Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Das Primaten-Portfolio mit 1000 Aktien kann jeder nachbauen

Heute habe ich in der Rubrik Geld auf Welt Online den Artikel „Affen machen mehr Gewinne als Investoren“ gelesen.

Interessant fand ich diese Stelle im Artikel:

Allerdings dürften in der Realität deutlich weniger als 1000 Aktien ausreichen, um so beim Investieren so erfolgreich zu sein wie ein Affe. Möglicherweise dürften 100 per Zufall ausgewählte Werte genug sein. Selbst diese 100 Papiere werden aber mehr sein, als sich die meisten Anleger zumuten können oder wollen.

Affen bringen bessere Leistungen als „Finanzgenies“

Die Ergebnissen der Studie sind brisant: Sie ziehen den Sinn der gesamten Investmentbranche in Zweifel und zwar sowohl das aktive, als auch das passive Fondsmanagement.

Somit gehe ich den richtigen Weg mit meinem Dividenden Depot. Ich werde weiterhin kontinuierlich hoch kapitalisierte Aktien kaufen und die Dividenden Cash Maschine weiterhin Monat für Monat ausbauen. Das Ziel in naher Zukunft: Die Finanzielle Freiheit .

12 Responses to “Das Primaten-Portfolio mit 1000 Aktien kann jeder nachbauen”

  1. ruwis sagt:

    Hallo Markos,

    auf diesen Artikel habe ich regelrecht gewartet. All diese durchgegelten Menschen, die sich Finanzmanager nennen, kochen alle nur mit Wasser. Das Ergebnis der Studie, welches zeigt, dass Affen mit der Zufallsauswahl der Aktientitel bessere Ergebnisse erzielen als die Manager verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass jeder mündiger Bürger sein Geld in die eigenen Hände nehmen muss.

    Der Leitsatz oben in deinem Blog von Rockefeller ist goldrichtig.
    „Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld Arbeiten.“

    Ganz gleich ob Anfänger oder Profi, jeder kann sich selbst ein Vermögen durch das Investieren in Aktienwerte aufbauen. Niemand braucht dafür sogenannte Profis, die von den Provisionen – sprich von Geld anderer Leute – leben. Wichtig ist nur, dass man sich mit dem Thema Börse & Geld & Wirtschaft auseinander setzt, Know How aufbaut und seine Strategie konsequent durchzieht.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @ruwis: Also ich weiß, daß über dieses Thema mit den Affen schon mal vor 1-2 Jahren berichtet wurde. Da stand aber noch nichts von 1.000 Aktien. Ich glaube die 1.000 Aktien für mein Dividenden Depot werde ich auch nicht schaffen, aber es gibt einige US Dividenden Aristokraten, die noch in mein Dividenden Depot gehören.

  2. Ein wirlich interessanter Beitrag auf Welt-Online, obwohl es schon irgendwie ernüchternd ist, dass computersimulierte Affenhirne die besseren Fondsmanager sind 🙂

  3. Zaza sagt:

    Der Grund ist dass Fondsmanager gewissen Zwängen unterliegen – sie müssen z.B. in der Baisse verkaufen, wenn die Kunden Geld abziehen anstatt – was sinnvoll wäre – nachzukaufen.

    Seit ich angefangen habe selbst direkt zu investieren habe ich den DAX zweimal in Folge um 10 Prozentpunkte geschlagen, und auch dieses Jahr liege ich bereits 4 Prozentpunkte über dem DAX. Bin ich schlauer als hochbezahlte Fondsmanager? Wahrscheinlich nicht, aber flexibler.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Zaza: Das habe ich auch gelesen. So flexibe sind Fondsmanager wirklich nicht. Ich finde das Direktinvestment in Aktien noch die beste Möglichkeit, um nachhaltig Gewinne und Dividendeneinnahmen zu generieren.

  4. Franz sagt:

    Hi,

    die einzige schon lange Erkenntnis des Artikels ist doch, dass Fondsmanager selten den Index schlagen. Wenn ich 1000 einfach wahllos 1000 Titel in mein Depot lege, entspricht die Rendite mit Sicherheit dem Marktdurchschnitt.
    90% der Fonds schlagen diesen nun mal nicht, ergo bringt ein Zufallsdepot mit hoher Wahrscheinlichkeit eine höhere Rendite.
    Ich bin auch der Meinung, dass schon eine Streuung von mehr als 50 Titeln kaum zu handhaben und am Ende auch nur die Marktrendite bringt, nur das kann auch einfacher mit einem ETF haben. Wenn dann lieber 10 Qualitätstitel und diese konsequent beobachten, dann bestimmt zumindest die Chance einer Überrendite.
    Je mehr Titel ein Depot enthält, umso mehr konvergiert die Rendite zum Mittelpunkt.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Franz: Ich habe schon seit Ende 2007 keine Aktienfonds mehr. In ETFs möchte ich persönlich auch nicht investieren, dass muss aber jeder für sich entscheiden !

  5. Franz sagt:

    HI Markos,

    dein Depot ist auch nicht unbedingt ein Beispiel für Qualitätsaktien. Du hast meiner Meinung viel zu viele und viel zu viele Schrotttitel in deinem Depot. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie du so viele Titel noch handhaben kannst und auch noch weiter neue kaufst anstatt mal ordentliche Positionen aufzubauen.
    Wenn ich den Marktführer, und meinetwegen auch noch den nachfolgenden Konzern, einer Branche im Depot habe, warum sollte ich dann noch weitere Aktien der gleiche Branche kaufen. Das trägt weder zur Differenzierung bei und führt nur zur Verwässerung.
    Eine grafischen Darstellung deiner Branchenverteilung wäre mal interessant.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Franz: Eine grafische Darstellung meiner Branchenverteilung im Dividenden Depot, findest Du in meiner Dividenden Depot Excel Datei.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Franz: Wenn Du meinst, dass ich zu viele Schrotttitel in meinem Dividenden Depot habe, dann ist es Deine Meinung. Ich bin mit dem Dividenden Depot sehr zufrieden und ich programmiere am PC seit 1996 und man kann viele Sachen am PC automatisieren und zentral darstellen. Darum behalte ich auch den Überblick über mein Dividenden Depot.

      Den Fehler zu machen und selbst in Qualitätsaktien mehr als 3.000 EUR zu investieren, werde ich nicht wieder machen. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen an der Börse machen. Das Dividenden Depot das ich persönlich aufgebaut habe und hier auf meinen Finanz Blog publiziere ist rein informativ. Jeder muss seine eigene Dividendenstrategie umsetzen, oder weiterhin an der Börse zocken. 😉

  6. Franz sagt:

    Also wenn ich das richtig verstehe, hast du dann bei einer angenommenen Depotgröße von 1 Mio in 30 Jahren dann 500 Aktien a 2k in deinem Depot?
    Verkaufst du denn auch teilweise Titel, wenn sie eine bestimmte Positionsgröße überschritten haben? Wie handhabst du dann das Rebalancing der verschiedenen Branchen, wenn zu einer Blasenbildung kommt?
    Hast du überhaupt eine Darstellung deiner Branchenverteilung?

    Ich sehe in deinem ganzem Depot wenig Konzept und nur eine wahllose Anhäufung von Aktien mit hoher Dividendenzahlung.

    Und wie bestimmst du, dass du mit deinem Depot zufrieden bist? Ich hab nirgendwo eine Darstellung der Rendite gefunden, nur eine Auflistung der Ausschüttungen seit dem Start, nur das ist wenig hilfreich für einen Vergleich. Mein Depot hat im letzten Jahr eine Rendite von 11,62% erreicht. Wie kann ich nun feststellen, ob deine Strategie im letzten Jahr besser gelaufen ist? Oder besser gesagt, wie kannst du feststellen, dass dein Depot zum Beispiel besser gelaufen ist als der S&P 500, der für dein Depot wohl der geeignetste Benchmark ist?

    PS: Wie du im letzten Satz auf Börsenzockerei kommst, ist mir auch nicht ersichtlich. Ich halte Investments in internationale Bluechips, gestreut über Branchen und Währungen, weit weniger riskant, als sich Aktien mit einem Payout-Ration >100% ins Depot zulegen.

    Ich weiß, ich drücke mit meinen Fragen im Schuh, es wäre aber trotzdem nett von dir, wenn die auf die Fragen eingehst. So richtig klar ist mir deine Strategie aus deinen ganzen Posts nicht geworden.

    Danke und Grüße,
    Franz

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Franz:
      Ich glaube nicht, dass ich 500 Aktien a 2k in 30 Jahren in meinem Dividenden Depot haben werde. Meine Dividendenstrategie werde ich ab einem Dividendeneinkommensstrom von 1.000€ Netto pro Monat noch einmal überdenken. Eine Darstellung meiner Branchenverteilung habe ich in meiner Dividenden Depot Excel Datei. Mag sein, dass Du in meinem Dividenden Depot wenig Konzept siehst. Okay. Ich investiere 2.500 EUR bis 3.000 EUR in Blue Chips und max. 1.800 EUR in High Yielder. Solle ein High Yielder im worst case pleite gehen, dann habe ich die Investitionssumme für einen High Yielder innerhalb von 2-3 Monaten durch die Dividendenzahlungen wieder reingeholt. Mein Dividenden Depot ist ein Mix zwischen High Yieldern und Dividenden Growth Aktien. Es freut mich für Dich, wenn Du mit Deinem Depot eine Rendite von 11,62% in 2012 erreicht hast.

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