Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
Werben im Blog
Datenschutzerklärung / Impressum

15.000 EUR Netto Dividenden Einnahmen Schwelle überschritten

Endlich ist es vollbracht. Mit den letzten Dividenden Gutschriften von letzter Woche wurde endlich die Schwelle von 15.000 EUR Netto an Dividenden Einnahmen überschritten. (siehe Dividenden Einnahmen).

Wie schon vor ein paar Monaten geschrieben, sollten nach 10 Jahren mindestens 120.000 EUR Netto an Dividenden Einnahmen durch mein Dividenden Depot generiert wurden sein.
————————————————————————————————————————–
Insgesamt Dividenden Einnahmen 2011: 2.006,96 EUR Netto
Insgesamt Dividenden Einnahmen 2012: 7.183,49 EUR Netto
Insgesamt Dividenden Einnahmen 2013: 5.951,54 EUR Netto
Insgesamt Dividenden Einnahmen Summe:  15.141,99 EUR Netto
————————————————————————————————————————–

53 Responses to “15.000 EUR Netto Dividenden Einnahmen Schwelle überschritten”

  1. egghead sagt:

    Gratulation !
    Wenn die 15.000€ reinvestiert sind, danngibtsd jetzt noch einen schönen „Zinseszins“-Effekt.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @egghead: Die 15.000€ sind bereits reinvestiert. Ich freue mich schon, wenn ich endlich 1.000€ netto p.m. an Dividendeneinnahmen erhalte.

  2. Ulrich sagt:

    Jetzt im Oktober werde ich die 1.000-Euro-Marke bei den Dividenden-Nettoeinnahmen knacken. Ein echter Meilenstein.

    Bleibt zu hoffen, dass die Regierung (vermutlich ja eine große Koalition) keinen Ärger bei der Steuer macht …

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich: Das hoffe ich auch. Zur Not muss man irgendwann auswandern 😉

    • egghead sagt:

      Ulrich wie jetzt, du überholst uns ? 😮
      Super ! 🙂

      Aber als Zugeständnis könnten aus den 25% 30% werden, wer weiß.
      Auch wenn die CDU gesat hat „es gibt keine Steuererhöhungen“ könnte man das wieder irgendwie so hindrehen, selbst wenn der Mittelstand getroffen wird ( wie immer).

  3. Leo sagt:

    Hi Webmaster,
    sehr schöne Seite mit schönen Titeln!
    Dein Depot is schon ziemlich US-lastig.
    Warum nimmst du nicht Wert wie „Commonwealth Bank of Australia“ auf? Hohe Dividendenrenditte (>5%), dazu hohe Dividendenerhöhung. Nach meiner Recherche >10% p.a. die letzten 20 Jahre durchschnittlich.

    Wäre doch gute Alternative, plus tolle Dividendeaktie, um nicht nur vom US Dollar abhängig zu sein.

  4. Hi Markos,
    Sehr schön, gratuliere Dir zu Deinem bisherigen Erfolg.
    Bei mir sind es bisher immerhin auch schon etwas über 3500,00 Euro gesamt Netto Dividenden Einnahmen. Wird sich hoffentlich in naher Zukunft deutlich erhöhen 🙂

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ralf: Das ist doch auch schon ein guter Wert! Einfach drann bleiben und es wird sich von Jahr zu Jahr vermehren. Du hast den Vorteil in Singapur noch, dass Deine Dividendeneinnahmen steuerfrei sind, oder?

  5. egghead sagt:

    Australische Banken o.k., aber insgesamt nicht zu viele Finanzwerte, ich habe die Westpac Banking, eine weitere Australische Aktie soll irgendwann dazukommen (aber keine Bank).
    Vorschläge ?

  6. Gratulation Markos! Das sieht doch gut aus.
    Ich hatte eben nachgeschaut und festgestellt, dass bei mir die 20.000 Euro Grenze im September 2013 überschritten wurde.

    Jetzt gilt es aber den Meilenstein von 1.000 Euro pro Monat (netto) zu überwinden, ich fürchte nächstes Jahr wird es bei mir noch nicht ganz klappen.

    Wie schon angesprochen wird die Besteuerung wahrscheinlich noch etwas nach oben gehen, vielleicht auf Werte um 30%. Aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, weiter auf diese Art und Weise passives Einkommen zu generieren.

    VG
    Lars

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Lars: Auf jedenfall nicht abschrecken lassen und weiter das Passive Einkommen ausbauen. Es wird auch für mich immer schwieriger durch Dividenden Growth Aktien jetzt nächstes Jahr schon die 1.000 EUR Netto p.m. an Dividenden Einnahmen zu erreichen – auf Sicht von 5 Jahren werden sich die Dividenden Einnahmen jedoch weit über 1.000 EUR Netto p.m. entwickeln !

      • Felix sagt:

        Hallo Markos,
        in dem Moment, wo auch bei dir wieder die Steuer greift, fällt dein Netto-Ertrag natürlich eben mal um 30% zurück.
        Alleine, um diesen Rückgang wieder zu egalisieren wirst du einige Jahre brauchen. Daran sieht man, wie sehr die Steuer den Weg zur finanziellen Freiheit verlängert.
        Aber was soll’s!

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Felix: ?? Meine Netto Dividenden Einnahmen p.m. sind schon abzgl. 25% Abgeltungssteuer… Wenn die Abgeltungssteuer auf 30% angehoben wird, dann investiere ich weiter in Dividenden Aktien und werde meine Ziele trotzdem erreichen.

  7. Sams sagt:

    Na da kann man dich nur beglückwünschen und sagen weiter so.

  8. fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    weiter so, das liest sich gut !
    Wünsch Dir guten Erfolg und natürlich regelmäßige Steigerungen!
    Viele Grüße
    Raymund

  9. Ulrich sagt:

    @egghead: Mit den 8% Ausschüttung aus meinem aktiven Fonds klappt das recht gut.

    Die nächste Ausschüttung müsste diese Woche auf dem Konto landen. Ich fürchte nur, dass erst kurz danach die Einigung über den US-Haushalt kommt und der Dollar einen Sprung nach oben hinlegt. Blödes Timing … kostet mich einige Hunderter. Naja, Hauptsache, die einigen sich überhaupt. Und auf die Dauer läuft es währungstechnisch hoffentlich auch immer mal zu meinen Gunsten. Oder ich wechsle irgendwann doch auf die Fonds-Variante mit Euro-Aktien. Dann kann der Dollar machen, was er will. Und die bekloppte Tea Party auch …

    Wie auch immer: 1.000 Euro im Monat – das ist wirklich ein gutes Gefühl. Mein Geld hat sozusagen einen Halbtagsjob angenommen. 😉

  10. Kostwaswollski sagt:

    Hallo Dividenden-Strategen,
    ich hätte da einen Tip, was die Steuer anbelangt: „Einfach“ eine GmbH (oder eine UG) gründen und das ganze Anlagegeschäft als Firma betreiben. Es MUSS aber eine Kapitalgesellschaft sein (GmbH, UG oder AG).

    Hier steht , wie’s geht:
    http://www.artax-expert.de/deutschland/internationales-steuerrecht-f%C3%BCr-unternehmen/steuersparmodell-sparschwein-gmbh.html

    Leider fehlt auf der aktuellen Seite ein Stück Text zwischen Absatz 1 und Absatz 2 (der früher mal da war), deshalb ist’s auf Anhieb nicht so recht verständlich… Der fehlende Text müsste in etwa so lauten: „Privatpersonen versteuern Einkünfte aus Dividenden oder Kursgewinnen im Zeitpunkt des Zuflusses mit der pauschalen Abgeltungssteuer oder mit dem persönlichen Steuersatz (falls der niedriger ist).“

    Vorteile:
    1) Dividenden und Kursgewinne sind – zunächst – steuerfrei bis zur Entnahme aus der Firma (aber das will man ja eh nicht…). Nur in Ausnahmefällen zahlt man eine minimale Steuer.
    2) Den Zeitpunkt der Entnahme (wenn überhaupt) steuert man natürlich möglichst geschickt, z.B. ein Jahr, in dem man sonst wenig Einkünfte hat oder erst im Ruhestand…
    3) Eine „Firma“ kann unter gewissen einfach einzuhaltenden Spielregeln völlig steuerfrei vererbt werden, Privatvermögen aber nicht…. Dass die Firma nur aus einem Depot besteht, stört dabei nicht weiter.

    Nachteile:
    1) Gründungskosten; im Fall einer UG aber nicht wirklich dramatisch
    2) Eine Firma muss jährlich einen Abschluss machen (Kosten…)
    3) Offenbar kommt man auch um die Mitgliedschaft in der IHK nicht herum (Beitrag € 180 p.a.).

    Das Ganze lohnt sich also erst ab einer gewissen Größenordnung. Ich habe das in diesem Jahr so gestartet. Mal sehen, wie sich das entwickelt…

    Macht das sonst noch wer von Euch?

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Kostwaswollski: Mir ist das Modell bekannt, jedoch habe ich mich dagegen entschieden. Beim IT-Projektgeschäft ist es nun mal auch so, dass man evt. 2-3 Monate pro Jahr kein Projekt hat und dann muss man die Dividendeneinnahmen verkonsumieren, um die monatlichen Ausgaben zu decken.

  11. Ulrich sagt:

    @Finanzielle Freiheit: ich hab mich mal an meinem Gehalt orientiert und es halbiert. Ein Halbtagsjob kann natürlich auch viel weniger (aber auch viel mehr) bringen. Kommt immer auf die Branche und den konkreten Job an.

    @Kostwaswollski: interessante Überlegung. Leider viel Aufwand und dafür dann doch nicht „steuerfrei genug“.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich: Würdest Du gerne halbtags arbeiten wollen? Du hast ja bereits die 1.000 EUR Netto Dividenden Einnahmen.

    • Kostwaswollski sagt:

      @Finanzielle Freiheit: Klar, wenn man die Erträge „verfrühstücken“ möchte bzw. muss, dann ist das natürlich keine schlaue Lösung.

      @Ulrich: Auch klar, wie gesagt, das Ganze rechnet sich erst ab einer gewissen Größenordnung; vielleicht ab so etwa € 200.000 bei 6% Rendite. Das wären dann € 12.000 Dividende (mögliche Kursgewinne mal außen vor), d.h. rund € 3.000 Abg.Steuer. Die Steuer ist ja auch bei der GmbH-Lösung nicht geschenkt, sondern nur auf unbestimmte Zeit gestundet. ABER: Der Privatanleger arbeitet jetzt mit € 9.000 weiter, die GmbH mit € 12.000… Und das jedes Jahr auf’s Neue. Jedenfalls solange unsere stets weitsichtigen PolitikerInnen das Recht nicht ändern ;?)

  12. Ulrich sagt:

    @Finanzielle Freiheit: nein, „verfrühstücken“ ist erst mal nicht geplant. Sonst ist die finanzielle Freiheit ja dauerhaft unerreichbar.

    Ziel sind ca. 3.000 Euro netto pro Monat bis 2023. Dann bin ich um die 50 und könnte mir (aus heutiger Sicht) vorstellen, „Privatier“ zu werden. Ob das alles so klappt, hängt natürlich von vielen Faktoren ab (läuft es bei Job/Gehalt bis dahin so weiter wie bisher; wie entwickeln sich die Kapitalsteuern etc.).

    Aber als Ziel kann man es ja mal anstreben. 😉

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich: Das ist doch ein tolles Ziel. Mit 3.000 EUR Netto und einigen Dividenden Growth Werten im Depot kann man doch locker Privatier werden.

    • egghead sagt:

      Ulrich, hast Du denn schon einen Hütte in der Du mietfrei wohnen kannst oder musst Du von den 3000€ dann Meite zahlen ?
      Wenn ich meine Hütte nehme und die fiktive Miete auf mein passives Einkommen draufschlage dann bin ich mit bald 50 schon über den 3000€ Netto (Depot + anderes passives Einkomemn aus geschlossenen Fonds)
      Durch „Hüttenkauf“ hat es mich mehrfach bzgl. Depot zurückgeworden, teilweise auf 0. Im Nachhinein war es aber die richtige Entscheidung, weil Hütten in unserer Gegend auf absehbare Zeit (die Stadt hat 1000 Einwohner pro Monat netto mehr, da geht auf 20 Jahre nichts mehr) unerschwinglich bleiben.
      Aktien sind in der Höhe von der Einwohnerdichte unabhängig LOL

  13. Ulrich sagt:

    @egghead: Miete. Und das wird wohl auch so bleiben. Durch die Mietwohnung bleibe ich flexibel, wo ich wohnen will, welche Miethöhe ich akzeptiere etc. Und es sind keine unerwarteten Zahlungen für Reparaturen usw. zu befürchten.

    Würde ich mir heute was kaufen (bei uns kosten 3 Zimmer Neubau in der Stadt gerne mal 300.000 Euro), muss ich bei den Ersparnissen wieder bei 0 anfangen. Und damit ist das Ziel der finanziellen Freiheit unerreichbar bzw. erst im Rentenalter in Sicht.

    Von den 3.000 Euro werden dann also Miete, Krankenkasse etc. abgehen. Könnte in 10 Jahren durch Inflation usw. schon wieder zu wenig Geld sein … 🙁

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich:Bisher plane ich so auch wie Du. Kein eigenes Haus. Die Inflation kann man durch einige Dividenden Growth Aktien im Dividenden Depot ausgleichen.

    • egghead sagt:

      Hallo Ulrich, ja ist ein Modell.
      Ich setze darauf, dass meine Hütte mitten im Stadtgebiet die Inflation auch mitmacht.
      Reparaturen werden bei Miete letztlich auch auf den Mieter komplett umgelegt. Nicht in Form von Betriebskosten, sondern über die Miete. Am Ende muss für den Vermieter immer ein Plus auch rauskommen, sonst macht er etwas falsch.
      Ich war es irgendwann Leid die Wohnungen anderer abzubezahlen. Und spätestens beim 2.Kind ist man mit dem Flächenbedarf und folglich Miete so hoch, dass man die Miete anstatt dem Vermieter auch gut der Bank geben kann – und dann zahlt man sich die Hütte selber ab. Geiler gehts nicht.

  14. GK sagt:

    Hi Strategen,
    Kritische Frage:
    Vorweg: Ich finde die Seite und die Strategie toll.

    Meine kritische Anmerkung: Die wenigsten aktiven Investoren (außer man heisst Warren Buffet) schaffen es den Markt zu schlagen. Der S&P 500 hat seit September 2011 ca. 50 % an Wert zugelegt. Jetzt ist es natürlich toll, wenn man 6 % Dividenenrenidte hat, jedoch keine wirklich Depotperformance schafft.
    Wäre es nicht sinnvoller 2 % Div. Rendite zu haben und dafür die volle, passive Marktperformance? Ohne exakt nachzurechnen, wärst du wahrscheinlich mit einem passiven Indexinvestment seit September 2011 rein performancetechnisch besser gefahren oder?

    Freue mich auf Eure Meinungen.
    GK

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @GK: Mag sein mit dem passiven Indexinvestment, jedoch bedenke das ich viele Aktien in meinem Depot habe die jedes Jahr ihre Dividendenzahlungen anheben und langfristig kommt noch der Zinseszins Effekt dazu. Für mich ist dieses Dividenden Depot die beste Strategie. Natürlich trade ich auch auf einen Unterdepot 1-2 Werte und Währungen. Das Basisinvestment ist jedoch mein Dividenden Depot.

  15. Marci sagt:

    Hallo, ich habe da eine ganz andere Frage. Der Kaufpreis des Depots liegt bei 150.5 T€ und der aktuelle Wert 153.2 T€. Sind im aktuellen Wert alle gezahlten Dividenden, welche reinvestiert wurden, mit berücksichtigt? Das ergibt für die gesamte Laufzeit des Depots „nur“ eine Rendite von 1.8 %, auf die Jahre gerechnet noch deutlich weniger! Oder habe ich da etwas falsch gelesen??

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Mari: Kann man so nicht rechnen. Da das Dividenden Depot mit weit unter 80.000 EUR gestartet ist. Trotzdem bekomme ich mindestens ca. 6% Netto p.a. an Dividenden Einnahmen. Kurszuwächse sind langfristig nice to have!

      • marci sagt:

        Dann rechnen Sie die geflossenen und reinvestierten Dividenden also als frisches Kapital. Ich hätte Sie zum Ertrag bzw. Depotsteigerung dazugeschlagen, sodass als Kaufpreis wirklich nur das aufs Depot eingezahlte Geld verrechnet wird. Demnach ergibt sich wahrscheinlich ein viel höherer Ertrag in %/Jahr.

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @mari: Wie auch immer. Ich fahre ohne großen Aufwand eine gute jährliche Netto Rendite ein und bin damit persönlich zu frieden. Ich sehe mich mit der Dividendenstrategie auf Sicht von 10 Jahren auf einen sehr guten Weg ein nachhaltig hohes Vermögen aufzubauen und einen positiven monatlichen hohen Cash Flow zu haben.

    • egghead sagt:

      Wo das Kapital für den jeweiligen Zukauf herkommt spielt keine Rolle. Die Dividenden sind mindestens über das Verrechnungskonto des Depots gelaufen also echte Einlage.
      Wenn der USD wieder mehr wert ist gehts auch wieder zweistellig ohne dass sich irgendeine Aktie bewegt.
      Ich habe für mich schon lange festgestellt, dass ich in erster Linie ein Währungsdepot mit Dividenden habe, nur Aktien wie BP, Fielman , Westpac Banking (Asutralien)etc., die ich halte mildern den Effekt ein bisschen.

  16. GK sagt:

    d.h. aus deinen 80.000 Euro wurden über 150.000 Euro inkl. Dividenden und Kurszuwächse?

    Das ist dann allerdings eine nette Performance 🙂

  17. Value Mario sagt:

    Eine kleine Ergänzung noch zur Sparschwein GmbH. Bei Streubesitzdividenden, d.h. von Dividenden von Unternehmen an denen man weniger als 10% hält, ist es leider mit der weitgehenden Steuerbefreiung schon wieder vorbei.

    Ist z.B. hier erläutert: http://www.roedl.de/themen/Mandantenbrief/2013-04/Besteuerung-von-Streubesitzdividenden-beschlossen

    Damit macht die GmbH als Sparschwein in meinen Augen nicht mehr so viel Sinn. Bei Dividenden ist die Besteuerung final deutlich höher und wenn man auf Kursgewinne aus ist und zu häufig sein Portfolio dreht, nennt es das Finanzamt gewerblicher Wertpapierhandel und dann ist alles steuerpflichtig.

    Ich habe aus anderen Gründen eine GmbH und ich wollte sie eigentlich nebenbei auch als Sparschwein nutzen. Da die ursprünglichen Gründe entfallen, die Kosten durchaus erheblich und der Nutzen nun eingeschränkt ist, überlege ich meine wieder zu liquidieren.

  18. Jordan sagt:

    Hallo zusammen,

    wollte mal eure Meinung zu meiner Strategie hören:

    Derzeit angelegtes Kapital: 71.300 Euro
    Angelegt in: Tagesgeld, Festgeld, Sparbrief und Sparbuch
    aktueller Zinsertrag pro Jahr: 2274 Euro

    Vorteil: Durch einen kleinen Trick zahle ich keine Steuern auf den Zinsertrag, er steht mir also komplett zur Verfügung.

    Problem: Dadurch das ich noch relativ jung bin (24) wollte ich mich noch nicht auf etwas längerfristiges wie Dividenden festlegen, da ich evtl. ein Haus bauen will und dann das Geld brauche. Geht sogesehen meine Strategie in Ordnung?

    • egghead sagt:

      Wenn Du planst eine eigengenutzte Immobilie zu kaufen, dann ist das richtig. So viel Eigenkapital wie möglich und meist braucht man dann doch mehr als man dachte, wegen Kaufnebenkosten, Inneneinrichtung/Renovierung etc.

      Der Kauf von Aktien setzt einen Horizont von 5 oder besser 10 Jahren voraus, in der Zeit kanns hoch und runter gehen. Derzeit sind die Kurse eher „hoch“, die Gefahr, dass es zwischenzeitlich mal runter geht steigt.

      Also überelgen, wann Du wo kaufen willst. wenn erst in 10 Jahren, dann kannst Du auch mit einem Teil in Aktien gehen.

    • Thomas sagt:

      Meiner Meinung nach ist die Immobilie als Kapitalanlage die schlechteste Anlage der Welt.

      Einem Vorteil zu sehen, wenn man ein Haus baut , um dann irgendwann mal die Miete zu sparen ist der allgemeine Irrglaube der Deutschen.

      Du mußt eine Immobilie als Luxus sehen, dh entweder du zahlst cash , oder machst auf Dauer als Kapitalanlage einen Verlust, egal ob Neubau , oder altes Haus kaufen und renovieren.

      Das Problem beim Hausbau/Kauf sind die laufenden Werterhaltungskosten, die Dir sogut wie Niemand mit einrechnet.

      Ich gehe vom OttoNormal Bürger aus, der sein Haus mit mindestens 10 % – 20 % Eigenkapital und sagen wir mal nach 20 Jahren abbezahlt hat. Sprich Schuldenfrei …

      Nach 20 Jahren besitzt du dann eine “ alte Immobilie „, bei der rein finanzielle der Vorteil darin liegt das du keine Miete mehr zahlst. Allerdings sind sämtliche Geräte ( Heizung / Solaranlage / Elektroinstallation / ) 20 Jahre alt und nicht mehr auf dem Stand der Technik.
      Es muß hier was erneuert werden, dort was ausgetauscht werden. Diese laufenden Kosten rechnet sogut wie kaum ein Hauseigentümer sich hoch.

      Ich lebe glücklich als Mieter. Für alle Reperaturen in meiner Wohnung , ist mein Vermieter verantwortlich.

      Passt mir irgendwann die Wohnung mal nicht, dann zieh ich um …
      Unabhänig eben …

      Davon ab, mit dem Kapital , welches du mit 24 bereits besitzt , kannst du doch auch locker das Geld in Aktien anlegen, dir eine Wohnung mit “ hohen Luxus “ und entspannt leben …

      Wenn du es intelligent angehst beim Kapitalaufbau hast du in 10-15 Jahren soviel an Cash eingesammelt , das du ein Haus von jetzt auf gleich cash zahlen kannst.

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @Thomas: Zu Deinem letzten Satz: Man kann auch zum Beispiel von einem Dividenden Depot locker die monatliche Warmmiete irgendwann zahlen. Bei mir sind es 500€ Kalt zzgl. 100€ NK = 600€ Warm. Meine Netto Dividenden Einnahmen gehen so langsam in die Richtung von ca. 650€ Netto p.m. – D.h. meine monatliche Miete zahlt bereits mein Dividenden Depot und so kann man es Stück für Stück weiter ausbauen und weitere monatliche Ausgaben mit den Dividenden Einnahmen decken. Fühle mich als Mieter auch wohl. Es ist wirklich praktisch und man ist unabhängig. Du hast schön Recht. Die wenigsten Deutschen rechnen die Instandhaltungskosten nach 20 bis 25 Jahren mit ein. Da kommen dann aber die dicken Zahlungen. Wasser an den Wänden im Keller. Das zu beseitigen kostet dann mal schnell 5.000€ bis 10.000€. Wenn man diese nicht auf der hohen Kante hat, muss man wieder ein Kredit aufnehmen.

        • Thomas sagt:

          Wenn ich an meine Eltern denke, dann sage ich alles richtig gemacht und zwar als Mieter.

          Als meine Mutter damals nach dem Tod ihrer Mutter relativ viel Geld geerbt hatte standen meine Eltern vor der Wahl. Haus kaufen, oder weiterhin Mieter bleiben.
          Sie entschieden sich dann dazu eine Haushälfte zu mieten, für umgerechnet 1300 € warm. Mag sich für viele bekloppt anhören.
          Der Vorteil lag darin :
          – keinen zusätzlich Kredit aufzunehmen für das Haus
          – das Geld des Erbes wurde angelegt, zu damals noch attraktiven Sparzinsen über 7 %
          – der Mieter kam für Reparaturen auf
          – wir konnten uns einen tollen Familienurlaub leisten pro Jahr
          – und vorallem meine Eltern wusste, das wenn wir als Kinder irgendwann ausziehen würden und sie es irgendwann nicht mehr schaffen sich um alles zu kümmern ziehen sie aus.

          Das Ende vom Lied ist, meine Eltern wohnen jetzt in einer kleinen günstigen Wohnung mit großem Südbalkon, fahren 4 x im Jahr in den Urlaub und lassen es sich in ihrer Rente gut gehen. Ein Großteil des Kapitals liegt mittlerweile in Aktien, welche durch Dividenden ca 2 Urlaube von ihnen finanzieren.

          • Finanzielle Freiheit sagt:

            @Thomas: Danke für Deinen Kommentar und schön zu lesen, dass man auch Mieter ein tolles Leben haben kann und mit einem kleinen Vermögen sich auch im hohen Rentenalter einige Urlaube leisten kann. Wenn man es schafft über die Jahre und Jahrzehnte ein Vermögen aufzubauen, dass mehr als die Miete deckt und sich automatisch um 5 bis 10% in den Auszahlungen steigert (z.B. Dividenden Growth Werte), dann kann man auch in einer Mietwohnung glücklich sein. Es ist ja wirklich so, dass man meistens nur ein Haus bzw. Doppelhaushälfte benötigt, wenn man eine Familie gründet und wenn alle Kinder aus dem Haus sind, dann kann man sich auch verkleinern und Deine Eltern hatten es da sehr einfach, weil sie nicht erst das Haus mühselig verkaufen mussten. Prima.

  19. Geldpirat sagt:

    Wow. Das ist wirklich gut! Weiter so.

  20. Ulrich sagt:

    @egghead: warum gehst du davon aus, dass er Dollar wieder im Wert steigt? Die USA tun im Moment so ziemlich alles, um ihre Währung nachhaltig zu ramponieren. Billiges Geld ohne Ende, Haushaltsstreit ohne Ende …

    Kann sein, dass der Dollar wieder deutlich steigt. Kann aber auch sein, dass er weiter fällt. Insgesamt passt eine solche Währungsspekulation eigentlich nicht in mein Konzept von relativ zuverlässigen Dividendenausschüttungen. Was ist, wenn der Dollar in ein paar Jahren nur noch halb so viel wert ist? Ich hab leider keine Glaskugel. Da eine solche Entwicklung gar nicht so unrealistisch ist, erwäge ich einen Wechsel in den Euro-Raum.

    Da ich Fonds-Investor bin, ist für mich ein Wechsel zu entsprechenden Alternativen ohne Kosten möglich. Im Dollar-Raum war ich halt deutlich breiter aufgestellt, aber ich will gerne meine Ruhe im Währungsbereich haben.

  21. Felix sagt:

    Ja glaubt ihr denn wirklich, dass der Vermieter die Reparaturen an den Mietwohnungen aus seiner Privatschatulle zahlt. Die sind natürlich auf die Miete umgelegt.
    Die Frage ist doch, ob ich 30 Jahre lang Miete zahle, die mir am Ende keinerlei bleibenden Wert bringt oder ob ich 30 Jahre lang Zins und Tilgung zahle und dann Hausbesitzer bin.
    Für mich ist offensichtlich, wer am Ende besser dasteht. Meist ist das ja dann der Zeitpunkt, wo man in Rente geht, und da ist es wunderbar, wenn eine größere monatliche Belastung plötzlich wegfällt.

    • KF sagt:

      Also Eigenheimrendite liegt aktuell bei uns in einer mittelgroßen Stadt bei ca. 3%. Ich sehe da keinen Vorteil von Immobilien, wenn ich mein Geld zu 5-6% in Aktien anlege, kommt nach 20 Jahren ein sehr viel grösseres Vermögen bei raus. Vor allem hat man nicht das Problem, das man das Haus nicht los wird (weil jetzt alt und evtl. da wo niemand mehr wohnen will). Und Wertverlust kann beim Haus genauso auftreten wie bei Aktien, bei Aktien kann man das Problem noch weg-diversifizieren, beim Haus hat man ein Klumpenrisiko. Und wenn mir mein Nachbar nicht passt, oder ein Neuer einzieht, ich den Job verliere, oder oder oder … dann such ich mir halt eine neue Wohnung. 🙂

  22. Hi,
    @Felix: Im Prinzip hast Du ja Recht, aber weisst du heute schon so genau wo Du in 30 Jahren (oder früher) leben wirst oder leben willst? Bei mir z.B. wäre das voll in die Hosen gegangen. Ich hätte mit Sicherheit noch mehr Geld verloren. Geschieden und weg aus Deutschland. Da ist man mit einer Mietwohnung auf jeden Fall flexibler.
    schöne Grüsse, Ralf

Leave a Reply

Wir benutzen Cookies, um so das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Ich habe verstanden ✖