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Vorstellung Dividenden Depot – Aufbau mit 19.300 EUR Investitionssumme –

In den letzten Tagen hat mir ein Blog Leser – inspiriert durch meinen Blog Finanzielle Freiheit mit Dividenden sein Dividenden Depot per EMail zu gesendet.

Dies möchte ich gerne anonym hier zur Diskussion veröffentlichen.

Dividenden Depot: Initial Investitionssumme 19.300 EUR

Die Kriterien zur Auswahl der Dividenden Aktien:

  • stetige Dividendenerhöhung
  • kontinuierliche Dividendenzahlung
  • Krisenerprobte Unternehmen
  • bekannte Marken die soweit es geht weltweit aktiv sind
  1. Was haltet Ihr von dem o.g. Dividenden Depot, wenn man sich ein langfristiges Dividenden Depot aufbauen möchte?
  2. Sendet mir Euer Dividenden Depot an info@finanzielle-freiheit-dividende-blog.de zu und ich veröffentliche dies gerne hier auf meinen Blog – natürlich anonym.

45 Responses to “Vorstellung Dividenden Depot – Aufbau mit 19.300 EUR Investitionssumme –”

  1. Felix sagt:

    Das sind Top-Unternehmen, deren Kurs mir momentan allerdings bereits zu hoch wäre. Da hätte man beispielsweise Anfang 2009 kaufen müssen. Dann wäre sowohl die Dividendenrendite hoch als auch ein ausreichender Sicherheitsabstand vorhanden.

  2. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    halle unbekannter Depot-Inhaber,
    die Auswahl ist für den Anfang sehr gut, ich wäre -damals- froh gewesen, wenn ich solch eine Auswahl gehabt hätte, aber ich habe es Stück für Stück lernen müssen, welche Papiere man sich kaufen sollte und von welchen man die Finger lassen sollte, aber damals war das Internet noch in weiter Ferne…….
    Auch wenn die Kurse zur Zeit schon recht hoch sind, man kann die Papiere nochmals zu günstigeren Kursen nachkaufen, um den Einstiegspreis zu verringern durch Verrechnung beider Kaufsummen.
    Viel Glück für die Zukunft.
    Viele Grüße
    Raymund

  3. Bbi sagt:

    Scheint mir irgendwie ein wenig „konsumlastig“, daher nicht so diversifiziert, aber sonst doch OK?

  4. Zaza sagt:

    Alles sehr gute, solide Unternehmen, ich denke trotz DJ-Rekordständen überwiegend noch für halbwegs faire Preise, aber keine Schnäppchen mehr. Mir missfällt die sehr starke Fokussierung auf die USA, ein bisschen Fernost sollte man auch reintun. Als Langfristanlage sehr ok, man muss sich aber darüber klar sein dass es zu heftigen Kurseinbrüchen kommen kann (nicht muss).

  5. Stefan sagt:

    Die üblichen Schwergewichte. Sehr solide Auswahl. Mir würde noch Nestle einfallen.

  6. Arthur Dent sagt:

    Sehr solide Auswahl. Wenn das der Startschuss ist – Glückwunsch. Ab jetzt kann verbilligt werden durch Nachkaufen.

    Ich weiß ja nicht,wie viel zum weiteren investieren vorhanden ist. Selbst wenn nichts: Gute Auswahl. Weiter so; durch die Dividenden kommt ja langsam etwas rein zum Re-investieren. Sammele das auf jeden Fall, bis die anteiligen Kosten erträglich werden.

    • egghead sagt:

      Immerer wieder hier im Blog zu lesen „jetzt zu teuer, deshalb jetzt nicht mehr kaufen“. „Dividenderendite JETZT gerade zu niedrig ich warte noch bis…“.
      Aus meiner Sicht bei einem Dividendendepot falscher Ansatz, da mir zu konservativ bzw. in Richung Trading gedacht. Richtiger Ansatz wäre für mich : keine Wartezeiten einplanen „zu jedem Kurs begrenzte Menge kaufen, später durch Nachkäufe nach und nach verbilligen“.
      Je mehr Aktien im Depot und je länger das Depot besteht desto eher findet man im Depot eine „gerade preiswerte Aktie“ im Depot die man nachkaufen kann. Eine neue Aktie zu kaufen erfordert mehr Aufwand, deshalb sind die ersten 10, 20 Aktien wohlmöglich die Schwierigsten. Hinterher lacht man drüber (ich jedenfalls, habe jetzt 50+ verschiedeneAktien und fühle mich dabei sauwohl).
      Arthur Dent scheint ähnlich zu denken, sympathisch .

      • Arthur Dent sagt:

        @egghead: Stimmt genau, wobei ich die Neigung habe im Zweifelsfall eine Position einer guten Dividenden-Aktie aufzustocken. Ich meine, das ich noch keine Position verkauft habe, nur nachgekauft. Bei einer AGNC z.B. ist das zwar psychologisch nicht so einfach, wenn du dir aber überlegst, dass selbst bei einer Halbierung die Aktien immer noch mit 9 % rentieren, wird der Schmerz erträglicher. Falls sie bald auf 15 € fallen, wird noch einmal kräftig nachgekauft. ARR sind übrigens über 20% Rendite…

        Auf jeden Fall ergeben sich bei mir mehr Nachkaufgelegenheiten als Geld da ist. Entscheidend dafür ist die Diversifizierung über völlig verschiedene Sektoren (mal werden MLP´s geprügelt, 4 Wochen später dann mREIT´s). Oder mal läuft der Teich-Sektor Spitze (Auch dort gibt es tolle Dividendenwerte). Wichtig ist auch, wirklich erst dann nachzukaufen, wenn ein signifikanter Rücksetzer vorliegt (für mich min. 20%).

        Und man muss auch beim Dividenden-Investment akzeptieren, dass es jeden Tag ein Dutzend „verpasster“ Chancen an der Börse gibt.

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Arthur:
          Wenn man konsequent die Dividendenstrategie verfolgt, dann gibt es jeden Tag sehr viele Kaufgelegenheiten und man hat gar nicht genug Kapital zur Verfügung. Ist man erstmal von den Dividendeneinnahmen „angefixt“ und sieht welche monatlichen Ausgaben man bereits damit begleichen kann, dann will man auch weiter investieren um die Dividendenzahlungen von Quartal zu Quartal anzuheben. Wenn z.B. die monatliche Brutto Miete bereits durch die monatlichen Netto Dividendenzahlungen bereits gezahlt ist, hat man sehr viel freies Kapital pro Monat, um Investitionen vorzunehmen.

  7. Konrad sagt:

    Liebe Dividenden-Fans!

    Bei der ganzen Euphorie für die Dividenden sollte man aber den Vater Staat (das liebe Finanzamt) nicht vergessen, welches am Ende des Tages ja noch ein Wörtchen mitredet und die löchrige Hand aufhält!

    Wäre es da im Endeffekt nicht besser, auf die Auszahlung der Dividenden zu verzichten und bei einer kommenden Korrektur an den Börsen zum Beispiel den „Stuttgarter-Dividendenfonds an der Börse Hamburg, ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen.

    Dann hätte man doch alle diese hochwertigen Divdidentitel auf einen Schlag im Depot und müßte sich um extreme Kursschwankungen und steuerliche Aspekte weniger Sorgen machen.

    Des weiteren müßen doch auch immer die Kosten für den An- und Verkauf der Papiere mit in die Überlegungen einbezogen werden.

    8 verschiedene Aktien anzukaufen dürfte höherer Gebühren verursachen als alles in einem Aufwasch.

    Was spricht Ihrer Meinung nach gegen diese Art von Investition?

    Beste Grüße
    Konrad

    • Felix sagt:

      In der Tat beinhaltet der Stuttgarter Aktienfonds fast alle diese Aktien. Auch wenn der Aufgabeausschlag beim Kauf über die Börse wegfällt (aber auch Einzelaktien haben den ja nicht), so schlägt dieser genannte Fonds mit um die 2 % jährlicher Verwaltungsgebühr zu. Das ist m.E. für einen „buy and hold“-Fonds wie den genannten viel zu viel und kostet langfristig dem Anleger richtig Geld:.
      Was das Finanzamt anbelangt, so ändert sich dadurch nichts. Man bekommt einen Beleg, wie viel Ausschüttung man anteilig mit Fonds erzielt hat und das ist zu versteuern. Nur, dass man von den Ausschüttungen nicht sieht, weil sie reinvestiert werden.

    • egghead sagt:

      Es wird halt nicht verkauft, nur gekauft, jedenfalls in meinem Depot.
      Die Gebühren fallen nur einmalig an, da eben nicht gehandelt wird. Der Fonds ist wieder ein gebührenlastiges Instrument, da leben andere von MEINEN Dividenden ? Nein, braucht keiner.
      Mein Dividendendepot ist mein eigener Fonds. Punkt.

  8. Schon mal ein guter Anfang finde ich, wobei ich die Summen für die Einzelgewichtung sehr hoch finde. Da spürt man noch richtig die einzelnen Kursbewegungen. Aber langfristig werden diese Einzelrisiken sinken wenn das Portfolio mehr Aktien bekommt. Unter 2k sollte man bei den Transaktionskosten sowieso nicht viel handeln.

    Gruß
    FraSee & Investors

    • egghead sagt:

      Ich kaufe meist knapp unter 2k, da bei meiner Bank die Gebühren bis 2k recht preiswert sind. dann kommt ein Sprung und den dann angesetzten Betrag auszunutzen ist mit zu hoch, Ich ordere in der Regel zwischen 1500€ und 1999€. Wenn die Aktie gerade ein paar € billiger ist habe ich die Kaufspesen ein paar Tage später schon wieder drin.
      Letztlich aber Spesenhöhe „recht egal“, weil langfristiges Halten und gut ist.

  9. ruwis sagt:

    Hallo,

    den wichtigsten Schritt zum Aufbau des passiven Einkommens hat der Blog-Leser bereits getan: Er fing damit an.

    Grundsätzlich ist für echte Anleger, sprich Value-Investoren, nicht der Zeitpunkt des Kaufes entscheidend, sondern die Zeit. Vor diesem Hintergrund wird das Argument, einige Titel seien derzeit etwas überbewertet zumindest teilweise relativiert. Dennoch sollten Anleger, die das Ziel der finanziellen Freiheit durch Dividenden erreichen wollen auch darauf schauen, nicht all zu teuer einzukaufen. Dividendenwerte mit einem KGV über 30 zum Beispiel eigenen sich in der Anfangsphase schlicht weg nicht, da man bei solchen Werten den Ertrag einfach zu teuer einkauft. Vor allem am Anfang wird es bei den meisten Anlegern vermutlich so sein, dass ihre mittel deutlich begrenzt sind. Daher sollte man die Werte strategisch klug auswählen.

    Das Bestreben, mit Dividendenerträgen seine finanzielle Freiheit zu erlangen schließt eine value-unterlegte Auswahl der Werte nicht aus. Im Gegenteil, sie ermöglicht langfristig bessere Ergebnisse als der Maktdurchschnitt, zum einem durch den überdurchschnittlichen Wachstum der Werte und zum anderen durch die Dividendenzahlung selbst. Es macht den Unterschied aus, ob man über 10 Jahre hinweg seine Einlage mit 6 oder mit 20 % verzinst.

    Einschränkend muss jedoch hinzugefügt werden, dass die Auswahl der echten Value-Dividenden-Titel begrenzt ist und man selbst viel Bilanz- und Markttechnisches Know How mitbringen muss, um diese Werte sauber auszufiltern. Es ist jedoch auch keine Gehirnchirurgie, mit der entsprechenden Hingabe und Übung kann das jeder Normalanleger hinbekommen.

    Dem Blog-Leser möchte ich aber erst einmal dazu beglückwünschen, den ersten Schritt überhaupt erst einmal getan zu haben, in dem er anfing und ihn auffordern weiter an der Verwirklichung seiner persönlichen Zielen zu arbeiten.
    Und wenn ich mir einen Ratschlag erlauben dürfte: Kaufen Sie ihre Werte clever ein, sprich versuchen Sie durch mehr Recherche und der eigenen Weiterbildung ihre Erträge günstiger einzukaufen.

  10. Anna sagt:

    Die Auswahl ist schon in Ordnung. Irgendwann muss man ja anfangen (nicht jeder hat 2009 mitgemacht!).
    Die Steuer auf Dividende wird im Moment noch von dem Freibetrag abgedeckt. Wenn die Anlage langfristig werden soll, dann würde ich mir um dann anfallende Steuern beim Verkauf wenig Gedanken machen. Außerdem kann eine Steuererklärung zum günstigen Zeitpunkt einiges abfangen. Wenn der persönliche Steuersatz unter 25 % liegt, bekommt man den Differenzbetrag wieder.
    Schweizer Aktien?? Quellensteuer auf Dividende 35 %. Wenn man was wiederhaben will, muss man sich mit der Eidgenössischen Steuerverwaltung in Verbindung setzen. Ob sich das wegen ein paar Fränkli lohnt, muss jeder selbst entscheiden.
    Gruß Anna

  11. Thomas sagt:

    Hallo liebe Blog-Leser,

    vielen Dank für eure Kommentare zu meinem „Aufbau-Depot“!
    Freu mich sehr darüber!

    Schon seit längerem lese ich jede Menge Bücher zu den Themen Wertpapierhandel (Aktien, Fonds,… alles was dazu gehört), wie kauft man Aktien, was sind Aktien, wie bewertet man Unternehmen, usw.. bis ich eines Tages auf den Begriff „finanzielle Freiheit“ gestoßen bin und eben auch auf diese Website (unter anderem auch auf die Website von FraSee Investors).

    Es gibt viele Wege die finanzielle Freiheit zu erlangen, aber der Aufbau eines Dividenden-Depots stellte den sinnvollsten und klarsten Weg für mich dar, meine persönlichen Ziele auch wirklich erreichbar und greifbar zu machen. Somit entschloss ich mich kurzfristig dazu, die oben stehenden Positionen zu den beschriebenen Stückzahlen zu kaufen. Der Entschluss dazu war sehr spontan und meine Kriterien waren recht einfach (siehe oben).

    Aber es ist wie so oft im Leben, man muss einfach den ersten Schritt tun und damit anfangen!

    Beste Grüße,
    Thomas

    • Dani sagt:

      Hallo Thomas,

      Glückwunsch zu Deinem Mut & ersten Schritt!

      Wie sieht Deine Verlusttoleranz aus? Würdest Du verkaufen, wenn es kräftig berab geht oder baust Du dann die Positionen aus?

      Ich finde Dein Portfolio sehr übersichtlich. Vielleicht diversifizierst Du noch ein wenig auf ca. 10 Positionen, aber wir leben in einer Börsenwelt, wo mittlerweile alles zusammen steigt & fällt.

      Viele Grüße & viel Erfolg
      Dani

  12. benny_m sagt:

    Je nachdem welche Shell er kauft ist nur eine Aktie (A-Version) oder keine Aktie (B-Version) in Euro gelistet. Und Shell gibt die Dividende in USD bekannt.

    Somit wäre ich vorsichtig mit dem Wort „steigende Dividenden“. Das hängt immer vom Wechselkurs ab.

    Zusätzlich kaufen viele dieser Unternehmen ja auch fett Aktien zurück.

    Arm wird er mit den Werten nicht werden. Aber m.E. ist die Sicherheit doch derzeit im Kurs drin. Gerade CocaCola hätte man 08/09 ganz nett bekommen. Damals hieß es „mit denen kann man kein Geld verdienen“, jetzt sind sie überall „Basis-Investment“.

    Ich würde abwarten. Die Liste um 20-30 Werte erhöhen und du wirst sehen, dass jedes Jahr mal 4-5 dieses Werte schwächeln. McDonalds konnte man letztes Jahr zu 84 USD kaufen. Da muss man dann halt Dank sagen und kaufen 😉

    AT&T würde ich lassen. Dann doch eher was langweiliges ala Walmart, Walgreens oder sowas.

  13. Marricks sagt:

    Bei allen diesen Aktien wird man kaum was verkehrt machen,Ich hätte mit mir zum Start nicht aber nicht nur diese blue chips gegakuft sondern auch den ein oder anderen high beta wert mit hoher Dividendenrendite , so wie es auch in dem depot vom blogbetreiber ist.
    So macht man zwar nix verkehrt,das ganzen Trägern Aktien sind aber auch etwas langweilig.
    Mir würde da der „Pfeffer“ im depot fehlen.

    Gruss
    M.

  14. Iceman2709 sagt:

    Hallo,
    bin auch stiller Mitleser des Blogs und hätte mal eine Frage bzgl Shell bzw. amerikanische DG-Aktien.

    Gibt es für eine in Deutschland ansässige Person irgendwie die Möglichkeit, am Dividendenprogramm von Shell teilzunehmen bzw. eine kostengünstige Möglichkeit die Dividenen von z.B. Coca-Cola direkt in Aktien zu re-investieren, ohne jedes mal die Transaktionsgebühren zahlen zu müssen?

    Habe schon viel dazu im Internet gelesen, aber soweit ich das überblicken kann bieten deutsche Banken/ Broker dass nur zu teuren Gebühren an, richtig?

    Vielen Dank für all die Arbeit und Informationen!
    Frank

    • Matthias sagt:

      Hallo Frank,

      ich kann mal beispielhaft meine Erfahrung berichten. Heute bekam ich von Flatex die Meldung, dass BP die Dividende auch in Aktien anbietet, Text siehe unten. Wenn ich mich für die Aktien entscheide (das habe ich des öfteren mal getan), dann werden die Aktien einfach eingebucht und die normalen Konditionen der Dividende berechnet. Also Abzug der 25% usw., aber KEINE Kosten für eine normale Kauf-Aktion, also als ob ich diese Aktien per Order bezogen hätte. So wird das i.d.R. wohl überall sein.
      Trotzdem muss ich der Korrektheit halber anfügen, dass Flatex (bzw. die biw Bank AG) bei Auslandsdividenden Gebühren abgreift, weshalb ich nach und nach alle Auslandstitel nur noch bei Lynx führen werde.

      Gruß
      Matthias

      BP PLC SHS,
      die Gesellschaft bietet zu nachstehenden Bedingungen eine Dividende wahlweise in Aktien an:
      Die Dividende wird bar ausgezahlt, sofern Sie uns bis zum
      30.08.2013 keine andere Weisung erteilt haben.
      WKN bezogener Titel: 850517
      Bezugsverhältnis*: 77,0766 : 1
      Extag: 07.08.2013
      Bezugsfrist: 06.08.2013 – 03.09.2013

    • Dani sagt:

      Hallo Iceman,

      bei Shell ist das kein Problem. Das bieten mir meine beiden Online-Broker (comdirect & maxblue) regelmäßig jedes Quartal an. Ist kostenfrei und die Bonusaktien werden in Dein Depot eingebucht, wenn Du Dich dafür entscheidest.

      Viele Grüße
      Dani

  15. Turing sagt:

    Die Titel sind ja ganz nett, nur fehlen auch deutsche Unternehmen. K+S ist zur Zeit unglaublich günstig. 🙂 RWE ist auch günstig.

    Die Grund für deutsche Unternehmen:

    1. Keine Quellensteuer. Man sollte meiner Meinung mindestens den Sparerfreibetrag von 800 € mithilfe teutonischer Dividenden ausnützen, bevor man an ausländische Titel geht. Wenn dann die Quellensteuer und Abgeltungssteuer zugleich anfallen, dann hat man wenigstens etwas von der Teilverrechnung.

    2. Als Deutscher kennt man die deutschen Unternehmen besonders gut und kann auch weniger Probleme mit den Geschäftsberichten. Vielleicht besucht man auch mal die eine oder andere Hauptversammlung und bekommt somit Wissen, Erfahrung und Gefühl für Aktieninvestitionen. Kann ganz hilfreich sein, bevor man einen englischsprachigen Jahresbericht versucht zu lesen. Frei nach dem Motto: Man soll kaufen, was man versteht.

    Ich habe den Eindruck, dass hier einige um gleich drei goldene Kälber tanzen: Monatsdividende, Quartalsdividende, Halbjahresdividende. Was so verkehrt ja jährlich ausgeschüttete Dividenden sein soll, erschließt sich mir nicht. Ein Value-Investor sollte Geduld mibringen und dann kann man auch mal ein paar Monate länger auf die nächste Dividende warten.

    • Matthias sagt:

      Hi Turing,

      prinzipiell ist nichts gegen deutsche Unternehmen zu sagen. Ich selbst habe auch ein deutsches/europäisches Depot und ein Ami-Depot. Aber es geht doch bei diesem hier angestrebten Konzept ganz klar um die Erzielung monatlicher Zusatzeinkünfte, so wie sie in Amerika gern genutzt werden als oder zur Rente. Da will man monatlich Einkünfte entnehmen können im Alter. Hier in diesem Fall soll es vorerst dem schnelleren Aufbau dienen.

      zu 1) Der Freibetrag greift doch in jedem Fall, egal ob Tagesgeldzinsen, Dividenden egal woher, oder Gewinne durch Verkäufe.

      zu 2) Ich glaube nicht, dass man als Deutscher nun deutsche Unternehmen wirklich besser kennt, nur weil einem das eine oder andere Firmenlogo im Alltag begegnet. Alle Aktionäre von Karstadt (Arcandor), HRE (Hypo Real Estate), Conergy, Solarworld, Heideldruck und so vielen mehr kannten die Unternehmen nicht. Wie auch? Also das macht, glaube ich, keinen Unterschied.

      Natürlich ist an einer Jahresdividende nix verkehrt, außer dass man eben so lange warten muss, und man aber ansonsten eben den kumulativen Effekt der sofortigen Re-Investierung nutzen kann. Und genau darum geht es doch. Value oder nicht Value ist doch nicht die Frage. Man sollte nie wegen der Dividende etwas kaufen, wovon man nicht auch sonst überzeugt wäre. Value bedeutet doch nicht nur, dass das Unternehmen was Handfestes aus Stahl oder Zement baut, sondern dass das Unternehmen Cashflow erzeugt und echten Gewinn erzielt. Meine Meinung zumindest. Rolls-Royce hatte echte Value-Fahrzeuge gebaut, ging aber trotzdem bankrott, weil man sich bei Triebwerken verhoben hat.

      Na ja, jedem ein gutes Händchen.
      MS.

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @Matthias: zu 2) Sehe ich auch so. Keiner kann garantieren das eines der DAX30 Unternehmen nicht doch pleite geht und darum stelle ich mich auch so breit mit meinem Dividenden Depot auf. Persönlich werde ich vorerst nicht in Deutsche Aktienunternehmen investieren. Muss aber jeder selber entscheiden.

      • Thomas sagt:

        Nicht einen Cent würde ich in K+S , oder RWE stecken , nur weil sie ( optisch ) billig sind.

        Bei beiden Unternehmen ist alles vollkommen ungewiss, zudem sollten die Alarmglocken angehen, wenn ich mir die Langfristcharts ( 3-4 Jahre ) bei beiden Unternehmen anschaue. Der AbwärtsTrend ist vollkommen intakt…

  16. Dividendeninvestor sagt:

    Alles Top-Werte. Sogenannte Nobrainer. Das Depot dürfte zukünftig, in Dekaden gedacht, viel Freude bereiten und steigende Dividende abwerfen.
    Einziges Manko sehe ich bei der ausländischen Quellensteuer der US-Aktien, falls der Freistellungsauftrag nicht ausgeschöpft wird. Hier würden tatsächlich 15 % Quellensteuer verschenkt werden, wie Turing schon richtig bemerkt hat.
    Hier hätte ich auch erst mal mit weiteren britischen oder deutschen Aktien angefangen und erst bei überscheiten des Freistellungsauftrages mit US-Aktien diversifiziert.
    Zur Auswahl stünden hier bei mir: Reckitt Benckiser, Unilever, BP.

  17. Dirk Köster sagt:

    Hallo.
    Ich selber finde das Depot schon einmal weit besser, als die meisten Anfänger-Depots, die man so sehen kann…

    Grundlegend bedenklich finde ich die Länder- und Branchenmischung.
    Etwas sehr konsum- und USA-lastig.

    Wie wäre es mit einer sehr soliden Bank: Commonwealth Bank of Australia ? Bank of Nova Scotia?
    Oder Medizinbereich Coloplast aus Dänemark? Stryker aus USA (sehr hohe Dividendensteigerungen pro Jahr)?
    Novo Nordisk aus Dänemark?

    Damit könnte man die Ländermischung und Branchenmischung etwas optimieren.

    Für den Energiebereich denke ich an Fuchs-Petrolub.

    Gruss

  18. Damasus sagt:

    Es kommt auf die Vermögenslage des Investors an.

    Aber ich würde nicht zu Beginn komplett investiert sein wollen. Villt. 40% zu Beginn investieren, sollten die Kurse um 20% sinken wieder 40% investieren. Nebenbei noch sparen. Sollten die Kurse weiter sinken, nochmal 40%.

    Und anders herum, sollten die Kurse um 20% steigen, durchaus mal verkaufen(Stopp-Loss setzen und warten). Habe ich z.B. bei Just Engery Group so gemacht.

    Dass erhöht die Rendite noch mehr und ist keine komplizierte Strategie.

  19. Mendigo sagt:

    Eine Sache, die ich absolut nicht nachvollziehen kann, ist dieser Drang nach „Überdiversifikation“.

    Warum brauche ich 50 Aktien? Aus finanzmathematischer Sicht (Korrelation) vollkommen sinnlos. Aus Angst, dass ein Unternehmen pleite geht. Ok. Aber mal ehrlich, wenn P&G, JNJ, Exxon pleite gehen, dann haben wir alle ganz andere Sorgen.

    Jeder wie er mag, aber meiner Meinung nach sind 10 Werte ansolut ausreichend. Ein Bekannter von mir ist noch radikaler und hat 3 Werte, die übe 5% Dividendenrendite abwerfen (einer davon die MüRück), was zwar risikoreicher, aber zugleich stressfreier ist. Wenn einem die Kursbewegungen eh egal sind, da man für „ewig“ kauft.

    Nur so ein Gedanke…

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Mendigo: Jeder verfolgt eben eine andere Strategie. MüRück würde für mich gar nicht in Frage kommen…

      • Damasus sagt:

        Gut zur Zeit ist MüRück zu teuer, aber wenn die Aktie günstiger ist. Warum kommt sie für dich nicht in Frage?

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Damasus: Weil die MüRück nur eine jährliche Dividendenzahlung vornimmt und ich aktuell noch Dividenden Aktien selektiere die mindestens halbjährlich zahlen – eher eine Quartalsdividende.

  20. Name (required) sagt:

    Was haltet ihr von Audi und Borussia Dortmund als Aktie?

  21. […] Vorstellung Dividenden Depot – Aufbau mit 19.300 EUR Investitionssumme – […]

  22. Malte sagt:

    Hallo,

    ich habe ebenfalls mal eine Frage an den Blockinhaber oder auch an den Betreiber des obigen Depots.
    Wo habt ihr die MCDo. Aktien gekauft?
    Dem Blockbetreiber reicht doch eine jährliche Div. nicht aus, also müsstest du an einer amerikan. Börse gekauft haben oder?
    Worin genau besteht der Unterschied außer in den Zahlungsintervallen der Div.?
    Wechselkursschwankungen hast du egal wo du die Aktie kaufst und die Höhe der Div. bzw. die Divrend. sollte doch auch identisch sein.
    Oder verstehe ich da was nicht?
    Grüße

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Malte: MCD an der NYSE gekauft. Richtig. Der Unterschied ist der Zahlungsintervall, wenn man überwiegend Amerikanische Aktien kauft. Die Deutschen Aktien z.B. aus dem DAX30 Index zahlen eine jährliche Dividende.

  23. Malte sagt:

    Danke für die schnelle Antwort!!
    Stimmen den meine Überlegungen mit der Dividende und der Divrend.?
    Also im Falle von MCD:
    4x Div. MCD (NYSE) = 1x Div. MCD (Frankfurt),
    mal abgesehen davon, dass sich durch die Wechselkursschwankungen was ändert.

    Wenn ich das richtig kapiere, dann gibt es ne Gesamtzahl an Aktien, die von MCD an Börsen weltweit gehandelt wird, aber jede Aktie hat den gleichen Wert, aber wird je nach Landesbörse in einer anderen Währung gehandelt…

    Hoffe das sind nicht zu viele Fragen, aber will das kapieren bevor ich entscheide, wo ich kaufe…

    Saludos

    • Matthias sagt:

      Hi Malte, nein, wenn eine US Aktie Quartalsdividende zahlt, dann bekommst Du auch für in D gekaufte Aktien dieser Firma quartalsweise Dividende. Habe gerade diese Woche für Intel 0,2250 USD beim Kurs von 1,317200 also 0,17 Eurocent Quartalsdividende bei Flatex bezogen. Leider verlangt Flatex Gebühren für Auslandsdividenden, weshalb ich schon den Übertrag nach Lynx beantragt habe.

  24. Malte sagt:

    Hi Matthias,

    danke für deine Antwort. Im Falle von MCD ist es aber laut finanzen.net so, dass einmal jährlich eine Dividende in Euro gezahlt wird. In US-Dollar gehandelte Papiere aber vierteljährlich…
    Stimmt also die Angabe von finanzen.net nicht?

    Grüße

  25. Matthias sagt:

    Hi Malte,
    ich denke, die Seiten fassen nur die Jahresdividende zusammen. Für das laufende Jahr wird das hochgerechnet, und für die Zukunft prognostiziert. Es ist die selbe Aktie. Bei manchen Unternehmen gibt es einheimische Aktien und dann nur für US ADR (American Depository Receipts), wo meinetwegen 5 Originalaktien in einer ADR abgebildet werden oder so, oder GDR (Global Depository Receipts). Da kann das alles anders sein.
    Aber bei MCD scheint es ganz normal zu laufen, m.E.
    Hier siehst Du den Kurs der Aktie bei Yahoo an der Frankfurter Börse mit den Dividendenterminen a 0,77 USD: http://goo.gl/TqAfb5
    Eine liquide US Aktie muss man nicht an US Börsen kaufen, wenn die Spreads an deutschen Börsen, bzw. Direkthandel auch gering sind, und immer genug gehandelt wird. Das macht nur Sinn bei Papieren, die für deutsche Börsen eher exotisch sind.

    Grüße
    MS

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