit mir nicht!

Gerade soeben habe ich den neuen Artikel „Gesetzesänderungen 2014 Für die Rente müssen Beschäftigte länger arbeiten“ bei der FAZ gelesen.

Altersgrenzen

Unbeirrt von der politischen Diskussion über die Rente mit 63, schreitet bislang die Rente mit 67 weiter voran. Im Jahr 2012 startete sie für Neurentner; seitdem wird die Altersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung schrittweise angehoben, Monat um Monat. Versicherte, die 1949 geboren sind und für die keine Vertrauensschutzregelungen gelten, erreichen die Regelaltersgrenze mit 65 Jahren und drei Monaten. Für die folgenden Geburtsjahrgänge erhöht sich die Regelaltersgrenze zunächst um je einen weiteren Monat; später wird sie in Stufen von zwei Monaten pro Jahrgang angehoben. Erst für die Jahrgänge 1964 und jünger wird die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren liegen.

So langsam wird es doch immer mehr unrealistisch, dass wir später eine gute Rentenzahlung von der staatl. Rentenkasse erhalten. Wahrscheinlich müssen wir uns alle innerlich davon verabschieden und kosequent privat vorsorgen – es führt einfach kein Weg vorbei!

Seit ca. 3 Jahren bin ich nun dabei mir ein Dividenden Depot für die Rente aufzubauen. Mein Ziel ist weit vor dem Alter von 60 Jahren bereits von meiner privaten Rente durch Dividendeneinnahmen gut leben zu können. Sollte die staatliche Rentenkasse mir mit 65 Jahren dann noch einen kleinen Betrag pro Monat überweisen, wäre es ein nettes Zusatzeinkommen.

Am 19. Dezember hatte ich hier in meinem Finanz Blog auf die OpenPetition – Altersvorsorge mit Wertpapierdepots hingewiesen, leider ist die Beteiligung an dieser Petition noch sehr gering. Es müssen mindestens 10.000 Unterschriften gesammelt werden. Aktueller Stand: 370.

Wir dürfen uns nicht wundern, wenn unsere Politiker uns keine Möglichkeiten einräumen, um auch steuerbegünstigt eine Altersvorsorge mit Dividenden Wertpapieren vorzunehmen. In den USA ist das seit Jahrzehnten bereits möglich.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014!

11 Responses to “Länger arbeiten für die Rente? Mit mir nicht!”

  1. Alleine das Lesen des Artikels in der FAZ regt mich schon wieder auf.
    Jeder ackert Jahr für Jahr mehr – bekommt aber später immer weniger raus!

    Zuerst muss man länger arbeiten (bis 67) um ohne Abschläge in Rente gehen zu können.
    Dann wird für Menschen unseren Alters die Rente zu 100% steuerpflichtig.
    Danach kommt in 10 Jahren VIELLEICHT eine Obergrenze für die staatliche Rente, egal wie hart man in den Jahrzehnten davor geschuftet hat!

    Ich bin wütend und enttäuscht von Deutschland – aber nicht so sehr, das ich auswandern möchte. Denn das ist viel schwieriger als man allgemein sagt!

    Die Lösung ist – so wie Marcos schon schrieb – ein eigenes Vermögen aufbauen und von den Erträgen lebt man.
    Die staatliche Rente ist das Sahnehäubchen oben drauf!

    Früher war die Rente alles – dann heißt es man muss privat vorsorgen. In 20-30 Jahren hat es sich umgedreht: Private Vorsorge ist alles und die Rente nur eine freiwillige staatliche Zugabe!

    Allen ein gutes neues Jahr 2014.

    D-S

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Dividenden-Sammler: Einfach nicht aufregen. Über meinen Blog habe ich viele Menschen kennengelernt, die z.B. im mittleren Beamten Dienst ein Vermögen von über 300.000€ über den Aktienmarkt aufgebaut haben, Menschen die bereits Privatiers sind. Sowas spornt an. Nicht jeder kann es schaffen, jedoch wenn man sich Ziele setzt, Jahr für Jahr auch wenn es kleine Sparsummen sind, kann man das große Ziel bis zum Rentenalter schaffen. Meine persönliche Meinung.

  2. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    tja, davon reden und es wirklich in die Hand nehmen sind zwei Dinge.
    Als ich Anfang der 90er Jahre angefangen habe, mir meine Altersvorsorge mit Aktien aufzubauen, haben mich Kollegen ausgelacht, genau diese Leute lachen heute allerdings nicht mehr.
    In Deutschland wird es noch recht lange dauern, bis viel mehr Menschen verstanden haben, dass man auf die Rente des Staates vergessen kann und die Sache selbst in die Hand nehmen muß.
    Viele Menschen fallen heute noch auf Rieser und Rürup rein, da es sich für die „Wenigsten“ lohnt und der ganze Rest draufzahlt und den Staat damit fördert. Wenn es zur Auszahlung kommt, werden viele Leute blass werden über das was man ihnen dann sagen wird.
    Allerdings laufen wir hier in Deutschland immer noch Gefahr, dass die Vorsorge mit Aktien heftig bekämpft wird, da der Staat den Leuten lieber das Geld abgräbt, als es ihnen zur Altersvorsorge zu lassen, von daher drohen uns noch Gefahren in Form von z.B. Erhöhung der KapSteuer und anderen netten Steuern, die den ach so schlauen Politikern noch einfallen lassen werden.
    Hier im Ruhrgebiet wird gerade ein „Stadtentscheid“ der Bürger durchgeführt. In Essen steht die Gruga-Halle, vielleicht einigen Leuten bekannt, da der Grund für einen Besucherschwund in den „Gebäuden“ gesucht wird, soll jetzt ein Abriss und Neubau i.H.v. 123.000.000 Euro durchgeführt werden, wogegen sich einige kleinere Parteiern und Verbände sowie Bürger wehren.
    Im Januar muß jeder Bürger zur Wahlurne und sein JA oder NEIN dazu abgeben. Wenn ich an den Flughafen in Berlin denke oder an einen Bahnhof im Süden kann ich mir schon gut vorstellen wie aus den 123.000.000 Euro schnell mal 300.000.000 Euro werden oder noch mehr….und das bei einer total überschuldeten Stadt.

    Ich wünsche Dir auch einen guten vor allen Dingen „gesunden“ Rutsch in das Jahr 2014, denn Gesundheit kann man sich nicht kaufen, egal wie hoch der Kontostand gerade ist.
    Ich wünsch Dir viel Erfolg in jeder Hinsicht und mach weiter so…
    Viele Grüße
    Raymund

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Raymund: Danke für Deinen Kommentar und auch Dir wünsche ich ein frohes Neues Jahr! Klar ist Gesundheit wichtig und darum habe ich auch ein persönliches Ziel für 2014 festgelegt. Endlich mal eine Zahl die weniger werden soll und nicht wie das Vermögen mehr 😉

    • Felix sagt:

      Was Aktieninvestments angeht, so würde ich sagen, die meisten verstehen das ohnehin nicht und halten einen für einen Spieler, Abzocker, Kapitalisten (der üblen Sorte). Deshalb gar nicht viel darüber reden, einfach machen!
      Und es ist wohl schon tatsächlich so, dass nicht alle Leute ihre Altersversorgung aktienbasiert vornehmen können. Ohne ein gewisses Bildungsniveau und Interesse am Finanzbereich, ist man hilflos irgendwelchen „Beratern“ ausgeliefert. Für einen Grundstock muss deshalb staatlicherseits gesorgt werden.

      • Monya sagt:

        Generell stimme ich Dir zu Felix.

        Doch mal ehrlich … in Zeiten des Internets kann man alles (!) lernen.

        Und ich bin gerade dabei … habe im Oktober 2013 begonnen mit kleinem Geld und gestern meine erste Mini-Dividendenzahlung erhalten. *freu 😉

        Danke Markos für diesen tollen Blog und danke an alle, die hier immer fleißig diskutieren. Ich hab schon sooo viel daraus mitgenommen!!! *daumen hoch*

        Allen ein hammermäßig tolles 2014! 😀

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Monya: Freut mich zu lesen, dass Du jetzt auch deine erste Dividendenzahlung erhalten hast. Es macht Spaß zu sehen, wie kontinuierlich die Dividendeneinnahmen steigen. 🙂

  3. kaunlaran sagt:

    Man kann wirklich nur jedem jungen Menschen raten, seine Ersparnisse – zumindest teilweise – in Qualitätsaktien anzulegen. Meine ersten Aktien haben ich Anfang/Mitte der 70’iger Jahre gekauft, es waren Aktien von Bayer. Damaliger Kaufpreis: 127 DM oder ca. 65€. Der Nominalbetrag wurde irgendwann von 50 DM auf 5 DM umgestellt, somit betrugen die AK 6,50 €.
    Den jetzigen Kurs kann man nach lesen (100 €), dazu müssen noch die Dividenden gerechnet werden.
    Leider habe ich verkauft und stattdessen eine ETW angeschafft – die im Preis gefallen ist.

  4. Das ist es eben! Will man privat für das Alter vorsorgen, zum Beispiel über das hier vorgestellte Dividenden Depot, muss man auch noch Steuern zahlen. Kann echt nicht sein …

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Charlotte: Was kann echt nicht sein? Steuern zahlen? Müssen wir alle. Du hast noch nicht die Power von Dividenden Growth Aktien über einen Zeitraum von >10 Jahren verstanden.

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