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Singapur REITs – 4,4% bis 7,54% Dividenden Rendite p.a.

In den letzten Monaten hatte ich bereits eine umfangreiche 155 US REITs Excel Datei mit bis zu 25,9% p.a. Dividenden Rendite hier veröffentlicht. Heute möchte ich Euch 26 REITs aus Singapur vorstellen.

Singapur ist ein Stadtstaat in Südostasien. 1819 wurde Singapur als Handelsposten der East India Company von Sir Thomas Stamford Raffles errichtet. Bis 1959 war Singapur britische Kolonie. 1963 Vereinigug mit Malaysia und 2 Jahre später bereits unabängige Republik. 4 Millionen Einwohner hat Singapur.

Seit 2002 existieren Singapur REITs. Unternehmensgewinne werden zu 100% an Aktionäre ausgeschüttet.

Nachfolgend eine Übersicht – 26 Singapur REITs :

 

Quelle:  mystocksinvesting.com

Ich habe mich mit den o.g. REITs aus der Tabelle noch nicht eingehend beschäftigt. Bisher habe ich seit über 1,5 Jahren den „First Real Estate Investment REITs“ aus Singapur in meinem Dividenden Depot. Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit einen der o.g. REITs aus Singapur und kann berichten?

13 Responses to “Singapur REITs – 4,4% bis 7,54% Dividenden Rendite p.a.”

  1. kaunlaran sagt:

    Wie sieht es denn mit der Quellensteuer in Singapur aus?
    Lt. Bundeszentralamt für Steuern wird bei Dividenden keine Quellensteuer erhoben? Gilt das auch für Deinen REIT oder gibt es hier Sonderregelungen?

  2. Ralf sagt:

    Hi Markos,
    Mit einem REIT aus Singapore kannst Du eigentlich nichts falsch machen. Die Immobilienpreise und Mieten steigen hier kontinuierlich. Der Immobilienmarkt ist sehr aktiv. Es herrscht eine rege Nachfrage nach Immobilien aller Art. Es entstehen ständig neue Hotels, Shopping Malls, Condominiums und viele andere Gebäude. Firmen aus alllen Ländern derWelt sind hier angesiedelt. Ungenuzten Leerstand gibt es hier so gut wie gar nicht. Von kleineren Ladenfläschen mal abgesehen. Soviel ich weiss sind fast alle industriell genutzte Gebäude und Produktionsflächen vermietet. Das Einkommen der REIT’s ist hier auf Jahre gesichert. Das heisst aber nicht das es hier keine Schwankungen gibt, wie überall auf der Welt.
    Solltest Du dich für den ein oder anderen REIT entscheiden, dann achte auf die Häufugkeit der Dividendenzahlungen. Einige REITs zahlen quarteilsweise aus und andere nur 1 oder 2 im Jahr. Ich persönlich würde die Quartalszahlungen vorziehen.
    Ich weiss nicht ob es für Anleger aus Deutschland eine Quellensteuer gibt. Für Anleger mit Wohnsitz in Singapore fallen keine Steuern auf Dividenden an. Ich persönlich werde mir demnächst einige REITs ins Depot legen. Zu empfehlen ist auch StarHub. StarHub ist die zweitgrösste Telekommunikationsfirma in Singapore. Mit kontinuierlichem Wachstum und einer stabilen Quartals Dividende.
    Gruss, Ralf

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ralf: Danke für Dein Feedback direkt aus Singapore Ralf. Bei Telekommunikationsfirmen bin ich immer vorsichtig. In den nächsten Wochen werde ich mir einige der Singapore REITs genauer anschauen. Klar kommen für mich nur die Singapore REITs in Frage, die eine Quartalsdividende zahlen.

  3. Martin sagt:

    als ausländischer Anleger zahlt man die ersten fünf Jahre 10% Quellensteuer, dannach wohl keine mehr (die Info findet man jedenfalls auf den meisten Seiten zu den S-REIS)

  4. colin sagt:

    Ich hätte eine Frage zur Währung der Divdendezahlungen.
    Auf der Seite von First Real Estate werden diese in Cents angegeben. Sind damit us Cent oder Singapur Cent gemeint? Bei US Cent komme ich bei aktuellen Kurs ja auf eine Rendite von fast 7%, das wäre prima.

    Colin

  5. Zazaz sagt:

    Ich bin auch gerade dabei, mein kleines Investment in Singapur auszubauen. Gefällt mir als Standort sehr gut, hat mit die höchste wirtschaftliche Freiheit weltweit. Ich schwanke noch ob ich mir als nächstes einen REIT oder Singapore Post ins Depot legen soll. Interessantes Blog zu den REITS:
    http://dividendsrichwarrior.blogspot.com

  6. Stephan sagt:

    Hallo
    macht es noch Sinn heute Reit in SG zu kaufen, Wie waren Deine Erfahrungen die letzten Jahre.
    Danke und Gruß
    Stephan

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Stephan: Ich habe nur einen REIT von denen und ich denke diesen werde ich wohl bald verkaufen. Ich plane auch einige Umschichtungen in meinem Dividenden Depot bis Ende 2016.

  7. Nordmann sagt:

    Hast Du den First Reit schon verkauft? Ich habe nir zwei S-REITS ins Depoot gelegt, aber dabei gleich die Info über „akkumulierte Mehrbeträge“ erhalten (S-Broker). Bei Consors werde ich vor dem Kauf darauf hingewiesen, dass es sich um „steuerintranparente Fonds“ mit entsprechender Mehrbesteuerung handele. Gilt für ale von mir getesteten S-REITS. Hast Du davon etwas bemerkt bei den Ausschüttungen bzw. beim Verkauf?

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Normdann: Ich habe steuerlich nichts bemerkt.

      • Silek Tuo sagt:

        Ich habe auch einen Singapur-REIT. Meine Depotbank stuft ihn als „intransparenten Fonds“ ein und in der aktuellen Steuerbescheinigung der Bank wird mir der Kursgewinn, den der REIT im Jahr 2017 gemacht hat, als ausschüttungsgleicher Ertrag ausgewiesen, der der 25%igen Strafsteuer nach § 1 InvStG unterliegt. Der Höhe des Betrags liegt in meinem Fall nah an der Schmerzgrenze.

        Im Prinzip kann man durch den Besitz eines solchen REITs sogar in den persönlichen Ruin getrieben werden. Das wäre etwa der Fall, wenn der Kurs des REITs am Jahresverlauf spekulationsgetrieben stark ansteigt und anschließend am Jahresbeginn abstürzt. Als Beispiel: Läge der Wert des REITS am Jahresanfang bei 10.000 € und am Ende des Jahre bei 18.000 €, dann wären das ausschüttungsgleiche Erträge von 8000 €, auf die 2000 € Steuern abzuführen wären. Löst sich die Spekulation aber etwa am ersten Börsentag des neuen Jahres wieder in Luft auf und der REIT sinkt auf den ursprünglichen Wert von 10.000 € zurück, bliebe ich auf den 2000 € Strafsteuern sitzen. 2000 € Steuern für Nichts!

        Man kann in einem solchen Falle daher nur dringend von dem Besitz entsprechender Singapur-REITS abraten. Es ist eine Steuerfalle.

        Allerdings weiß ich nicht genau, welche Singapur-REITs als „intransparente Fonds“ gelten und welche nicht und ich weiß auch nicht, wo man das in Erfahrung bringen.

      • Silek Tuo sagt:

        Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es sich bei meinem REIT um den obersten in der Liste aufgeführten REIT handelt und die Besteuerung etwa 75% der Dividendenerträge aus dem Jahr 2017 wieder wegfressen wird.

        Interessanterweise aber sollte das Investmentsteuergesetz (InvStG) eigentlich gar nicht für REITs gelten. Das legt § 1 Abs. 3 Ziff. 5 InvStG ausdrücklich fest. Auf Nachfrage behauptet die Bank jedoch, dass es hier eine spezielle Regelung gäbe, weil der REIT in Immobilien investiert und gleichzeitig börsengehandelte Anteile ausgibt…. Darüber hinaus erwähnt die Bank in ihren Produktinformationen aber nicht, dass der REIT von dieser Steuer betroffen ist, sondern überlässt das böse Erwachen ihren Kunden selbst…

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