Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

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Rohstofffonds – Naturprodukte als Geldanlagen


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Rohstofffonds - Naturprodukte als Geldanlagen

Da sowohl die Weltbevölkerung als auch der finanzielle Wohlstand immer weiter wachsen, steigt vor allem in Schwellenländern der Bedarf an Rohstoffen. Das treibt natürlich auch deren Preis in die Höhe. Vor allem Öl und Kupfer bieten für Geldanleger eine gute Einstiegschance, denn diese Investments haben reale Werte, die auch in einer Krise ihren Preis behalten. Wie man sein Geld in diese relativ stabilen Naturprodukte anlegen kann, erfahren Sie hier.

Welche Möglichkeiten haben Geldanleger?

Es existieren drei Möglichkeiten für Investitionen in Grundstoffe: Direkt, über Terminmärkte oder indirekt über Aktien und Fonds. Die Fonds setzen dabei überwiegend auf fallende oder steigende Kurse von Rohstoffen. Als klassische Rohstofffonds bezeichnet man die Geldanlagen in frei-handelbare Rohstoffe. Die Auswahl ist dabei enorm, denn neben den üblichen Naturprodukten wie Öl, Gold und Silber gibt es eine Vielzahl an Industriemetallen wie Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink und Zinn und Agrar-Rohstoffen wie Baumwolle, Kakao, Kaffee und Milch. Wie bereits an der Aufzählung erkennbar wird, ist der Rohstoff-Bereich ein Sektor, bei dem es um Ethik und Verantwortung geht. Bevor Sie also investieren, sollten Sie sich ein gewisses Spezialwissen in der Branche aneignen.

Gold - die klassische Investition

Wenn eine Währung völlig zusammenbricht, verlassen sich viele Anleger auf wertvolle Münzen und Goldbarren in ihrem Tresor, die als Notreserve dienen. Dabei gilt: Je kleiner die Stückelung, desto höher der Aufpreis gegenüber dem reinen Metallwert. Als Alternative können Sie sich Zertifikate sichern, die parallel zum Goldpreis laufen, durch echte Bestände gedeckt und jederzeit an der Börse handelbar sind. Das gilt auch für Goldminenaktien. Allerdings verlaufen diese oft mit größeren Ausschlägen. Da die entsprechenden Firmen ihre Sitze im Ausland haben, bilanzieren sie auch in den jeweiligen Währungen.

Silber - die typische Alternative

Silber ist günstiger als Gold, aber gleichzeitig ein ebenso probater Schutz vor einem Währungs-Zerfall. Eine Unze Silber ist derzeit lediglich ein Fünfzigstel derselben Menge in Gold wert. Der Preis läuft prinzipiell parallel zur Goldnotiz - allerdings mit größeren Ausschlägen. Die Auswahl bei den Silber-Aktien und -Fonds ist außerdem überschaubarer. Jedoch fallen im Gegensatz zu Gold Mehrwertsteuern an.

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