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Privat Finanzplan erstellen – Dividenden Depot Entwicklung –

Wichtig ist es auf jedenfall einen persönlichen Finanzplan zu erstellen, der auch die Folgejahre abdeckt und somit die zu erwartenen Dividendeneinkünfte zu ermitteln.

Mit dem Finanzplan kann man ein Gefühl dafür bekommen, ob die zu erwartenen Dividenden Einkünfte ab einem bestimmten Alter ausreichen, um den Lebensunterhalt zu sichern. Der Finanzplan hilft auf jedenfall, die privaten finanziellen Ziele noch schneller zu erreichen.

Nachfolgend 2 Beispiele – basierend auf dem aktuellen Kaufwert meines Dividenden Depot – um einen schnellen Überblick meiner privaten Finanzplanung für die nächsten Jahre zu ermitteln.

In einer weiteren Excel Datei tracke ich meine monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Dies ist sehr wichtig, um nachhaltig erfolgreich sich ein grosses finanzielles Polster für den Privatier Status, oder eine Extra Rente aufzubauen.

Rendite: 6,5% Netto
Einmalbetrag: 140.000 EUR
Jährliche Sparrate: 15.000 EUR

Jahr Alter  Monatsbetrag  Jahresbetrag  Jahresertrag  Jahressparrate  Monatsertrag
2013 34                  –   €     140.000,00 €        9.100,00 €         15.000,00 €           758,33 €
2014 35           758,33 €     164.100,00 €      10.666,50 €         15.000,00 €           888,88 €
2015 36           888,88 €     189.766,50 €      12.334,82 €         15.000,00 €        1.027,90 €
2016 37        1.027,90 €     217.101,32 €      14.111,59 €         15.000,00 €        1.175,97 €
2017 38        1.175,97 €     246.212,91 €      16.003,84 €         15.000,00 €        1.333,65 €
2018 39        1.333,65 €     277.216,75 €      18.019,09 €         15.000,00 €        1.501,59 €
2019 40        1.501,59 €     310.235,84 €      20.165,33 €         15.000,00 €        1.680,44 €
2020 41        1.680,44 €     345.401,17 €      22.451,08 €         15.000,00 €        1.870,92 €
2021 42        1.870,92 €     382.852,24 €      24.885,40 €         15.000,00 €        2.073,78 €
2022 43        2.073,78 €     422.737,64 €      27.477,95 €         15.000,00 €        2.289,83 €
2023 44        2.289,83 €     465.215,58 €      30.239,01 €         15.000,00 €        2.519,92 €
2024 45        2.519,92 €     510.454,60 €      33.179,55 €         15.000,00 €        2.764,96 €
2025 46        2.764,96 €     558.634,14 €      36.311,22 €         15.000,00 €        3.025,93 €
2026 47        3.025,93 €     609.945,36 €      39.646,45 €         15.000,00 €        3.303,87 €
2027 48        3.303,87 €     664.591,81 €      43.198,47 €         15.000,00 €        3.599,87 €
2028 49        3.599,87 €     722.790,28 €      46.981,37 €         15.000,00 €        3.915,11 €
2029 50        3.915,11 €     784.771,65 €      51.010,16 €         15.000,00 €        4.250,85 €
2030 51        4.250,85 €     850.781,81 €      55.300,82 €         15.000,00 €        4.608,40 €
2031 52        4.608,40 €     921.082,62 €      59.870,37 €         15.000,00 €        4.989,20 €
2032 53        4.989,20 €     995.952,99 €      64.736,94 €         15.000,00 €        5.394,75 €
2033 54        5.394,75 €  1.075.689,94 €      69.919,85 €         15.000,00 €        5.826,65 €
2034 55        5.826,65 €  1.160.609,78 €      75.439,64 €         15.000,00 €        6.286,64 €

Bei einer jährlichen Sparrate von 15.000€ und dem konsequenten reinvestieren der Dividendeneinnahmen in das Dividenden Depot und der jährlichen Netto Dividenden Rendite von 6,5% Netto, kann ich mein persönliches Ziel – die Finanzielle Freiheit – mit 42 Jahren  im Jahr 2021 erreichen.

Das Dividenden Depot würde somit einen Monatsertrag von 2.073,78 EUR generieren.
(  5. Ziel: 2.000€/Monat Netto (Finanzielle Freiheit) )

Rendite: 6,5% Netto
Einmalbetrag: 140.000 EUR
Jährliche Sparrate: 20.000 EUR

Jahr Alter  Monatsbetrag  Jahresbetrag  Jahresertrag  Jahressparrate  Monatsertrag
2013 34                  –   €     140.000,00 €        9.100,00 €         20.000,00 €           758,33 €
2014 35           758,33 €     169.100,00 €      10.991,50 €         20.000,00 €           915,96 €
2015 36           915,96 €     200.091,50 €      13.005,95 €         20.000,00 €        1.083,83 €
2016 37        1.083,83 €     233.097,45 €      15.151,33 €         20.000,00 €        1.262,61 €
2017 38        1.262,61 €     268.248,78 €      17.436,17 €         20.000,00 €        1.453,01 €
2018 39        1.453,01 €     305.684,95 €      19.869,52 €         20.000,00 €        1.655,79 €
2019 40        1.655,79 €     345.554,47 €      22.461,04 €         20.000,00 €        1.871,75 €
2020 41        1.871,75 €     388.015,52 €      25.221,01 €         20.000,00 €        2.101,75 €
2021 42        2.101,75 €     433.236,52 €      28.160,37 €         20.000,00 €        2.346,70 €
2022 43        2.346,70 €     481.396,90 €      31.290,80 €         20.000,00 €        2.607,57 €
2023 44        2.607,57 €     532.687,70 €      34.624,70 €         20.000,00 €        2.885,39 €
2024 45        2.885,39 €     587.312,40 €      38.175,31 €         20.000,00 €        3.181,28 €
2025 46        3.181,28 €     645.487,70 €      41.956,70 €         20.000,00 €        3.496,39 €
2026 47        3.496,39 €     707.444,40 €      45.983,89 €         20.000,00 €        3.831,99 €
2027 48        3.831,99 €     773.428,29 €      50.272,84 €         20.000,00 €        4.189,40 €
2028 49        4.189,40 €     843.701,13 €      54.840,57 €         20.000,00 €        4.570,05 €
2029 50        4.570,05 €     918.541,70 €      59.705,21 €         20.000,00 €        4.975,43 €
2030 51        4.975,43 €     998.246,91 €      64.886,05 €         20.000,00 €        5.407,17 €
2031 52        5.407,17 €  1.083.132,96 €      70.403,64 €         20.000,00 €        5.866,97 €
2032 53        5.866,97 €  1.173.536,60 €      76.279,88 €         20.000,00 €        6.356,66 €
2033 54        6.356,66 €  1.269.816,48 €      82.538,07 €         20.000,00 €        6.878,17 €
2034 55        6.878,17 €  1.372.354,55 €      89.203,05 €         20.000,00 €        7.433,59 €

Wenn ich die jährliche Sparrate von mindestens 20.000€ pro Jahr schaffe, dann wäre das Ziel Finanzielle Freiheit mit mindestens 2.000€ Netto Dividenden Einnahmen schon mit 41 Jahren möglich.

Wie sieht Euer grober Finanzplan aus ? Habt Ihr überhaupt einen Finanzplan, oder wenigstens trackt Ihr Eure monatlichen Einnahmen und Ausgaben?

34 Responses to “Privat Finanzplan erstellen – Dividenden Depot Entwicklung –”

  1. Andreas sagt:

    Hallo Marcos,

    du hast noch was vergessen … Durch die jährlichen Dividendensteigerungen bei den Aristokraten erreichst Du Dein Ziel noch schneller … 😉 Es ist sehr interessant die Wirkung des Zinseszinses zu verfolgen die sich je nach Gewichtung Aristokraten , Reits , BDC´s etc. ergibt . Somit kann man den Zeitpunkt der finanziellen Freiheit grob bedstimmen . Würdest Du zusätzlich noch eine Immobilie abtragen , also Ausgaben reduzieren erreichst Du Dein Ziel noch schneller …;-)
    In der jetzigen Niedriegzinsphase sicher eine Überlegung wert.

    Gruß

    Andreas

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Andreas: Ich könnte die monatlichen Dividendenzahlungen nehmen und ein Haus abbezahlen, bin mir noch unschlüssig. Vielleicht macht es eher Sinn die Dividenden sofort mit der monatlichen Sparrate zu reinvestieren und somit das Ziel in überschaubaren Jahren wirklich zu erreichen. Die jährlichen Dividendensteigerungen bei den Aristokraten habe ich noch nicht eingerechnet und es wird bestimmt auch Jahre geben, wo ich vielleicht ein bisschen mehr von meiner jährlichen Sparrate in das Dividenden Depot investieren kann. Wie schaut es bei Dir aus Andreas?

      • egghead sagt:

        Sondertilgungen und hohe Tilgungsraten helfen. Und wenn man kann lieber weniger Kredit aufnehmen als ein großes Depot halten, denn die Zinsen werdne irgendwann wieder steigen. Historsisch im Schnitt 6,5% ,aus heutiger Sicht gigantisch hoch. Ist alles eine Wetter mit vielen Variablen, die man nicht beeinflussn kann. Wer sich über 10 Jahre mit unter 3% einen Kredit nimmt, der kann höhere Dividenden dagegen rechnen und steht besser da.
        Es sei denn bei der nächsten Wahl kommt die Abgeltungsssteuer von 30% oder 40%, die Politik ist unberechnbar.

  2. Felix sagt:

    Ich verstehe nicht so recht, wie man eine netto Rendite von 6,5 % ansetzen kann. Das bedeutet eine brutto Rendite von annähernd 9 %. Wo gibt’s die?
    Sicher werden auch Dividendenausfälle, ja sogar Insolvenzen auftreten. Weiter sind unberücksichtigt mindestens 2% Inflationsrate. Insofern glaube ich nicht, dass es sich um realisierbare Zahlen handelt.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Wo es diese Brutto Dividendenrendite gibt? In meinem Dividenden Depot. Die 2% Inflationsrate habe ich nicht berücksichtigt. Das stimmt. Klar können auch einige Aktienwerte ihre Dividendenzahlungen herabsetzen, dafür gibt es sehr viele Dividend Growth Aktien, die jedes Jahr ihre Dividendenzahlungen anheben. Der aktuelle Status der Dividendenzahlungen ohne neue Investetionen in weitere Dividenden Aktien, sollte also gehalten werden können.

    • Arthur Dent sagt:

      @Felix: In meinem Dividendendepot auch. Das erfordert natürlicg etwas „Mut“ und den Willen/die Zeit sich sehr intensiv mit der Börse zu befassen.

      Oder, wenn du die Zeit nicht hast, es so zu machen wie Markos: Im Prinzip überdiversifiziert aber dadurch auf jeden Fall auf der sicheren und berechenbaren Seite.

    • Michael sagt:

      Sehe ich ähnlich. Diese Dividendenstrategie hat bisher sehr gut funktioniert, aber ob sie globale Finanzkrisen und ähnlichen unvorsehbaren Entwicklungen standhalten kann, ist wieder eine andere Frage. Selbst wenn eine netto Rendite von 6.5% unfassbar hoch ist darf man nicht vergessen, dass das Portfolio bei weitem nicht nur aus niedrig verzinsenden Bluechips, sondern auch aus sehr viel riskanteren Anlageformen wie z.B. US mortgage-based REITS (Immobilienkrise in USA) besteht. Ohne zusätzliches Risiko, gibt es keine überdurchschnittliche Dividende…

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @Michael: Dem Risiko bin ich mir bewusst, aber ich kaufe jetzt schon verstärkt Blue Chips Werte für das Dividenden Depot.

  3. Ein Finanzplan ist mehr als wichtig! Und je eher man damit beginnt, umso besser. Ich schreibe gerade in meinem Blog http://www.der-privatier.com ein eigenes Kapitel über das Thema „Finanzplan“.
    Wobei mein Plan zunächst einmal eine Antwort gegen soll, ob und unter welchen Bedingungen und ab wann und wie lange das passive Einkommen zum Leben ausreicht.
    Andere Pläne (Einnahmen/Ausgaben und Cash-Flow) habe ich in meinem Buch beschrieben.

    Gruß, Der Privatier

  4. Frank sagt:

    Zahlenspielereien schön und gut, aber was meistens (und auch hier) nicht beachtet wird, dass irgendwann die Abgeltungssteuer voll greift und dann verschiebt sich die ganze Rechnung schnell ein paar Jährchen nach hinten!

  5. Felix sagt:

    @Markos
    Um es richtig zu verstehen: Deine reale netto Rendite beträgt 6,5 % p.a. Da deine Kapitalerträge ja den Freibetrag von 801 EUR bei weitem übersteigen, zahlst du 25% Kapitalertragssteuer + Soli + ggf. Kirchensteuer, als gehen knapp 30 % deiner Dividendeneinnahmen an den Fiskus.
    Trotzdem verbleiben die 6,5% Nettorendite, so dass Deine Bruttorendite bei ca. 9% liegt, sehe ich das richtig. Und genau das kann ich nicht glauben, dass Deine !Durchschnittsdividende! bei fast 10 % Deines eingesetzten Kapitals liegt.
    Der Kaufwert Deines Depots ist mit knapp 140.000 EUR beziffert, demnach schütten diese Unternehmen zusammen ca. 14.000 EUR p.a. an Dich aus? Oder habe ich etwas falsch verstanden?

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Ich habe für Gewinne Sonstiges noch einen Verlustvortrag für die nächsten 5-7 Jahre – d.h. die Kapitalerstragssteuer + Soli + ggf. Kirchensteuer bekomme ich am Ende des Jahres zurückerstattet 😉

  6. Felix sagt:

    @Markos
    Vielen Dank für den Hinweis. Demnach ist brutto = netto bei Dir. Trotzdem eine ordentliche Rendite. Dank der breiten Diversifizierung wahrscheinlich mit überschaubaren Risiko.

    Meine letzte Frage dazu, falls es nicht zu persönlich ist:
    Was muss man tun bzw. wie kommt man zu einem Verlustvortrag für die nächsten 5 – 7 Jahre beim Finanzamt?

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Verluste mit dem Handeln von Knockout Zertifikaten. Ich hole mir das über die Abgeltungssteuer Erstattung wieder rein.

      • @Marcos: Es ist sicher schön, wenn man keine Steuern zahlen muss und auch ich bin froh, dass ich dieses Jahr noch einen Verlustvortrag abbauen kann. Aber man muss natürlich auch mal der Realität ins Auge sehen: Wenn Du noch einen Verlustvortrag von 5-7 Jahren hast, dann bedeutet das nichts anderes, als dass Du noch 5-7 Jahre brauchst, um mit Deinen Dividenden den anscheinend doch recht satten Verlust auszugleichen.
        Erst danach stehst Du wieder bei Null – Das ist die Kehrseite der Medaille.
        Das ändert aber andererseits auch nicht an der Tatsache, dass Du hier mit Deinem Depot eine wirklich beachtliche Rendite erwirtschaftest. Sehr gut!

        Gruß, Der Privatier

      • KF sagt:

        Kannst Du denn die Quellensteuer gegen die Verluste gegenrechnen oder nur den Teil den der deutsche Fiskus einbehält?
        Ich bin bisher davon ausgegangen das die Quellensteuer auf jeden Fall weg ist und auch nicht mit Verlusten gegengerechnet werden kann.

      • Chico sagt:

        Hi,

        ich verfolge Deine Seite mit großem Interesse und muß zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin über das, was ich hier lese.

        Zitat „…Verlustvortrag für die nächsten 5-7 Jahre…“, d.h. Du hast bei Deinem aktuellen Dividendenzufluß von ca. 700 Euro netto pro Monat zwischen 40.000-60.000 Euro in Knock-Outs verzockt.

        Das paßt für mich irgendwie nicht mit Deiner sonst sehr durchdachten Darstellung zusammen. Eine „Jugendsünde“?

        Weiterhin viel Erfolg mit Deinem Dividenden Depot!

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Chico: Der Verlustvortag ist 4 stellig – im oberen Bereich. Bei Master Limited Partnerships ist die Dividendenzahlung Brutto=Netto, d.h. Dividendenzahlung wird mit dem pers. Steuersatz versteuert und somit bekomme ich davon keine Abgeltungssteuer erstattet. Also keine 40.000 bis 60.000 EUR in Knockout Out Zertifikaten verzocket. Weit unter 10.000 EUR. Seit 2 Jahren nur noch Value Investing und die Dividendenstrategie !

  7. Andreas sagt:

    @Markos

    Zu Deiner Frage : Ich versuche beide Seiten also Ein und Ausgaben zu optimieren.
    Zum einen tilge ich mein Haus (hohe Sondertilgung) und zum Anderen diversifiziere ich nach Deiner Methode. Auf nicht (mehr) vorhandene Ausgaben (bezahlte Immobilie, Photovoltaik etc.) fallen ja auch keine Ertrags-Steuern an 😉 . Zudem ist es „greifbar“ … also nicht nur virtuell in Form von schwarzen Zahlen die nach Ausfall des „Servers“ verschwinden … (siehe Zypern und Bankautomaten)
    Einen Teil der Erträge setze ich auch spekulativ ein um mit evtl. Megatrends (z.bsp. 3 D Drucker , E-Autos (siehe Tesla) ) die Performance zu steigern .

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Andreas: In der aktuellen Ausgabe von „Der Aktionär“ wird auch spekulativ auf ein Zertifikat/ETF für 3D Drucker hingewiese. Könnte sein, dass das ein Megatrend wird. Wenn ich aber ein Biotech in 2001 bis 2002 zurückdenke … Hmmm. Muss mich mit dem Thema 3D Drucker noch mal genauer beschäftigen.

      • Arthur Dent sagt:

        @Markos: Das Thema 3D-Drucker stand bei mir vor einem halben Jahr auch auf der Agenda. Habe mich aber dagegen entschieden, weil:
        – keine Tänzchen mit Mr. Market mehr, gar keine.
        – Wenn man von einem Megatrend in der Zeitung liest,ist man auf der Welt so ca. der 10 Mio.ste, der darüber nachdenkt, zu investieren.
        Biotech hingegen ist immer noch mega-erfolgreich, Amgen zahlt ja seit einigen Quartalen Dividende. Ich bin noch investiert über den Fonds DWS Biotech (kein Ausgabeaufschlag). Der läuft im vergangenen Jahr von meinen Fonds im „Spardepot“ am besten (ca. +40%).

    • egghead sagt:

      Hallo Andreas genau richtig, Tilgen und Vermögen aufbauen – wenn man es finanziell kann. Ich habe seit 1999 primär getilgt was ging und Darlehen komplett abgelöst (bei 4 bis 5% zinsen keine Frage).
      Es gingen z.B 10.000€ Sondertilgung pro Jahr, die muss man ja auch erst mal verdienen 😉
      Das hat den Aufbau alternativer Vermögensarten wie Wertpeiere etwas behindert.2 mal komplett verkauft : 1999 (vor dem Crash 😉 und 2007.
      Mein letzer Darlehensvertrag läuft mit 10% Tilgung (ich darf 2 Mal während der Laufzeit den Tilgungssatz ändern, lann laso auch auf 1% zurück, wenns brennen sollte).

  8. Jan sagt:

    Hallo,
    ich wäre trotzdem vorsichtig mit der guten Rendite, da dein Dividenden Depot erst ein paar Jahre läuft ist es schwer abzuschätzen wie es sich bei einem Schlag wie z.B. 2008 verhält. Wenn das Depot dann mal 50% abknickt ist es eben nicht unwahrscheinlich, dass (gerade bei so vielen Werten) die ein oder andere Aktie Dividenden kürzt, streicht oder in die Insolvenz geht.
    Trotzdem gehe ich oft ähnlich vor da man einfach keine anderen Anhaltspunkte als die vergangene Rendite hat.

  9. egghead sagt:

    Ich rechne mit 4-5% Dividendenrendite Brutto bezogen auf den Anschaffungspreis. Für mein Depot ist das so real und errechnet.
    Das ist dann konservativ und ich bin auch zufrieden.
    So einen Plan oben habe ich in EXCEL auch gemacht, aber mit dem Dividendendepot alleine und den momentan hohen Kosten käme ich nicht weit bzw. Arbeiten bis 65.
    Meine in den letzten Jahrzehten aufgebauten Wertpapierbestände habe ich mindetens 2 Mal komplett verkauft, um Eigenkapital für selbstgenutztes Wohneigentum zu haben (damals waren die Zinsne bei ca. 5%) Ich habe es nicht bereut, würde es wieder so tun.

  10. Felix sagt:

    Modethemen
    Ich spekuliere nicht auf Modethemen wie 3D-Drucker, noch nicht mal auf erneuerbare Energie, obwohl sich letzteres noch als verlässlichster Trend abzeichnet. Ganz im Gegenteil, ich habe sogar ganz gezielt jetzt noch mal in Ölkonzerne investiert. Die verdienen auch in 10 Jahren, davon bin ich überzeugt, noch anständig mit ihrem Produkt und zahlen durch die Bank über 5 % Dividende.
    Wer letztlich mit e-Autos oder gar mit 3D-Druckern Geld verdient, steht in den Sternen. Daimler experimentiert seit über 20 Jahren mit der Brennstoffzelle; ein marktreifes Produkt, mit dem sich Geld verdienen lässt, haben sie nicht zustande gebracht. Ob es BMW mit dem i-car anders geht, muss sich erst noch zeigen. Ich bin mit den Zahnpasta, Getränke und Burgerkonzernen bislang gut gefahren und bleibe dabei.

    • egghead sagt:

      Trends = Wetten auf die Zukunft. Punkt.
      Kann gut gehen kann schief gehen.
      Die Brennstoffzelle wird es wahrscheinlich nur bei Spezialanwendungen (ÖPNV, Busse, lokaler Verkehr).

  11. Constantine sagt:

    Ich greife mal die ursprüngliche Frage auf: Habe ich einen Finanzplan und/oder tracke ich meine monatlichen Ausgaben?

    Beides Ja. Zur globalen Betrachtung, Zielbestimmung und Erfolgsmessung dient mir ein grober Finanzplan. Wo kann ich bei den Annahmen, die ich treffe, in 10/20/30 Jahren sein? Diesen Plan gibt es nun schon seit ca. 2 Jahren. Zu der Zeit hatte ich aber noch keine Freundin 😉 Aktuell wird der damals entworfene Weg vllt. ein anderer sein. Meine Freundin will eine eigene Wohnung (natürlich in HH, gute Lage, Preis am Besten unter dem eigentl. Wert-> nichts leichter als das ;)) und würde dafür eigenes EK mit einbringen. Ich unterstütze sie dabei (Zukunftsplanung) und müsste dann eben anders planen.
    Daher sehe ich diesen Plan eher als Orientierung: Was will ich erreichen, welche Schritte sind dazu notwendig, den ich immer wieder an meine Lebenssituation anpassen muss.

    Daneben führe ich Buch über meine Ausgaben/Einnahmen. In der Vergangenheit habe ich mich oftmals finanziell in die Sch*** geritten. Die wöchentliche Eintragung meiner Ausgaben und der „genaue“ Blick über meinen Finanzstatus helfen mir dabei sowas nicht wieder erleben zu müssen. Eine Art Steuerungsinstrument um mich auf dem rechten Weg zu halten. Einfach überall die Kassenzettel geben lassen, wöchentliche Umsätze meines Kontos anschauen und eintragen. Erfolg hierbei, jeden Monat optimiere ich meine Ausgaben, ohne mich einzuschränken, lege eine Sparquote weg, sorge für Einmalzahlungen (z.B. Steuer & Versicherungen, Urlaub) vor und habe oftmals am Monatsende einen Betrag über, der direkt auf mein Sparkonto geht.

    Abgeschlossenes Ziel lt. Finanzplanung:
    1000€ Sicherheitspuffer für kurzfr. Ausgaben/Reparaturen
    Ziel in diesem Jahr:
    Die Summe von 6 Monatsgehältern auf Tagesgeldkonto ansparen(5/6) geschafft
    Mittelfristig dann:
    Investements in Dividendentiteln ausbauen (z.Zt. lediglich ~12.000 €)

    Interessant dabei wäre wie die Du oder Andere auf ein neues Auto sparen, gebraucht kaufen, Leasing, neues finanzieren? Denn das steht mir wohl in den nächsten 2 Jahren bevor!

    • Arthur Dent sagt:

      @Constantine: Bzgl. Autokauf habe ich es immer abgelehnt, Leasing zu machen. Das ist zwar wg. der geringen mtl. Belastung verführerisch, aber letztlich die teuerste Form der Kreditaufnahme – müsstest du aber für den Einzelfall jeweils gesondert nachrechnen.

      Ich empfehle Neuwagenkauf, natürlich gedanklich für 20 Jahre, bis er auseinander fällt. Dann evtl. beim Hersteller finanziert. In der jetzigen mauen Absatzsituation sollte es schöne niedrige Zinsangebote geben.

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @Arthur: Mein 318i BMW ist jetzt fast 11 Jahre alt. Habe diesen 2002 auch als Neuwagen gekauft. Da Du ja 20 Jahre schreibst, kann ich den ja locker noch 9 Jahre fahren 😉 Er wirkt auch irgendwie in Silber Metallic recht zeitlos und aktuell sehe ich weiterhin keinen Grund mir ein neues bzw. gebrauchtes Auto zu kaufen.

    • Dani sagt:

      Hallo Constantine,

      das klingt doch schon nach einem sehr guten Plan.

      Ich bin sogar noch „schlimmer“ dran als Du und habe eine Frau und ein kleines Kind. Wir leben ebenfalls in einer deutschen Großstadt und ich kann Dich ermutigen – selbst wir finden jeden Monat weitere Möglichkeiten unsere Ausgaben (bei relativ stabilen Einnahmen) zu optimieren ohne uns dabei wirklich einzuschränken.

      Zum Thema Auto – wir schaffen unseres gerade ab. In der Stadt gibt es sehr gute öffentliche Verkehrsmittel, wir fahren sehr viel Fahrrad und bei Bedarf nutzen wir ein Auto über Carsharing bzw. eine Autovermietung. Das spart uns alleine ca. Euro 2.500,- p.a. an direkten Kosten wie Sprit, Versicherung, Wartung etc. Wenn man sich davon lösen kann ein Auto „besitzen“ zu müssen, dann ist das für eine kleine Familie wie uns eine gute Lösung.

      Viele Grüße
      Dani

  12. Ralf sagt:

    Hallo,

    ja in der Großstadt kann man auf’s Auto schon gut verzichten, wenngleich es in den randbezirken dann schon ein Komfortverlust ist. (Bahn und Bus sind nicht so schnell getaktet, Carsharing schließt oftmals nur die Innenstadt ein.)

    Aber die finanzielle Ersparnis ist nicht zu vernachlässigen und macht es auch für mich mittelfristig attraktiv auf das Auto gänzlich zu verzichten.

    Grüße,
    Ralf

  13. Constantine sagt:

    Ich kann auf ein Auto nicht verzichten. Arbeite zur Zeit als Unternehmensberater und bin damit ständig unterwegs. Arbeitsstrecken erstattet mir mein Arbeitgeber, so dass ich in einer ganz vorteilhaften Lage bin

  14. Constantine sagt:

    Sorry fürs Doppelposting, hab den Post zu früh abgeschickt 😉

    Ich kann auf ein Auto nicht verzichten. Arbeite zur Zeit als Unternehmensberater und bin damit ständig unterwegs. Arbeitsstrecken erstattet mir mein Arbeitgeber, so dass ich in einer ganz vorteilhaften Lage bin. Darüber hinaus ist mein Auto auch erst ~6 1/2 Jahre alt, abbezahlt, so dass ich es wohl vorerst bis zum letzten Atemzug fahren werde (zumindest 2-3 Jahre).
    Darüber hinaus ist der Vater meiner Partnerin als Banker für Autohäuser ganz gut vernetzt, so dass hier vom Neupreis eines Autos 30% drinne wären 😉

    Alles Zukunftsmusik im Moment geht es darum eine solide, finanzielle Basis zu schaffen-> Wohnungskauf, Restschuld so schnell wie möglich abbezahlen (ab wann ist das ratsam?)->vermieten und wohlmöglich in ein Haus am Stadtrand ziehen

    Der Plan der nächsten 10 Jahre, aber in der „heutigen Zeit“ muss man eine Beziehung auch erst mal so lange führen!

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