Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Früher in Rente – Ruhestand mit 65,63 oder 60 Jahren

Viele Menschen möchten gerne früher in Rente gehen. Einige möchten gerne mit 65 in Rente, andere Menschen mit 63 oder sogar 60 Jahren.Weiterhin stellt sich z.B. die Frage: Kultur in der Stadt oder Ruhe auf dem Land. Viele Menschen ziehen während den Arbeitsjahren das Stadtleben vor und möchten jedoch im Alter aufs Land ziehen.

Vorteil beim aufs Land ziehen ist in der Regel die günstigeren Mieten und Lebenshaltungskosten. Auf der anderen Seite ist ein Auto in kleinen Dörfern notwendig.

Was würde der vorzeitige Rentenbeginn an Abschlägen kosten? Wer bereits vor dem regulären Rentenbeginn von aktuell 67 Jahren seine staatlichen Leistungen beziehen möchte, erhält weniger Geld.

Weiterhin ist es wichtig eine Checkliste zu erstellen. Wichtig: Bedenke bei der Berechnung die Inflation.

Einnahmen (Laufende Einnahmen):

  • Gesetzliche Rente
  • Rente aus privater Vorsorge
  • Kapitalerträge (z.b. Dividenden)
  • Mieteinnahmen
  • Pachteinnahmen

Vermögen zum Ruhestand:

  • Immobilien
  • Wertpapiervermögen
  • Erbe
  • Auszahlung einer Kapitallebensversicherung

Ausgaben:

  • Miete / Erhaltung eigener Immobilie
  • Zinstilgung Eigenheim
  • Nebenkosten Gas/Strom
  • Lebensmittel
  • Auto
  • Taschengeld Enkel
  • Kleidung
  • Gesundheitskosten
  • Reisen
  • Versicherungsbeiträge
  • Vereinsbeiträge

Frühestens mit 63 Jahren darf man dem Arbeitsleben den Rücken kehren. Mit 63 Jahren ist es nur möglich die vorzeitige Rentenphase zu beginnen, wenn man eine Mindestversicherungszeit von 35 Jahren nachweisen kann.

Nachfolgend eine kleine Übersicht:
Rentenbeginn: 67 Jahre Rentenabschläge: 0%
Rentenbeginn: 66 Jahre Rentenabschläge: 3,6%
Rentenbeginn: 65 Jahre Rentenabschläge: 7,2%
Rentenbeginn: 64 Jahre Rentenabschläge: 10,8%
Rentenbeginn: 63 Jahre Rentenabschläte: 14,4%

Wenn man die Einnahmen und Ausgaben für das Rentenalter ermittelt hat, kann man versuchen die Rentenlücke zu schließen. Die Rentenlücke kann man mit folgenden Produkten folgendermaßen ausgleichen:

  • Riester Rente
  • Rürup Rente
  • Betriebsrente
  • Privatrente
  • Dividenden Aktien

In welches o.g. Produkt man investiert, bestimmt sich nach den persönlichen Möglichkeiten und individuellen Vorlieben. Sei es die staatlich geförderten Varianten der Rürup-, Riester- und Betriebsrente, oder die klassische private Rentenversicherung.

Nachfolgend 3 Dividendenstars, um eine evtl. Rentenlücke auszugleichen:

Altria (Tabak) WKN: 200417 / Div. Rendite in % 2013e  4,95/ Dividendenwachstum p.a. seit 2008: 3,98%
British American Tobacco (Tabak) WKN: 916018 / Div. Rendite in % 2013e 4,21 / Dividendenwachstum p.a. seit 2008: 15,14%
AstraZeneca (Pharma) WKN: 886455 / Div. Rendite in % 2013e 5,70% / Dividendenwachstum p.a. seit 2008: 5,47%

Wie sieht Euer Plan für den Eintritt in das Rentenalter aus? Rentenbeginn mit 63 Jahren, oder doch länger arbeiten?

17 Responses to “Früher in Rente – Ruhestand mit 65,63 oder 60 Jahren”

  1. plutusandme sagt:

    Sofern die Gesundheit mitspielt und es noch Spass im Job macht, möchten wir solange wie möglich arbeiten. Wir könnten theoretisch jederzeit die Arbeitszeit verkürzen und so mehr Freizeit generieren . Freizeit in Deutschland ist aber auch teuer. Ich wollte mal mit 50 Jahren aufhören zu arbeiten,dann mit 55 und nun bin ich mir nicht sicher. Wer früher aufhören möchte oder früher in Rente gehen möchte muss auch berücksichtigen, das dies der Freundes und Bekanntenkreis nicht unbedingt kann, man ist unter Umständen also sehr allein , wenn mann früher aussteigen möchte. Um deine Frage zu beantworten, ich denke zum gegenwärtigen Zeitraum und mit der zur Zeit guten Entwicklung ist 60 bis 63 jahren realistisch.

  2. Felix sagt:

    Quellensteuer:
    Wenn jetzt, wie es ausschaut, doch eine große Koalition kommt und die Regierung dann eine überwältigende Mehrheit hat, wird eine der ersten Maßnahmen sein, die Quellensteuer zu erhöhen. Das trifft schon mal keine Armen, also wird das die SPD wollen.
    Es werden bis zu 35 % Quellensteuer erwartet.
    D.h. mindestens ein Drittel der Dividendeneinnahmen ist erst mal weg! Wenn man 2000 € pro Monat bräuchte, müsste man schon 3000 € monatlich erzielen. Mit kleinem Puffer für Weihnachten und Urlaub also so rund brutto 40.000 € p.a. Bei einer guten Dividendenrendite von 4 % ist demnach eine Depotsumme von 1 Mio. € erforderlich.
    An diesen Zahlen sieht man, dass finanzielle Unabhängigkeit für den Normalbürger ein echt harter Brocken ist.
    Vater Staat hat was gegen unabhängige Bürger.

    • egghead sagt:

      Felix, das ist wohl so.
      Aber an dem Artikel kann man auch sehen, dass sich der Michel in die eher unnatürliche Arbeitsform „Abhängiges Angestelltendasein“ gefügt hat. Der Author geht wohl davon aus, das man angestellt ist und die Rentenkasse bedient. Die Rechnung würde sehr viel positiver ausfallen, wenn man die Rentenbeiträge ähnlich wie in USA direkt investieren dürfte (401K) oder wie ich als Selbstständiger voll, liquide und direkt investieren kann.
      Das Leben auf dem Land ist auch nur fiktiv, ich habe es mehrfach erlebt, spätestens mit knapp über 80 müssen die Rentner dann wegen diverser Gebrechen teuer zurück in die Stadt ziehen, wo mittlerweile die Preise deutlich höher sind.
      Leben auf dem Land geht nur für eine relativ kurze Zeit. die Hütte auf dem Land ist dann leider schon kaum mehr was wert. Also wenn schon aufs Land, dann nur mit 2.Immo (kleine Wohnunh) in der Stadt, für den fall der Fälle.

    • KF sagt:

      Diese Berechnungen sehe ich ständig. Sie sind aber falsch, weil man wenn man nur noch von Dividenden lebt, sein Einkommen alternativ auch genauso versteuern kann wie jeder normale Bürger seinen Arbeitslohn. Man bekommt die zuviel gezahlte Steuer dann bei der Jahressteuererklärung wieder zurück. Bei den geplanten Einnahmen von 24000€ pro Jahr bezahlt man aktuell ca. 3000€ Steuern, das entspricht gerade mal 12,5%.

      • Felix sagt:

        Das gilt aber nur für die inländische Abgeltungssteuer, die man sich ein Jahr später beim Finanzamt wieder holen kann. Die ausländisch gezahlte Quellensteuer ist aber weg und die beträgt bei einigen europäischen Staaten durchaus 30 %.

  3. fliegerone sagt:

    Hallo,
    die angenommen Abzüge von 0,3 Prozent pro Monat bei dem gewünschten „früher aufhören“ zu arbeiten hat sich mittlerweile im öffentl. Dienst auf 0,4 Prozent erhöht. Vermutlich wird dies auch für die Allgemeinheit übernommen und ich bin mir sicher, das werden auch noch 0,5 Prozent werden – leider.
    Viele Grüße
    Raymund

  4. Esarie sagt:

    Hallo,

    also nehmen wir mal an, ich kann die finanzielle Freiheit mit hmm 55 schaffen. Ob ich dann noch arbeiten gehe? Ich weiß es ehrlich gesagt noch gar nicht. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, bis 67 zu arbeiten.

    In Teilzeit – wenn – wie Plutus schon sagte, die Gesundheit mitspielt.

  5. Bereits in einem Alter von deutlich unter 50 Jahren beabsichtige ich die finanzielle Unabhängigkeit erreicht zu haben. D.h. wegen Geld brauche ich dann nicht mehr zwingend arbeiten zu gehen.

    Dieser Status ist aber nicht gleichbedeutend damit nur noch untätig zu sein, sondern er erlaubt die freie Entscheidung das zu tun, was man möchte. Das kann entweder die weitere Ausübung des ursprünglichen Jobs sein – vielleicht in Teilzeit. Das kann eine andere Teilzeitbeschäftigung oder Selbständigkeit sein, die einen motiviert und Spaß bringt. Möglicherweise ist diese Tätigkeit aus finanzieller Sicht unprofitabel. Aber darauf kommt es dann gar nicht an, denn es sind ja genug andere passiven Einkommensströme vorhanden.

    Egal, ob 50, 60, 70 oder noch älter. Jeder sollte für sich eine Aufgabe suchen, die einen auch geistig fit hält. Denn wer untätig wird, wird auch schneller altern.

    VG
    Lars

  6. Jens sagt:

    Es gibt schon ein papier im Finanzministerium die Abzüge bei vorzeitiger Rente stark zu erhöhen. Ich Persönlich habe errechnet, dass ich wenn ich so weiter machen kann wie bisher mit Ende 30 genug habe um nicht mehr auf zusätzliche Erwerbsarbeit angegewiesen zu sein. Aber ich werde dann sicher immer noch einer Tätigkeit nachgehen wenn ich keine bezahlte Arbeit finde dir mir Freude mach ebent als ehrenamtlicher. Komplett mit „arbeiten“ aufhören möchte ich eigentlich nie, solange es bent noch geistig/körperlich geht. Aber ich möchte früh von möglichen Arbeitgebern unhabhängig sein um notfalls auch Nein sagen zu können.

  7. Hi,
    Mein ursprünglicher Plan war mit 55 aufzuhören. Na mal sehen ob ich das hinbekomme 🙂 . Ein Nachteil ist, das ich eine Scheidung hinter mir habe und ich noch etwa 3 1/2 Jahre monatlich 500,- EUR an meine Ex abdrücken darf. Da fehlt mir natürlich jeden Monat ein erheblicher Teil Geld zum investieren. Hinzu kommt, das ich mit der Dividendenstrategie eigentlich zu spät angefangen habe. Deswegen kann ich nur jeden raten, so früh wie möglich damit anzufangen.
    Als Vorteil kommt aber hinzu, das ich seit ca. 4 Jahren nicht mehr in Deutschland lebe und seitdem auch nicht mehr in die Rentenkasse einzahlen muss und auch sonst viel weniger Steuern zahle. Das Geld kommt mir also wieder zu gute. Mit der gesetzlichen Rente brauch ich nicht zu rechnen, weil ich vermutlich (wenn nichts dazwischen kommt) auch in Zukunft nichts mehr in die Rentenkasse einzahlen werde und deswegen auch nicht auf die 35 Jahre komme. Also stellt sich für mich die Frage wie viel Prozente abgezogen werden, eh nicht.
    Früher in den Ruhestand zu gehen bedeutet für mich aber nicht den ganzen Tag in der Hängematte oder sonst wo zu liegen.
    Ich habe dann endlich Zeit das zu tun was mir Spass macht. Ideen und Pläne haben wir genug. Da kann man nur hoffen das alles so klappt wie wir uns das vorstellen und das die Gesundheit mitspielt. Das wünsche ich natürlich allen, Gesundheit und das alles so funktioniert wie ihr euch das vorstellt 🙂
    schöne Grüsse, Ralf

  8. Ich habe mit 56 Jahren meinen Angestellten-Job freiwillig aufgegeben und lebe seitdem als „Privatier“. Wie im obigen Beitrag sehr richtig erwähnt, gibt es da im Vorfeld jede Menge Fragen zu klären und es ist unumgänglich, einen möglichst exakten Finanzplan zu erstellen.
    Wer sich einmal näher informieren will, den lade ich gerne ein, einmal meinen Blog „Der-Privatier.com“ zu besuchen. Dort gibt es u.a. auch ein Kapitel über das nötige Grundkapital, ohne dass so ein Vorhaben leider nicht möglich ist.
    Ansonsten bin ich froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe und könnte mir ein Leben mit einem 8Std.-Job überhaupt nicht mehr vorstellen.

    Gruß, Der Privatier

  9. willi sagt:

    Plutusandme schreibt
    „Wer früher aufhören möchte oder früher in Rente gehen möchte muss auch berücksichtigen, das dies der Freundes und Bekanntenkreis nicht unbedingt kann, man ist unter Umständen also sehr allein , wenn mann früher aussteigen möchte“

    Warum solltest Du allein sein? Glaubst Du, dass sich Dein Freundeskreis verkleinern wird? Warum? Weil die Freunde neidisch auf Dich sind? Du hättest dafür mehr Zeit, um Dich ehrenamtlich zu engagieren. Klassische Beispiele sind Sportvereine. Da wird jeder Helfer gern gesehen und man lernt sehr viele Leute kennen. Ich sehe diese Gefahr nicht.

  10. Linda sagt:

    Ich suche auch schon ne ganze Zeit nach der richtigen Altersvorsorge, bin aber auch erst 22 und noch am studieren, aber früh anfangen soll ja immer wichtig sein! Nachdem ich mich dann durch paar Tests von Stiftung Warentest und co. gearbeitet habe bin ich dann bei so Seiten wie http://www.riesterxxxxx-xxxxx.de/ hängengeblieben und mich für die Riester Rente entschieden.

    Glaubt ihr das ist das richtige für mich?

    Vg, eure Linda.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Linda:
      Danke für den Versuch einen kostenlosen Backlink als Kommentar zu platzieren.
      Meint ihr die Riester Rente ist das Richtige für Linda?

  11. Ulrich sagt:

    Wenn man teure, unflexible Produkte für die Altersvorsorge nutzen will, dann trifft man mit Riester, Rürup und ähnlichen staatlich konstruierten Katastrophen auf jeden Fall dir richtige Entscheidung.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich: Ich habe meinen Rürup Vertrag nach ca. 6 Jahren erstmal beitragsfrei gestellt und statt Monat für Monat 150€ in den Rürup Vertrag zu zahlen, investiere ich das Geld lieber in Dividenden Aktien.

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