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In 3 Schritten zur sicheren Rente

In der Focus Money Nr. 22 (2013) vom 27.05.2013 ist der Artikel In 3 Schritten zur sicheren Rente erschienen. Der Artikel gliedert sich in folgende Punkte:

  • Die Analyse
  • Der Kassensturz
  • Die Entscheidung – Lebensversicherung und Riester-Rente
  • Die Entscheidung – Immobilienkauf
  • Die Rentenretter: Notfallplan für Spätzünder

Zum Punkt „Die Entscheidung – Lebensversicherung und Riester-Rente“:

Immer mehr Deutsche sind unsicher, was sie mit ihrem Vertrag anfangen sollen. „Dabei lohnt die Riester-Rente nach wie vor“, beruhigt Thomas Mai, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen, „wenn man das richtige Produkt wählt.“

Ich glaube nicht, dass sich eine Riester-Rente wirklich lohnt.

Im letzten Punkt „Die Rentenretter: Notfallplan für Spätzünder“ geht es um einen ganz wichtigen Satz:

Börse, Aktien, Wertpapierhandel – für viele Deutsche hört sich das nach Verlust und Unsicherheit an. Dabei ist die direkte Anlage am Kapitalmarkt ein Rentenretter und für junge als auch ältere Sparer geeignet. „Die direkte Anlage ist einer Versicherung vorzuziehen“, rät Nikolaus Braun von der Quirin Bank, „Versicherungen sind zu teuer.“ Ähnlich sieht das der Münchner Verbraucherschützer Merten Larisch: „Wer sinnvoll vorsorgen will, investiert direkt am Kapitalmarkt.“ Wichtig sei, so die Experten, in börsennotierte Fonds (ETFs), zu investieren. Sie seien bis zu 80 Prozent günstiger als herkömmliche Fonds und oft ähnlich erfolgreich. Außerdem sollten die ETFs weltweit und über verschiedene Anlageklassen gestreut sein.

Für viele mögen ETFs die richtige Wahl sein, wenn man nicht die Zeit hat sich mit dem Direktinvestment in Dividenden Aktien zu beschäftigen. Persönlich werde ich weiterhin und auch in Zukunft verstärkt in Dividenden Aktien aus der ganzen Welt investieren.

Reichen wirklich 3 Schritte für die sichere Rente? Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare und Diskussionen zum Thema Rente !

13 Responses to “In 3 Schritten zur sicheren Rente”

  1. Arthur Dent sagt:

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen Dividenden, Dividenden, Dividenden.

    Ein bisschen Tänzchen mit Mr. Market mache ich mit diversifizierten ETF-Sparplänen – die natürlich ausschüttend sind. Man muss es ja nicht übertreiben…

    Und wenn Mr. Market dann ein paar Jahre schön getanzt hat, werden die nächsten 100k investiert – in Dividendenaktien! So geht das.

  2. Schöner und auch wichtiger Artikel.
    Ich denke, wer darüber nachdenkt, ob er lieber in ETFs oder in Einzel-Aktien investiert, hat ein Luxusproblem. Der Weg bis dorthin ist der entscheidende, um später bittere Altersarmut zu vermeiden. Sobald jemand bereits erkannt hat, selbständig massiv für seine Altersvorsorge etwas zu tun, der ist auf dem richtigen Weg. Ob er dies mit einer Fülle an Einzel-Aktien oder mittel ETFs macht, ist nebensächlich.

    Riester und Lebensversicherungen machen in erster Linie den Anbieter reich.

    VG

  3. Felix sagt:

    Ich glaube, eine „sichere“ Rente gibt es nicht, zumindest für diejenigen, die noch ein lange Strecke vor sich haben (damit meine ich 20 – 30 Jahre). Kein Mensch weiß, welche Firma (Aktien), Versicherung (Riester) usw. zu dieser Zeit noch solvent ist. Man weiß noch nicht mal, in welcher Währung die Auszahlung erfolgen würde.
    In den vergangenen 60 Jahren mit Wirtschaftswunder und Wachstum aus einen am Boden liegenden und vollständig zerstörten Land heraus, hat bislang das Umlageverfahren ganz gut funktioniert. Es ist absehbar, dass das wegen der demographischen Entwicklung sich nicht fortschreiben lassen wird. Anderseits ergibt sich derzeit auch keine Möglichkeit ein sicheres, zinsgeneriertes Einkommen zu erzielen wie das früher mit über 5% Zinsen möglich war.
    Also muss man, will man ein nennenswertes passives Einkommen erzielen, stärker in Risiko gehen. Freilich hat man nur einen Schuss frei. Ist das eingesetzt Kapital weg, dann war’s das.
    Was bleibt angesichts der unsicheren, stets absturzträchtigen Finanzmärkte und desolater Staatsfinanzen für den einzelnen, um für das Alter vorzusorgen?

    Möglichst breit zu diversifizieren, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Dazu gehören für mich: gesetzliche Rente, Riestervertrag, eigengenutzte Immobilie möglichst mit Garten als Anbaufläche, diese sollte auch möglichst energieautark sein.
    Natürlich ist mir klar, dass man sich das auch leisten können muss.

  4. egghead sagt:

    „Wer sinnvoll vorsorgen will, investiert direkt am Kapitalmarkt.“

    Dass sich das mal jemand traut zu sagen.
    Der Mann muss jetzt wohl den Namen wechseln und mit Personenschutz untertauchen. LOL
    Es gibt allerdings einen Vorteil der staatlichen Produkte : sie sind HARTZ-IV-sicher.
    Eine LV ist übrigens NICHT HARTZ-IV sicher, Finger weg.

  5. KF sagt:

    Als junger Mensch ist fast der einzige Weg zu einer vernünftigen Rente sich selbstständig machen und raus aus der gesetzlichen Versicherung. Für Hartz IV Niveau muss niemand einzahlen, und im Endeffekt bezahlt man aktuell hat aber nichts weiter als ein Versprechen irgendwann mal etwas zu bekommen, aber wieviel ist nicht mal klar. Aber klar ist das demnächst auf einen Einzahler zwei Rentner kommen und das das nicht finanzierbar ist, ist auch allen klar, aber die Konsequenzen ziehen nur die Wenigsten und die Politik hat scheinbar kein Interesse das Problem langfristig zu lösen.

  6. Andreas sagt:

    Und dabei ist es so einfach …. jeden Monat ein paar Euro direkt in Dividendenaktien investiert und man erzeugt sofort Cashflow also passives Einkommen … Jeder Bürger könnte dann selbst entscheiden ob der bereits erzeugte Ertrag zur Deckung der Ausgaben reicht . Dieses könnte dann bei entsprechender finanzieller Diziplin weit vor dem 67 Lebensjahr erfolgen. Dank Niedriglohn, Leiharbeit , Workpackage und Co. wird dem Arbeiter aber immer mehr finanzieller Spielraum genommen , so das er in der Rolle des Arbeiters kaum eine Chance hat seinen Vorruhestand aus eigener Kraft zu erreichen . So bleibt dann nur die Alternative über den Weg des Freiberuflers oder Unternehmers .

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Andreas: Sehr gut erkannt. Jeder Euro der in Dividendenaktien investiert wird, erzeugt auch einen sofortigen Cashflow/Passives Einkommen. Vielen Arbeitnehmern wird tatsächlich der finanzielle Spielraum genommen, um für die Rente vorzusorgen. Bin jetzt seit 7 Jahren selbständig im IT-Bereich und nur durch die Selbständigkeit stehe ich jetzt viel besser da. Soweit wäre ich als Angestellter/Arbeiter nicht.

  7. Arthur Dent sagt:

    Wieder ein Thema, bei dem die Amis es richtig machen. Etwas wie deren IRA (Individual Retirement Account) wird es bei uns wohl nie geben.

    Steuerbegünstigte Form der Vorsorge mit Wertpapieren. Was darin enthalten sind, welche Werte und welche Allokation entscheidet jeder für sich selber. Ein wichtiges Thema, wenn immer geschrieben steht, dass die Amis mehr Aktienkultur haben. Auch deswegen ist das durchschnittlichen KGV im DJ höher als im DAX. Wer auf die Dividendenzahlungen angewiesen ist, verkauft eine z.B. Procter&Gamble einfach nicht. Er vererbt sie…

  8. Bbi sagt:

    Dass Riester nicht lohnt kann man aber so pauschal nicht sagen. Den Vertrag meiner Frau z.B. ist auf jeden Fall dank staatlicher Zulagen unschlagbar. So eine Rendite ohne Risiko kann man bei dem kleinen finanziellen Einsatz nirgendwoanders erreichen.

  9. Spinnefax sagt:

    Moin,
    ich lese schon lange dein Blog und er ist sehr gut. Mit den Dividenden geht es auch so langsam los. Ich bin jetzt 4 Monate dabei und habe schon mein Internet und meine Strompauschale rein, aber mein Kaufwerte sind im Minus. In 10 Jahren werde ich drüber lächeln.

    Ich denke du solltest vorsichtig sein mit der Aussage, dass sich Riester nicht lohnt, denn das ist immer von sehr individuellen Faktoren abhängig. Ich zahl ca. 1000 Euro im Jahr ein und bekomme dafür 154 € macht eine Rendite von 15,4 %. Und jetzt der Hammer durch mich ist meine Frau auch berechtigt, aber nur mittelbar, d.h. sie zahlt nur 60 Euro im Jahr ein und bekommt ebenfalls 154 €. Das ist eine sichere Rendite von über 250 %.
    Wo bekommst du so eine sichere Rendite?
    Okey den Nachteil sehe ich, das Geld ist Zweck gebunden, aber wenn man eh irgendwann eine eigene Immobilie haben möchte.
    Und wenn Kinder dazu kommen, bekommt noch mal 300 Euro obendrauf. (und das kommt bestimmt auch noch und nicht nur eins :))
    Gruß Frank

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Frank: Freut mich zu lesen. Wenn für Euch Riester Sinn macht, dann ist es eine tolle Sache. Ich möchte mich zu 80% auf die Dividendenstrategie konzentrieren. 🙂

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