Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Buch Rezension: Hört auf zu arbeiten!

In den letzten Tagen habe ich das Buch Hört auf zu arbeiten!: Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt gelesen.

Ich arbeite, also bin ich? – Ein Plädoyer für einen neuen Umgang mit unserer Arbeit. In »Hört auf zu arbeiten!« fordern Anja Förster und Peter Kreuz und meinen damit nicht, dass wir uns alle ab sofort in die Hängematte legen sollen, sondern dass wir uns unsere Arbeit zurückerobern als Teil unserer Identität.

Erst wenn wir wieder lieben, was wir tun, und aus Überzeugung arbeiten, erst wenn wir nicht mehr auf Kosten anderer Erfolg haben, werden wir das tun, was wirklich zählt.

Bewertung:
Mir gefällt das Buch sehr gut. Was den meisten klar ist, beleuchten die beiden Autoren Anja Förster und Peter Kreuz im Detail. Kritisch und Mutig werden die Denkweisen und Mechanismen unserer Wirtschaft und dem aktuellen Bildungssystem kritisiert, jedoch wird nicht der Totalausstieg aus dem System gepredigt.

Wichtig ist, dass man sich auf dieses Buch einlässt und sich über die Kapitel die man liest, im Alltag auf der Arbeit Tag für Tag noch einmal Gedanken macht. Ich fand das Buch sehr lesenswert – lesenswert für alle Menschen, die ihr Leben bewusst in die Hand nehmen möchten.

Amazon: Hört auf zu arbeiten!: Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt
Broschiert: 240 Seiten
Verlag: Pantheon Verlag; Auflage: 2 (11. März 2013)
Sprache: Deutsch

9 Responses to “Buch Rezension: Hört auf zu arbeiten!”

  1. egghead sagt:

    Ich kenne außer mir noch 2 Menschen die ganz klar sagen „es gibt ein Leben nach der Arbeit und ich würde sofort aufhören wenn ich könnte“.

    • Arthur Dent sagt:

      Ich kenne einen, der hat schon aufgehört 😉 (Zugegeben: Ich musste). Aber nur noch Zeit für sich, die Ehefrau und das Geld zu haben, ist schon toll!

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @Carsten: So lange man vonm Geld noch seine Hobbys on top leisten kann – ist doch toll ! Diese Arbeitsverdichtung wird uns eines Tages noch einmal alle umbringen, wenn kein Umdenken stattfindet.

  2. egghead sagt:

    Oh ja die einen gehen in Rente, der Rest muss die immer komplexer werdenden Arbeiten alleine verrichten. Eingestellt wird kaum, höchstens Zeitverträge oder Externe :grins: Arbeitsverdichtung, oh je Burn out und Psychosomatik, ich könnte was erzählen…
    Ich bin auf dem besten Weg zur Unabhängigkeit, aber der Kapitalbdarf ist noch immer enorm. Passive Einnahmen decken noch nicht den Lebensbedarf.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @egghead: Gut das die Konzerne noch Externe beschäftigen – nur so ist es Möglichkeit in einem überschaubaren Zeitraum die Finanzielle Freiheit/Finanzielle Unabhängigkeit zu schaffen. Die Problematik ist doch, was soll der „kleine“ Angestellte machen der z.B. 1.000€ Netto verdient und nicht privat für seine Rente vorsorgen kann?

      • egghead sagt:

        Der „kleine Angestelle“ könnte sich z.B selbstständig machen oder weiterqualifizieren. Er ist ja nicht lebenslang gezwungen nur 1000 Netto zu verdienen und an seinen Arbeitsplatz gekettet. Alles andere ist mir zu links-ideologisch. Wenn es hart auf hart kommt muss man auch zur Einsicht kommen, dass in der Natur eben nicht alle Menschen gleich sind. Ein Mindestlohn sollte dies abfangen, dann kann vielleicht auch jeder etwas sparen.

        Mit Rot-Grün gehts übrigens ab 60.000 auf 45% und ab 80.000 Jahreseinkommen mit 49% Einkommenssteuer zu Sache, eine beneidenswerte Methode des Staates sein passives Einkommen ohne Anstrengung zu erhöhen. Sollte es soweit kommen werde ich weniger arbeiten, denn Arbeit lohnt in diesem Land dann nur noch bis zu einem gewissen Einkommen. Bei Abgbe von fast der Hälfte arbeite ich dann ja eine halbe Stunde für den Staat und eine halbe Stunde für mich. Bei dem Stundenlohn und der Abgabenquote von 49% kann ich auch schwarz putzen gehen, da habe ich fast das gleiche Geld (weil ich dann auch Reisekosten einsparen kann) !!

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @egghead: Du sollst nicht schwarz putzen gehen, sondern weiss 😉 Überleg Dir das noch mal als selbständiger IT-Berater. Sicherlich habe ich auch diese Gedankengänge und das ich weiter im IT-Projekt reduziere.

  3. Arthur Dent sagt:

    @egghead und Markos: Ihr werdet das mit der finanziellen Unabhängigkeit schon schaffen. Alle Kritik Vieler an Rente/Pension ist unfair.

    Entscheidend ist, das man die Verantwortung für sein finanzielles Wohlergehen in die eigenen Hände nimmt.Dann klappt es mit Sicherheit. Die Dividendenstrategie bietet m.E. absolute Gewähr.

    Bei mir ist es so, das die Pension die monatlichen Fixkosten abdeckt. Für Hobbys, Essen gehen etc. ist das passive Einkommen da. Und da das stetig wächst, können in ein paar Jahren ruhig noch weitere Hobbys dazukommen.

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