Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Deine Lebensjahrzehnte und der Weg zur Finanziellen Freiheit

Im nachfolgenden Artikel möchte  ich gerne die wichtigsten Lebensjahrzehnte Deines Lebens und den Weg zur Finanziellen Freiheit beschreiben.Deine Anlageprioriäten werden sich im laufe des Lebens immer wieder ändern. Gründung einer Familie – Kinder studieren – Autokauf.

Lebensjahrzehnt 20er – Berufsstart
Für die meisten von uns ist es in den 20ern der Einstieg ins Berufsleben und das Risiko bei der Geldanlage ist noch sehr groß. Trading mit Aktien, Optionsscheinen und Derivaten. Capital Gain – so viel wie möglich. Die Konsumausgaben steigen auch dramatisch an, da die erste Wohnung eingerichtet werden will. Weiterhin die erste Ehe und die ersten Kredite im Leben. In diesem Lebensabschnitt kann man noch nicht so viel Vermögen aufbauen.

Lebensjahrzehnt 30er – Wachstum im Beruf und Privaten
So langsam entwickelt sich die Karriere im Beruf – falls man sich für einen Karriereweg entschieden hat. Eine Karriere bedeutet auch einen überdurchschnittlichen Verdienst mit evtl. Freizeiteinbußen. In dieser Lebensphase sollte man den Grundstein für das kommende Vermögen legen. z.B. bietet sich die konservative Dividendenstrategie an.

Lebensjahrzehnt 40er – Umbruch im Leben
Durch das konsquente sparen wächst auch das Vermögen. Eine evtl. Immobilienkauf in den 30ern belastet noch den monatlichen Cashflow. Die Kinder werden älter und evtl. bricht die Ehe auseinander. Einige Menschen schlidern in eine Midlife Crisis. Ein Berufswechsel kann eine neue Perspektive im Beruf bieten. Eine neue Partnerin auch eine neue Persprektive im privaten.

Lebensjahrzehnt 50er – Mitten im Leben – beruflich und privat
Die Menschen, die in den 30ern den Karriereweg eingeschlagen haben sind im Alter von 50 bis 60 Jahren am Höhepunkt ihrer Karriere angekommen. Da Die Kinder aus dem Haus sind und die eigene Immobilie abbezahlt ist, steht jetzt viel mehr Geld zur Verfügung. Spätestens jetzt sollte man sich über evtl. Versorgungslücken bei der Rente gedanken machen – evtl. schon in den 40ern.

Lebensjahrzehnt 60er – Ruhestand
Nun beginnt die goldene Zeit des Lebens, für die jenigen die Gesund sind und sich ein Vermögen aufbauen konnten. Weiterhin gibt es passive Einnahmequellen, wie Mieteinnahmen, Zinsen & Dividenden.

Im welchen Lebensjahrzehnt befindest Du Dich und wie weit bist Du mit Deinen Geldanlagen gekommen?

18 Responses to “Deine Lebensjahrzehnte und der Weg zur Finanziellen Freiheit”

  1. Petra sagt:

    Ich bin im Lebensjahrzehnt 40er, das Haus ist nach sportlichen 6 Jahren fast abgezahlt und beruflich lief es nie besser als jetzt.
    Unsere Kinder sind noch lange nicht groß – da passt es sehr gut, dass wir unser Internetunternehmen von zuhause aus führen können.
    Die Vermögenswerte sind so weit wie möglich gestreut um Risiken zu minimieren: Immobilien, Aktien, Cash, Gold, Silber – die Verteilung entspricht der Gewichtung.

    Finanzielle Freiheit?
    Lässt man die Internetprojekte bei der Betrachtung weg, die man wegen des teilweise sehr geringen Aufwandes auch als Passiveinkommen betrachten könnte, fehlt noch einiges um wirklich ohne Arbeit leben zu können. Dabei spielen sicher auch unsere überdurchschnittlichen privaten Kosten eine Rolle.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Petra: An den überdurchschnittlichen privaten Kosten kann man ja arbeiten und diese minimieren. Bei den meisten Leuten die ich kennengelernt habe, steigen die steigenden monatlichen Einnahmen und parallel auch die Ausgaben zu den Mehreinnahmen. Die Kunst ist es, trotz steigender monatlichen Einnahmen, die Ausgaben weiter gering zu halten. Nur so kann man ein Vermögen aufbauen.

      • Petra sagt:

        Na ja, es ist ja nicht so, dass wir kein Vermögen aufbauen. Die höheren privaten Ausgaben sind ja durchaus überlegt und gewollt. Gewisse Annehmlichkeiten bieten eben auch Lebensqualität.
        Und dazu kommt: Ein nicht geringer Teil dieser Kosten fließt direkt an diverse Dienstleister (Putzfrau, Hundebetreuung, Gärtner, Kochhilfe etc.). Wenn man die Zeit, die dabei gespart wird in sein Kerngeschäft investiert, kann unter dem Strich nicht nur ein angenehmes Leben sondern sogar ein finanzieller Erfolg rauskommen. So funktioniert es jedenfalls bei uns.
        Wer zu klein denkt und Alles selbst macht um Geld zu sparen wird möglicherweise nie groß!

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Petra: Sicherlich kann man die Zeitersparniss wieder in das Unternehmen investieren. Mittlerweile unterstützen mich auch 2 Mitarbeiter bei meinen IT Projekten.

  2. Felix sagt:

    Wenn man der Berichterstattung in den Medien glauben darf, dann findet für viele der oben beschriebene Herbst des Lebens eben gerade nicht statt, weil sie in der Falle der Altersarmut stecken.
    Auf der anderen Seite gibt es tatsächlich viele Ruheständler, die sich auf den Kreuzfahrtschiffen dieser Welt tummeln.
    Wie immer ist das Leben vielfältiger (möglicherweise auch ungerechter) als es das obige Schema wiedergeben kann. Brüche und Schicksalsschläge wird es in fast jedem Lebenslauf geben und das kann schnell auf das eigene Vermögen im Alter durchschlagen.

  3. Geldpirat sagt:

    Der von dir als „goldene Zeit des Lebens“ genannte Lebensabschnitt sollte meiner Meinung nach viel eher eintreten. Diese „goldene Zeit“ sollte doch möglichst ein Dauerzustand sein. Je nachdem wie man diesen Zustand definiert, sollte es doch das angestrebte Ziel sein.

    Vielleicht ist diese Ansicht ja auch nur was für Optimisten, aber ich befinde mich in der goldenen Zeit. Ich werde mich man komplettes Leben in dieser Zeit befinden, ob ich nun arm oder reich sein werde.

    Man sollte immer das Beste aus der Zeit machen.

    Grüße

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Geldprirat: Ich glaube wenn ich arm wäre und müsste mir jeden Monat Gedanken machen, wie ich hier in Deutschland über die Runden komme, dann würde ich mich nicht reich fühlen! Sicherlich definiert das jeder anders.

      • Geldpirat sagt:

        Wie definierst du denn arm? Selbstverständlich ist es etwas anderes an der Armutsgrenze zu leben und sich jeden Tag Sorgen ums Überleben zu machen, als die von mir angeschnittene positive Lebenseinstellung.

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Geldpirat: Jeder definiert arm und reich sein auf seine eigene Weise. Das goldene Zeitalter ist für die meisten Leute nicht im Hier und Jetzt.

  4. Patrick sagt:

    Derzeit befinde ich mich mit meinen 20 Jahren am Anfang mit meiner Geldanlage. Derzeit bin ich dabei mir eine Strategie mit den richtigen Dividendenaktien zu entwickeln um am Anfang des Jahres 2014 mit einem Startkapital von 5000 € anzufangen. Allerdings habe ich noch nicht so viel Geld zur Verfügung (monatliche ca. 200 €) um wieder in Dividendenaktien zu investieren.
    Des Weiteren investiere ich 125 € monatlich in eine private Altersvorsorge um meine Rentenlücke zu schließen und bespare mein Tagesgeldkonto mit 220 € monatlich. Ich bin derzeit dabei meine Konsumausgaben zu senken um mehr Geld für Dividendenaktien zur Seite zu legen.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Patrick: Da bist Du aber mit Deiner monatlichen Sparrate schon gut dabei!

    • Felix sagt:

      Mir sind derzeit die Aktienkurse zu hoch, um zu investieren. Wenn ich auf meine Depotbestände schaue, bekomme ich Höhenangst. Vielleicht auch deswegen, weil bereits einige Crashs mitgemacht habe und es danach ein elendes Gefühl ist über Jahre hinweg nur rote Zahlen zu sehen. Deswegen denke ich z.Zt. eher über Teilverkäufe nach und werde nur defensive Werte im Depot belassen.

      • egghead sagt:

        Hallo Felix, das hätte ich fast jedes Jahr in den letzten 30 Jahren sagen können. Aus heutiger Sicht hat man die Aktien damals spottbillig bekommen. Rückblickend könnte man das Heulen bekommen. Selbst wenn jetzt Rückschläge kommen sollten, Aktienkurse werden auch längere Sicht immer mindestens die Inflation mitmachen. Das trifft auch auf die Dividenden zu, wenn das Unternehmen o.k. ist. (McDonalds, Coca Cola,…)

    • Arthur Dent sagt:

      @Patrick: Ich rate dir, deine 200,- mtl. in einen MSCI World-ETF zu sparen, bis sich genügend angesammelt hat, wieder in Einzelpositionen zu investieren. Dann würde ich überlegen nur noch 100,- mtl. auf das Tagesgeldkonto zu legen und die übrigen 120,- s,o.

      Du fängst auf jeden Fall 25 Jahre vor mir an, dir die richtigen Gedanken zu machen bzgl. Geldanlage. Das wird sich dann, wenn du mein Alter erreichst mit dem Faktor 4-8 auf dein Kapital auswirken. Du kannst kumulative Effekte ganz anders wirken lassen als ich.

      Viel Erfolg!!!

  5. egghead sagt:

    Die Tabelle stimmt heute nciht mehr, galt sicher bis in die 80-er Jahre.
    Wenn man auf alle angegebenen Jahre 5 draufaddier wirds passender.
    Es wird eben nicht mehr 25 geheiratet, sondenr erst mit 30 oder 35, wenn überhaupt. Die Kinder kommen auch nicht in den 20-ern, jedenfalls nicht in meinem Umfeld.
    Mit 50 am Karrierehöhepunkt ? Ich weiß nicht, alles über 50 wird von den Unternehmen nicht gefördert, eher gedultet.
    Karriee ist heute mir 30 oder 40 oft am Ende, Rückschläge durch Firmenumbrüche sind eher die Regel.
    Aber sonst passt es schon gut,
    „Kredite belasten noch“. Heute wird durch die Verteuerung der Immobilien in den Ballungsgebieten auch später gekauft.
    Das dürfte dann mit dem Abzahlen für so manchen bis zur Rente zutreffen.Jedenfalls wenn die Zinsen wieder steigen, was sie irgendwann tun werden….

    Ich finde mich bei den 40-ern wieder. 😉

  6. maverick sagt:

    Ich definiere „reich“ aus finanzieller Sicht mit im Monat mehr zu haben als man ausgibt. Dann fühle ich mich reich.

    Ein anderer Gedanke, der in dem Text oben m.M.n. zu kurz kommt, ist der Blick auf die Gesundheit.

    Ich für mich kann sagen, lieber im Kreise meiner Familie und Freunde gerade so klarkommen & dafür gesund sein als 1 Mio. in irgendwelchen Aktien zu haben und krank zu sein. Da nützt Dir alles Geld der Welt nicht.

    Aber jeder definiert sein Lebensglück eben anders.

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