Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Die Aktie – Eine unbeliebte Kapitalanlage

Die Deutschen haben ein großes Problem mit dem Investieren in Aktien. Seit Jahrzehnten verlieren Kleinsparer Geld an den Börsen, weil sie meistens im falschen Zeitpunkt an der Börse Aktien gekauft haben.

Wenn ich im Bekanntenkreis über Aktien spreche, dann erhalte ich als Feedback meistens „Ein Aktieninvestment ist nur was für Spekulanten“. Seit dem Platzen des Neuen Marktes zur Jahrtausendwende und seit dem Telekom Aktien Desaster, mögen die Deutschen die Aktie als Finanz Investment nicht mehr.

Die Vorteile eines Aktieninvestments sind jedoch ganz klar:

  • Liquide handelbar
  • Der Staat hat keinen direkten Zugriff auf Sachwerte wie Aktien
  • Schutz vor Inflation
  • Viele Aktien mit hoher Dividendenausschüttung

Das Investment in Aktien ist aktuell die einzige Möglichkeit um die Inflation auszugleichen. Weiterhin können Vermögenszuwächse erzielt werden!

11 Responses to “Die Aktie – Eine unbeliebte Kapitalanlage”

  1. egghead sagt:

    Das fängt gerade erst an wie damals mit den Immos :
    „Immos sind langweilig“ und hier heißt es „Aktien sind rikant“.
    Jetzt heißt es „Immos und Aktien sind rikant“.
    Wer so einen Blödsinn schreibt der kann auch vor den Bus laufen, das Leben ist nämlich auch ganz schön gefährlich, es endet meistens mit dem Tod.

    Die Unterschicht versteht es nicht und bei der Mittelschicht vermute ich wohl auch nur ein geringer Teil – leider.
    „Über Geld redet man nicht“. Und ich fürchte so manch einer auch „Über Geld denkt man nicht (nach)“.

    [Böse an]Vermutlich versteht es nur die obere Mittellschicht und Oberschicht, nämlich da wo Kapitalerhalt wichtig ist und wo man den Grips hat jenseits des kapitalvernichtenenden Sparbuchs über die eigenen finanzielle Zukunft nachzudenken, sowie natürlich in allen Schichten wenn das Interesse und der Gripps vorhanden ist.[Böse aus]

  2. Fritz sagt:

    „Der Staat hat keinen direkten Zugriff auf Sachwerte wie Aktien“? Ich denke, im Fall der Fälle verschafft sich der Staat freilich Zugriff darauf. Immobilien wurden nach dem 2. Weltkrieg mit Zwangsabgaben versehen, privater Goldbesitz wurde auch schon mal verboten – warum sollte der Staat also ausgerechnet vor Aktien zurückschrecken und diese nicht antasten? Weil dann die Börsen einbrechen würden? Das interessiert doch im Fall der Fälle überhaupt niemanden mehr. In einer solchen Situation, welche ein derartiges Eingreifen notwendig machen würde, wären die Börsen ohnehin schon am Boden.

    VIele Grüße

  3. KF sagt:

    Er macht es nicht weil der Deutsche sowieso keine Aktien hat :). Da gibt es einfach nix zu holen. Deutsches Vermögen steckt zu 99% in Immobilien, Gold und Sparanlagen.

  4. Ralf sagt:

    Bei mir ist es genauso, wenn ich mit bekannten über Aktien, die Börse oder Dividenden reden will, ernte ich meistens Kommentare wie Aktien sind zu riskant, Börse ist Betrug und auf Dividenden musst du jede Menge Steuern zahlen. Sie beschäftigen sich nicht mit Aktien, wollen es aber besser wissen. Sie verstehen nicht, das sie mit dem Sparbuch letztendlich mehr Geld verlieren, als wenn sie in Dividenden Aktien investieren würden. Nicht wenige, sparen überhaupt nicht. Sie geben jeden Monat ihr ganzes Gehalt aus, meinen ich habe kein Geld zum sparen und denken es wird schon nichts passieren. Wenn sie dann plötzlich ohne Geld da stehen ist natürlich die Firma bzw. der Staat schuld. In vielen anderen Ländern gehören Aktien zum Leben dazu. Ich kenne auch Leute die haben es mit Aktien versucht, sie wollten das schnelle Geld machen und weil es nicht geklappt hat verfluchen sie die Börse heute. Sie haben nicht die Geduld aufgebracht bzw. geben zu schnell auf. Ich denke das wird sich in Deutschland nie ändern, genauso wenig wie der Neid auf Menschen die entweder durch ihre Arbeit ein gutes Gehalt haben oder durch Aktien reich geworden sind. Das schlimme an vielen Parteien in Deutschland ist, das nicht darüber nachgedacht wird, wie Menschen zu Geld kommen können, sondern das gefordert wird diejenigen die zu Geld gekommen sind dafür zu bestrafen. Solange sich das nicht ändert ……..

    • Matthias sagt:

      Hallo Ralf,
      es stimmt, vor allem Leute, die sich für besonders moralisch und gebildet halten, lehnen Aktien ab. Sie tragen ihren Dünkel (und den besonders derzeit als chic geltenden Antikapitalismus) zur Schau in der Annahme, dass Aktionäre Schuld am Elend der Welt sind. Alle Ausbeutung basiere ja auf der Gewinnmaximierung zum Nutzen des Shareholder Value. Natürlich muss man sich Gedanken bei der Auswahl der Firmen machen, aber gerade mit einem hohen Anteil an Kleinaktionären würde man ja die Teilhabe des „kleinen Mannes“, und damit die Verantwortung und Lenkung nicht mehr nur den „Großen“ überlassen. Aber dieses moralinsaure Gebaren ist typisch deutsch. Aber trotzdem ist der Trend zumindest doch positiv. Laut DAI (Deutsches Aktien Institut) beteiligen sich doch wieder mehr Deutsche am Aktienbesitz:
      „Im ersten Halbjahr 2013 stieg die Zahl der direkt in Aktien investierten Anleger um 7,1 Prozent. Im Vergleich zum Jahresende 2012 haben sich nochmals 323.000 Anleger mehr für Aktien entschieden. Damit stieg die Zahl der Direktaktionäre in Deutschland auf insgesamt 4,9 Mio. Das sind 7,5 % der Bevölkerung.“ … (http://www.dai.de/de/das-bieten-wir/studien-und-statistiken/studien.html?d=178)

      MS

  5. Andreas sagt:

    Es ist in Deutschland nicht gewollt das die Menschen selbstständig handeln und Wohlstand aufbauen sollen. Dementsprechend wird der Bürger vom Staat, den Banken, Versicherungen und den Medien belogen und betrogen .
    Die finanzielle Bevormundung fängt beim Generationenvertrag an indem man den Menschen erzählt das ihre monatlich insgesamt eingezahlten 18,8% vom Brutto in 45 Jahren nicht ausreichen um später einen sorgenfreien Ruhestand genießen zu können. Statt jetzt anzufangen bewährte System wie in Amerika zu übernehmen (401K) … wird durch Abhängigkeit (4 Renten-Nullrunden seit 2000! trotz Inflation) und prekären Arbeitsverhältnissen verbunden mit erzeugter Staatsverschuldung der Bürger abhängig gemacht.

    Auf der anderen Seite muß es aber auch Menschen geben die das System nicht verstehen und für den Wohlstand der wenigen gescheiten Investoren sorgen . Am Deutlichsten wird es mit dem Cashflowquadranten von Robert Kiyosaki beschrieben indem jeder Mensch selbst entscheidet ob er die Rolle eines Arbeiters , Selbstständigen , Unternehmers oder eines Investors einnehmen will. 96% der Deutschen kennen allerdings nur das Arbeiterfeld und dementsprechend ist ihre Akzeptanz zu Aktien .

  6. Fritz sagt:

    @Matthias: Klar steigt die Anzahl der deutschen Aktienanleger stetig! Das liegt daran, dass den Bürgern immer zum falschen Zeitpunkt empfohlen wird, in Aktien zu investieren.
    Der DAX steht bei 8600 und in Verbindung mit der Angstmacherei vor Inflation kaufen sogar die Zweifler Aktien. Und wenn alle dann richtig investiert sind, platzt das Ding irgendwann 😀

  7. Markus sagt:

    Hallo Markos,
    es freut mich, dass Du öfters wieder einen neuen Beitrag erstellst. Ich wollte jetzt am Freitag mal wieder vertiefte Aktienanalyse betreiben und such den Blogeintrag zu Deiner Watch-List. Waren einige interessante Werte dabei…Hast Du die Übersicht rausgenommen?
    Ich wollte mir v.a. mal Kinder Morgan anschauen, weil ich auch schon mal Kaufabsicht hatte, mir die Bilanz damals etwas komisch vorkam und nun wohl auch Gerüchte über fehlerhafte Bilanzierungspraxis in den USA aufkamen (bitte mal googlen).
    Kaufst Du eigentlich bei den aktuellen Höchstständen ein? (Ich halte mich ein wenig zurück, wobei ich Unilever PLC, unabhängig vom Kurs nächste Woche ins Depot nehme; war glaube ich auch auf der Watchlist.)
    Gruß,
    Markus

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Markus: Welche Übersicht meinst Du? Ich kaufe auch auf Höchstständen – keine Frage. Aktuell warte ich noch etwas mit dem nächsten Kaufe, da ich noch einiges im IT-Projekt klären muss, bevor ich weiter investiere. Der nächste Kauf wird aber erstmal wieder ein HighYielder für 1.800€ bis 1.900€ gemäß meiner Strategie und danach ein US Dividenden Aristokraten.

  8. Markus sagt:

    @Markos
    Es war ein Blog-Beitrag mit dem Titel meine Watchlist (oder so ähnlich). Eingeleitest hattest Du damit, dass Dich viele Leser fragen welche HighYielder Du als nächstes kaufen möchtest bzw. ins Auge gefasst hast. (Es gab relativ viele Responses).
    Gruß

  9. Andi Hark sagt:

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Aktien zählen sicherlich zu den rentabelsten Geldanlagen. Vor allem eine gezielte Aktienauswahl ist hierbei enorm wichtig. Nicht alle Aktien besitzen das gleiche Risiko, vielmehr gibt es risikoärmere bzw. –reichere. Je nach Investitionstyp und Vorhaben muss man hier selbst über das gewollte Risiko entscheiden. In den einzelnen Risikoklassen gibt es auch wieder gleiche Unternehmungen, welche grundsätzlich vollkommen verschieden sind. Aus diesem Grund versuchen Investoren mithilfe von gezielten Aktienkennzahlen, Unternehmungen vergleichbar zu machen bzw. deren Vorteile / Nachteile aufzuzeigen. Je nach Auslegung / Handelsstrategie wird man sein Augenmerk auf spezielle Kennzahlen richten. Beachtet man bei der Auswahl bestimmte selbst gestellte Kriterien so kann man mit Aktien nachthaltig Geld verdienen. Grundsätzlich stellen Aktien wahrscheinlich die beste und rentabelste Möglichkeit der langfristigen Geldanlage dar.

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