Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

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3 Fragen zu Finanzielle Freiheit – Interview mit Martin Limbeck

Mit der Interview Reihe zum Thema Finanzielle Freiheit, möchte ich heute mit dem Verkaufs-Experten Martin Limbeck fortfahren.
 

 

1.Was bedeutet für Sie ‘Finanzielle Freiheit’?
Für mich gibt es zwei Sorten von Menschen. Es gibt Menschen, die Geld brauchen, um Macht zu haben – und dann gibt es Menschen, die Geld brauchen, um Freiheit zu spüren. Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen in einem guten Restaurant: Natürlich essen Sie nicht jedes Mal ein Filetsteak, aber es ist einfach ein gutes Gefühl, zu wissen, dass Sie die Möglichkeit haben, es sich auf der Karte auszusuchen oder noch ein weiteres Glas Wein zu bestellen – ohne dass Sie darüber nachdenken müssen, dass Sie dann am Monatsende zu wenig Geld auf dem Konto haben.
 

 

Das ist ein einfaches Beispiel dafür, was für mich finanzielle Freiheit bedeutet. Ich bin finanziell frei, wenn ich mich frei entscheiden und mir Wünsche erfüllen kann , ohne jeden Euro umdrehen zu müssen. Und es bedeutet natürlich, nicht von anderen abhängig zu sein.

 

2. Wie wollen Sie es langfristig schaffen bzw. haben Sie es bereits geschafft?
Mit 16 Jahren war ich ein Jahr in den USA. Dort habe ich mit Rasenmähen und Schnee schippen meine ersten Dollar verdient. Dabei habe ich etwas Wichtiges gelernt: „Erst schaufeln, dann scheffeln“. Mir war klar, dass ich einmal richtig viel Geld verdienen will. Zurück in Deutschland habe ich dann eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht und danach als Verkäufer bei einer Kopierer-Firma begonnen.

 

 
Von erfahreneren Kollegen bekam ich damals den Tipp, erst ein paar Kopierer zu verkaufen, bevor ich den Taschenrechner raushole, um mir meine Provision auszurechnen. Doch kaum saß ich nach dem Verkaufsgespräch im Auto, habe ich genau das gemacht. Ich wollte wissen, wie viel Geld in meiner eigenen Tasche landet. Dieser Fokus hat mich auch die ersten Jahre begleitet, ich war nur auf meinen Gewinn fokussiert.

 

 
Heute glaube ich, dass es ein Gesetz des Universums ist, dass Du alles im Leben auch wieder zurück bekommst. Für mich stehen heute meine Teilnehmer und Kunden im Mittelpunkt. Wenn ich auf der Bühne und im Seminar einen guten Job mache, verdiene ich nicht nur mein Honorar und bekomme Feedback, das mich weiterbringt.

 

 
Ich werde vor allem auch weiterempfohlen, und dadurch verdiene ich wieder Geld. Heute bin ich so weit, dass ich nicht mehr jeden Auftrag annehmen muss. Im Gegensatz zu früher habe ich heute die Freiheit zu schauen, ob ich zu dem Unternehmen passe, ob die Menschen dort zu mir passen und ob ich für sie der richtige Redner bzw. Trainer bin.

 

 
Ich bin überzeugt, dass es dieses Gesetz des Universums war, durch das ich mir meine finanzielle Freiheit erarbeitet habe. Ich spreche hier auch gerne Reziprozität. „Wie ich Dir, so Du mir“ lautet das Gesetz. Erst geben, dann nehmen, nicht andersrum. So bekommst Du alles im Leben zurück, oft sogar doppelt und dreifach.
 

 

3. Was würden Sie jemandem raten, der das auch will, aber nicht weiß, wie er/sie anfangen soll?
Es gibt natürlich viele Menschen, die sich in einer solchen Situation befinden. Ich habe es immer so gehalten, dass ich von jeder Gehaltserhöhung und von jeder Provision, die ich verdient habe, mindestens 50 Prozent gespart habe. Ich habe mir immer erst dann etwas geleistet, wenn ich mindestens 50 Prozent Eigenkapital hatte. Zusätzlich führte ich akribisch Buch darüber, wo mein Geld hingeht, welche Ausgaben notwendig sind und welche nicht.

 

 
So konnte ich mir einen Grundstock anlegen. Ich rate jedem, sich ein gutes, geeignetes Umfeld von Spezialisten zu schaffen. Ich habe jeden Berater und jeden Dienstleister auf Herz und Nieren geprüft und größten Wert darauf gelegt, diesen Menschen zu vertrauen.

 

 
Wie Menschen ihr Geld anlegen, kommt natürlich auch immer darauf an, wie spekulationsfreudig sie sind – für einen Selbstständigen habe ich mein Geld immer sehr konservativ angelegt. Ich persönlich investiere u.a. über den „Cost Average Effect“, der bei der regelmäßigen Anlage gleich bleibender Beträge in Wertpapiere entsteht. Ich investiere einen gleichbleibenden Betrag, so dass ich je nach Währungs- und Börsenschwankungen mehr oder weniger Anteile erhalte.
 

 

Im Durchschnitt erhalte ich so meine Anteile günstiger, als wenn ich regelmäßig zu wechselnden Preisen eine gleichbleibende Anzahl von Anteilen kaufe. Diese Vorgehensweise bewährt sich seit vielen Jahren. Generell empfehle ich alle eher risikoarmen Anlagemöglichkeiten wie etwa die Entscheidung für eine langfristige Zinsbindung.
 

Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview mit Ihnen Herr Limbeck.

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Martin Limbeck ist einer der meistgefragten Verkaufs-Experten im englisch- und deutschsprachigen Raum. Seit mehr als 20 Jahren begeistert er mit seinem Insider-Know-how und praxisnahen Strategien Mitarbeiter aus Management und Verkauf. Bis heute trat er bereits in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt auf. Nicht nur in seinen provokativen und motivierenden Vorträgen, sondern auch in den umsetzungsorientierten Trainings steht das progressive Verkaufen in seiner Ganzheit im Mittelpunkt. Dies hat ihn in den letzten Jahren zu einem der effektivsten und wirksamsten Speaker und zum Trainer der Jahre 2008 und 2011 gemacht.

 

 
Internationaler Deutscher Trainingspreis in Bronze 2006 und 2011, 5 Years Award in Bronze (BDVT) 2008, Conga Award 2009 und 2010, Lehrbeauftragter im Bereich Sales Management an der ESB Business School in Reutlingen, Dozent in der Führungskräfteweiterbildung der Universität St. Gallen, Certified Speaking Professional 2011 (CSP) und International Speaker of the Year 2012 – die Liste seiner Erfolge und Auszeichnungen ist lang. Sie zeigt: Martin Limbeck ist einer der erfolgreichsten und renommiertesten Business-Speaker und Verkaufs-Experten auf internationaler Ebene.
 

 

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