Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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3 Fragen zu Finanzielle Freiheit – Interview mit Lars Hattwig

Mit der Interview Reihe zum Thema Finanzielle Freiheit, möchte ich heute mit Lars Hattwig fortfahren.

Lars Hattwig habe ich vor ca. 2 Jahren in Berlin kennengelernt und er ist auch leidenschaftlicher Finanz-Blogger und Investment-Profi im Bereich Vermögensaufbau mit Dividenden ETFs und er brennt sowie ich auch für das Thema Finanzielle Freiheit !

1.Was bedeutet für Sie ‘Finanzielle Freiheit’?
Finanzielle Freiheit definiert jeder nach seinen Bedürfnissen und Lebensstil anders. Für mich persönlich bedeutet finanzielle Freiheit mir im Alltag keine Gedanken um Kosten und Ausgaben machen zu müssen.

Konkreter, durch passive Einkommensströme sind nicht nur laufende Fixkosten, sondern darüber hinaus Anschaffungen, Hobbys und Urlaube finanziell abgedeckt. Und zwar ohne dafür arbeiten gehen zu müssen.

In der Praxis würde ich trotzdem einer Beschäftigung nachgehen, sei es Teilzeit im Beschäftigungsverhältnis oder in einer Selbständigkeit. Oder eine Kombination aus beidem.

2. Wie wollen Sie es langfristig schaffen bzw. haben Sie es bereits geschafft?
Um dieses Ziel zu erreichen, suche ich permanent – meist kleinere – nach Geldströmen, die zumindest im weiteren Verlauf möglichst passiver Natur sind. Eine der „bequemsten“ Methoden ist das Investieren in Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen, die einen regelmäßigen Ertrag ausschütten.
Leider wird man sich darauf alleine wohl nicht ausruhen können, denn die Bundesregierung könnte jederzeit die Kapitalertragssteuern anheben. Falls die Sozialkassen des Bundes in den nächsten Jahren leer sind, wird die Regierung auf dieses Mittel zurückgreifen. Die Parteien ab der SPD weiter links haben einen Erhöhung der Steuern auf Kapitalerträge bereits heute (Sommer 2013) in ihren Wahlprogrammen stehen.

Das Internet bietet die Möglichkeit weitere passive Einkommensquellen zu erschließen, diese versuche ich zu nutzen. Aber hier herrscht Schnelllebigkeit und man muss auch zukünftig permanent versuchen am Ball zu bleiben, sonst brechen diese Quellen weg.

3. Was würden Sie jemandem raten, der das auch will, aber nicht weiß, wie er/sie anfangen soll?
Um Zinsen und Dividenden von Wertpapieren zu erhalten, benötigt man natürlich Geld. Aber es gibt einen sicheren Weg, um an das dafür notwendige Kapital zu kommen: Wer dauerhaft unter seinen Verhältnissen lebt, häuft immer höhere Ersparnisse an. Dazu sollte auch auf teuere Status -Symbole verzichtet werden.

Neben einem „Notgroschen“ ist nach einiger Zeit das verfügbare Geld auf verschiedene Anlageklassen verteilt und renditestark zu investieren. Auf meinem Blog finanziell umdenken gibt es eine spezielle Einsteigerseite für Neulinge bei der Geldanlage.

Passives Einkommen über das Internet zu generieren, funktioniert schneller, wenn man sich dort solides Wissen aneignet und ein paar Ideen hat. Generell gilt, die Ausgaben kontrolliert im Blick zu haben und die Augen auf Möglichkeiten Geld zu verdienen offen halten.

Lars Hattwig wurde am 27. Dezember 1970 in Essen geboren und studierte an den Universitäten Düsseldorf, Köln sowie an der FU Berlin Physik und Meteorologie. Kurz nach der Jahrtausendwende machte er Finanzangelegenheiten zu seinem Hobby. Er erkannte bald, dass lediglich ein Bruchteil unserer Gesellschaft die Notwendigkeit realisiert hat, passives Einkommen zu schaffen. Nur auf diese Weise lässt sich nachhaltig finanzielle Unabhängigkeit erzielen.

6 Responses to “3 Fragen zu Finanzielle Freiheit – Interview mit Lars Hattwig”

  1. Björn sagt:

    Hej,

    vielleicht habe ich hier einen Denkfehler, aber irgendwie verstehe ich die Definition des „passiven“ Einkommens von Herrn Hartwig nicht.

    Zitat:“Das Internet bietet die Möglichkeit weitere passive Einkommensquellen zu erschließen, diese versuche ich zu nutzen. Aber hier herrscht Schnelllebigkeit und man muss auch zukünftig permanent versuchen am Ball zu bleiben, sonst brechen diese Quellen weg.“

    Nach der Definition ist meine Arbeit auch eine passive Einkommensquelle. Wenn ich permanent am Ball bleibe, gibt es dort auch einen satten Einkommensstrom.

    Klar kann man mit Blogs und Webseiten Geldströme generieren. Allerdings kostet auch dies wieder Zeit und Aufwand durch das Schreiben neuer Artikel, etc. Somit ist dies m. E. maximal als „Hobby“, welches ein wenig Geld abwirft zu sehen. Denn im Endeffekt wird Zeit gegen Geld getauscht…und ohne „aktiv“ zu werden wird das nichts.

  2. Ulrich sagt:

    Und ich verstehe nicht, warum die Möglichkeit einer Anhebung der Kapitalertragssteuern dafür sprechen soll, auch andere Einnahmequellen zu nutzen. Diese anderen Einnahmequellen (Internet-Werbeeinnahmen usw.) werden ja schon heute mit dem individuellen Steuersatz und damit oft höher besteuert als die Kapitalerträge.

    Und wie Björn schon schrieb, hat eine ständig aktualisierte Internetseite nur am Rande mit passivem Einkommen zu tun. Klar, die Seite „arbeitet“ 24 Stunden, aber der Aufwand ist schon groß. Beim Investieren in Wertpapiere ist natürlich auch ein gewisser Aufwand nötig (Beobachtung der Finanzmärkte, Nachkaufen, Anpassung der Strategie etc), aber das ist im Vergleich mit dem Aufbau eines gut laufenden Web-Portals doch überschaubar.

    Mehrere unterschiedliche Einnahmequellen sind natürlich grundsätzlich sinnvoll, um für den Fall vorzusorgen, dass aus irgendwelchen Gründen eine der Quellen ausfällt. Aber das Argument mit den Kapitalertragssteuern erschließt sich mir nicht.

  3. Ewald sagt:

    Hallo Ulrich!

    Die Nutzung von anderen Einkommensquellen ist durchaus sinnvoll. Herr Steinbrück hat vor, wenn er Bundeskanzler wird die Abgeltungsteuer auf 32 % anzuheben. Die Kapitalertragsteuer ist nur eine Voraussteuer, die bei der Steuerberechnung des Finanzamtes auf die Einkommensteuer angerechnet wird.

    Sollte die Abgeltungsteuer höher liegen wie der individuelle Einkommensteuersatz, dann kann man die Günstigerprüfung beantragen. Dann wird der individuelle Steuersatz als Abgeltungsteuer angesetzt. Wer mit dem individuellen Steuersatz höher liegt wie die Abgeltungsteuer, der wird sich hüten die Günstigerprüfung zu beantragen, weil er hier ein Geschäft macht.

  4. Ulrich sagt:

    @Ewald:

    Schon klar – und wo ist da jetzt der Vorteil anderer Einkommensquellen? Bei Kapitalanlagen zahle ich maximal den individuellen Steuersatz oder eben weniger durch die Günstigerprüfung. Bei anderen Anlagen zahle ich grundsätzlich immer den individuellen Satz, aber nie weniger. Das ist jetzt so und wäre bei einer Sparer-Abzocke durch Steinbrück wohl auch so.

  5. Fritz sagt:

    Die Auswahl deiner „Experten“ ist wirklich beängstigend… der Herr Hattwig hat eine Meinung. Genau wie jeder andere Blogger oder Mensch. Ich wüsste nicht, was ihn zum Experten macht?

    Seine Internet-Blogs sind entgegen anderslautender Aussage aktives Einkommen (Content wird honoriert durch Klicks) und kein passiver Einkommensstrom.

    Wenn der Einkommensstrom passiv wäre, soll er doch mal versuchen, ein Jahr lang nichts in seinen Blog zu posten und dann zu sehen, wieviel Geld durch Werbeklicks er noch damit verdient!

  6. Hallo,

    zunächst einmal vielen Dank an Markos für die tolle Idee einer Artikelserie über dieses Thema. Ich bin schon über die weiteren Artikel gespannt.

    Vielleicht ist es an dieser Stelle gut daran zu erinnern, dass man nicht einfach einen Knopf drückt und dann automatisch ein passives Einkommen fließt. Nein, vielmehr muss man teilweise erheblich „in Vorkasse“ gehen und viel Arbeit hineinstecken. Schon alleine um das notwendige Geld für Investitionen für Zinsen und Dividenden zu bekommen, muss man durchaus etliche Jahre hart arbeiten gehen und den Umgang mit Geld gelernt haben.

    Selbst wer viel Geld geschenkt bekommt, wird es ohne finanzielle Bildung erlangt zu haben (hier steckt in dem scheinbar einfachen Fall die Arbeit) wieder an den Markt zurückerstatten..

    Ein Blog lebt von neuen Inhalten, insofern haben hier einige Schreiber der Kommentare Recht. Wenn einige Zeit keine neuen Artikel erscheinen, werden die Besucherzahlen zurückgehen. Allerdings längst nicht auf nahe 0, sondern nur zu einem bestimmten Prozentanteil. Denn die Beiträge sind in den Suchmaschinen gelistet und werden somit weiterhin gefunden.

    Selbst habe ich einige statischen Webseiten vor mehr als 10 Jahren erstellt und sie anschließend selten bis gar nicht mehr angefasst. Dennoch gelangen bis heute noch Besucher auf diese Seiten und damit fließt weiterhin etwas Geld.

    Allen ein schönes Wochenende!
    Lars

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