Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Finanzielle Freiheit – So viel Du brauchst

Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 01. Mai 2013 bis 05. Mai 2013 in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“.

Diesen Gedanken schließt sich auch Kirsten Fehrs, die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der gastgebenden Landeskirche, an: „ Es geht um das richtige Maß. Die Israeliten sollen sich nehmen, so viel sie brauchen. Doch – es geht ihnen wie den meisten – das, was der Mensch wirklich braucht, weiß er gar nicht so genau. Geschweige denn, was der oder die Andere wirklich braucht. Und so nehmen die einen viel, die anderen wenig. Folge: Das, was zu viel ist, verdirbt. Den Charakter übrigens auch. Quintessenz: Das, was du wirklich brauchst, gibt Gott überreichlich und täglich neu“.

Die letzten Evangelischen Kirchentage und deren Losung habe ich nicht verfolgt, jedoch finde ich die diesjährige Losung sehr passend. Brauche ich wirklich das neuste Apple Produkt, alle 3 Jahre einen Neuwagen usw. ?

Ist es nicht sinnvoller, lieber zu sparen und sich eine Extra Rente aufzubauen, wie z.B. das konsequente Investieren in Dividenden Aktien.

Meine privaten monatlichen festen Kosten belaufen sich auf ca. 900€ Netto p.m. . Das Ziel Finanzielle Freiheit ist bei mir mit 2.000€ Netto p.m.  angesetzt. Generell sollte man mindestens 20% Sicherheitspuffer auf den gewünschten Netto Dividendenbetrag hinzurechnen, den man gerne monatlich haben möchte. Da ich aber mir 2.000€ Netto p.m. finanziell frei wäre und somit den Privatier Status erreicht habe und vielleicht nicht mehr Full Time im IT-Projekt arbeite, möchte man vielleicht auch mehr reisen, oder mehr mit Hobbys beschäftigen und das kostet nun mal etwas Geld.

Wie denkt Ihr über das Thema „So viel Du brauchst“ ? Welchen monatlichen passiven Betrag benötigt ihr, um finanziell frei zu sein?

26 Responses to “Finanzielle Freiheit – So viel Du brauchst”

  1. Felix sagt:

    Naja, ob ausgerechnet die Kirchenfürsten (Bischöfe) geeignet sind, uns, die Normalbürger, zur Mäßigung aufzurufen, frage ich mich schon.
    In Bayern verdient ein solcher Bischof etwa 12.000 EUR/Monat, bezahlt vom Steuerzahler, nicht aus dem Kirchensteueraufkommen. Hinzukommen Dienstauto, Fahrer, Köchin, …
    Man muss schon eine besondere Chuzpe haben, sich mit dieser Ausstattung dann hinzustellen und mit einem wohlfeilen Bibelspruch Normalverdiener zur Mäßigung aufzurufen.
    Das ist jedenfalls für mich nicht der Maßstab.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Ein Pfarrer verdient ca. 3.000 EUR Brutto pro Monat? Ich wusste nicht, dass ein Bischof ca. 12.000 EUR/Monat verdient. Das ist ne Menge Geld. Was soll ein Bischof mit so viel Geld? Auf materielle Dinge kann doch ein Bischof auch verzichten – wir können sowieso nichts mitnehmen.

      • Felix sagt:

        Wenn er Pfarrer einer der beiden „Staatskirchen“ (kath./ev.) ist, stimmen die 3000 EUR Brutto sicherlich nicht, netto kommt schon eher hin. Dann wir er bezahlt wie ein Akademiker (mit Uni-Abschluss) im öffentlichen Dienst, also beginnend mit der Gehaltsgruppe A13.
        Inwieweit er für die Dienstwohnung etwas abgezogen bekommt, weiß ich nicht. Die Angeben oben beziehen sich aber nicht auf den „Dorfpfarrer“, sondern auf den Bischoff, z.B. den von München-Freising.

  2. Hi Markos,

    dauerhaft unter seinen finanziellen Möglichkeiten zu leben, bedeutet langfristig Vermögen aufzubauen. So „einfach“ ist im Grunde das Fundament um finanziellen Wohlstand aufzubauen.

    Ich denke als Single könnte man mit etwa 1.200 Euro netto pro Monat auskommen. Meine monatlichen Fixkosten liegen ähnlich wie bei Dir knapp unter 1000 Euro, wobei da bereits einige „Luxusausgaben“ enthalten sind, auf die ich zur Not auch verzichten könnte. Mit einem monatlichen passiven Einkommen von 2.000 Euro würde ich schon sagen, dass man die finanzielle Freiheit erreicht hätte. Es hängt natürlich vom Lebensstil ab.

    Dir weiterhin viel Erfolg!
    Lars

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      Hallo Lars,

      klar ist es „einfach“, wenn man dauerhaft unter seinen finanziellen Möglichkeiten leben kann und somit Vermögen aufbauen kann. In den letzten 13 Jahren konnte ich Vermögen aufbauen, jedoch habe ich eigentlich nur an der Börse spekuliert, als es sinnvoll und nachhaltig zu investieren! Mit der Dividendenstrategie fahre ich jetzt sehr gut und es macht Spaß zu sehen, wie Monat für Monat meine Netto Dividendeneinnahmen so langsam steigen.

      Ich bin mir nicht so sicher, ob man als Single „sorgenfrei“ mit 1.200 EUR netto pro Monat auskommen kann. Wir gehen mal davon aus, dass man nicht als Student leben möchte sondern sich auch etwas am gesellschaftlichen Leben wie z.B. Sommer in den Biergarten / Kino / Theater usw. beteiligen möchte. Was nützen mir 1.200€ Netto p.m. , wenn ich nichts unternehmen kann. Klar ich kann mich im Somme an einen See in Berlin legen und ein Buch lesen, dass ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen habe, oder mit Notebook und UMTS Verbindung z.B. diesen Blog hier lesen 😉

      Mit einem monatlichen passiven Einkommen von 2.000 EUR p.m. kann man wirklich gut in Deutschland leben , sogar in Berlin – vorausgesetzt man ist nicht auf einen Luxus Trip und benötigt z.B. einen 5er BMW geleast für 800 EUR p.m. usw. – Darum auch die Losung „So viel Du brauchst“. Manchmal muss man sich wirklich fragen: Brauche ich wirklich den neuesten Kinofilm auf Blueray zum unverschämten Preis? Gibt es nicht wichtigeres im Leben?

      Auch Dir Lars, wünsche ich weiterhin viel Erfolg – dass wir es zeitnah jetzt schaffen die Finanzielle Freiheit in den nächsten 1-2 Jahren zu erreichen….

  3. AlterHase sagt:

    Für mich bedeutet finanzielle Freiheit mehr einzunehmen als ich ausgebe und das dauerhaft.

    An beiden Stellschrauben (rein/raus) kann ich drehen. Ich für meinen Teil habe meine monatlichen Kosten – ohne wie ein Asket zu leben – auf ein Minimum reduziert.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @AlterHase: Meine monatlichen Kosten habe ich auch soweit reduziert, wie es möglich ist und nicht als Asket zu leben und somit nehme ich jeden Monat mehr ein, als das ich ausgebe und somit kann ich auch fleißig sparen. 🙂 Viele Leute in meinem Bekanntenkreis verstehen nicht, wie und warum man Passives Einkommen generieren sollte und es so wichtig ist, dass eigentlich alle monatlichen Ausgaben bereits durch passive Einkommensströme gedeckt sind….

  4. Was ein Bischof (oder ein Bundestagsabgeordneter oder ein Bank-Vorstand) verdient, ist für mich nicht interessant. Solche Zahlen fördern immer nur eine Neid-Debatte.
    Ich halte manches Vorstand-Gehalt auch für unangemessen. Aber wenn eine frei entscheidende Firma für sich selbst beschliesst, dass ihr Chef dieses Geld wert ist – was soll ich daran auszusetzen haben?
    Entweder er ist es wert – dann ist die Entscheidung gut und er verdient sein Geld zu recht. Oder er ist es eben nicht wert. Dann hat die Firma eine Fehl-Investition getätigt. Soll vorkommen. Ist mir auch schon passiert. Kein Grund zur Aufregung.
    Ich gebe zu: Bei Staats- und Kirchendienern liegt die Sache etwas anders. Aber auch hier gilt: Wenn wir z.B. unsere Minister nicht ordentlich bezahlen, dürfen wir uns auch nicht beklagen, dass man oft den Eindruck hat, hier sei eher die zweite Wahl am Werk (oder manchmal auch nur die dritte).

    Zurück zur Neid-Debatte: Ich möchte weder hier noch auf meinem Blog konkrete Zahlen veröffentlichen. Weder zum Einkommen, noch zum Vermögen, noch zum monatlichen Verbrauch.

    Allerdings möchte ich der Überlegung „So viel Du brauchst“ gerne zustimmen. Ich merke bei mir, dass ich immer weniger brauche.
    Und das zieht sich durch alle Bereiche. Und das wird bei mir NICHT durch Sparsamkeit o.ä. ausgelöst. Es ist vielmehr das verstärkte Hinterfragen nach dem Sinn. Und den kann ich in vielen Dingen nicht mehr erkennen…

    Gruß, Der Privatier

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Der Privatier: Freut mich zu lesen, dass Du in vielen Dingen auch nicht mehr den Sinn erkennst. Vielleicht geht es vielen Menschen so ähnlich mittlerweile. Muss ich wirklich diese arbeitsverdichtung mitmachen, um mir die teure Luxus ETW zu leisten, dass neueste Apple Iphone was jetzt bald rauskommt ?!?

  5. Jens sagt:

    Wenn ich das lese geht mit echt die Hutschnur hoch. Was soll ein Kirchenmann mit so viel Geld ? Gestern war walpurgisnacht , da hatte er hingehört -:)

  6. Ulrich sagt:

    @Finanzielle Freiheit:

    Du möchtest in den nächsten 1-2 Jahren dein passives Einkommen von derzeit ca. 650 Euro auf 2.000 Euro pro Monat steigern? Das ist aber schon eine optimistische Planung. Wenn es bei deiner aktuellen Dividendenrendite von 6,2% bleibt, brauchst du einen Depotwert von ca. 400.000 Euro. Derzeit hast du ca. 150.000 Euro.

    Das wäre ja eine wundersame Geldvermehrung, die sich per Dividenden-Strategie sicherlich nicht realisieren lässt.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich:
      Nein das will ich nicht. Mein Plan: 2013: 800 EUR Netto pro Monat / 2014: 1.000 EUR bis 1.200 EUR Netto pro Monat. Für die 2.000 EUR Netto pro Monat an Dividendeneinnahmen benötige ich schon etwas länger. Wichtig sind mir erstmal kurzfristig die 1.000 EUR Netto pro Monat. Das kann aber etwas dauern, da ich den Grundsockel meines Dividenden Depots mit Dividend Growth Aktien erweitern möchte. z.B. Johnson&Johnson und Procter&Gamble und die zahlen aktuell ca. 3-3,2% Div. Rendite p.a.

  7. Ulrich sagt:

    Ok, ich verstehe. Dann sind deine Angabe oben aber etwas widersprüchlich:
    „Das Ziel Finanzielle Freiheit ist bei mir mit 2.000€ Netto p.m. angesetzt“
    vs.
    „dass wir es zeitnah jetzt schaffen die Finanzielle Freiheit in den nächsten 1-2 Jahren zu erreichen“

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich:
      Lars hat bestimmt nächstes Jahr seine finanzielle Freiheit erreicht.

      Ich bin auch jetzt schon „fast“ finanziell frei, da zu 90% alle monatlichen Ausgaben gedeckt sind. Mit stabilen 1.000€ Netto p.m. Dividendeneinnahmen und meinen Internet Einnahmen sind alle Ausgaben gedeckt.

      Die 2.000€ Netto p.m. durch Dividendeneinnahmen wären nice to have, da Finanzielle Freiheit bedeutet, dass man nicht nur alle monatlichen Ausgaben gedeckt hat, sondern sich auch Urlaube leisten kann usw. – Die 2.000€ Netto p.m. bleiben weiterhin als Ziel für meine persönliche Finanzielle Freiheit.

  8. Ulrich sagt:

    Ich denke, dass man noch mal 1/3 zusätzlich einplanen sollte, um damit weiter zu sparen (Inflationsausgleich) und als Puffer, wenn es mit den Dividenden mal nicht so gut läuft. Wäre ja blöd, wenn die finanzielle Freiheit mit ständiger Angst verbunden wäre.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ulrich:
      Beispiel:
      Wenn man also mit 1.000€ Netto p.m. alle laufenden Kosten pro Monat deckt, dann sollte man mindestens versuchen 1.300€ Netto p.m. an Dividenden Einnahmen erzielen.

  9. @Ulrich+Markos: Ich denke man muss ein bisschen differenzieren. Passives Einkommen, welches die aktuell laufenden Kosten (Fixkosten + notwendige Lebenshaltungskosten) deckt, würde ich eher finanzielle Unabhängigkeit (oder finanzielle Sicherheit) nennen. In diesem Status braucht man wegen Geld nicht mehr unbedingt zu arbeiten, aber es lassen sich auch keine größeren zusätzlichen Ausgaben machen.

    Das meinte ich weiter oben z.B. mit 1200 Euro pro Monat. Dieser Status ist meiner Einschätzung nach der wichtigste, weil man jetzt schon mit geringem Aufwand zusätzliche Einnahmen nur für die angenehmen Dinge des Lebens nutzen kann. Z.B. eine Geringbeschäftigung an 1-2 Tagen oder eigene Projekte/Verkäufe voranzubringen.

    Finanzielle Freiheit bedeutet im Grunde überhaupt nichts mehr tun zu müssen, also wirklich nur z.B. am Strand liegen zu können. Und dies alles ohne über Geld nachzudenken. Ich denke, für ein paar Tage würde dies jedem von uns Spaß machen, aber auf Dauer untätig sein, ist zum einen langweilig, zum anderen verkümmert man im Laufe der Zeit.

    Die Grenze zwischen der finanziellen Unabhängigkeit und der finanziellen Freiheit ist fließend und bei jedem individuell unterschiedlich.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Lars:
      Ich nenne die erste Phase „Finanzieller Schutz“. Die Phase wo man alle Fixkosten+notwendigen Lebenshaltungskosten durch passives Einkommen decken kann – ohne an sein Erspartes zu müssen. Ich hatte dazu auch im Februar 2012 bereits einen Artikel hier auf meinen Blog veröffentlicht. Unterschied zwischen Finanzieller Schutz, Finanzielle Sicherheit und Finanzielle Freiheit

      Finanzieller Schutz: Deckung der Fixkosten bei Ausfall Einkommen.
      Finanzielle Sicherheit: Deckung der Fixkosten ohne Kapitalverlust.
      Finanzieller Freiheit: Deckung der Träume ohne Kapitalverlust.

  10. Dennis sagt:

    Also wenn ich das so lese… Wie alt seid ihr eigentlich? Ich komme mir mit meinen 28 Jahren irgendwie hier recht jung vor…

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Dennis: Ich bin 34 Jahre jung. 28 Jahre, ach war das ein tolles Alter – allerdings war ich mit 28 Jahren noch nicht auf den Dividendentrip 😉

    • Arthur Dent sagt:

      @Dennis: Dann hast du großes Glück, dich jetzt schon für die Dividenden-Strategien zu interessieren. Das wertvollste, was du hast ist 20 Jahre mehr Zeit, als ich zu haben, um dein Dividenden-Depot aufzubauen.

      Ich empfehle dir, auf die Homepage „seekingalpha.com“ zu gehen und die Karteikarte „Dividends/Income“ zu wählen. Dort surfe einfach mal herum und greife dir an Information ab, was geht. Die DGI oder „Dividend-Growth-Investing“-Strategie dürfte für einen jungen Menschen wie dich genau das richtige sein.

      Alle Information die due erhältst musst du natürlich für dich sorgfältig bewerten. Wie immer, wenn es um Geld geht.

  11. Dennis sagt:

    Naja „jung“ fühle ich mich mit 28 auch nicht mehr :D. Ich bin vor knapp 2 Jahren auf den Trichter gekommen mich mit Aktien und und passivem Einkommen zu befassen.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Dennis: Auf jedenfall eine gute Entscheidung. Man kann nie zu früh damit anfangen und es muss auch umdenken stattfinden – weg von Kursspekulationen – zu nachhaltigen Einnahmen durch Dividendenzahlungen.

  12. Philipp sagt:

    Hallo ich bin 19 😛
    Und ich bin froh in so jungem Alter auf die Dividendenstrategie gestoßen zu sein (Dank diesem ausgezeichneten Blog!) und diese auch aufzuführen 😉

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Philipp: Danke für Deinen Kommentar und freut mich zu lesen, dass Du es vielleicht von Anfang an gleich richtig machst. 😉

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