Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Die Rentenlüge

Gerade ein kurzes Video von Georg Schramm ( Neues aus der Anstalt) zum Thema „Die Rentenlüge“ entdeckt.

01:55 „Bei 2.000 EUR Brutto eine hochorginelle Idee für die Rente zu sparen“.
02:07 „Das Geld soll nicht Ihnen helfen was Sie auf die Seite legen, sondern denen helfen, den Sie es geben – unseren Banken und Versicherungen“.

4 Responses to “Die Rentenlüge”

  1. Turing sagt:

    Es ist aber auch nicht originell, 20 % in die Rentenkasse des Bruttogehaltes in die Rentenkasse zu pumpen. Obwohl ich Schramms Kritik für richtig halte, halte ich seinen Lösungsvorschlag für falsch. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass alle Einkommensarten herangezogen werden und dass die Höchstleistung begrenzt wird. Warum macht man dann nicht gleich eine steuerfinanzierte Rente? Oder soll man seine Dividendeneinnahmen gegenüber gleich zwei Behörden erklären? Eine Behörde wäre überflüssig und was überflüssig ist, gehört dann abgeschafft. Geschieht dies nicht, dann mache ich mal Krawall wie Dombrowski, wegen Steuerverschwendung.

  2. Matze sagt:

    Tja, da hat er wohl recht! Da sich aber unser System nicht ändern wird, muss man sich selber darum kümmern. Da unser Lohnniveau aber seit Jahren am fallen ist (im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten) wird es immer schwere privat Vorzusorgen.

  3. David sagt:

    Ich persönlich wäre ja dafür, wenn jeder von Anfang an seines Lebens für sich selber einzahlen müsste/könnte auf sein eigenes privates Vorsorgekonto. Man könnte sich entscheiden wieviel,wie man sein Geld anlegt, wo und wie lange und würde wenns dann in Richtung Ruhestand geht auch genau über das Geld verfügen, welches man eingezahlt hat. Auf jeden Fall nicht weniger, wahrscheinlich sogar noch mehr, viel mehr durch Zinsen,Dividenden usw. Man wäre für sich selbst verantwortlich, ein Fremdwort in DE.
    Bis zum 18. Lebensjahr könnte es ja gesetzlich vorgegeben sein dass, da man ja heutzutage meist selber noch kein Geld verdient, die Eltern monatlich von anfang an der geburt bis zum 18.Lebensjahr eine bestimmte Summe irgendwo einzahlen. Und ab dann wäre man auf sich selbst gestellt.
    Gruß

  4. ruwis sagt:

    Hallo,

    die Rente ist sicher ! Erinnern Sie sich noch an dieses Aussage ?
    Mittlerweile sollte jedem Bundesbürger klar sein, dass dies leider nicht der Fall ist.

    Wie sehen denn die Fakten zur Rente aus ? 2040 wird es aufgrund der nachteiligen demographischen Entwicklung wahrscheinlich so sein, dass zwei berufstätige Menschen einen Rentner durch die Umlage finanzieren. Aufgrund der stetig steigenden Lebenserwartung wird sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in den nächsten 20 bis 30 Jahren verdreifachen. Bereits heute – und das wissen erstaunlicher Weise nicht viele Menschen – reicht die laufende Umlage nicht aus, um die Renten auszubezahlen, wodurch der Bund die gesetzliche Rentenversicherung mit 80 Mrd. € aus dem Steuertopf jährlich unterstützen muss.

    Das Problem wurde politische längst erkannt, jedoch wurde aus Sicht der jüngeren Generation nur unzureichend darauf reagiert. Was ist geschehen ? Das durchschnittliche Rentenniveau wurde von ca. 2/3 des letzten Bruttogehalts auf unter 50 % gesenkt und es wird bis 2040 voraussichtlich auf unter 40 % sinken. Die Rente mit 67 ist jedem ein Begriff. Private Vorsorge durch eine Betriebsrente oder der berüchtigten Rürup-Rente und deren steuerliche Absetzbarkeit wurden eingeführt.

    Nun sollten sich alle Jüngeren ehrlich die Frage beantworten, ob dies reicht. Bei den meisten wird die Antwort darauf vermutlich nein lauten. Die Vorstellung, im Alter noch arbeiten gehen zu müssen oder von einer Minirente sein Lebensabend zu fristen ist vermutlich jedem ein Graus. Was kann man also tun ?

    Oft kann man lesen, dass vor der privaten Altersvorsorge die Absicherung der Elementarrisiken erfolgen sollte, sprich die Absicherung der eigenen Arbeitskraft und eine Haftpflichtversicherung. Ganz gleich wie man dazu steht, sind die Argumente die dafür sprechen nicht von der Hand zu weisen. Bei der eigenen privaten Altersvorsoge muss sich jeder einige Grundsatzfragen beantworten: Bis wann will ich arbeiten ? Wie hoch soll die Zusatzrente sein ? Werde ich einen Vertrag, den ich 20 oder 30 Jahre lang bespare, nicht vorzeitig kündigen ? Wie sieht es später mit der steurlichen Behandlung meiner Zusatzrente aus ? Wird sie überall hin auf der Erde ausbezahlt ? Gibt es sonstige Haken uns Ösen, die ich bislang noch gar nicht bedacht habe, z.B. die Rückzahlung von Zulagen bei staatlichen geförderten privaten Rentenprodukten ?

    Je nach dem wie die Antworten des Einzelnen auf diese Fragen ausfallen, wird man sich entscheiden. Im Grunde geht es jedoch um eine Entscheidung viel grundsätzlicher Art: Möchte man die private Altersvorsoge in die Hand einer Versicherung oder Bank legen oder nimmt man sein Geld lieber in die eigene Hand ?

    Um sich für das Letztere zu entscheiden braucht man viel Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, bei jedem Investmenst das Richtige zu tun. Einige werden sich vielleicht unsicher sein und ein Teil oder gar die gesamte zur Verfügung stehende Sparsumme einer Versicherung oder Bank anvertrauen. Ganz gleich wie man sich entscheidet, jedem sollte mittlerweile klar sein, dass man von der gesetzlichen Rente allein nicht wird in Würde seinen Lebensabend fristen können – es sei dem man ist Topverdiener. Private Vorsorge tut dringend not.

    Eine über 30 Jahre angelegte Dividendenstrategie mit Aktien ist sicher kein schlechter Plan, sofern man weiß was man tut.

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