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Rohstofffonds – Naturprodukte als Geldanlagen


© Stockbyte/Thinkstock

Rohstofffonds – Naturprodukte als Geldanlagen

Da sowohl die Weltbevölkerung als auch der finanzielle Wohlstand immer weiter wachsen, steigt vor allem in Schwellenländern der Bedarf an Rohstoffen. Das treibt natürlich auch deren Preis in die Höhe. Vor allem Öl und Kupfer bieten für Geldanleger eine gute Einstiegschance, denn diese Investments haben reale Werte, die auch in einer Krise ihren Preis behalten. Wie man sein Geld in diese relativ stabilen Naturprodukte anlegen kann, erfahren Sie hier.

Welche Möglichkeiten haben Geldanleger?

Es existieren drei Möglichkeiten für Investitionen in Grundstoffe: Direkt, über Terminmärkte oder indirekt über Aktien und Fonds. Die Fonds setzen dabei überwiegend auf fallende oder steigende Kurse von Rohstoffen. Als klassische Rohstofffonds bezeichnet man die Geldanlagen in frei-handelbare Rohstoffe. Die Auswahl ist dabei enorm, denn neben den üblichen Naturprodukten wie Öl, Gold und Silber gibt es eine Vielzahl an Industriemetallen wie Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink und Zinn und Agrar-Rohstoffen wie Baumwolle, Kakao, Kaffee und Milch. Wie bereits an der Aufzählung erkennbar wird, ist der Rohstoff-Bereich ein Sektor, bei dem es um Ethik und Verantwortung geht. Bevor Sie also investieren, sollten Sie sich ein gewisses Spezialwissen in der Branche aneignen.

Gold – die klassische Investition

Wenn eine Währung völlig zusammenbricht, verlassen sich viele Anleger auf wertvolle Münzen und Goldbarren in ihrem Tresor, die als Notreserve dienen. Dabei gilt: Je kleiner die Stückelung, desto höher der Aufpreis gegenüber dem reinen Metallwert. Als Alternative können Sie sich Zertifikate sichern, die parallel zum Goldpreis laufen, durch echte Bestände gedeckt und jederzeit an der Börse handelbar sind. Das gilt auch für Goldminenaktien. Allerdings verlaufen diese oft mit größeren Ausschlägen. Da die entsprechenden Firmen ihre Sitze im Ausland haben, bilanzieren sie auch in den jeweiligen Währungen.

Silber – die typische Alternative

Silber ist günstiger als Gold, aber gleichzeitig ein ebenso probater Schutz vor einem Währungs-Zerfall. Eine Unze Silber ist derzeit lediglich ein Fünfzigstel derselben Menge in Gold wert. Der Preis läuft prinzipiell parallel zur Goldnotiz – allerdings mit größeren Ausschlägen. Die Auswahl bei den Silber-Aktien und -Fonds ist außerdem überschaubarer. Jedoch fallen im Gegensatz zu Gold Mehrwertsteuern an.

5 Responses to “Rohstofffonds – Naturprodukte als Geldanlagen”

  1. Franz sagt:

    Ich würde niemandem raten derzeit in Rohstoffe zu investieren. Edelmetalle wie Gold und Silber werden noch weiter fallen. Den ersten Absturz haben wir letzte Woche gesehen.
    Bei den Industriemetallen wie Kupfer sind die Lagerhallen bis unters Dach gefüllt und die ohnehin in der letzter Zeit gefallenen Preise werden noch weiter nachgeben.

    Wenn man unbedingt in Rohstoffe investieren will, halte ich den Comstage ETF090 fürs Langfristdepot noch am geeignetsten, auch wenn er nur noch 9 anstatt 12 Rohstoffe enthält. Man sieht hier auch gut den Absturz von fast 20% in den letzten 6 Monaten. Bevor man jedoch in solche oder ähnliche Produkte investiert sollte man verstehen was Backwardation und Contango bedeuten.

  2. Value Mario sagt:

    Ich sehe das ähnlich wie Franz. Ich bin zwar ein Fan von Sachwerten, aber derzeit bin ich bei Rohstoffen auch vorsichtig und habe schon einiges verkauft. Die aktuelle Marktlage ist ganz anders als Mitte der 2000’er wo man mit dem Trend nicht viel falsch machen konnte. Selbst da hatte man Schwierigkeiten die Preisentwicklung auch richtig mitzunehmen. Contango ist ja schon angesprochen worden…

  3. Ich kann mich meinen „Vorkommentatoren“ nur anschließen – ich bin generell auch Fan von Sachwerten, aber natürlich muss auch der Preis stimmen und ich glaube, dass er das zurzeit bei den meisten Rohstoffen nicht tut.

  4. Auch ich bin eher skeptisch, was Rohstoffe angeht. Ein Freund von Gold und Silber war ich noch nie und meine Befürchtungen, was die Preisentwicklung bei Gold angeht, hat sich in den letzten Wochen recht drastisch bestätigt.
    Selbst bei Rohöl (wo ich sogar noch eine Rest-Position halte) bin ich mir nicht mehr so sicher. Durch das in den USA recht intensiv betriebene Fracking und die in Europa verstärkten Bemühungen in regenerativen Energien wird sich die Weltmarktlage für Öl wohl nicht mehr so entwickeln, wie noch vor 5-10 Jahren angenommen.
    Es bleiben vielleicht noch Agrar-Rohstoffe. Hier sehe ich zwar noch mögliche Preissteigerungen, aber es bleiben immer die ethischen Zweifel, ob solche Investitionen nicht doch den Hunger in der Welt irgendwie beeinflussen (ich bin mir da nicht so sicher…).
    Und – für alles gilt: Man muss den Zusammenhang mit den Future-Märkte verstanden haben. Eine positive und auch noch zutreffende Kurs-Prognose reichen hier eben leider nicht aus, um daraus einen Gewinn zu generieren.

    Gruß, Der Privatier

  5. Stephan sagt:

    Mittlerweile steigt das Interesse an Rohstofffonds doch immer weiter an. Letzendlich lohnt es sich aber, sich unterschiedliche Möglichkeiten genau anzuschauen, um so die für sich passende Geldanlage in diesem Bereich zu finden.

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