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3 Fragen zu Finanzielle Freiheit – Interview mit Tim Schäfer

Mit der Interview Reihe zum Thema Finanzielle Freiheit, möchte ich heute mit dem Finanz Journalisten Tim Schäfer fortfahren.

 

1.Was bedeutet für Sie ‘Finanzielle Freiheit’?
Finanzielle Freiheit bedeutet, ein Polster anzusparen, um sorgenfreier leben zu können. Ich möchte mir nicht ständig Gedanken über die Rente machen müssen. Ich möchte vermeiden, mit leeren Taschen dazustehen.

 

2. Wie wollen Sie es langfristig schaffen bzw. haben Sie es bereits geschafft?
Ich verprasse nicht mein Einkommen. Ich lege mein Vermögen langfristig in solide Dividendenpapiere an. Auf das Trading verzichte ich. Ich vermeide Schulden. Meine Hypothek tilge ich so schnell ich kann. Ich habe kein Auto. „Dinge“ (Auto, teure Handys, Computer, Flachfernseher) machen mich nicht unbedingt glücklicher. Ab und an gönne ich mir durchaus etwas Luxuriöses (was aber selten der Fall ist). Soziale Kontakte zu Familie und Freunden machen mich happy.

 

3. Was würden Sie jemandem raten, der das auch will, aber nicht weiß, wie er/sie anfangen soll?
Sei sparsam, ehrlich, fleißig. Setze den gesunden Menschenverstand ein. Vermeide Schulden. Kaufe hochsolide Aktien für die Ewigkeit.

Tim Schäfer ist Wall Street Korrespondent, er lebt im Finanzviertel Manhattans. www.timschaefermedia.com

Weitere Interviews aus der Reihe Finanzielle Freiheit:

7 Responses to “3 Fragen zu Finanzielle Freiheit – Interview mit Tim Schäfer”

  1. DividendenJaeger sagt:

    Bei allem Respekt und auch wenn ich das Konzept des sparsamen Lebens (Betonung auf Leben!) unterstreiche, ist von dem Interviewten genannte Modell doch nur solange gültig wie man Single ist und in Lohn & Brot steht. Eine umfassende Kritik würde den Rahmen dieser Seite sprengen, aber die zusätzlichen Kosten, die man heutzutage als Kleinfamilie der Mittelschicht mit 1-2 Kind(ern) zu stemmen hat + der mögliche Zwang sein Einkommen zu reduzieren, da z.B. in den Großstädten keine Kinderbetreuungsmöglichkeiten bestehen bzw. man im reformierten Schulsystem zwangsläufig sein Kind nachmittags bei den Hausaufgaben unterstützen muss, machen es nicht leicht. Dazu steigende Kosten für öffentlichen Nahverkehr, Gesundheit, Strom und das tägliche Leben (ja, ja, es gibt keine Inflation).

    Vielleicht wäre das ja mal ein Thema für einen Interviewpartner.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @DividendenJaeger: Sicherlich reichen auch 2.000€ Netto pro Monat an Dividenden Einnahmen nicht aus, um alleine von diesem Passiven Einkommen eine Kleinfamilie der Mittelschicht für 1 Monat über die Runden zu bringen, jedoch wenn man zusätzlich ein aktives Einkommen bezieht, kann man die steigenden Kosten von Jahr zu Jahr locker stemmen. Klar gibt es eine deutliche Inflation und wir können uns dieser kaum entziehen …

  2. Tim sagt:

    @DividendenJaeger
    Ja, ich weiß. Es ist bei einer Familie mit Kindern ungleich schwerer als bei einem Paar ohne Kids oder Single.

    Ich rate Dir, diesen Blog von einem jungen Familienvater zu lesen, der ein sparsames Leben mit viel Freude führt. Er geht zelten, fährt mit dem Rad, kocht für die Familie…
    http://www.mrmoneymustache.com
    Und lese meinen Blogbeitrag zum Thema Luxusrausch + Konsum: http://www.timschaefermedia.com/?Verprassen_Sie_Ihr_Geld_nicht_fuer_unnoetiges_Zeug&id=1621&det=1

  3. egghead sagt:

    Ich erkenne mich auch mit ca. 30 Jahren wieder. Entweder Single oder Dinky. Zu diesem Zeitpunkt wird keine Aktie für die Ewigkeit gekauft, denn je nach Zinslage (!!) , Frau und Kindern die dann „plötzlich“ inschnell voranschreitender Zeit dazukommen wird dann die erste Immobilie gekauft ein und schwupps wird das Depot in eine Betonhöhle umgetauscht, so mir passiert. Auch ohne Immobilie entsteht ein enormer Kapitalbedarf. Frau fällt zur Arbeit aus. Kinder essen einem die letzten Haarre vom Kopf udn brauchen alle 5 Minuten größere Wäsche. KITA-Gebühren für 2 Kinder 650€ monatlich etc. etc. da wird auch jahrelang NICHTS mehr gespart und da dann fängt man mit dem Depot wieder bei NULL an.

    • Felix sagt:

      Ich kann das mit den Kosten für Kinder gut nachvollziehen und bin (finanziell) froh, dass meine Kinder inzwischen auf eigenen Beinen stehen. Hinzu kommt, dass heutzutage Kinder, wenn sie studieren, locker 25 Jahre lang unterstützt werden müssen. Statt 1000 € monatlich ins Depot zu investieren, gehen diese an die Kids (2) für Miete der Studentenbude plus Lebenshaltungskosten. Wenn man diese Zeit der „Kinderaufzucht“ hinter sich hat, dann wollen nicht wenige Parteien dank Abschaffung des Ehegattensplittings diese Elternpaare, nachdem ihre Kinder flügge sind, steuerlich zu Kasse bitte.
      Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Geburtenrate trotz aller anderweitigen Anstrengungen der Politik, sehr niedrig geworden ist. Kinder sind ein Armutsrisiko in Deutschland, trotz hoher Transferleistungen.
      Die oben beschriebene Luxusprobleme der Singles, wohin mit der Kohle (Luxus oder Sparen), stellen sich einer Familie mit mehreren Kindern gar nicht.

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